BLAULICHT: Einsätze

Text: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Pkw-Brand in einem Carport
Zeugen gesucht!
Salzhemmendorf, Lk. Hameln-Pyrmont (Nds), 03.12.2017
Am Sonntagabend kam es unter einem Carport eines Wohnhauses in der Berliner Straße zu einem Brandausbruch, der um 21:13 h von einem Nachbarn entdeckt und über Notruf der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln gemeldet wurde.
Der Brand im vorderen Bereich eines abgestellten Geländewagens griff auf abgestellte Abfallbehälter und dem Ständerwerk des Carports über.
Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehr aus Wallensen, Hemmendorf und Lauenstein konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Garage und auf das Wohnhaus verhindert werden.
Bei ersten Löschversuchen erlitt ein 30-jähriger Bewohner des Hauses eine Rauchgasvergiftung und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Ein Brandausbruch durch einen technischen Defekt und durch fahrlässige Brandstiftung (z. B. unachtsame Müllentsorgung von Asche oder Glut) kann nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht angenommen werden. Es wird wegen einer vorsätzlichen schweren Brandstiftung ermittelt.
Zeugenhinweise werden unter Tel. 05042/9331-0 von der Polizei Bad Münder entgegengenommen.
Brand eines Wohnhauses
Salzhemmendorf, Lk. Hameln-Pyrmont (Nds), 03.12.2017
Am Sonntag um 19:36 h wurden der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln über Notruf offene Flammen aus einem Wohnhaus im Bereich Bahnhofstraße/Erlenweg (Benstorf) gemeldet.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte standen der Dachstuhl des zweigeschossigen Wohnhauses sowie die angrenzende Scheune an der Kruggasse in Vollbrand. Einzelne Gebäudebereiche waren bereits in sich zusammengestürzt. Auch die beiden Wohnebenen waren vom Brand betroffen.
Mehr im PDF...

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Brennender Bautrockner in Teppichwäscherei
Hamburg-Marienthal (HH), 03.12.2017
Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Hamburg in den Knutzenweg im Hamburger Stadtteil Marienthal gerufen. Hier solle aus einer Teppichwäscherei Qualm und Brandgeruch kommen. Es wurde der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor und die Freiwillige Feuerwehr Wandsbek-Marienthal alarmiert. Die eintreffenden Einsatzkräfte erkundeten eine Rauchentwicklung in dem eingeschossigen Gebäude, alle Personen hatten den Gefahrenbereich zuvor verlassen. Ein Trupp unter
umluftunabhängigem Atemschutz drang in das Objekt ein und löschte im
Kellergeschoss einen in Brand geratenen Bautrockner mithilfe eines
C-Rohres. Da sich die Entrauchung der Brandstelle im Keller schwierig
gestaltete, wurde ein spezielles Be- und Entlüftungsgerät nachgefordert. Nach zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Eingesetzte Kräfte: Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige
Feuerwehr, ein Gerätewagen-Rüst 2 mit insgesamt 25 Einsatzkräfte

Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Foto: Polizeiinspektion Gifhorn
Fünf Verletzte nach Frontalzusammenstoß
Sprakensehl, Lk. Gifhorn (Nds), 03.12.2017
Am Sonntag gegen 10:00 h kam es auf der Bundesstraße B4 südlich von Sprakensehl zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 65-Jähriger befuhr mit seinem Renault die B4 in Richtung Süden und kam aufgrund der vorherrschenden Schneeglätte ins Schleudern und dadurch auf die Gegenfahrbahn. Hier stieß er frontal mit dem BMW eines 39-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault derart beschädigt, dass eine Beifahrerin eingeklemmt und durch die Feuerwehr befreit werden musste. Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin wurden mit schweren- aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen- in das Klinikum Celle verbracht. Der BMW-Fahrer wurde mit seinen beiden Kindern, die sich mit ihm Fahrzeug befanden, mit leichteren Verletzungen ins Klinikum Gifhorn transportiert. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Sprakensehl, Bokel und Hankensbüttel, drei Rettungswagen und ein Notarztwagen eingesetzt.

