BLAULICHT: Einsätze
Technische Hilfeleistung nach Sturmtief Xavier
Himbergen, Lk. Uelzen (Nds), 15.10.2017
Sturmtief Xavier hinterließ auch in Himbergen seine Spuren, Bäume wurden entwurzelt, Straßen wurden versperrt, auch Häuser wurden durch herunterfallende Äste beschädigt. An sieben Einsatzstellen wurden die Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Himbergen aktiv. Gegen 14:29 h erfolgte der erste Alarm für die Feuerwehr Himbergen. Die Verbindungsstraße von Himbergen nach Weste wurde durch mehrere heruntergefallene Äste und Bäume versperrt. Im weiteren Verlauf wurde in Almstorf eine Birke entwurzelt und auch auf der Ortsverbindung Almstorf - Römstedt versperrten mehrere umgestürzte Bäume die Straße, welche beseitigt werden mussten. Im Roggenkamp wurde ein Carport durch herunterfallende Äste beschädigt. Weiterhin bestand dort die Gefahr von herunterstürzenden Ästen, weswegen die Drehleiter der Feuerwehr Bad Bevensen zur Unterstützung angefordert wurde. Auf der Strecke von Gr. Thondorf nach Bostelwiebeck fielen insgesamt sechs Bäume dem Sturm zum Opfer, wobei ein Treckergespann zwischen zwei umgestürzten Bäumen festgesetzt wurde. Nach fünf Stunden waren alle Gefahrenstellen beseitigt.
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Text: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Foto: Symbol
Brand in Hochhaus
Delmenhorst (Nds), 15.10.2017
Gegen 22:00 h kam es zu einem Brand in einem Hochhaus in der Grundigstraße in Delmenhorst. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt und mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Anwohner meldeten das Feuer im Bereich des Dachstuhls. Durch die Feuerwehr und die Polizei Delmenhorst mussten die Bewohner des betroffenen Hauses geräumt werden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Feuer auch auf die benachbarten Häuser übergreift, mussten auch die Bewohner beider Nachbarhäuser evakuiert werden. Die 110 Bewohner der drei Hochhäuser fanden zunächst Unterschlupf in der naheliegenden Grundschule Deichhorst in der Kantstraße.
Im Einsatz waren 130 Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr Delmenhorst, sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Delmenhorst und Ganderkesee.

Text: Feuerwehr Landkreis Leer
Foto: Feuerwehr Landkreis Leer
Fünf Tage Ausnahmezustand
Leer, Lk. Leer (Nds), 15.10.2017
Der 509. Gallimarkt ist zu Ende und damit auch der Ausnahmezustand bei der Feuerwehr in Leer. Denn fünf Tage Gallimarkt bedeutet auch fünf, bzw. mit dem Viehmarkt am Dienstag sogar sechs Tage zusammen mit Deutschem Roten Kreuz und der Polizei für die Sicherheit von über 500.000 Besuchern zu sorgen.
Noch vor dem täglichen Start des Gallimarktes um 11:00 h war die Marktwache mit mehreren Einsatzkräften der Feuerwehr besetzt. Zudem fanden regelmäßige Streifen über das Marktgelände statt. Aber nicht nur der Gallimarkt musste Brandschutztechnisch abgesichert werden, sondern auch der Galliviehmarkt am Dienstagnachmittag und am Mittwochmorgen. Das Feuerwerk am Freitagabend sowie die beiden After-Show Partys am Freitag und Samstag in der Ostfrieslandhalle wurden zusätzlich von der Feuerwehr begleitet. In den Tagen nur zu einem Realeinsatz gekommen. Am Mittwoch hatten Unbekannte auf dem Viehmarkt einen Feuerwerkskörper in einem Abfallcontainer voller Pappe gezündet.

Text: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
67-jähriger Motorradfahrer verstirbt bei Verkehrsunfall
Nienburg, Lk. Nienburg (Nds), 15.10.2017
Am Sonntagnachmittag gegen 17:05 h ereignete sich auf der Kreisstraße 2 zwischen Drakenburg und Balge ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Der 67-jährige Mann aus Hoya war mit zwei Freunden auf der K 2 unterwegs aus Drakenburg kommend in Richtung Balge, als die beiden vorfahrenden Freunde das Fehlen des Dritten bemerkten. Sie wendeten und fanden den Mitfahrer verunfallt im Seitenbereich der Straße. Zwei Ersthelfer bemühten sich bereits um den Mann. Aufgrund der Schwere der Verletzungen konnten auch die später eintreffenden Rettungskräfte sowie die Besatzung des vorsorglich alarmierten RTHs CH 6 den Verunfallten nicht mehr retten, er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Krad-Fahrer war in einer langgezogenen leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort verunfallt. Eine Fremdeinwirkung ist nach jetzigem Erkenntnisstand ausgeschlossen.

