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BLAULICHT: Einsätze



Technische Hilfeleistung nach Sturmtief Xavier

Himbergen, Lk. Uelzen (Nds), 15.10.2017
Sturmtief Xavier hinterließ auch in Himbergen seine Spuren, Bäume wurden entwurzelt, Straßen wurden versperrt, auch Häuser wurden durch herunterfallende Äste beschädigt. An sieben Einsatzstellen wurden die Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Himbergen aktiv. Gegen 14:29 h erfolgte der erste Alarm für die Feuerwehr Himbergen. Die Verbindungsstraße von Himbergen nach Weste wurde durch mehrere heruntergefallene Äste und Bäume versperrt. Im weiteren Verlauf wurde in Almstorf eine Birke entwurzelt und auch auf der Ortsverbindung Almstorf - Römstedt versperrten mehrere umgestürzte Bäume die Straße, welche beseitigt werden mussten. Im Roggenkamp wurde ein Carport durch herunterfallende Äste beschädigt. Weiterhin bestand dort die Gefahr von herunterstürzenden Ästen, weswegen die Drehleiter der Feuerwehr Bad Bevensen zur Unterstützung angefordert wurde. Auf der Strecke von Gr. Thondorf nach Bostelwiebeck fielen insgesamt sechs Bäume dem Sturm zum Opfer, wobei ein Treckergespann zwischen zwei umgestürzten Bäumen festgesetzt wurde. Nach fünf Stunden waren alle Gefahrenstellen beseitigt.

Siehe auch ausführliche Berichterstattung im E-Book über das Sturmtief XAVIER! Zu beziehen im onlineshop!





Brand in Hochhaus -Symbol



Text: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Foto: Symbol



Fünf Tage Ausnahmezustand

Leer, Lk. Leer (Nds), 15.10.2017
Der 509. Gallimarkt ist zu Ende und damit auch der Ausnahmezustand bei der Feuerwehr in Leer. Denn fünf Tage Gallimarkt bedeutet auch fünf, bzw. mit dem Viehmarkt am Dienstag sogar sechs Tage zusammen mit Deutschem Roten Kreuz und der Polizei für die Sicherheit von über 500.000 Besuchern zu sorgen.
Noch vor dem täglichen Start des Gallimarktes um 11:00 h war die Marktwache mit mehreren Einsatzkräften der Feuerwehr besetzt. Zudem fanden regelmäßige Streifen über das Marktgelände statt. Aber nicht nur der Gallimarkt musste Brandschutztechnisch abgesichert werden, sondern auch der Galliviehmarkt am Dienstagnachmittag und am Mittwochmorgen. Das Feuerwerk am Freitagabend sowie die beiden After-Show Partys am Freitag und Samstag in der Ostfrieslandhalle wurden zusätzlich von der Feuerwehr begleitet. In den Tagen nur zu einem Realeinsatz gekommen. Am Mittwoch hatten Unbekannte auf dem Viehmarkt einen Feuerwerkskörper in einem Abfallcontainer voller Pappe gezündet.





67-jähriger Motorradfahrer verstirbt bei Verkehrsunfall-Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg



Text: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg



Offizielle Dankesurkunden für Hochwasserhelferinnen und -helfer

Hannover (Nds), 15.10.2017
Nach anhaltenden Niederschlägen im Juli dieses Jahres in einigen Landkreisen - insbesondere in Süd- und Südostniedersachsen - war es zu teils größeren Überflutungen gekommen. Die Schäden für Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen, die öffentliche Infrastruktur und die Land- und Forstwirtschaft waren zum Teil erheblich. Tausende Helferinnen und Helfer waren hauptberuflich oder ehrenamtlich im Einsatz, um die Lage und die Wassermassen unter Kontrolle zu bringen. Viele Betroffene sind aber noch immer mit den Folgen des Hochwassers beschäftigt. Für die vielen helfenden Aktiven hingegen hat längst der Alltag wieder Einzug gehalten.





Nach Reifenplatzer in die Leitplanke-Polizeiinspektion Harburg



Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg



Dramatische Rettungsaktion eines Mannes

Sittensen-Tiste, Lk. Rotenburg (Nds), 15.10.2017
Auf einer Baustelle in einem Tister Neubaugebiet kam es am Samstagnachmittag gegen 14:00 h zu einem folgeschweren Unfall. Ein Mann war in einer Baugrube an seinem Haus verschüttet worden. Geistesgegenwertig setzten Freunde den Notruf ab.
Die Feuerwehren aus Tiste, Sittensen, Klein Meckelsen und Wohnste rückten zur Einsatzstelle aus. Außerdem ein Rettungswagen und ein Notarzt.
Als ertes wurde die Verunglückte Person mit Leinen gesichert.
Mehr in der PDF...





