BLAULICHT: Einsätze
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Feuer im Sägewerk
Gifhorn, OT Gamsen, Lk. Gifhorn, 02.10.2011
Ein bislang unbekannter Brandstifter schlug am Sonntagabend in
einem Sägewerk im Gifhorner Ortsteil Gamsen zu.
Zeugen merkten gegen 18:20 h eine erhebliche Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle des Betriebes an der Hamburger Straße und alarmierten die Feuerwehr. Minuten später trafen die Ortsfeuerwehren aus Gamsen und Kästorf ein und konnten das Feuer schnell löschen.
Der Unbekannte hatte mehrere Holzstapel angezündet, die dann auch
in Brand gerieten und so eine weithin erkennbare Rauchfahne verursachten. Da die Feuerwehrleute schnell vor Ort waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Lagerhalle und angrenzende Gebäude verhindert werden.
Brandermittler der Polizeiinspektion Gifhorn nahmen den Tatort noch am Sonntagabend in Augenschein und leiteten ein Strafverfahren ein.
Die Brandlegung dürfte zwischen 17 Uhr und 18.15 Uhr erfolgt sein.
Wer in diesem Zeitraum im Bereich des Firmengeländes etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Gifhorn, Telefon 05371/9800, in Verbindung zu setzen.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Tödlicher Verkehrsunfall
Gemarkung Hagenah, Lk. Stade, 02.10.2011
Am Sonntag gegen 14:40 h kam es auf Bundesstraße 74 in der Gemarkung Hagenah zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen ihr Leben lassen mussten.
Nach bisherigen Ermittlungen befuhr eine Fahrzeugkolonne die Bundesstraße aus Richtung Bremervörde kommend in Richtung Stade. Auf der geraden Strecke vor dem Ort Hagenah überholte ein Pkw die Kolonne. Beim Wiedereinscheren kam es zu einer Fahrzeugberührung mit einem auf dem
rechten Fahrstreifen fahrenden Pkw, so dass dieser praktisch von der
Straße abgedrängt wurde. Nach Durchfahren des Seitenstreifens prallte
der Wagen frontal gegen einen Straßenbaum. Die 83-jährige Beifahrerin
verstarb noch an der Unfallstelle, der 86 Jahre alte Ehemann, der den
Wagen gelenkt hatte, wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das
Stader Krankenhaus gebracht, wo er im Laufe des Nachmittags seinen
Verletzungen erlag. Beide kamen aus der Gemeinde Oldendorf. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Dass er einen Unfall verursacht hatte, muss er bemerkt haben. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Ein Sachverständiger wurde sofort zur Unfallstelle geholt, um bei der Rekonstruktion des Unfallherganges und bei der Spurenanalyse zu unterstützen. Die Polizei hat diverse Spuren gesichert, um den Unfallflüchtigen zu ermitteln. Es wurden noch am selben Tag Meldungen im Rundfunk verlesen, in denen nach Zeugen gesucht wurde. Bei dem Unfall
verursachenden Fahrzeug soll es sich nach dem bisherigen Ermittlungsstand um einen roten Audi Avant (Kombi) handeln. Das Fahrzeug muss an der rechten Seite beschädigt sein. Die Polizei geht davon aus, dass sich bei einer derartigen Tat Zeugen melden werden.