Text: Feuerwehr Bergisch Gladbach
Foto: Symbol
Gebäudebrand mit Sachschaden
Bergisch Gladbach (NRW), 03.12.2017
Im 1. OG eines Mehrfamilienhauses drang Rauch aus dem gekippten Fenster einer Wohnung. Ein Teil der Hausbewohner hatte das Gebäude bereits über den rauchfreien Treppenraum verlassen, die restlichen Wohneinheiten wurden von der Feuerwehr geräumt. Zwei Angriffstrupp unter Atemschutz drangen in die Brandwohnung ein, durchsuchten diese nach Personen und löschten das Feuer. Anschließend wurde das Gebäude belüftet und die vom Brand nicht betroffenen Wohneinheiten wurden auf Rauch und Kohlenmonoxid kontrolliert. Mit Ausnahme der unbewohnbaren Brandwohnung konnten alle anderen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. In einer an die Brandwohnung angrenzenden Wohnung des Nachbarhauses hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst, sodass diese Wohnung ebenfalls kontrolliert werden musste. Dazu musste sie ebenfalls gewaltsam geöffnet werden, wobei eine leichte Verrauchung festgestellt wurde. Auch hier wurde gelüftet und gemessen.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Uwe Härlen
Wasserrohrbruch
Stelle-Ashausen, Lk. Harburg (Nds), 03.12.2017
Größere Wasserfluten ergossen sich am Samstagmorgen in den Mondscheinweg. Grund war eine gebrochene Wasserleitung, die die Straße unterspült hatte, die Wassermassen traten aus der Bruchstelle aus und ergossen sich auf die Fahrbahn. Um 08:52 h wurde die Feuerwehr Ashausen zu technischen Hilfeleistung alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr sprudelte das Wasser aus der Bruchstelle. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt, mit Hilfe eines speziellen Hydrantenschlüssels schieberte die Feuerwehr die Leitung provisorisch ab. Hinzugerufene Mitarbeiter des Wasserbeschaffungsverbands übernahmen nach einiger Zeit die Einsatzstelle und leiteten die weiteren Maßnahmen ein. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach 30 Minuten beendet.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Opel Astra brennt auf der Hansalinie
Kalbe / BAB 1 / Lk. Rotenburg (Nds), 02.12.2017
Dunkler Qualm und Flammen unter der Motorhaube - so stand am Samstagvormittag ein Opel Astra auf dem Seitenstreifen der BAB 1 bei Kalbe. Verkehrsteilnehmer hatten die 31-jährige Fahrerin aus Hamburg während der Fahrt darauf aufmerksam gemacht. Die Frau reagierte schnell und fuhr rechts ran. Einsatzkräfte der sofort ausgerückten Freiwilligen Feuerwehr aus Heidenau löschten den Brand und verhinderten Schlimmeres.

Text: Feuerwehr Recklinghausen
Foto: Feuerwehr Recklinghausen
Brand im Kreishaus
Recklinghausen (NRW), 02.12.2017
Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 20:47 h durch eine automatische Brandmeldung zum Kreishaus Recklinghausen alarmiert. Da die Feuer- und Rettungswache direkt gegenüber dem Kreishaus liegt, trafen die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache sehr zügig ein.
Im Rahmen der ersten Erkundung konnte der Einsatzleiter feststellen, dass im rückwärtigen Bereich des Verwaltungskomplexes bereits mehrere Brandmelder ausgelöst hatten. In diesem Bereich trafen die Einsatzkräfte dann auch auf zwei Brandstellen an der Fassade des Gebäudes im Außenbereich. Als Erstmaßnahme nahmen die Einsatzkräfte im Gebäude platzierte Schaumlöscher vor, während parallel eine Wasserversorgung zur Brandbekämpfung aufgebaut wurde. Hierzu alarmierte der Einsatzleiter weitere drei Löschzüge zur Einsatzstelle.
Da die Brandherde hinter der Fassade lagen und sich durch die Dämmung schnell nach oben ausbreiteten, mussten die Einsatzkräfte gewaltsam Teile der Fassade entfernen, um dahinter das Feuer bekämpfen zu können. Zeitgleich kontrollierten Trupps unter Atemschutz die direkt an den Brandstellen liegenden Büros - machten hierbei aber keine Feststellungen. Gegen Mitternacht konnten die letzten Einsatzkräfte in ihre Wachen zurück kehren und den Einsatz beenden.

Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle
Verkehrsunfall mit Todesfolge
Faßberg, Lk. Celle (Nds), 02.12.2017
Am Abend befuhr ein 50-Jähriger mit seinem VW Polo die L 280 von Müden in Richtung Unterlüß. In der Rechtskurve in Hankenbostel geriet er mit seinem PKW auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit dem entgegenkommenden Audi eines 36-Jährigen zusammen. Der Fahrer des Polo war mit überhöhter Geschwindigkeit an der auf 70 km/h begrenzten Unfallstelle unterwegs. Ob Alkohol im Spiel war, wird die Analyse einer Blutprobe ergeben. Die erlittenen Verletzungen waren so erheblich, dass er trotz der Bemühungen der Rettungskräfte an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Audi wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Beide Pkw wurden total beschädigt,

Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Foto: Polizeiinspektion Gifhorn
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Meine und Wedelheine
Meine, Lk. Gifhorn (Nds), 02.12.2017
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstag kurz nach 13:00 h auf der L 321 von Meine in Richtung Wedelheine. Zur Unfallzeit befuhr ein 36-Jähriger mit seinem Renault die Landstraße und wollte nach links in Richtung Ohnhorst abbiegen. Hierbei übersah er den Opel eines 39-Jährigen, der in Richtung Meine unterwegs war. Der Opel stieß frontal in die Beifahrerseite des Renault; dadurch wurden beide Fahrzeuge in den Seitenraum geschleudert. Die beiden Verletzten wurden durch zwei Rettungswagen und der Besatzung eines Rettungshubschraubers betreut und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Beide Fahrer wurden schwer- aber nicht lebensbedrohlich verletzt; an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Brand zerstört Wohnhaus
Harpstedt, Lk. Oldenburg (Nds), 02.12.2017
Am Morgen kam es zu einem Brand an der Langen Straße. Um 08:24 h wurde ein Wohnungsbrand gemeldet, bei dem die Flammen bereits aus dem Fenster schlagen. Es wurden die Feuerwehren Beckeln, Harpstedt, Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt alarmiert. Noch auf Anfahrt der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Harpstedt wurde die Feuerwehr Groß Ippener nachalarmiert. Vor Ort schlugen die Flammen aus einem Fenster und dichter Qualm drang aus dem Gebäude.
Mehr im PDF...