Pkw richtet sich an Baum auf-Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch



Text: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch



Wasserrohrbruch der besonderen Art

Auetal, Lk. Schaumburg (Nds), 15.10.2017
Am frühen Morgen staunten die Anwohner der Altenhagener Straße nicht schlecht, als sie einen Wasserrohrbruch an ihrer Straße feststellen mussten. Das Wasser schoss aus einem Loch im Grünstreifen ca. 10 Meter hoch quer über die Fahrbahn herüber. Selbst die hinzugezogene Polizei sowie die Mitarbeiter des Wasserverbandes Nordschaumburg konnten sich nicht erinnern, eine solche Fontäne schon mal gesehen zu haben. Nach einer Lautsprecherdurchsage musste das Wasser im Bereich Altenhagen für mehrere Stunden komplett abgeschaltet werden, um den entstandenen Schaden zu beheben.





Baum droht auf Gebäude zu stürzen-Feuerwehr Hannover

Reportage im Shop 

Text: Feuerwehr Hannover
Foto: Feuerwehr Hannover



Zwei Schiffsunfälle Höhe Ortslage Bingen

Bingen (RP), 14.10.2017
In den frühen Morgenstunden ereigneten sich bei Bingen kurz hintereinander zwei Schiffsunfälle auf dem Rhein. Zunächst streifte ein Schiffsführer, der die Weiterfahrt nach Vollendung der Nachtruhe antreten wollte, ein stillliegendes Schiff.
Hierbei wurde die Seite seines Schiffes derart beschädigt, dass Wasser ins Schiffsinnere drang. Das Leck befand sich in der Schiffsmitte, unterhalb der Wasserlinie, wodurch es zu einem leichten Wassereinbruch kam. Die Besatzung des Gütermotorschiffes konnte mittels bordeigener Pumpen einen Anstieg des einströmenden Wassers verhindern. Die Fahrtüchtigkeit des mit 1.250 Tonnen beladenen Gütermotorschiffes wurde nicht beeinträchtigt. Das Fahrzeug wurde in den Binger Hafen verlegt, wo ein Taucher das Leck abdichtete.
Etwas unterhalb dieser Unfallstelle wollte ein mit 2.500 Tonnen Kalisalz beladenes Gütermotorschiff ebenfalls seine Reise fortsetzen. Aufgrund einer Fehleinschätzung des Schiffsführers fuhr das Schiff jedoch mit dem Bug gegen das vor der Nahemündung befindliche Längswerk (Steinschüttung). Das Heck vertrieb durch die dort herrschende starke Strömung und das Schiff kam auf Grund fest. Unter Einsatz zweier Schleppboote konnte der Havarist freigeschleppt werden und die Weiterfahrt aufnehmen.
Bei beiden Havarien kamen keine Personen zu Schaden.







Text: Polizeiinspektion Heidekreis


Gebäudebrand

Bergisch Gladbach (NRW), 13.10.2017
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 14:02 h per Notruf 112 über einen Brand in der Flüchtlingsunterkunft an der Franz-Heider-Straße im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach informiert.
Es wurden die hauptamtlichen Kräfte der beiden Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie den Rettungsdienst und einen Notarzt an die Einsatzstelle. Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Mittag um 14:02 h per Notruf 112 über einen Brand in der Flüchtlingsunterkunft an der Franz-Heider-Straße im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach informiert.

Die Leitstelle entsandte umgehend die hauptamtlichen Kräfte der beiden Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie den Rettungsdienst und einen Notarzt an die Einsatzstelle entsandt.
Bereits auf der Anfahrt konnten die ersteintreffenden Kräfte eine starke Rauchentwicklung aus Richtung der Einsatzstelle ausmachen. Der Betreiber der Einrichtung (DRK) hatte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits vorbildlich die Bewohner aus dem Gefahrenbereich geführt und teilte mit, dass sich keine Person mehr im Gebäude befinden.
Zur Brandbekämpfung schickte Einsatzleiter Walter Tillenkamp mehrere Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in das Gebäude vor. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr blieb das Feuer auf den aus drei Containern bestehenden Gemeinschaftsraum der Anlage beschränkt. Allerdings kam es in Teilen des Gebäudes zu einer starken Verrauchung. Das gesamte Gebäude wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Nach 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle.
Bei den Löscharbeiten wurden zusätzlich Hochleistungslüfter eingesetzt um das Gebäude zu entrauchen. Gegen 15:00 h war der Brand durch die Feuerwehr gelöscht.