So werden die anderen Fahrzeugführer aus der Kolonne aufgefordert, sich zu melden. Leute, die einen roten Audi Avant beschädigt sehen oder jemanden kennen, der ein solches Fahrzeug fährt, werden ebenfalls gebeten, der Polizei Kenntnis zu geben. Ebenso Kfz-Werkstätten, bei denen ein solches Fahrzeug zur Reparatur gebracht wird oder Fahrzeugteile-Händler, bei denen entsprechende Teile bestellt werden oder Lackierer, die ein solches Fahrzeug bearbeiten sollen. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck an der
Ermittlung nach dem Fahrzeugführer und ist zuversichtlich, erfolgreich zu sein. Dem Fahrer selbst bleibt ja auch noch die Möglichkeit, sich bei der Polizei zu stellen, bevor er ermittelt wird. Hinweise an die Polizei unter 04141-102215.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Ackerschlepper und Pkw kollidiert
Gemarkung Ehra, Lk. Gifhorn, 02.10.2011
Gegen 19:20 h fuhr ein 41-jähriger Ackerschlepperfahrer mit seinem Fahrzeug samt zwei Anhängern (8-Tonner, beladen mit Maissilage)von einer Feldzufahrt auf die Bundesstraße 248 und bog dort nach links in Richtung Voitze auf. Ein 58-jähriger Pkw-Fahrer aus Hessisch-Oldendorf befuhr mit seinem Skoda Octavia zu diesem Zeitpunkt die Bundesstraße 248, aus Richtung Voitze kommend, in Fahrtrichtung Ehra.
Am genannten Ort kam es zum Zusammenstoß zwischen Pkw und zweitem Anhänger, der sich noch quer zur Fahrbahn über beide Fahrbahnhälften befand. Der Ackerschlepper und der erste Anhänger befanden sich auf der rechten Fahrbahnhälfte in Längsrichtung.
Es wird angenommen, dass der Ackerschlepperfahrer den Pkw übersehen, oder jedoch zumindest die Entfernung vom Pkw zu sich falsch eingeschätzt hatte. Der Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt mittels RTW dem Krankenhaus Wolfsburg zugeführt. Der Ackerschlepperfahrer wurde leicht verletzt mit einem RTW ins Krankenhaus Gifhorn verbracht.
Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Anhänger wurde im Bereich des Fahrgestells und der Hinterachse beschädigt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Brome, Ehra und Voitze befanden sich ebenso vor Ort wie Notarzt aus Wittingen sowie RTW aus Wittingen und Brome. Die Bundesstraße 248 wurde für vier Stunden komplett gesperrt. Eine Verkehrsumleitung ist erfolgt. Der verunfallte Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen von der Unfallstelle geborgen.
Text: Polizei Salzgitter
Ölspuren mit Folgen
Peine, Lk. Peine, 02.10.2011
Zwei größere Ölspuren beschäftigten am Sonntag die Peiner Polizei. Während eine Ölspur am Sonntagabend auf dem Fuhsering folgenlos blieb und die
Straße von einer Spezialfirma gereinigt werden konnte, kam es
Sonntagmittag auf der Kreisstraße 69 im Bereich des Ortseinganges von
Duttensteht zu einem Verkehrsunfall. Eine 40-jährige Verkehrsteilnehmerin aus Ilsede kam mit ihrem VW Polo ins Schleudern.
Am Wagen entstand geringer Sachschaden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Hier wurde eine von den Ortschaften Duttenstedt nach Meerdorf reichende Ölspur von örtlichen Feuerwehrkräften abgestreut, bevor noch mehr passierte. Der Verursacher der Ölspur ist bekannt.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Brennende Blumenkästen
Bad Pyrmont , Lk. Halmeln-Pyrmont, 02.10.2011
Zu einem angeblichen Carportbrand in der Lortzingstraße alarmierte die Hamelner Leitstelle kurz vor Mitternacht die Pyrmonter Feuerwehr und
Polizei.
Am Ort eingetroffenen registrierten die Polizeibeamten, dass an einem Wohnhaus an Balkonen hängende Blumenkästen in Flammen standen. Sie gelangten in das Haus, trafen die Mieterin einer betroffenen Wohnung an und konnten einen der brennenden Blumenkästen vom Balkon aus ablöschen. Den zweiten beseitigten die Pyrmonter Feuerwehr.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass die alkoholisierte Mieterin in der torfigen und trockenen Blumenerde eine Zigarette ausgedrückt haben dürfte, wodurch sich das Torfgemisch entzündete und den Blumenkasten in Flammen setzte. Glücklicherweise besteht an dem Haus die Balkonbrüstung aus Betonteilen, so dass lediglich die beiden Blumenkästen beschädigt worden sind.