Text: Wolfgang Kaul
Foto: Wolfgang Kaul
Unterstützung Rettungsdienst
Horsten, Lk. Wittmund (Nds), 02.12.2017
Zur Tragehilfe für den Rettungsdienst wurde die Freiwillige Feuerwehr Horsten um 11:30 h alarmiert.
Rettungsdienst und Notarzt, die bereits vor Ort waren, benötigten die Unterstützung der Feuerwehr, die mit dem Löschgruppenfahrzeug und neun Einsatzkräften ausgerückt waren.

Text: Oliver Bahls
Foto: Oliver Bahls
Rauchmelder warnt vor angebrannten Essen
Springe-Eldagsen, Region Hannover (Nds), 02.12.2017
Am Abend um 19:51 h wurden die Freiwilligen Feuerwehren Eldagsen und Springe zur Straße Am Wöhlbach in Eldagsen alarmiert. Passanten hörten beim Vorbeigehen einen Rauchwarnmelder im Haus piepen und wählten die Notrufnummer. Als die Feuerwehr Eldagsen eintraf, erkundete sie die Einsatzstelle und läutete bei dem Bewohner. Nach einiger Zeit öffnete dieser den Einsatzkräften und wurde vorsorglich an Rettungskräfte übergeben. Das Gebäude wurde nach möglichen Brandherden durchsucht.
Hierbei wurde in der Küche eine auf dem Herd vergessene Teekanne entdeckt, welche schmorte.

Text: Sebastian Hillert
Foto: Feuerwehr Harkenbleck
Ölspur
Harkenbleck, Region Hannover (Nds), 02.12.2017
Am Samstagmorgen gegen 09:51 h wurde die Ortsfeuerwehr Harkenbleck zu einer Ölspur auf dem Katzenwinkel alarmiert. Die 1,8 km lange Ölspur verlief um den Katzenwinkel und erstreckte sich weiterhin über die Straßen "Südring" und "Hallerskamp". Zum Abstreuen wurden etwa 100 kg Bindemittel verwendet. Ein möglicher Verursacher konnte festgestellt werden, die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren 13 Kräfte auf zwei Fahrzeugen von der Feuerwehr, zwei Kräfte der Polizei und zwei Mitarbeiter des Betriebshofs. Diese stellten im Anschluss Schilder auf, um auf die Verschmutzung hinzuweisen. Nach über einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr zu Ende.

Text: Feuerwehr Bremerhaven
Foto: Feuerwehr Bremerhaven
Mann in Pkw eingeklemmt
BAB 27 / Bremerhaven (HB / Nds), 02.12.2017
Ein 61-jähriger Mann hat sich bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 27 schwere Verletzungen zugezogen. Der Unfall ereignete sich gegen 06:30 h zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Süd und Bremerhaven-Wulsdorf in Fahrtrichtung Cuxhaven.
Der Pkw überschlug sich und kam an einem Baum kopfüber zum Stehen. Der Fahrer des Pkw war ansprechbar. Der Fahrer im Pkw stark eingeklemmt. Für die Rettung des Verunfallten mit hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehr musste der Pkw zuvor mit einer Seilwinde leicht aufgerichtet werden. Der Fahrer kam mit schweren Verletzungen und mit Begleitung eines Notarztes in ein Bremerhavener Krankenhaus.
Insgesamt waren zwei Pkw und ein Lkw am Unfall beteiligt. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
61-Jährige bei Unfall schwer verletzt
Groß Meckelsen, Lk. Rotenburg (Nds), 01.12.2017
Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 142 zwischen Groß Meckelsen und Sittensen ist am Donnerstagnachmittag eine 61-jährige Autofahrerin aus Sittensen verletzt worden. Ein 64-jähriger Mann aus Groß Meckelsen war gegen 17:30 h mit seinem VW Golf von einem Parkplatz an der Landesstraße in den fließenden Verkehr gefahren. Dabei hatte er vermutlich den Skoda der 61-Jährigen übersehen. Durch den Zusammenstoß wurde ihr Wagen zunächst gegen die Leitplanken gedrückt - dann überschlug sich das Fahrzeug. Ein 48-jähriger Autofahrer aus Klein Meckelsen, der mit seinem BMW in Richtung Zenen unterwegs war, wollte ausweichen und fuhr ebenfalls in die Leitplanken. Die Frau aus Sittensen zog sich schwere Verletzungenzu.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Uwe Härlen
Brennender Adventskranz beschert Großeinsatz
Stelle, Lk. Harburg (Nds), 01.12.2017
Ein brennender Adventskranz hat am Sonnabend einen Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdienst ausgelöst. Um 13:07 h waren die Feuerwehren Stelle, Ashausen, Fliegenberg/Rosenweide und Hoopte sowie ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK zu einem vermeintlich brennenden Einfamilienhaus alarmiert worden. Zehn Einsatzfahrzeuge und 70 Feuerwehrleute sowie die Kräfte des Rettungsdienstes kamen zur Brandstelle. Bei ihrem Eintreffen drang Rauch aus dem in Holzbauweise erbauten Gebäude. Mehrere Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz in das Gebäude vor. Im Gebäude waren keine Personen. Die Brandstelle war schnell lokalisiert, ein Adventskranz brannte und verrauchte das Gebäude. Der Kranz wurde ins Freie gebracht und mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht. Das Gebäude wurde anschließend mit Hilfe eines Überdruckbelüfters rauchfrei gemacht. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach 45 Minuten beendet.

