GESELLSCHAFT: Gesellschaft
Politische Bildung als Mittel der Demokratisierung
Hannover/Gifhorn (NI)., 30.04.2026
Wir leben in einer „Demokratie“ und dieses Leben heißt auch, wir müssen uns stetig mit dem Prozeß der Demokratie auseinandersetzen. Im „Alltag“ versuchen wir den Prozeß, das tägliche Engagieren zu verdrängen oder an Andere zu delegieren. Für die Kinder und Jugendlichen gibt es Schulen, für Erwachsene Volkshochschulen und Debatier Kreise. Doch reicht dieses?
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Kinder im Libanon leiden trotz Waffenruhe
Beirut (Libanon), 29.04.2026
Trotz der jüngsten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon bleibt die Situation vieler Kinder nach Einschätzung der SOS-Kinderdörfer von Angst, Unsicherheit und psychischer Belastung geprägt. Hunderttausende Menschen sind weiterhin vertrieben, viele Familien können aus Angst oder wegen zerstörter Häuser nicht zurückkehren.
Für viele Kinder endet die Angst nicht, wenn die Waffen schweigen", sagt Ghada Hachem, Leiterin der SOSKinderdörfer im Libanon. "Selbst Kinder, die keine direkte Gewalt erlebt haben, spüren die ständige Anspannung in ihrem Umfeld."
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Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen
Oranienburg/Sachsenhausen (BB), 29.04.2026
Am 20. April 1945 wurden die Menschen im Konzentrationslager Sachsenhausen aus dem nationalsozialistischen Konzentrationslager von russischen und polnischen Soldaten befreit. Sachsenhausen war eines der 20 Stammlager in dem System der „Gefängnisse, Vernichtungs- und Arbeitslager“, die in der Zeit von 1933 bis 1945 bestanden. Hinzu kamen über 1.500 Ghettos, Arbeits-, Erziehungs-, Kriegsgefangenen-, Zwangsarbeiter- und Vernichtungslager.
Das erste Konzentrationslager wurde 1933 in Dachau errichtet. Im Jahre 1936 entstand das Lager Sachsenhausen, das in seiner Art zum Muster für weitere Konzentrationslager wurde.
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Text: Polizeiinspektion Göttingen
Foto: Symbol
Politisch motivierte Sachbeschädigungen
Zeugen gesucht Polizei Göttingen Telefon 0551/491-211
Göttingen, Lk. Göttingen (NI), 29.04.2026
Seit Mitte April 2026 kommt es im Göttinger Stadtgebiet zu mehreren politisch motivierten Sachbeschädigungen. Im Fokus der Ermittlungen steht eine Tat an einem Parteigebäude in der Reinhäuser Landstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Außenfassade des Parteigebäudes im Zeitraum zwischen Mittwoch (22.04.26), 17:00 Uhr, und Donnerstag (23.04.26), 08:00 h, mit roter Sprühfarbe beschmiert. Die Schmierereien enthielten beleidigende und politisch motivierte Inhalte sowie entsprechende Symbole. Eine
Mitarbeiterin stellte die Beschädigungen am Donnerstagmorgen fest und informierte die Polizei. Im Zusammenhang mit dieser Tat wurden im Stadtgebiet weitere, ähnlich gelagerte Sachbeschädigungen festgestellt. So kam es bereits im Zeitraum zwischen Montag (21.04.2026) und Mittwochmorgen (22.04.26) zu
Farbschmierereien an Gebäuden im Friedländer Weg sowie in der Merkelstraße. Auch dort wurden politisch motivierte Schriftzüge und Symbole aufgebracht.