Text: Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung Nds. Staatskanzlei
Foto: Symbol
Offizielle Dankesurkunden für Hochwasserhelferinnen und -helfer
Hannover (Nds), 15.10.2017
Nach anhaltenden Niederschlägen im Juli dieses Jahres in einigen Landkreisen - insbesondere in Süd- und Südostniedersachsen - war es zu teils größeren Überflutungen gekommen. Die Schäden für Bürgerinnen und Bürger, für Unternehmen, die öffentliche Infrastruktur und die Land- und Forstwirtschaft waren zum Teil erheblich. Tausende Helferinnen und Helfer waren hauptberuflich oder ehrenamtlich im Einsatz, um die Lage und die Wassermassen unter Kontrolle zu bringen. Viele Betroffene sind aber noch immer mit den Folgen des Hochwassers beschäftigt. Für die vielen helfenden Aktiven hingegen hat längst der Alltag wieder Einzug gehalten.

Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg
Nach Reifenplatzer in die Leitplanke
Toppenstedt/BAB 7, Lk. Harburg (Nds), 15.10.2017
Am Samstag um 16:18 h ereignete sich auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg ein dramatischer Verkehrsunfall. Der allein in seinem Audi befindliche Mann befuhr eigenen Angaben zufolge den linken von drei Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von ca. 220 km/h. Plötzlich und völlig unerwartet platzte ein Reifen an seinem Fahrzeug. Der Audi geriet ins Schleudern. In der Folge kollidierte der Pkw zunächst mit der Mittelschutzplanke, schleuderte anschließend nach rechts über alle drei Fahrstreifen, kollidierte hier mit der rechtsseitigen Schutzplanke, wurde von dort zurück über die Fahrbahn geschleudert, wo er letztlich frontal mit der Mittelschutzplanke zusammenstieß. Der völlig zerstörte Audi kam abschließend quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Aufgrund der ersten Meldungen zu diesem Verkehrsunfall wurden durch die Rettungsleitstelle mehrere Feuerwehren und der Rettungsdienst zur Unfallstelle entsandt. Wie durch ein Wunder forderte dieser Unfall keinen Personenschaden. Der 31-Jährige konnte sein Fahrzeug noch vor Eintreffen der Rettungskräfte eigenständig und unverletzt verlassen. Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere hundert Meter, weshalb zu Reinigungs- und Bergungsarbeiten die Autobahn kurzfristig voll gesperrt wurde. Es bildete sich kein nennenswerter Rückstau.
Dramatische Rettungsaktion eines Mannes
Sittensen-Tiste, Lk. Rotenburg (Nds), 15.10.2017
Auf einer Baustelle in einem Tister Neubaugebiet kam es am Samstagnachmittag gegen 14:00 h zu einem folgeschweren Unfall. Ein Mann war in einer Baugrube an seinem Haus verschüttet worden. Geistesgegenwertig setzten Freunde den Notruf ab.
Die Feuerwehren aus Tiste, Sittensen, Klein Meckelsen und Wohnste rückten zur Einsatzstelle aus. Außerdem ein Rettungswagen und ein Notarzt.
Als ertes wurde die Verunglückte Person mit Leinen gesichert.
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Text: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pkw richtet sich an Baum auf
Hude, Lk. Oldenburg (Nds), 15.10.2017
Am Samstagmorgen, gegen 08:55 h, befährt ein 23-jähriger aus Oldenburg mit seinem Renault in der Gemeinde Hude die Bremer Straße in Richtung Oldenburg. In Höhe der Tweelbäke kommt er in Folge Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Der junge Mann verreißt daraufhin das Lenkrad, schleudert über die Fahrbahn und gerät nach links in den Graben. Dort prallt der Renault gegen einen Baum und richtet sich auf. Der Fahrer bleibt unverletzt. Weitere Verkehrsteilnehmer werden nicht gefährdet.