Text: Polizeidirektion Hannover/Thilo Rieger
Foto: Thilo Rieger
Ein Schwerverletzter und zwei Leichtverletzte nach Auffahrunfall
BAB 2 / Hannover (Nds), 01.12.2017
Am Vormittag gegen 11:00 h ist ein 58-Jähriger mit seinem Lkw auf der BAB 2, Richtung Hannover, auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Er selbst ist dabei schwer verletzt worden, zwei weitere Personen haben leichte Verletzungen erlitten. Die aus drei Fahrstreifen bestehende BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Wunstorf-Kolenfeld bot aufgrund eines Staus stehenden Verkehr. Dies bemerkte der 58-Jährige zu spät und fuhr ungebremst auf einen Laster auf, welcher seinerseits auf das vor ihm fahrende Gespann eines 34-Jährigen aufgeschoben wurde. Kurz vor Eintreffen der Feuerwehr wurde der Fahrer jedoch durch couragierte Ersthelfer aus seiner Lage befreit und in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben. Der Fahrer des Volvo zog sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, die beiden anderen Lkw-Fahrer wurden leicht verletzt.

Text: André Dehnbostel / Martin Trang, Feuerwehr Hannover
Foto: Symbol - Kartonmodelle aus dem Annette Scholz Verlag-
Frau tödlich verletzt
Hannover-Nordstadt (Nds), 01.12.2017
Die Feuerwehr wurde um 09:41 h zu einem Verkehrsunfall an der Straßenkreuzung Engelbosteler Damm / Kopernikusstraße in der Hannoverschen Nordstadt gerufen. Auf Grund einer ersten Meldung, die Person sei unter dem Fahrzeug eingeklemmt, wurde neben den Rettungskräften auch ein Löschzug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die verletzte Person bereits unter dem Lkw befreit worden. Sie wurde sofort von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus transportiert, wo sie wenig später ihren schweren Verletzungen erlag. Der unter Schock stehende Lkw-Fahrer wurde ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert. Passanten, darunter auch viele Schüler zweier nahegelegener Schulen, die den Unfall direkt beobachtet und Erste Hilfe geleistet hatten, wurden durch mehrere Rettungskräfte und zwei Notfallseelsorger der Feuerwehr Hannover betreut. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit insgesamt 10 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften bis 13:15 h im Einsatz.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3
Celle, Lk. Celle (Nds), 01.12.2017
Um 11:56 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B3 zwischen dem Stadtteil Groß-Hehlen in Richtung Wolthausen alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle war der Fahrer des Fahrzeuges in seinem Fahrzeug eingeklemmt. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurde die technische Rettung des Verunfallten durchgeführt. Hierfür wurde fahrerseitig eine große Rettungsöffnung geschaffen, indem in diesem Bereich mit hydraulischen Rettungsgeräten die Türen und die B-Säule entfernt wurden. Im Anschluss konnte die Person aus der geschaffenen Öffnung gerettet und durch den Rettungsdienst weiter versorgt werden.
Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, zwei Rettungswagen und ein Notarzt des DRK-Rettungsdienstes des Landkreises Celle sowie die Polizei.

Text: Isabell Ehms
Foto: Michael van der AHE
Frontalunfall
Lachendorf, Lk. Celle (Nds), 01.12.2017
Um 15:40 h Alarm für die Ortsfeuerwehr Lachendorf zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Ahnsbecker Straße / Celler Straße in Lachendorf. Zwei Pkw sind frontal zusammen gestoßen. Aus dem Motorraum stieg Rauch auf. Die Batterie wurde abgeklemmt, der Motorraum mit Schaummittel abgelöscht und ausgelaufene Betriebsmittel wurden aufgenommen. Die zwei verletzten Personen wurden an den Rettungsdienst übergeben. Vor Ort waren 18 Feuerwehrleute, die Polizei, sowie ein RTW. Die Einsatzstelle wurde um 16:45 h an die Polizei übergeben und die Feuerwehr konnte wieder einrücken.

Text: Florian Karlstedt
Foto: Florian Karlstedt
Ausgedehnter Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr
Bad Harzburg, Lk. Goslar (Nds), 30.11.2017
Feuer mit Menschenleben in Gefahr, hieß die Meldung um 21:56 h für die Feuerwehr und dem Rettungsdienst. Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehr Bad Harzburg schlugen aus dem rückwärtigen Bereich bereits Flammen aus den Fenstern. Der Einsatzleiter ließ die Alarmstufen erhöhen. Dieses hieß 2. Alarm für die Ortsfeuerwehr und die Anforderung der Ortsfeuerwehr Bündheim-Schlewecke. Aufgrund der Anzahl der Personen wurde MANV 3-5 ausgelöst. Was eine erhöhte Anzahl an Rettungsmitteln an der Einsatzstelle bedeutete (zwei Notärzte und fünf Rettungswagen, lt. Notarzt und organisatorischer Leiter Rettungsdienst).
Bei der sofort eingeleiteten Menschenrettung, konnte eine schwerverletzte, männliche Person von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet werden und nach intensivmedizinischer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert werden. Drei weitere Personen wurden in Sicherheit gebracht, durch den Rettungsdienst gesichtet. Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Atemschutzgeräteträger-Trupps im Inneren des Gebäudes und über eine Drehleiter von außen. Die Löscharbeiten zogen sich bis weit nach Mitternacht hin.