Heckenbrand-Manuel Goldenstein



Text: Manuel Goldenstein
Foto: Manuel Goldenstein



Zwei Schwerverletzte und zwei demolierte Fahrzeuge

Laatzen, Region Hannover (Nds), 13.10.2017
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gegen 05:20 h auf der BAB 7 kurz vor der Abfahrt Hannover-Süd in Richtung Hamburg. Bilanz: Zwei Schwerverletzte und zwei total demolierte Fahrzeuge.
Um 05:30 h wurden die Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse und Laaatzen auf die BAB7 alarmiert. Anfangs hieß es noch "Drei beteiligte Pkw, eine Person eingeklemmt". Als die Einsatzkräfte nach dem Wenden in Höhe der "schwarzen Abfahrt Hotteln" an der Einsatzstelle ankamen fanden sie zwei demolierte Autos und einen Fahrer vor, der noch in seinem Opel saß. Zusammen mit dem Rettungsdienst wurde der Mann aus seinem Pkw herausgeholt. Die junge Frau wurde ebenfalls in einem Rettungswagen behandelt. Beide kamen anschließend in Krankenhäuser.
Die Feuerwehren sicherten zusammen mit der Autobahnpolizei die Unfallstelle ab. Bei beiden Fahrzeugen wurden auch die Batterien abgeklemmt. Mit Bindemittel streuten die Einsatzkräfte die Ölspuren ab und übernahmen die Ausleuchtung. Gegen 06:30 h wurde eine Fahrspur Richtung Hamburg wieder frei gegeben. Gegen 07:00 h waren die Ortsfeuerwehren wieder eingerückt. Wegen der unklaren Meldung waren auch Kräfte aus dem Landkreis Hildesheim vor Ort: Die Ortsfeuerwehren Algermissen und Hotteln mit mehreren Fahrzeugen.





Brennender Pkw auf der BAB 7-Jürgen Meyer-Albers



Text: Jürgen Meyer-Albers
Foto: Jürgen Meyer-Albers



Feuer im Auto während der Fahrt

Neudorf, Lk. Leer (Nds), 13.10.2017
Am frühen Mittwochmorgen ist es an der Wiesmoorer Straße zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Der Fahrer des Pkw VW Passat CC bemerkte während der Fahrt einen plötzlichen Brandgeruch und wenig später auch erste Flammen im Bereich der Lüftungsanlage.
Er stoppte den Wagen und konnte ihn verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehren Neudorf, Selverde, Remels und Spools-Poghausen wurden alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt stand der Innenraum des Passat CC bereits in Vollbrand. Unter umlftunabhängigem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte dann sofort gegen die Flammen vor. Im weiteren Verlauf setzte die Feuerwehr auch noch Schaum ein. Dies sollte auch die letzten Glutnester ersticken und ein späteres Wiederaufflammen verhindern. Nach einer Stunde konnte der Einsatz dann beendet werden.





Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt-Polizeiinspektion Celle



Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle



Ein Aufsehen erregender Verkehrsunfall

Meine, Lk. Gifhorn (Nds), 12.10.2017
Ein Aufsehen erregender Verkehrsunfall ereignete sich am frühen
Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 4 nördlich der Ortschaft Meine.
Eine 45-jährige Braunschweigerin fuhr mit ihrem Pkw von Braunschweig nach Gifhorn. Trotz geschlossener Halbschranken passierte sie gegen 07:15 h den Bahnübergang bei Meine und wurde dort von einem kreuzenden Regionalzug erfasst, der in Richtung Uelzen fuhr.
Mehr in der PDF...





Kurzschluss löst Gemeindealarm aus-Stefan Ihnen



Text: Stefan Ihnen
Foto: Stefan Ihnen



Rauchmelder zu hören

Weener, Lk. Leer (Nds), 12.10.2017
Am Mittwochmittag musste die Feuerwehr Weener in die Suidbroekstraße ausrücken. Anwohner hatten aus dem Haus der Nachbarn das Piepen eines Rauchmelders gehört und setzten einen Notruf ab.
Weil auch ein deutlicher Brandgeruch festzustellen war, verschafften sich die Einsatzkräfte sofort Zugang zur Wohnung. In einem Raum fand die Feuerwehr dann einen Schrank, dessen Inhalt in Brand geraten war.
Das brandbetroffene Material wurde ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Die Wohnung wurde belüftet und im Anschluss noch einmal auf Glutnester kontrolliert.
Dank des Rauchmelders und den Aufmerksamen Nachbarn konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
Am 13.10.17 ist Rauchmelder-Tag !