Text: Polizeipräsidium Südhessen
Foto: Symbol
Staatsschutz ermittelt nach Farbschmierereien
Zeugen gesucht Rufnummer 06151 / 969 - 0
Rüsselsheim (HE), 29.04.2026
Am Montagabend (27.4.26) wurden im Kurt-Schumacher-Ring mehrere Farbschmierereien entdeckt. Nach derzeitigen Erkenntnissen besprühten bislang unbekannte Täter eine Fußgängerbrücke mit einem Hakenkreuz sowie anderen Schmierereien in schwarzer Farbe. Wann genau die Fußgängerbrücke verunstaltet
wurde, ist nicht bekannt.
Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in diesem Bereich gemacht haben, werden gebeten, mit dem Staatsschutz in Darmstadt Kontakt aufzunehmen

Text: Landeshauptstadt Hannover
Foto: Gedenktafel am Maschseeufer in Hannover
Gedenken an die Bücherverbrennung
Hannover/Deutschland, 29.04.2026
Zum Gedenken an den 93. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung
laden das Zeitzentrum Zivilcourage und die Tellkampfschule Hannover für Montag, 11. Mai, zu 16 Uhr:00 h an die Geibelbastion ein. Schüler*innen der Tellkampfschule präsentieren nach einem Grußwort von Bezirksbürgermeister Ekkehard Meese ihre Beiträge zur Bücherverbrennung 1933 und zur Erinnerungskultur. Im Anschluss singt der „Kleine Chor“ der Tellkampfschule.
Am 10. Mai 1933 verbrannten in Hannover Studierende der Technischen und der
Tierärztlichen Hochschule die Schriften marxistischer, jüdischer, liberaler und
pazifistischer Autor*innen. Die aus „Sammelaktionen“ in privaten und öffentlichen Buchbeständen stammenden Werke wurden mit einem Marsch durch die Innenstadt zur Bismarcksäule in der Aegidienmasch (heute Maschsee) transportiert und begleitet von sogenannten Feuersprüchen dort verbrannt. Nach „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Januar 1933 fanden ähnliche Aktionen im gesamten Land statt.
Verliert die Bundesregierung den Überblick und den Kontakt zum Volk?
Deutschland, 22.04.2026
Der Krieg in der Ukraine, der USA und Israel, die kriegerischen Handlungen gegen Palästina und Libanon bringen die Welt aus dem Gleichgewicht. Die Politik
wirkt handlungsunfähig, Lernprozesse aus 1972 (Ölkrise) und Corona-Krise (2020) greifen nicht. Die einen Argumente gelten heute, zählen aber am nächsten Tag nicht mehr. Heute hüh und morgen hopp. Versprechungen und Ankündigungen bestimmen das Nichthandeln. Man flüchtet sich in nicht bewährte Maßnahmen, nur um zu
handeln.
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Stolpersteine beschädigt
Geschichte der Stolpersteine
Deutschland, 22.04.2026
Stolpersteine sind ein Teil der regionalen Gedenkkultur. Stoplerstein in den
Kommunen werden an Orten verlegt, die einen direkten Bezug an Menschen, die verfolgt, diskriminiert, beraubt, aus ihrer Heimat vertrieben
und ermordet wurden. Seit 1992 werden die Steine, mittlerweile weltweit, als ziviles engergement auf öffentlicher Fläche in der Regel mit Zustimmung
der Kommunen verlegt. Derzeit ist nur ein Ratsbeschluss der Stadt München
gekannt. Hier sind die messingfarbenen Pflastersteine seit mehr als zehn Jahren auf öffentlichem Grund verboten (Stand 29.07.2015). In München erinnern Stolpersteine nur auf privatem Grund an deportierte NS-Opfer.
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Antisimitische und nationalistische Schmiereien
Hannover (NI), 22.04.2026
Der Gedenkort am ehemaligen Konzentrationslager in Ahlem (Hannover) ist zwischen dem 16.04.26 und 17.04.26 teilweise verwüstet und beschädigt worden. Beschmierte von Stelen und Gedenkplatten, auf denen die Namen der Opfer des KZ aufgeführt sind, besprayte Informationstafeln, und zerstörte Kränze sind ein Schändung von Gedenkstätten. Der Gedenkort am ehemaligen Konzentrationslager in Ahlem wurde verwüstet. Parolen auf den Namensstelen fordern direkt zu Gewalt auf und wiederholen verbotene Losungen.