Text: Pascal Coordes
Foto: Pascal Coordes
Schwerer Verkehrsunfall
Ihlow, Lk. Aurich (Nds), 30.11.2017
Am Donnerstagmittag wurde die Ortsfeuerwehr Riepe zu einer Technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall an die Emder Straße alarmiert. Gegen 13:40 h rückten die Einsatzkräfte aus. Der Fahrer eines Pkw, der aus Richtung Emden kam, hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum, überschlug sich mehrfach, und blieb auf dem Dach liegen. Die Riepster Feuerwehr sperrte die Straße beidseitig während der Bergungsarbeiten und nahm die ausgelaufenen Betriebsstoffe mit Bindemittel auf. Nachdem das Fahrzeug geborgen wurde reinigte eine Spezialfirma die Fahrbahn. Der stark beschädigte Baum musste gefällt werden. Der Einsatz konnte nach Stunden beendet werden.

Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Foto: Polizeiinspektion Gifhorn
Wohnmobil ausgebrannt
Hinweis gesucht!
Gifhorn, Lk. Gifhorn (Nds), 30.11.2017
Ein Wohnmobil der Marke Fiat brannte am späten Donnerstagabend auf
dem Parkplatz des Gifhorner Mühlenmuseums an der Bromer Straße
vollständig aus. Zeugen entdeckten den Brand gegen 22:35 h und
alarmierten die Feuerwehr. An dem Wohnmobil befanden sich keine Kennzeichen. Die Ermittlungen zum Fahrzeughalter laufen.
Derzeit geht die Polizei von einer Brandstiftung aus. Auch hierzu
laufen weitere Ermittlungen. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die am Donnerstagabend ab ca. 21:00 h auf dem Parkplatz beobachtet wurden, bitte an die Polizei in Gifhorn, Telefon 05371/9800.
Biogasanlagenbrand
Müden, Lk. Gifhorn (Nds), 30.11.2017
Die Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen wurden am Vormittag kurz vor 11:00 h alarmiert. In Müden brannte es in der Biogasanlage, Personen kamen nicht zu Schaden.
Auf der Anfahrt ließ der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister die Alarmierungsstufe erhöhen, da die gesamte Biogasanlage brennen sollte. Elf der 13 Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen wurden alarmiert.
Beim Eintreffen erfuhren die Einsatzkräfte, dass es an einem Gärbehälter, einen so genannten Fermenter, eine Verpuffung gegeben hat.
Mehr im PDF...

Text: Feuerwehr Erkrath
Foto: Feuerwehr Erkrath
Brand eines Hausanschlusskastens
Erkrath (NRW), 30.11.2017
Am Donnerstagabend um 22:31 h wurde der Löschzug Alt-Erkrath und die hauptamtliche Wache auf das Gelände des Toni-Turek-Stadions an der Freiheitstraße alarmiert. Dort hatte der Platzwart im Keller des Einfamilienhauses einen lauten Knall gehört und einen plötzlichen Stromausfall festgestellt. Auf dem Weg zum Keller konnte der Mann bereits eine Rauchentwicklung wahrnehmen, woraufhin er die Feuerwehr alarmierte. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war der Keller stark verraucht. Der Platzwart hatte mit einem Pulverlöscher noch erste Löschmassnahmen eingeleitet, musste diese aber aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Der vorgehende Atemschutztrupp konnte allerdings keinen Brand mehr feststellen, sodass sich die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr auf die Entrauchung des Kellers beschränkten. Über die Kreisleitstelle wurde der Notdienst der Stadtwerke angefordert. Das gesamte Gebäude wurde stromlos geschaltet und nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen an die Mieter übergeben. Einschließlich der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz der 31 Einsatzkräfte gegen 00:30 h beendet.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Sinkendes Hausboot gesichert
Hambrg (HH), 30.11.2017
Am späten Nachmittag wurde die Feuerwehr Hamburg auf den Kleinen Grasbrook alarmiert. Hier drohe ein Hausboot zu sinken. Ein Löschzug, Kleinboot, sowie Spezialisten der Technik- und Umweltschutzwache rückten zu dem havarierten Hausboot aus. Ein teilgesunkenes Hausboot war offenbar Leck geschlagen. Spezielle leistungsfähige Tauchpumpen in Betrieb genommen, um das Wasser außenbords zu pumpen. Mithilfe von zwei Lecksegeln, das sind etwa 10 x 15 m großes Tücher aus besonders dickem, wasserundurchlässigem und reißfestem Segeltuch, wurden die Leckstellen provisorisch abgedichtet, um den unkontrollierten Wassereintrag in den Schiffsrumpf zu minimieren. Nachdem das Boot gesichert war, konnte die Einsatzstelle an die Hamburg Port Authority HPA übergeben werden. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte drei Stunden. Eingesetzt waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Umweltdienst, ein Kleinboot, ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Hafen, ein Gerätewagen mit insgesamt 20 Einsatzkräften.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Brennender Verkaufstand auf Weihnachtsmarkt
Hamburg (HH), 30.11.2017
Die Verkäuferin eines Weihnachtsmarktstandes informierte die
Feuerwehr Hamburg, weil sie mehrfach laute Knallgeräusche aus einem benachbarten Verkaufshäuschen bemerkt hatte und Flammen bereits deutlich erkennbar waren. Weitere Anrufer meldeten, dass ein Tipi-Zelt und ein Verkaufstand bereits voll in Flammen stünden. Der zuständigen Löschzug der Feuer- und Rettungswache Stellingen sowie die Freiwillige Feuerwehr Lokstedt gingen mit einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung ein. Während der Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen sicher.
Von der ein Flasche mit einer möglichen Undichtigkeit als Brandursache in Betracht kommt. Das Feuer in dem circa 3 x 3 m großen Holzhäuschen und dem angrenzenden Zelt konnte schnell gelöscht und somit eine Brandausbreitung auf weitere Stände verhindert werden.
Personen wurden glücklicher Weise nicht verletzt.