Feuer im Treppenraum eines Mehrfamilienhauses-Symbol



Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol



Sturmtief Xavier, die große Herausforderung

Deutschland (D), 11.10.2017
Der Orkan "Xavier" hatte Deutschland vom 05.10.2017 - 07.10.17 fest im Griff. Der Sturm kam aus Westen über die Nordsee und wurde als Ausläufer von Orkan Maria gehandelt. In Hamburg stieg der Wasserstand der Elbe höher als bei der Sturmflut 1962. Bei Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt und die Bilanz wies am am 06.10.17 elf Tote auf.
Viele Küstenorte waren von Hochwasser bedroht. Sandsäcke lagen bereit. Der nach der letzten Sturmflut verstärkte Küstenschutz hatte sich bewährt, die Deiche hielten fast überall. Die Küstenbereiche kämpften zwei Tage mit
dem Sturm und seinen Folgen. Im Binnenland zog Xavier mit über 100 km/h durch, in der Regel dauerte der Sturm örtlich ca. zwei Stunden.
Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz waren gut gerüstet, denn die Warnsysteme vom DWD und NINA warnten rechtzeitig vor dem "großen Sturm", dennoch gab es für die Einsatzkräfte in Deutschland viel zu tun und das noch bis zwei Tage nach dem Sturm.
Ausführlicher im E-Book!





Senior fährt in Gegenverkehr -Polizeiinspektion Lüneburg



Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Polizeiinspektion Lüneburg



Bombenfund in Hannover-Vahrenheide

Hannover-Vahrenheide (Nds), 11.10.2017
An der Kreuzung Ikarusallee Ecke Alter Flughafen (Stadtteil Vahrenheide)
wurde heute Mittag bei Tiefbauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem zweiten
Weltkrieg gefunden. Die Bombe muss noch heute Abend entschärft werden.
Der Bereich innerhalb des Evakuierungsradius muss geräumt werden. Betroffen
von der Räumung sind ca. 12.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die
Bewohner werden gebeten, um 20:00 h ihre Wohnungen zu verlassen. Eine
Sammelstelle wird in der Sporthalle der Herschelschule eingerichtet.
Für Fragen aus der Bevölkerung steht ab sofort ein Bürgertelefon unter der
Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung. Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.





Verkehrsunfall endet tödlich-Polizeiinspektion Celle



Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle



Sattelzug gerät in Seitenraum

BAB 7 / Bispingen, Lk. Heidekreis (Nds), 10.10.2017
Kurz vor 04.00 h kam es zu einem Unfall auf der BAB 7, sodass zwei Fahrstreifen über mehrere Stunden gesperrt werden mussten. Der Fahrer eines ukrainischen Sattelzugs befuhr die BAB 7 in Richtung Hamburg und kam in Höhe Bispingen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte er einen Leitpfosten und wühlte den Seitenraum erheblich auf. Letztendlich kam das Fahrzeuggespann in einem mit Wasser befüllten Graben zum stehen. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an. Dafür mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Der 50-jährige Ukrainer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden.