Text: Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg
Foto: Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg
Wasserrohrbruch der besonderen Art
Auetal, Lk. Schaumburg (Nds), 15.10.2017
Am frühen Morgen staunten die Anwohner der Altenhagener Straße nicht schlecht, als sie einen Wasserrohrbruch an ihrer Straße feststellen mussten. Das Wasser schoss aus einem Loch im Grünstreifen ca. 10 Meter hoch quer über die Fahrbahn herüber. Selbst die hinzugezogene Polizei sowie die Mitarbeiter des Wasserverbandes Nordschaumburg konnten sich nicht erinnern, eine solche Fontäne schon mal gesehen zu haben. Nach einer Lautsprecherdurchsage musste das Wasser im Bereich Altenhagen für mehrere Stunden komplett abgeschaltet werden, um den entstandenen Schaden zu beheben.
Baum droht auf Gebäude zu stürzen
Hannover (Nds), 14.10.2017
Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Hannover gerufen, da ein Baum
umzustürzen drohte. Eine ca. 22 Meter hohe Birke mit zwei Hauptstämmen war in eine extreme Schräglage geraten und hatte bereits eine Doppelgarage beschädigt.
Um 11:35 h ging in der Regionsleitstelle der Feuerwehr Hannover ein Notruf über eine in akute Schräglage geratene Birke in der Straße Tannenweg (Stadtteil Isernhagen Süd) ein. Daraufhin wurde zunächst ein Einsatzleitdienst zur Erkundung der genauen Lage alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine aus zwei Hauptstämmen bestehende, ca. 22 Meter hohe Birke in akute Schräglage geraten war und bereits eine angrenzende Doppelgarage beschädigt hatte. Der Wurzelteller hob sich aus dem Erdreich und die Birke drohte weiter umzustürzen. In diesem Fall wäre sie über die Straße auf ein angrenzendes Wohnhaus gefallen. Daraufhin wurden von Einsatzleiter weitere Fahrzeuge, u. a. ein Feuerwehrkran, zur Einsatzstelle alarmiert. In einer aufwändigen Aktion wurden die beiden Hauptstämme zersägt und in kleinen Teilen zum Boden herabgelassen. Um 15:30 h war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Gefahr beseitigt.
Die Feuerwehr Hannover war mit vier Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften vor Ort.
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Text: Wasserschutzpolizei Station Bingen
Foto: Wasserschutzpolizei Station Bingen
Zwei Schiffsunfälle Höhe Ortslage Bingen
Bingen (RP), 14.10.2017
In den frühen Morgenstunden ereigneten sich bei Bingen kurz hintereinander zwei Schiffsunfälle auf dem Rhein. Zunächst streifte ein Schiffsführer, der die Weiterfahrt nach Vollendung der Nachtruhe antreten wollte, ein stillliegendes Schiff.
Hierbei wurde die Seite seines Schiffes derart beschädigt, dass Wasser ins Schiffsinnere drang. Das Leck befand sich in der Schiffsmitte, unterhalb der Wasserlinie, wodurch es zu einem leichten Wassereinbruch kam. Die Besatzung des Gütermotorschiffes konnte mittels bordeigener Pumpen einen Anstieg des einströmenden Wassers verhindern. Die Fahrtüchtigkeit des mit 1.250 Tonnen beladenen Gütermotorschiffes wurde nicht beeinträchtigt. Das Fahrzeug wurde in den Binger Hafen verlegt, wo ein Taucher das Leck abdichtete.
Etwas unterhalb dieser Unfallstelle wollte ein mit 2.500 Tonnen Kalisalz beladenes Gütermotorschiff ebenfalls seine Reise fortsetzen. Aufgrund einer Fehleinschätzung des Schiffsführers fuhr das Schiff jedoch mit dem Bug gegen das vor der Nahemündung befindliche Längswerk (Steinschüttung). Das Heck vertrieb durch die dort herrschende starke Strömung und das Schiff kam auf Grund fest. Unter Einsatz zweier Schleppboote konnte der Havarist freigeschleppt werden und die Weiterfahrt aufnehmen.
Bei beiden Havarien kamen keine Personen zu Schaden.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Brand eines Feuerwehrfahrzeuges
Marklendorf, Lk. Heidekreis (Nds), 14.10.2017
Beim Brand eines Feuerwehrfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Marklendorf entstand ein Schaden von geschätzten 50.000 Euro. Nach bisherigen
Ermittlungsstand geriet das Löschfahrzeug aufgrund eines technischen
Defektes im Bereich des Motorraumes in Brand und der Motor startete.
Das Fahrzeug durchbrach führerlos anschließend das Hallentor und
kollidierte mit zwei Zäunen und einer Straßenlaterne, bevor es wieder
zum Stehen kam.