Text: Feuerwehr Braunschweig
Foto: Symbol
Restaurant-Mitarbeiter bemerkt Brandrauch
Braunschweig (Nds), 29.11.2017
Entstehungsbrand durch Mitarbeiter frühzeitig entdeckt
In der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig ging gegen 07:30 h ein Notruf –112 – über eine Rauchentwicklung im Keller eines Restaurants in der Innenstadt ein.
Beim Eintreffen des Löschzuges berichtete der Mitarbeiter dem Einsatzleiter, dass er in seiner Wohnung im 2. Obergeschoss Brandrauch wahrgenommen hätte. Er wäre daraufhin in den Keller gelaufen, da seines Erachtens die Intensität des Rauches dort zunahm. Parallel setzte er einen Notruf ab. Im Keller fand er einen Entstehungsbrand im Heizungsraum vor und unternahm mit einem Handfeuerlöscher einen Löschversuch. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine weiteren Personen im Gebäude. Die Feuerwehr setzte einen Trupp unter Atemschutz ein. Die Einsatzkräfte fanden verkohlte Textilien und einen beschädigten Warmwasserspeicher im Heizungsraum vor. Die noch schwelenden Gegenstände wurden durch die Einsatzkräfte abgelöscht.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Drei Verletzte nach Verkehrsunfall
Hamburg (HH), 29.11.2017
Zwei Pkw stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Dabei wurden drei Personen verletzt, keine Person war eingeklemmt. Nach rettungsdienstlicher Versorgung wurde eine 52-jährige Patientin schwerverletzt mit einem Notarztwagen, und zwei weitere Patienten mit Rettungswagen in umliegende
Krankenhäuser befördert. Austretende Betriebsstoffe wurden durch die
Feuerwehr abgestreut. Die Unfallursache bedarf der Ermittlung durch die Polizei. Eingesetzt waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der BF, ein Notarztwagen und zwei Rettungswagen. Insgesamt 12 Einsatzkräfte.

Text: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Heizöllaster verunreinigt Fahrbahn
Dielmissen, Lk. Holzminden (Nds), 29.11.2017
Im Rahmen einer Heizöllieferung treten am Mittwochmorgen in der Ortsrandlage in Dielmissen mehrere Hundert Liter Heizöl aus dem Tank eines Hamelner Versorgungsunternehmens aus. Etwa 200-300 Liter Heizöl gelangen hierbei auf die Fahrbahn, angrenzende Grünanlagen bleiben verschont. Alarmierte Kräfte der Feuerwehren aus Eschershausen und Dielmissen bekämpfen in einem zweistündigen Einsatz im Beisein der Fachausicht der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Holzminden die von den Betriebsstoffen ausgehenden Umweltgefahren. Die Polizei Stadtoldendorf hat Ermittlungen zur Klärung einer Verursachung des Schadensfalles aufgenommen.

Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Symbol
Feuer in Reihenhaus
Bremen (HB), 28.11.2017
Um 15:39 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Straße Kirchweg, im Ortsteil Gartenstadt-Süd gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1 und 4, die Freiwillige Feuerwehr Neustadt sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen vor Ort.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es auf dem Flur eines 2-geschossigen Reihenhauses mit ausgebautem Dachgeschoss. Das Feuer wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren bekämpft und gelöscht. Um 16:40 h konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden. Ein Bewohner wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus verbracht.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Wieder Pkw im Gleisbett
Laatzen, Region Hannover (Nds), 28.11.2017
Ein Personenwagen blockierte am Abend die Linie 1 der Straßenbahn Richtung Langenhagen. Für knapp eine Stunde verkehrten in Laatzen-Mitte keine Stadtbahnen Richtung Hannover. Erst ein Kranwagen eines Laatzener Abschleppunternehmens gelang es den Kleinwagen von den Schienen zu heben. Verletzt wurde niemand.
Gegen 18:30 h war ein 83-Jähriger mit seinem Renault Twingo auf der Wülferoder Straße unterwegs. Beim Abbiegen landete er im Schotter der Stadtbahn. Etwa 15 Meter hatte der Laatzener mit seinem Pkw zurückgelegt, als er zu Stehen kam. Mit der Seilwinde des RW wollte die Ortsfeuerwehr Laatzen das Auto herausziehen. Da allerdings mehrere Signaleinrichtungen zwischen den Schienen angebracht waren und diese beschädigt werden konnten, entschieden die Einsatzkräfte einen Kranwagen zu alarmieren. Ein Laatzener Bergungsunternehmen hob den Pkw aus dem Gleisbett.