Text: Holger Schmalfuß
Arbeitsreiches Wochenende für die Nordhorner Feuerwehr
Nordhorn, Graf. Bentheim, 02.10.2011
Das alljährliche Nordhorner Oktoberfest bescherte nicht nur dem
Rettungsdienst der Kreisstadt ein arbeitsreiches Wochenende, sondern auch
die Nordhorner Feuerwehr rückte am Samstagabend zwei Mal in die
Innenstadt aus.
Der erste Einsatz, ein Problem mit einem Unterflurhydranten in der Firnhaberstraße, war schnell durch die Einsatzkräfte abgearbeitet.
Ganz im Gegensatz zu dem zweiten: Um etwa 23:45 h bekam die Leitstelle eine Nachricht über eine Person, welche in unmittelbarer Nähe des Oktoberfests in die Vechte gestürzt sei.
Umgehend wurden die zuständigen Rettungskräfte, bestehend aus dem
Rettungsdienst und der Feuerwehr mit ihrem Mehrzweckboot, zu der
Einsatzstelle beordert. Nach etwa einstündiger Suche konnte man jedoch
keine Person finden, welche ins Wasser gestürzt ist. Alle eingesetzten
Kräfte rückten somit unverrichteter Dinge wieder ab.
Die Feuerwehrleute waren gerade von dem Einsatz in der Innenstadt wieder im Feuerwehrhaus an der Wietmarscher Straße eingerückt, da ereilte sie der nächste Einsatz, die Uhr zeigte etwa 01:30 h.
Ein Katzenliebhaber war seiner Katze auf das Spitzdach seines Hauses gefolgt, um dem Stubentiger aus einer misslichen Lage zu helfen, die nicht mehr in der Lage war, allein von dem Dach herunter zu gelangen. Dieses Schicksal ereilte im Anschluss allerdings auch seinen vermeintlichen Retter. Die Feuerwehr rettete beide Personen vom Dach des Hauses.
Am Sonntagmittag rief eine ausgelöste Brandmeldeanlage die Feuerwehrleute erneut auf den Plan. In einem Pflegeheim hatte zum wiederholten Mal die Anlage ausgelöst, fehlerhaft.
Text: Torsten Baxmann
BMA erneut im Kloster aufgelaufen
Springe, Region Hannover, 02.10.2011
Um 18:05 h wurden die Feuerwehren aus Holtensen und Eldagsen zum Kloster Wülfinghausen, Mehler Straße in Wülfinghausen, alarmiert, nachdem die automatische Brandmeldeanlage des Objekts ausgelöst hatte.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte schnell feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Der Feuerwehreinsatz war nach rund 20 Minuten beendet. Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte mit zwei Einsatzfahrzeugen.
Um 20:27 h wurde die Feuerwehr Eldagsen erneut alarmiert. In einen Einfamilienhaus am Alexandriblick geriet eine Pfanne auf einem Herd in Brand. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurde das Feuer durch die Hauseigentümer selbst gelöscht. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Eldagsen wurde die Brandstelle kontrolliert und die Wohnung mit dem Druckbelüfter belüftet bzw. entraucht.
Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 45 Minuten beendet. Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.

Text: Maik Wermuth
Foto: Maik Wermuth
Feuer auf ehemaligen Campingplatz
Grasleben, Lk. Helmstedt, 02.10.2011
Am Sonntagabend gegen 18:30 h wurde die Feuerwehr und Rettungsleitstelle in Helmstedt über Notruf informiert, dass in Grasleben, Ortsteil Heidwinkel, Rauch aus einem Gebäudekomplex dringt. Der Gebäudekomplex gehört zum ehemaligen Campingplatz im Heidwinkel und ist leerstehend.
Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde klar, dass es sich um ein beginnenden Dachstuhlbrand handelt. Weitere Einsatzkräfte aus der gesamten Samtgemeinde Grasleben wurden alarmiert, ebenso mehrere Tanklöschfahrzeuge aus Helmstedt und Schöningen sowie ein Schlauchwagen, da an der Einsatzstelle kein Hydrant zur Verfügung stand und eine Wasserversorgung über eine weite Strecke aufgebaut werden musste.
Das Feuer wurde durch Trupps unter Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht. Ähnlich wie bei dem Feuer am vergangenen Freitag stand ein Durchzünden des gesamten Dachstuhls kurz bevor. Im Einsatz waren 117 Einsatzkräfte. Die letzten Einsatzkräfte sind nach 3,5 Stunden wieder eingerückt.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall
Gieboldehausen, Lk. Göttingen, 02.10.2011
Ein 46 Jahre alter Mann befuhr mit dem Pkw die B 27 aus Richtung Gieboldehausen in Richtung Ebergötzen. Auf gerader Strecke geriet er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und streifte einen Straßenbaum. Dann überschlug sich der Pkw mehrfach, bevor er auf der Seite liegend an einem weiteren Baum zum Stillstand kam.
Im Fahrzeug befanden sich außer dem Fahrer noch vier Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren. Alle Kinder wurden verletzt und dem Uniklinikum zugeführt. Das 9-jährige Mädchen und der Fahrer wurden stationär aufgenommen, die drei anderen wurden nach ambulanter Behandlung in die Obhut der Eltern übergeben.
Für die Unfallaufnahme musste die B 27 für eine Stunde voll gesperrt werden.
Neben den eingesetzten Polizeibeamten befanden sich auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Gieboldehausen sowie vier Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort. Der Rettungshubschrauber kam ebenfalls zum Einsatz.

Text: Red.
Foto: Red.
Hunderte saßen fest
Neustadt, Region Hannover, 02.10.2011
Das Fußballspiel Hannover gegen Werder Bremen war zu Gunsten der Hannoveraner beendet. Die Werder-Fans wollten nach Hause. In Hannover stiegen sie in den Regionalexpress nach Norddeich über Bremen ein. Der ansonsten für 400 Personen ausgelegte Zug wurde laut Bahnangaben mit bis zu 800 Personen belegt.
Etwa 2.000 m hinter dem Neustädter Bahnhof musste der Zug einen Nothalt durchführen, da es einen technischer Defekt in der E-Lok gab und dadurch die Klimaanlage ausgefallen war.
Die Passagiere des Regionalexpress öffneten die Türen und verließen den überfüllten und stickigen Zug, was zu einer umgehenden Sperrung der zweigleisigen Strecke führte. Im Rahmen des Notfallplanes wurde die Feuerwehr Neustadt alarmiert. Ferner wurden alle verfügbaren Polizeistreifen, es war Sonntagabend gegen 20:30 h, an die Bahnstrecke beordert. Zusätzlich wurden die noch verfügbaren Bereitschaftspolizisten des Fußballspieles an den Einsatzort beordert.
An der Einsatzstelle befanden sich mehrere Hundert Personen auf den Bahngleisen.
An der Einsatzstelle wurden von der Feuerwehr drei Personen mit Kreislaufschwächen aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben. Dieser transportierte die Personen ins Krankenhaus Neustadt.
Der Lokführer stellte die Fahrbereitschaft des Zuges, vorläufig in eine Richtung, in Richtung Neustädter Bahnhof wieder her.
Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und forderte zwei Notfallseelsorger zur Betreuung der Fans an. Es wurde MANV 1 ausgelöst. Die Polizei, das DRK und die Feuerwehr versuchten nun die Fans wieder in den Zug zu bekommen, um die Fahrt Richtung Bahnhof fortzusetzen.
Die Einsatzkräfte wurden zeitgleich zum Teil an den Bahnhof Neustadt verlegt. Die Verpflegungskomponente der Stadtfeuerwehr Neustadt erhielt den Auftrag, ausreichend Getränke zur Verfügung zu stellen.