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Mehr Sicherheit für Notfälle
Stadt startet mit Vorsorgekiste für Senior*innen
Hannover (NI), 15.04.2026
Stromausfälle oder kurzfristige Versorgungsengpässe können jeden treffen. Für
ältere Menschen kann dies jedoch besonders herausfordernd sein. Daher startet der
Kommunale Seniorenservice der Landeshauptstadt Hannover das Projekt „Vorsorgekiste für Senior*innen“ in Kooperation mit dem Einzelhandel. Die Kiste enthält haltbare, sofort verzehrbare Lebensmittel. Ein Einzelhändler im Stadtteil Wettbergen ist bereits dabei, dort ist die Kiste ab 13.04.26 zum Preis von 37 Euro erhältlich. Weitere Kooperationen mit Supermärkten sollen folgen. Vorsorge ist Fürsorge, das war unser Leitprinzip bei diesem Projekt.
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Polizei kontrolliert Linienbusse
Groß-Gerau (HE), 15.04.2026
Am 14.04.26 führte die Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen an der Martin-Buber-Schule eine Kontrolle des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch. In der Zeit zwischen 07:30 h und 09:00 h wurden insgesamt neun Linienbusse einschließlich ihrer Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Lediglich zwei Busse konnten die Kontrollstelle anschließend ohne jegliche Beanstandung wieder verlassen. Bei zwei Linienbussen war das Erste-Hilfe-Material in einem Fach über dem Fahrersitz verstaut. Dieses Fach war verschlossen und die Fahrer führten den entsprechenden Schlüssel nicht mit sich. Im Notfall stünde es also nicht zur Verfügung, um verletzte Personen versorgen zu können.
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Text: Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg/Polizei Stadthagen
Foto: Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg/Polizei Stadthagen
Nächtliche Maurerarbeiten
Zeugen gesucht Polizeikommissariat Stadthagen oder die Polizeistation in Lindhorst
Lindhorst. Lk. Schaumburg (NI), 12.04.2026
Am 12.04.26 gegen 04:15 h erreicht das Polizeikommissariat Stadthagen die Information, dass auf der Fahrbahn des Busbahnhofes der Magister-Nothold-Oberschule an der Glück-auf-Straße in Lindhorst eine Mauer errichtet worden sei. Vor Ort stellt sich heraus, dass über die gesamte Fahrbahnbreite der Busschleife eine Mauer aus Pflastersteinen errichtet worden ist. Über die gesamte Länge der Mauer wurden immer drei Steine übereinandergelegt, sodass eine Höhe von ca. 25 cm erreicht worden ist. Zur Materialbeschaffung wurde das Pflaster des nahegelegenen Bürgersteigs aufgebrochen. Das Hindernis wurde durch die eingesetzten Beamten beseitigt.
Es wurde ein
Rehkitzrettung mit Drohnen
Leipzig (Sachsen), 11.04.2026
Gute Nachrichten für Jägerschaften und ehrenamtliche Wildtierretter: Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat die Förderung zur Rehkitzrettung mit Drohnen für 2026 offiziell freigegeben. Gemeinnützige Organisationen, Jägerschaften und weitere berechtigte Antragsteller können Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro pro Drohne beantragen. Anträge können bis zum 30. Juni 2026 gestellt werden, sofern die bereitgestellten Mittel nicht vorzeitig ausgeschöpft sind. Ziel der Förderung ist es, den Einsatz moderner Wärmebildtechnik in der Mähsaison zu unterstützen und Wildtiere wirksam zu schützen.