Text: Feuerwehr Bergisch Gladbach
Foto: Feuerwehr Bergisch Gladbach
Gebäudebrand
Bergisch Gladbach (NRW), 13.10.2017
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde um 14:02 h per Notruf 112 über einen Brand in der Flüchtlingsunterkunft an der Franz-Heider-Straße im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach informiert.
Es wurden die hauptamtlichen Kräfte der beiden Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie den Rettungsdienst und einen Notarzt an die Einsatzstelle. Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Mittag um 14:02 h per Notruf 112 über einen Brand in der Flüchtlingsunterkunft an der Franz-Heider-Straße im Stadtteil Hand von Bergisch Gladbach informiert.
Die Leitstelle entsandte umgehend die hauptamtlichen Kräfte der beiden Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst) sowie den Rettungsdienst und einen Notarzt an die Einsatzstelle entsandt.
Bereits auf der Anfahrt konnten die ersteintreffenden Kräfte eine starke Rauchentwicklung aus Richtung der Einsatzstelle ausmachen. Der Betreiber der Einrichtung (DRK) hatte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits vorbildlich die Bewohner aus dem Gefahrenbereich geführt und teilte mit, dass sich keine Person mehr im Gebäude befinden.
Zur Brandbekämpfung schickte Einsatzleiter Walter Tillenkamp mehrere Feuerwehrkräfte unter Atemschutz in das Gebäude vor. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr blieb das Feuer auf den aus drei Containern bestehenden Gemeinschaftsraum der Anlage beschränkt. Allerdings kam es in Teilen des Gebäudes zu einer starken Verrauchung. Das gesamte Gebäude wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrolliert. Nach 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle.
Bei den Löscharbeiten wurden zusätzlich Hochleistungslüfter eingesetzt um das Gebäude zu entrauchen. Gegen 15:00 h war der Brand durch die Feuerwehr gelöscht.

Text: Manuel Goldenstein
Foto: Manuel Goldenstein
Heckenbrand
Wiegboldsbur, Lk. Aurich (Nds), 13.10.2017
Am Donnerstag um 13:20 h wurde die Feuerwehr Wiegboldsbur nach Moordorf in die Ringstraße zu einem Heckenbrand alarmiert. Die zufällig vorbeikommende Besatzung der Rettungswache Moordorf, bot dem Eigentümer noch einen Feuerlöscher vom Rettungswagen an, der jedoch nicht mehr zum Einsatz kam. Der Eigentümer hatte bereits das Feuer eigenständig gelöscht. Somit konnten die beiden eingesetzten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und die 10 Einsatzkräfte, nach einer Kontrolle, wieder abrücken.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Zwei Schwerverletzte und zwei demolierte Fahrzeuge
Laatzen, Region Hannover (Nds), 13.10.2017
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gegen 05:20 h auf der BAB 7 kurz vor der Abfahrt Hannover-Süd in Richtung Hamburg. Bilanz: Zwei Schwerverletzte und zwei total demolierte Fahrzeuge.
Um 05:30 h wurden die Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse und Laaatzen auf die BAB7 alarmiert. Anfangs hieß es noch "Drei beteiligte Pkw, eine Person eingeklemmt". Als die Einsatzkräfte nach dem Wenden in Höhe der "schwarzen Abfahrt Hotteln" an der Einsatzstelle ankamen fanden sie zwei demolierte Autos und einen Fahrer vor, der noch in seinem Opel saß. Zusammen mit dem Rettungsdienst wurde der Mann aus seinem Pkw herausgeholt. Die junge Frau wurde ebenfalls in einem Rettungswagen behandelt. Beide kamen anschließend in Krankenhäuser.
Die Feuerwehren sicherten zusammen mit der Autobahnpolizei die Unfallstelle ab. Bei beiden Fahrzeugen wurden auch die Batterien abgeklemmt. Mit Bindemittel streuten die Einsatzkräfte die Ölspuren ab und übernahmen die Ausleuchtung. Gegen 06:30 h wurde eine Fahrspur Richtung Hamburg wieder frei gegeben. Gegen 07:00 h waren die Ortsfeuerwehren wieder eingerückt. Wegen der unklaren Meldung waren auch Kräfte aus dem Landkreis Hildesheim vor Ort: Die Ortsfeuerwehren Algermissen und Hotteln mit mehreren Fahrzeugen.

Text: Jürgen Meyer-Albers
Foto: Jürgen Meyer-Albers
Brennender Pkw auf der BAB 7
Hanstedt, Lk. Harburg (Nds), 13.10.2017
Zu einem Pkw-Brand kurz vor der Abfahrt Evendorf in Fahrtrichtung Hannover wurden am Freitagmorgen die Feuerwehren Egestorf und Garlstorf alarmiert. Bei Ankunft der Rettungskräfte brannte der PKW bereits in voller Ausdehnung. Die Fahrerin konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und sich in ausreichendem Abstand hinter einer Leitplanke in Sicherheit bringen. Unter Atemschutz und mit einem Schaumrohr wurde das Fahrzeug abgelöscht. Es ist nicht bekannt, warum das Fahrzeug in Brand geraten ist.