Nach dem Eintreffen des Zuges auf Gleis 1 des Bahnhofes strömten die ca. 800 Fans aus dem Zug auf den Bahnhofsvorplatz. Die Polizei schloss den Vorplatz Richtung der Nahen Innenstadt, sodass die Fans im Bahnhofsbereich bleiben mussten.
Die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst verhielten sich deeskalierend, es kam zu keinen Gewalttätigkeiten.
Gegen 21:40 h war die Fahrfähigkeit des Zuges wieder hergestellt und die Zugreisenden zum Einsteigen aufgefordert.
Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 19 der SEG DRK und etwa 100 Polizisten.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Feuerwehr und Polizei auf der Schlangenjagd
Sarstedt, Lk. Hildesheim, 02.10.2011
Am Sonntag gegen 19:56 h wurde durch einen Sarstedter Spaziergänger in der Ziegelbrennerstraße eine orangefarbene Schlange gesichtet. Diese verschwand durch ein geöffnetes Fenster in die Kellerräume eines Hauses.
Durch die Polizei wurde daraufhin sofort die Freiwillige Feuerwehr Sarstedt sowie der Verantwortliche des Freizeitparks Sottrum, bekannt als
Schlangenexperte, hinzu beordert. Den Einsatzkräften gelang es durch
ein unverschlossenes Flügeltor die Kellerräume zu betreten. Hier
konnte die Schlange dann gefangen und in die Obhut des Schlangenexperten gegeben werden. Ob die Schlange giftig ist, konnte zu dem Zeitpunkt nicht gesagt werden. Auch der Besitzer der Schlange konnte noch nicht ermittelt werden.
Text: Rainer Kunze, Feuerwehr Hannover
Hoher Sachschaden bei Küchenbrand
, 02.10.2011
Erhebliche Rauchentwicklung aus einem Dachgeschossfenster wies auf einen Küchenbrand in der Südstadt hin. Es entstand hoher Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 09:10 h meldeten mehrere Anrufer starke Rauchentwicklung aus einem Fenster im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Meterstraße. Die Regionsleitstelle alarmierte insgesamt zwei Löschzüge, eine Freiwillige Feuerwehr, einen Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und mehrere Sonderfahrzeuge, da aufgrund der eingehenden Meldungen noch Personen in der Wohnung vermutet wurden.
Die Feuerwehr setzte sofort mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten durch den Treppenraum sowie über eine Drehleiter zur Personensuche und Brandbekämpfung ein. Zahlreich anwesende Hausbewohner wurden aufgefordert, das Haus vorübergehend über den rauchfreien Treppenraum zu verlassen. Die betroffene Wohnung im Dachgeschoss musste gewaltsam geöffnet werden. Personen hielten sich dort nicht auf.
Die zielgerichtete Brandbekämpfung zeigte schnell Wirkung. Die Küche in der betroffenen Wohnung brannte weitgehend aus, alle anderen Räume wurden so stark verrußt, dass die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist. Eine über der Brandwohnung liegende Zwischendecke musste teilweise geöffnet werden, um Brandnester abzulöschen.
Insgesamt waren 48 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienste mit 15 Fahrzeugen im Einsatz.
Text: Polizei Salzgitter
Beim Kochen eingeschlafen
Wolfenbüttel, Lk. Wolfenbüttel, 02.10.2011
In den frühen Morgenstunden kam es in der Rubensstraße zu einer
Rauchentwicklung in der Wohnung eines 34-jährigen Mannes.
Der alkoholisierte Mann war nach seiner Heimkehr noch hungrig und wollte sich eine Speise in einem Topf erwärmen. Dabei muss er eingeschlafen sein. Nachdem ein Nachbar den Geruch bemerkte, alarmierte er die Rettungskräfte. Die Feuerwehr öffnete die Tür der Wohnung. Der Mann konnte wohlauf angetroffen werden. Er wurde zur vorsorglichen Untersuchung dem Klinikum WF zugeführt. Zu einem Brand kam es nicht. Die Wohnung musste lediglich gelüftet werden.