Text: Christian Wiethe
Foto: Christian Wiethe
Brennende Müllbox im Stephansstift
Hannover-Kleefeld (Nds), 28.11.2017
Um 21:10 h brannten mehrere Müllcontainer auf dem Gelände des Stephansstiftes in der Kirchröder Straße. Durch die Hitzeeinwirkung griffen die Flammen auf den Holzverschlag über, der unmittelbar an einem Gebäude stand. Infolge eines sofortigen Löschangriff mit zwei C-Rohren und zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz konnte größerer Schaden verhindert werden. Um mögliche weitere Glutnester auszuschließen, wurde der Bereich sowie die Hausfassade mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und die Brandstelle mit Schaum abgedeckt. An der Müllbox entstand Totalschaden. Das Gebäude blieb unbeschadet. Eingesetzt war ein Löschzug mit 12 Einsatzkräften. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Kirchrode wurde nicht tätig.

Text: Lennart Fieguth
Foto: W. Schottmann
Ölspur in Harkenbleck
Harkelbleck, Region Hannover (Nds), 28.11.2017
Am Dienstagvormittag gegen 08:50 h wurde die Ortsfeuerwehr Harkenbleck zu einer Ölspur in Harkenbleck alarmiert. Die Ölflecke erstreckten sich über die Straßen Katzenwinkel, Südring, Texas und Redener Straße. Die drei Kräfte, die mit einem Fahrzeug vor Ort waren, streuten mit 50 kg Bindemittel die ca. 600 m lange Ölspur ab. Nach 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Das Ordnungsamt der Stadt Hemmingen informierte sich vor Ort über die Verschmutzung.

Text: Carsten Bohlmann
Foto: Carsten Bohlmann
Pkw-Brand unterm Schleppdach
Duden-Rodenbostel, Region Hannover (Nds), 28.11.2017
Ein Pkw-Brand unter einem Schleppdach hat in der Nacht den Einsatz der Feuerwehr Wedemark erfordert. Die Feuerwehr konnte durch schnelles Eingreifen einen größeren Gebäudeschaden verhindern. Die um 00:21 h alarmierten Feuerwehren Duden-Rodenbostel, Abbensen und Elze fanden bei Eintreffen an der Einsatzstelle einen unter einem Schleppdach abgestellten Pkw im Vollbrand vor. Ein zweites dort geparktes Fahrzeug konnte durch den Eigentümer aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Die Brandbekämpfung durch zwei Atemschutztrupps mit je einer Schnellangriffsleitung konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Bauernhaus verhindern. Der Pkw wurde parallel mit Schaum abgelöscht. Am Gebäude kam es nur zu leichten Schäden am Schleppdach. Die Feuerwehr war mit 30 Kräften und sechs Fahrzeugen bis 01:30 h im Einsatz.

Text: Axel Fenker
Foto: Florian Wiesner
50 Rundballen brennen
Schiffdorf, Lk. Cuxhaven (Nds), 28.11.2017
Die Ortsfeuerwehren Schiffdorf und Bramel wurden um 05:06 h zu einem Brand zwischen Schiffdorf und Spaden, nahe der alten Geeste alarmiert. Ein Polizist hatte das Feuer auf dem Weg zum Dienst entdeckt. Der Weg zur Einsatzstelle gestaltete sich auf Grund des aufgeweichten Bodens sehr schwierig. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte dann ca. 50 brennende Rundballen vor. Da der Aufbau einer Wasserversorgung nur mit erheblichem Aufwand möglich gewesen wäre und durch das Feuer keine Gefahr bestand, wurde entschieden die Rundballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Es wurde eine Brandwache gestellt, alle weiteren Kräfte konnten die Einsatzstelle gegen 06:30 h wieder verlassen. Die Brandwache rückte um 08:40 h ab, sodass nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Einsatz um 09:30 h beendet war. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt.

Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Foto: Polizeiinspektion Hildesheim
Schulbus kollidiert mit Treckergespann
Harsum, Lk. Hildesheim (Nds), 28.11.2017
Am Freitag um 12:45 h befuhr ein Schulbus die L 411 von Hüddessum in Richtung Rautenberg. In einer Linkskurve kam dem Bus, der von einem 24-jährigen Busfahrer aus Hildesheim gelenkt wurde, ein Trecker mit zwei Anhänger entgegen. Der Treckerfahrer, ein 19-Jähriger aus Schellerten, erkannte, dass ein gefahrloses aneinander Vorbeifahren schwierig ist und bremste den Treckerzug mit zwei angehängten Anhängern ab. Durch das Bremsen blockierten die Reifen des hinteren Anhängers, der dadurch ausbrach und gegen den Bus stieß. Durch die Kollision und der einhergehenden Gefahrenbremsung des Busses verletzten sich mehrere Kinder leicht. Laut Zeugenaussagen hatten alle Schüler einen Sitzplatz und kein Schüler hat gestanden. Beim Eintreffen der Polizei an der Unfallstelle, hatte bereits ein Ersatzbuss die Kinder von der Unfallstelle abgeholt. Lediglich zwei leicht verletzte 8- und 9-jährige Schülerinnen waren noch am Unfallort und wurden von Erziehungsberechtigte betreut. Im Nachhinein meldeten sich die Eltern dreier weiterer Schülerinnen im Alter von 6, 7 und 9 Jahren, die verletzt worden sind, und sich in ambulanter Behandlung in ein Krankenhaus begeben haben.