Text: Feuerwehr Landkreis Leer
Foto: Feuerwehr Landkreis Leer
Feuer im Auto während der Fahrt
Neudorf, Lk. Leer (Nds), 13.10.2017
Am frühen Mittwochmorgen ist es an der Wiesmoorer Straße zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Der Fahrer des Pkw VW Passat CC bemerkte während der Fahrt einen plötzlichen Brandgeruch und wenig später auch erste Flammen im Bereich der Lüftungsanlage.
Er stoppte den Wagen und konnte ihn verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehren Neudorf, Selverde, Remels und Spools-Poghausen wurden alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt stand der Innenraum des Passat CC bereits in Vollbrand. Unter umlftunabhängigem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte dann sofort gegen die Flammen vor. Im weiteren Verlauf setzte die Feuerwehr auch noch Schaum ein. Dies sollte auch die letzten Glutnester ersticken und ein späteres Wiederaufflammen verhindern. Nach einer Stunde konnte der Einsatz dann beendet werden.

Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle
Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt
Celle, Lk. Celle (Nds), 13.10.2017
Die Verwechselung von Brems- und Gaspedal führte am Freitag zu einem folgenschweren Verkehrsunfall in der Wehlstraße, bei dem eine Fußgängerin schwer verletzt wurde.
Gegen 11:30 h wechselte die 62 Jahre alte Frau an der Fußgängerampel am Neuen Rathaus die Straßenseite bei Grünlicht und befand sich bereits auf der Straße. Die 77 Jahre alte herannahende Autofahrerin hatte dieses auch erkannt und wollte eigentlich abbremsen. Anstatt zu jedoch zu bremsen, gab sie versehentlich Gas und beschleunigte damit ihr Fahrzeug. Die Fußgängerin wurde von dem Auto erfasst und durch die Luft gewirbelt. Sie landete schwer verletzt auf der Straße. Rettungskräfte versorgten die Frau und brachten sie schließlich ins Krankenhaus. Die Wehlstraße war nach dem Unfall für etwa 30 Minuten voll gesperrt.
Ein Aufsehen erregender Verkehrsunfall
Meine, Lk. Gifhorn (Nds), 12.10.2017
Ein Aufsehen erregender Verkehrsunfall ereignete sich am frühen
Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 4 nördlich der Ortschaft Meine.
Eine 45-jährige Braunschweigerin fuhr mit ihrem Pkw von Braunschweig nach Gifhorn. Trotz geschlossener Halbschranken passierte sie gegen 07:15 h den Bahnübergang bei Meine und wurde dort von einem kreuzenden Regionalzug erfasst, der in Richtung Uelzen fuhr.
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Text: Stefan Ihnen
Foto: Stefan Ihnen
Kurzschluss löst Gemeindealarm aus
Bedekaspel, Lk. Aurich (Nds), 12.10.2017
Am Donnerstag wurden die Anwohner eines Bauernhofes in Bedekaspel auf laute Geräusche im Kuhstall aufmerksam. Bei näherer Betrachtung stellten sie fest, dass ein Feuer im angrenzenden Kuhstall ausgebrochen war. Die Kooperative Leitstelle Ostfriesland alarmierte daraufhin alle fünf Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland und das DRK Südbrookmerland sowie den in Middels stationierten ELW 2 der Feuerwehr Aurich. An der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Stromgenerator für die Feuer- und Rauchentwicklung verantwortlich war. Nachdem die Anlage freigeschaltet worden war, konnte sie durch den gezielten Einsatz eines C-Rohres abgelöscht werden. Bei dem Feuer wurden eine Holzkonstruktion und das Eternitdach beschädigt.
Nachdem das Feuer gelöscht war konnte die Einsatzstelle gegen 22:15 h für weiterführende Arbeiten an den Energieversorger EWE übergeben werden.
Die Feuerwehren und das DRK waren mit insgesamt 100 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Feuerwehr Landkreis Leer
Foto: Symbol
Rauchmelder zu hören
Weener, Lk. Leer (Nds), 12.10.2017
Am Mittwochmittag musste die Feuerwehr Weener in die Suidbroekstraße ausrücken. Anwohner hatten aus dem Haus der Nachbarn das Piepen eines Rauchmelders gehört und setzten einen Notruf ab.
Weil auch ein deutlicher Brandgeruch festzustellen war, verschafften sich die Einsatzkräfte sofort Zugang zur Wohnung. In einem Raum fand die Feuerwehr dann einen Schrank, dessen Inhalt in Brand geraten war.
Das brandbetroffene Material wurde ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Die Wohnung wurde belüftet und im Anschluss noch einmal auf Glutnester kontrolliert.
Dank des Rauchmelders und den Aufmerksamen Nachbarn konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
Am 13.10.17 ist Rauchmelder-Tag !