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Gegen Hass und für Zivilcourage
Göttingen (NI) Westpfalz (RP), 04.04.2026
Hass ist keine Meinung! Deutsche Strafverfolgungsbehörden sind heute in allen 16 Bundesländern gegen die Verbreitung strafbarer Inhalte im Internet vorgegangen, auch in der Westpfalz. Ermittlungsverfahren betreffen bundesweit sämtliche Phänomenbereiche der politisch motivierten Kriminalität.
Wie kann man helfen, wenn Menschen in der Öffentlichkeit bedroht, belästigt oder angegriffen
werden?
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Text: Landeshauptstadt Hannover/Polizeipräsidium Südhessen/Polizeipräsidium Osthessen
Foto: Landeshauptstadt Hannover
Schmierereien am Holocaust-Mahnmal
Staatsschutz ermittelt nach Farbschmierereien
Hannover (NI)/Darmstadt-Bessungen (HE) u.a., 04.04.2026
Auf das Holocaust-Mahnmal am Opernplatz sind am frühen Mittwochmorgen, 18.03.26, antisemitische Parolen geschrieben worden. Die Polizei machte die Schriftzüge unkenntlich, Oberbürgermeister Belit Onay verurteilt die Parolen.
Aber auch in Hessen, in Darmstadt tauchen NS-Sysmbole in Schmierereien auf. Auch hier ermittelt der Staatsschutz. (06151/969-0).
Ebendfalls in Grebenhain (Lk. Vogelsbergkreis) ritzten Täter mit einem spitzen Gegenstand ein Hakenkreuz in die Motorhaube eines Autos.
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Immer mehr Jugendliche in Südafrika erreichen den Abiturabschluss
München (BY), 04.04.2026
Über 656.000 Schüler und Schülerinnen in Südafrika haben 2025 das ,National Senior Certificate' (NSC) bestanden. Das NSC ist das südafrikanische Äquivalent zum Abitur. Laut dem südafrikanischen Ministerium für Bildung haben dies noch nie zuvor so viele Heranwachsende geschafft. Die NSC-Quote ist in den letzten 17
Jahren von 60 auf 88 Prozent gestiegen. Nach dem Ende des Apartheid-Regimes, im Zuge der ersten demokratischen Wahlen, hat 1994 in Südafrika auch der langwierige und schwierige Prozess der Umorganisation des Bildungssystems eingesetzt.
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Kinder vor häufigsten Augenerkrankung geschützt
München (BY), 04.04.2026
Das Trachom ist eine ansteckende Augenerkrankung, die vornehmlich in Regionen mit mangelndem Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen auftritt. Die Erstinfektion erfolgt meist bei Kindern im Vorschulalter, sie sind auch die Hauptübertragenden. In Ägypten, Burundi, Fidschi, Libyen, Mauretanien, Papua-Neuguinea und im Senegal gilt die Verbreitung des Trachoms jetzt als beseitigt. Damit hat sich die Zahl der Trachom-freien Länder auf 28 erhöht. 2025 lebten 103 Millionen Menschen in Trachom-Endemiegebieten, in denen etwa aufgrund einer schwachen Infrastruktur, Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten mangelhafte Hygienestandards vorherrschen.
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Text: Polizeipräsidium Südhessen
Foto: Symbol
Staatsschutz ermittelt nach Farbschmierereien
Zeugen gesucht Polizeipräsidium Südhessen 06151/969-0
Darmstadt (HE), 02.04.2026
Nach mehreren Sachbeschädigungen im Prinz-Emil-Garten hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Bereits am 22.03.26 wurde ein mit roter Farbe gesprühtes Hakenkreuz an einer Mauer entdeckt und in der Folge die Polizei informiert. Eine weitere Schmiererei in Form eines auf einen Weg gesprühten Hakenkreuzes rief am Dienstagmorgen 24.03.26 gegen 07:45 h erneut die Polizei auf den Plan. Wann genau die Farbschmierereien angebracht wurden, kann derzeit nicht gesagt werden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Wem sind in diesem Zusammenhang verdächtige Personen in Tatortnähe aufgefallen?