Text: Marlena Sörenhagen
Foto: Marlena Sörenhagen
Ölspur
Egestorf, Region Hannover (Nds), 27.11.2017
Um 10:41 h wurde die Ortsfeuerwehr Egestorf zu einer Ölspur alarmiert. Der Baubetriebshof der Stadt Barsinghausen war bereits im Einsatz im Bereich Am Stockfeld Ecke Nienstedter Straße. Die Polizei sicherte den Bereich dort ab. Die Feuerwehrleute mussten auf Grund der Dringlichkeit die Ölspur Nienstedter Straße Ecke Tiefental übernehmen, da hier bereits Öl mit dem Regenwasser in die Kanalisation lief. Von Seiten der Feuerwehr wurden zunächst Bindemittel-Barrieren um die Gullys gestreut, um ein weiteres Einfließen zu verhindern. Anschließend wurden größere Stellen abgestreut. Es wurden vier Sack Bindemittel verbraucht sowie Warnschilder aufgestellt. Die Einsatzstelle wurde an den Baubetriebshof übergeben. Sieben Feuerwehrleute waren mit einem Löschgruppenfahrzeug (LF 8) und einem Mannschaftstransportwagen (MTW) inkl. Anhänger für Öl-Schaden-Einsätze bis 11:30 h im Einsatz.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Abgerissene Bahnoberleitung setzt Buschwerk in Brand
Hamburg-Eidelstedt (HH), 27.11.2017
In den frühen Morgenstunden glühten in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg die Notrufleitungen. Diverse Anrufer berichteten von deutlich sichtbarem Feuerschein, der kilometerweit zu sehen sei.
Durch die Leitstelle der Deutschen Bahn in Hannover wurde zudem
mitgeteilt, dass es einen Kurzschluss in einer Oberleitung gegeben und diese nun Buschwerk in Brand gesetzt habe. Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr alarmiert und in Marsch gesetzt. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass eine Oberleitung abgerissen war, am Bahndamm brannte Buschwerk. Nachdem gesichert war, dass der Strom abgeschaltet war, konnte der Brand mit einem C-Rohr gelöscht werden. Abschließend wurde die Einsatzstelle dem Notfallmanager der Deutschen Bahn übergeben, der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte eine Stunde.
Im Einsatz waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige
Feuerwehr, der Umweltdienst, eine Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Schaum insgesamt 30 Einsatzkräften.
Zwei verletzte Personen nach Fettexplosion
Themeninfo: Fettexplosion
Essen-Stoppenberg (NRW), 27.11.2017
Am Abend hat sich in der Küche einer Wohnung am Kapitelacker eine Fettexplosion ereignet. Dabei wurden zwei Menschen glücklicherweise nur leicht verletzt. Der 30 Jahre alte Wohnungsinhaber gab an, dass er gemeinsam mit seiner 27-jährigen Lebensgefährtin das Abendessen zubereiten wollte. Dazu erhitzten sie Fett in einer Bratpfanne. Das Fett geriet aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Der Mann nahm die brennende Pfanne vom Herd und stellte sie in die trockene Spüle. Was sich dann genau ereignete, ist unklar. Möglicherweise sind einige Tropfen Wasser in das siedende Fett gelangt und es kam zu einer Fettexplosion.
Mehr im PDF...

Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle
Feuer in der Heese
Celle-Heese, Lk. Celle (Nds), 27.11.2017
Am Morgen gegen 08:11 h wurde bei der Polizei der Brand eines Nebengebäudes in der Kirchhofstraße gemeldet. Als erste Rettungskräfte am Brandort eintrafen, stand das Dach eines Nebengebäudes, das an ein Mehrparteienhaus grenzt, in Vollbrand. Die eingesetzte Feuerwehr konnten allerdings verhindern, dass das Feuer auf das Hauptgebäude übergriff und so größeren Schaden verhindern.
Erste Ermittlungen, die auf Hochtouren laufen, sprechen dafür, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Die Bewohner des Mehrparteienhauses konnten das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen und blieben unverletzt.
Dachstuhlbrand
Celle, Lk. Celle (Nds), 27.11.2017
Um 08:11 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Kirchhofstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle stellte sich folgende Lage heraus. Rauch drang straßenseitig aus dem Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses. Im rückwärtigen Bereich brannte der Dachstuhl eines Nebengebäudes in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf Teile des Nebengebäudes sowie auf den Dachstuhl des direkt anschließenden Wohngebäudes übergegriffen.
Mehr im PDF...