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Feuer im Treppenraum eines Mehrfamilienhauses
Hamburg Billstedt (HH), 12.10.2017
Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde um 21:38 h über den Notruf 112 alarmiert, dass es im Flur eines Mehrfamilienhauses im Papyrusweg in Hamburg-Billstedt brenne. Da der Anrufer die Wohnung aufgrund der Rauchentwicklung im Treppenraum nicht verlassen konnte, wurde durch die Rettungsleitstelle sofort die Alarmstufe "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" ausgelöst. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden brennenden Unrat im Flur des Mehrfamilienhauses vor. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz konnte den Brand mit einem Kleinlöschgerät schnell ablöschen. Der Treppenraum wurde anschließend umfassend belüftet. Durch den frühen Notruf und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Hamburg wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Sturmtief Xavier, die große Herausforderung
Deutschland (D), 11.10.2017
Der Orkan "Xavier" hatte Deutschland vom 05.10.2017 - 07.10.17 fest im Griff. Der Sturm kam aus Westen über die Nordsee und wurde als Ausläufer von Orkan Maria gehandelt. In Hamburg stieg der Wasserstand der Elbe höher als bei der Sturmflut 1962. Bei Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt und die Bilanz wies am am 06.10.17 elf Tote auf.
Viele Küstenorte waren von Hochwasser bedroht. Sandsäcke lagen bereit. Der nach der letzten Sturmflut verstärkte Küstenschutz hatte sich bewährt, die Deiche hielten fast überall. Die Küstenbereiche kämpften zwei Tage mit
dem Sturm und seinen Folgen. Im Binnenland zog Xavier mit über 100 km/h durch, in der Regel dauerte der Sturm örtlich ca. zwei Stunden.
Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz waren gut gerüstet, denn die Warnsysteme vom DWD und NINA warnten rechtzeitig vor dem "großen Sturm", dennoch gab es für die Einsatzkräfte in Deutschland viel zu tun und das noch bis zwei Tage nach dem Sturm.
Ausführlicher im E-Book!

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Polizeiinspektion Lüneburg
Senior fährt in Gegenverkehr
Dahlenburg, Lk. Lüchow-Dannenberg (Nds), 11.10.2017
Es kam auf der B 216 zwischen Dahlenburg und Oldendorf/Göhrde nach einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einen Traktor. Nach derzeitigen Ermittlungen war der 77 Jahre alte Fahrer eines Pkw Volvo aus Hamburg gegen 14:30 h in Höhe der Abzweigung Mücklingen in den Gegenverkehr gefahren und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Traktor Fendt (mit einem Anhänger - Ladung Kartoffeln). Durch den Aufprall wurde das linke Rad des Traktors abgerissen, sodass dieser umstürzte. Ein folgender Klein-Pkw fuhr ebenfalls leicht in den Traktor. Der 77 Jahre alter Fahrer des Volvo wurde vorsorglich mit einem RTH in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen. Er gilt als schwerverletzt, kam jedoch nicht schwerstverletzt. Der Traktorfahrer erlitt leichte Verletzungen. In der Folge des Unfalls war Kraftstoff in das Erreich geflossen, der Seitenraum wurde ausgekoffert.
Bombenfund in Hannover-Vahrenheide
Hannover-Vahrenheide (Nds), 11.10.2017
An der Kreuzung Ikarusallee Ecke Alter Flughafen (Stadtteil Vahrenheide)
wurde heute Mittag bei Tiefbauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem zweiten
Weltkrieg gefunden. Die Bombe muss noch heute Abend entschärft werden.
Der Bereich innerhalb des Evakuierungsradius muss geräumt werden. Betroffen
von der Räumung sind ca. 12.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die
Bewohner werden gebeten, um 20:00 h ihre Wohnungen zu verlassen. Eine
Sammelstelle wird in der Sporthalle der Herschelschule eingerichtet.
Für Fragen aus der Bevölkerung steht ab sofort ein Bürgertelefon unter der
Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung. Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle
Verkehrsunfall endet tödlich
Zeugen gesucht!
Celle, Lk. Celle (Nds), 10.10.2017
Am Montagabend wurden Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei zu einem Verkehrsunfall alarmiert. In einer ersten Meldung hieß es, dass das Auto brennen würde und eine noch Person eingeklemmt sei.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 23:00 h auf dem "Bremer Weg" Ecke "Petersburgstraße". Der allein beteiligte Fahrer des VW Beetle fuhr stadteinwärts und kam in einer Linkskurve aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei durchbrach das Auto einen Grundstückszaun und prallte auf dem Grundstück gegen einen Baum. Der Fahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt. Noch vor Eintreffen der Ersthelfer fing das Auto zudem Feuer. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte und der Ersthelfer kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Er verstarb infolge seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.
Bei dem Autofahrer handelt es sich um sehr wahrscheinlich um einen 28 Jahre alten Mann, der mit dem Auto seiner Ehefrau unterwegs war. Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Celle unter der Rufnummer (05141) 277374 zu melden.

Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Foto: Polizeiinspektion Heidekreis
Sattelzug gerät in Seitenraum
BAB 7 / Bispingen, Lk. Heidekreis (Nds), 10.10.2017
Kurz vor 04.00 h kam es zu einem Unfall auf der BAB 7, sodass zwei Fahrstreifen über mehrere Stunden gesperrt werden mussten. Der Fahrer eines ukrainischen Sattelzugs befuhr die BAB 7 in Richtung Hamburg und kam in Höhe Bispingen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte er einen Leitpfosten und wühlte den Seitenraum erheblich auf. Letztendlich kam das Fahrzeuggespann in einem mit Wasser befüllten Graben zum stehen. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an. Dafür mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Der 50-jährige Ukrainer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Arbeitsreicher Abend
Laatzen, Region Hannover (Nds), 10.10.2017
Gleich drei Einsätze kurz hinter einander beschäftigten die Laatzener Feuerwehr.
Um 17:25 h wurde der Gerätewagen-Mess der Ortsfeuerwehr Laatzen zur Bruchriede nach Rethen (Burgstraße) alarmiert. Auf dem dortigen Bach floss eine schimmernden Flüssigkeit. Sofort wurden vor Ort Proben aus dem Wasser entnommen und untersucht. Der ebenfalls vor Ort erschienenen Unteren Wasserbehörde wurden die Proben übergeben. Außerdem setzten die Feuerwehr eine Ölsperre. An der Leine (Fluslauf Richtung Hannover) im Bereich Rethen konnten keine Verschmutzungen festgestellt werden.
Um 20:20 h war der Einsatz beendet. Um 18:18 h wurde die Rethener Ortsfeuerwehr hinzugezogen. Die 18 Rethener Einsatzkräfte kontrollierten in Höhe der Straße Zum Heidfeld (Rialtobrücke) und entlang des Baches Richtung B6. Sie setzten einen Ölschlängel auf dem Gewässer.
Um 17:47 h gab es erneut Alarm für die Laatzener Feuerwehr. Die 3. Dienstgruppe wurde zu einer hilflosen Person hinter einer Wohnungstür gerufen. Nach der Türöffnung fand man eine ältere Dame, für die die Hilfe zu spät kam.
Um 18:18 h Alarm für die Rethener Ortsfeuerwehr. Auf der Bruchriede (seit 17:25 h war die Ortsfeuerwehr Laatzen dort schon im Einsatz) suchten die 18 Helfer in Höhe der Straße Zum Heidfeld (Rialtobrücke) und entlang des Baches Richtung B 6 den Verursacher der Umweltverschmutzung. Außerdem setzten die Helfer einen Ölschlängel auf dem Gewässer.
Um 18:30 h streuten Laatzener Kräfte noch eine Ölspur im Bereich Hildesheimer Straße/Eichstraße Richtung Norden und in Höhe des Mavi-Marktes Richtung Süden ab.

Text: Feuerwehr Landkreis Leer
Foto: Symbol
Großeinsatz nach Bootsunfall
Moormerland, Lk. Leer (Nds), 10.10.2017
Am späten Dienstagnachmittag ist es nach einem Bootsunfall auf dem Fehntjer Tief zu einem größeren Einsatz von Feuerwehren und Rettungsdienst gekommen. Auf dem manövrierunfähigen Ausflugsschiff saßen insgesamt 20 Personen, darunter 14 Menschen mit Behinderung fest.
Um kurz nach 17 h ging der Notruf von dem Ausflugsschiff "MS Gretchen" bei der Regionalleitstelle ein. Das Schiff befand sich auf einer Tour über das Timmeler Meer und dem Fehntjer Tief. An einem Wendepunkt wollte das Boot umkehren, um zurück nach Timmel zu fahren, dabei lief die "MS Gretchen" auf Grund.
Nach einer ersten Lageeinschätzung wurden die Feuerwehren aus Hatshausen und Warsingsfehn, sowie der Wasserrettungszug der Kreisfeuerwehr alarmiert. Aus dem Landkreis Aurich wurde die Feuerwehr West-Mitte Großefehn außerdem hinzugezogen, um vom Timmeler Hafen aus mit einem Boot zur Einsatzstelle zu gelangen. Ebenfalls aus dem Timmeler Hafen machte sich ein weiteres Ausflugsschiff auf dem Weg. Die Regionalleitstelle löste vorsorglich "MANV" Alarm aus (Massenanfall an Verletzten). Diverse Rettungswagen und ein Leitender Notarzt rückten mit aus.
Die Feuerwehr erreichte den Havaristen zunächst mit einem Schlauchboot. Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gingen an Bord. Alle Passagiere und auch die beiden Besatzungsmitglieder waren unverletzt. Dennoch drängte wegen der einbrechenden Dunkelheit die Zeit, alle Personen in Sicherheit zu bringen.
Die Wasserrettung war mit zwei Booten zu Wasser gegangen und erreichte die "MS Gretchen"wenig später. Mit dem leistungsstarken Boot der Kreisfeuerwehr gelang es den Einsatzkräften dann den Havaristen freizuschleppen. Das Ausflugsschiff konnte seine Fahrt zum Hafen nach Timmel dann aus eigener Kraft fortsetzten. Die Einsatzboote der Feuerwehr begleiteten die "MS Gretchen" dennoch, weil ausreichende Beleuchtung für Fahrten bei Dunkelheit fehlten. In Timmel konnten dann alle 18 Passagiere und die zwei Besatzungsmitglieder das Boot unverletzt verlassen. Der Einsatz dauerte insgesamt rund drei Stunden.