Arbeitsreicher Abend-Gerald Senft



Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft



Großeinsatz nach Bootsunfall

Moormerland, Lk. Leer (Nds), 10.10.2017
Am späten Dienstagnachmittag ist es nach einem Bootsunfall auf dem Fehntjer Tief zu einem größeren Einsatz von Feuerwehren und Rettungsdienst gekommen. Auf dem manövrierunfähigen Ausflugsschiff saßen insgesamt 20 Personen, darunter 14 Menschen mit Behinderung fest.
Um kurz nach 17 h ging der Notruf von dem Ausflugsschiff "MS Gretchen" bei der Regionalleitstelle ein. Das Schiff befand sich auf einer Tour über das Timmeler Meer und dem Fehntjer Tief. An einem Wendepunkt wollte das Boot umkehren, um zurück nach Timmel zu fahren, dabei lief die "MS Gretchen" auf Grund.
Nach einer ersten Lageeinschätzung wurden die Feuerwehren aus Hatshausen und Warsingsfehn, sowie der Wasserrettungszug der Kreisfeuerwehr alarmiert. Aus dem Landkreis Aurich wurde die Feuerwehr West-Mitte Großefehn außerdem hinzugezogen, um vom Timmeler Hafen aus mit einem Boot zur Einsatzstelle zu gelangen. Ebenfalls aus dem Timmeler Hafen machte sich ein weiteres Ausflugsschiff auf dem Weg. Die Regionalleitstelle löste vorsorglich "MANV" Alarm aus (Massenanfall an Verletzten). Diverse Rettungswagen und ein Leitender Notarzt rückten mit aus.
Die Feuerwehr erreichte den Havaristen zunächst mit einem Schlauchboot. Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gingen an Bord. Alle Passagiere und auch die beiden Besatzungsmitglieder waren unverletzt. Dennoch drängte wegen der einbrechenden Dunkelheit die Zeit, alle Personen in Sicherheit zu bringen.
Die Wasserrettung war mit zwei Booten zu Wasser gegangen und erreichte die "MS Gretchen"wenig später. Mit dem leistungsstarken Boot der Kreisfeuerwehr gelang es den Einsatzkräften dann den Havaristen freizuschleppen. Das Ausflugsschiff konnte seine Fahrt zum Hafen nach Timmel dann aus eigener Kraft fortsetzten. Die Einsatzboote der Feuerwehr begleiteten die "MS Gretchen" dennoch, weil ausreichende Beleuchtung für Fahrten bei Dunkelheit fehlten. In Timmel konnten dann alle 18 Passagiere und die zwei Besatzungsmitglieder das Boot unverletzt verlassen. Der Einsatz dauerte insgesamt rund drei Stunden.





Tracktor brennt vollständig aus -Polizei Leer



Text: Polizei Leer
Foto: Polizei Leer



Vier zum Teil schwer verletzte Autoinsassen bei Unfall

Zeugen gesucht: Rufnummer 04144-616670 bei der Polizeistation Himmelpforten

Düdenbüttel, Lk. Stade (Nds), 10.10.2017
Gegen 07:15 h kam es auf der B 73 zwischen Düdenbüttel und Himmelpforten zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer schwere und drei Insassen leichte Verletzungen erlitten.
Eine 26-jährige BMW-Fahrerin war mit ihrem Fahrzeug nach Angabe von Zeugen in riskanter Fahrweise in Richtung Himmelpforten unterwegs und hatte dann in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Sie fuhr auf den vor ihr fahrenden Fiat-Punto eines 38-jährigen Fahrers auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Eine 62-jährige Fahrerin eines Opel-Meriva, die zu der Zeit in der Gegenrichtung unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte dem Punto in die Seite. Der Puntofahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, die BMW-Fahrerin, die Fahrerin des Opel und ihr 77-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Alle vier mussten nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt vom Rettungsdienst in die Elbekliniken nach Stade und Buxtehude gebracht werden.
Die Feuerwehren aus Düdenbüttel und Himmeplforten wurden alarmiert und rückten mit 30 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an. Sie unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallfahrzeuge ab und halfen der Polizei bei der Verkehrslenkung. Die Bundesstraße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für 90 Minuten voll gesperrt werden.





Friteuse fängt Feuer-Sven Geist



Text: Sven Geist
Foto: Sven Geist



Bagger zerreißt Gasleitung

Sehnde, Region Hannover (Nds), 09.10.2017
Bei Baggerarbeiten in der Fimbergstraße (Sehnde) zerrissen Bauarbeiter mit der Schaufel eines Baggers eine unter Druck stehende Gasleitung. Brennbares Erdgas strömte aus und verbreitete sich unkontrolliert auf der Baustelle. Die Gefahrenstelle konnte bereits nach kurzer Zeit gesichert und Schaden abgewendet werden. Personen wurden nicht verletzt. Um 12:15 h wurde der Regionsleitstelle ein Baustellenunfall mit austretendem Gas gemeldet. Es wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde, der GW-Messtechnik und der Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintauchen der Baggerschaufel in den Sand, zerteilte die scharfe Metallkante eine dort verlaufende Gasleitung aus Kunststoff. Sofort trat mit lautem Abströmgeräusch brennbares Erdgas aus. Die Bauarbeiter räumten den Bereich umgehend. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sperrte den Bereich weiträumig ab. Servicetechniker der Avacon konnten die Gasleitung in der Nähe nach kürzester Zeit absperren. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz.






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