Text: Polizei Leer
Foto: Polizei Leer
Tracktor brennt vollständig aus
Bingum, Lk. Leer (Nds), 10.10.2017
Am Dienstagnachmittag kam es auf einem Feld am 'Unnerweg' zu einem Brand eines Tracktors. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, die auch von der Autobahn erkennbar war, sodass diverse Anrufe bei der Einsatzzentrale eingingen. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand ablöschen. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
Vier zum Teil schwer verletzte Autoinsassen bei Unfall
Zeugen gesucht: Rufnummer 04144-616670 bei der Polizeistation Himmelpforten
Düdenbüttel, Lk. Stade (Nds), 10.10.2017
Gegen 07:15 h kam es auf der B 73 zwischen Düdenbüttel und Himmelpforten zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer schwere und drei Insassen leichte Verletzungen erlitten.
Eine 26-jährige BMW-Fahrerin war mit ihrem Fahrzeug nach Angabe von Zeugen in riskanter Fahrweise in Richtung Himmelpforten unterwegs und hatte dann in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Sie fuhr auf den vor ihr fahrenden Fiat-Punto eines 38-jährigen Fahrers auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fiat auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Eine 62-jährige Fahrerin eines Opel-Meriva, die zu der Zeit in der Gegenrichtung unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte dem Punto in die Seite. Der Puntofahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, die BMW-Fahrerin, die Fahrerin des Opel und ihr 77-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Alle vier mussten nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt vom Rettungsdienst in die Elbekliniken nach Stade und Buxtehude gebracht werden.
Die Feuerwehren aus Düdenbüttel und Himmeplforten wurden alarmiert und rückten mit 30 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an. Sie unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallfahrzeuge ab und halfen der Polizei bei der Verkehrslenkung. Die Bundesstraße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für 90 Minuten voll gesperrt werden.

Text: Sven Geist
Foto: Sven Geist
Friteuse fängt Feuer
Hagenburg, Lk. Schaumburg (Nds), 10.10.2017
Zu einem Küchenbrand wurden am Dienstagvormittag die Feuerwehren der Samtgemeinde Sachsenhagen alarmiert. In einem Restaurant sollte es zu einem Küchenbrand gekommen sein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Feuer bereits erloschen, sodass für die anderen Feuerwehren der Samtgemeinde bereits ein Einsatzabbruchalarm geschickt werden konnte. Die Feuerwehr aus Hagenburg/Altenhagen kontrollierte den Küchenblock und den Küchenabzug mit der Wärmebildkamera. Dabei wurden keine versteckten Glutnester gefunden. Ein ebenfalls angerückter Rettungswagen der Johanniter konnte ebenfalls wieder einrücken.

Text: Chris Rühmkorf
Foto: Chris Rühmkorf
Bagger zerreißt Gasleitung
Sehnde, Region Hannover (Nds), 09.10.2017
Bei Baggerarbeiten in der Fimbergstraße (Sehnde) zerrissen Bauarbeiter mit der Schaufel eines Baggers eine unter Druck stehende Gasleitung. Brennbares Erdgas strömte aus und verbreitete sich unkontrolliert auf der Baustelle. Die Gefahrenstelle konnte bereits nach kurzer Zeit gesichert und Schaden abgewendet werden. Personen wurden nicht verletzt. Um 12:15 h wurde der Regionsleitstelle ein Baustellenunfall mit austretendem Gas gemeldet. Es wurden die Ortsfeuerwehr Sehnde, der GW-Messtechnik und der Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintauchen der Baggerschaufel in den Sand, zerteilte die scharfe Metallkante eine dort verlaufende Gasleitung aus Kunststoff. Sofort trat mit lautem Abströmgeräusch brennbares Erdgas aus. Die Bauarbeiter räumten den Bereich umgehend. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sperrte den Bereich weiträumig ab. Servicetechniker der Avacon konnten die Gasleitung in der Nähe nach kürzester Zeit absperren. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz.