Text: Torge Malchau
Schwerer Verkehrsunfall, zwei Tote und drei Verletzte
Braunschweig, 02.10.2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen 23:20 h zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 395, Fahrtrichtung Harz.
Mehrere Autofahrer meldeten einen schweren Unfall über Notruf 112 bei der Rettungsleitstelle. Aufgrund der unklaren Meldungen zum genauen Unfallort wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Braunschweig bestehend aus Einheiten der Feuerwache Süd und der Hauptfeuerwache sowie ein Braunschweiger Notarzt alarmiert.
Die eintreffenden Einheiten fanden die Einsatzstelle dann zwischen Anschlussstellen WF-Nord und WF-Nordwest direkt vor der Okerbrücke. Die Einsatzstelle zog sich über eine Länge von rund 150 Metern hin. Insgesamt waren drei Fahrzeuge beteiligt.
Nach einer ersten Erkundung wurden zwei schwerverletzte, eingeklemmte Personen und drei weitere Verletzte ermittelt. Daraufhin wurden drei weitere Rettungswagen aus Braunschweig und Wolfenbüttel sowie ein weiterer Notarzt aus Wolfenbüttel nachalarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr haben mehrere Ersthelfer die Verletzten vorbildlich betreut. Zeugen haben aber auch berichtet, dass andere Verkehrsteilnehmer mit hohem Tempo durch die Unfallstelle gefahren sind ohne anzuhalten.
Die Feuerwehrkräfte begannen sofort mit hydraulischen Gerät die beiden eingeklemmten zu befreien. Trotz zügiger Arbeit und paralleler medizinischer Versorgung erlag die Fahrerin eines schwarzen Opels (31) nach der Befreiung aus dem Wrack ihren schweren Verletzungen. Ihr Beifahrer (32) verstarb noch in dem Unfallfahrzeug.
Die beiden Fahrerinnen (22 und 33) und eine Beifahrerin (19) der anderen beiden beteiligten Fahrzeuge wurden vor Ort medizinisch versorgt mit mittelschweren Verletzungen von Rettungswagen in die Krankenhäuser Braunschweig und Wolfenbüttel transportiert.
Die Feuerwehr blieb zur Ausleuchtung der Einsatzstelle auch nach den Rettungsarbeiten mit zwei Fahrzeugen vor Ort.
Die BAB 395 wurde für die Rettungs- und Aufräumarbeiten mehrere Stunden in Fahrtrichtung Harz voll gesperrt.

Text: Red
Foto: Red
Vogel löst Böschungbrand aus
Weetzen, Region Hannover, 02.10.2011
Am Sonntagnachmittag landete ein schwarzer großer Vogel auf dem Fahrdraht der S-Bahn von Weetzen nach Lemmie. Urplötzlich bildete sich ein Lichtbogen und entzündete das Gras am Böschungsrand der Eisenbahnstrecke. So berichtete ein Augenzeuge die Entstehung des Brandes.
Die Feuerwehr Weetzen rückte mit einem LF 8 mit Hochdrucklöschanlage aus und begann die Löscharbeiten. Ebenso rückte die Feuerwehr Ronnenberg mit TLF und ELW an. Gemeinsam war der kleine Böschungsbrand in wenigen Minuten gelöscht.
Im Einsatz waren drei Fahrzeuge und 21 Einsatzkräfte.
Text: Feuerwehr Hamburg
Hilfeleistung bei Schlägerei
Wachrevier: Wandsbek, 01.10.2011
Auf dem Parkplatz des Schnellrestaurants McDonald kam es zu einer Massenschlägerei von ca. 50-70 Personen.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle und forderte einen Notarztwagen (NAW) sowie vier Rettungswagen (RTW) an.
Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung wurde eine Person mit einer Augenverletzung in das Krankenhaus Barmbek befördert.
Text: Feuerwehr Hamburg
Eingeschaltete Herdplatte löst Feueralarm aus
Wachrevier: Altona, 01.10.2011
Ein Mieter hatte in seiner Wohnung im 8. Obergeschoss vergessen, dass sein Essen noch auf der eingeschalteten Herdplatte stand.
Beim Verlassen der Wohnung ließ er die Wohnungseingangstür offen, so dass sich die Rauchgase im ganzen Treppenhaus ungehindert ausbreiten konnten. Die Feuerwehr löschte das Feuer auf dem Herd und belüftete das Gebäude. Der Mieter wurde nach rettungsdienstlicher Erstversorgung mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in das Krankenhaus Altona befördert.
Text: Feuerwehr Hamburg
Stromnotstand im Krankenhaus
Wachrevier: Altona, 01.10.2011
Durch Baggerarbeiten wurde die Stromversorgung des Perinatalzentrums der Asklepios Klinik Altona unterbrochen.
Durch umfangreiche Maßnahmen der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) wurde eine provisorische Stromversorgung über zwei Generatorenanhänger hergestellt.

Text: J. Franz
Foto: J. Franz
Person eingeklemmt
Damme, Lk. Vechta, 01.10.2011
Gegen 13:33 h wurde die Feuerwehr Damme zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Vördenerstr. in Hinnenkamp alarmiert.
Beim Verlassen eines Grundstückes in einer scharfen Kurve übersah eine Pkw-Fahrerin aus Bremen einen Kastenwagen mit angehängtem Wohnwagen. Dieser krachte frontal in die Fahrerseite des Pkw. Dabei wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Mittels Schere und Spreizer wurde das Unfallopfer aus dem Fahrzeugwrack befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Trotz aller sofort eingeleiteten Maßnahmen des Rettungsdienstes konnte der Notarzt nur noch den Tod der 76-jährigen Patientin feststellen. Zur Spurensicherung durch die Polizei sperrte die Feuerwehr Damme noch die Unfallstelle ab und half bei der Bergung der Fahrzeugwracks sowie der Reinigung der Unfallstelle.
Im Einsatz waren: TLF 16/25, LF 16 TS, TLF 20/40 SL, ELW, RTW 2 Malteser Damme, NEF Malteser Lohne, RTH Christoph Euro 2 und Polizei Damme.
Text: Polizeidirektion Hannover
Schuppen durch Feuer zerstört
Zeugenaufruf !
Uetze, Region Hannover, 01.10.2011
Am Samstagmorgen gegen 00:45 h ist ein Schuppen an einer Scheune an der Straße Hägewiesen in Uetze aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht Zeugen.
Ein Anwohner hatte an dem Schuppen Funkenflug bemerkt und die Rettungskräfte verständigt. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach
kurzer Zeit löschen. Der etwa 5 x 8 Meter große Holzunterstand - dort
war Heu gelagert - brannte fast vollständig nieder.
Brandermittler haben den Geschehensort heute untersucht und gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, setzen sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung.

Text: Sebastian Haupt
Foto: Sebastian Haupt
Glimpflich davon gekommen ...
Hohenhameln, Lk. Peine, 01.10.2011
Am späten Samstagabend um 21:47 h wurde die Ortsfeuerwehr Hohenhameln zu einem Verkehrsunfall in Hohenhameln alarmiert.
Keine eingeklemmte Person. Wie es sich heraus stellte, erlitt der Unfallfahrer, der vom Rettungsdienst vorsorglich untersucht wurde, keine Verletzungen.
Ein 62-Jähriger aus der Gemeinde Hohenhameln befuhr die B494 von Stedum kommend durch Hohenhameln und rammte gegenüber der Tankstelle, vermutlich durch Unachtsamkeit, zwei parkende Autos. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der VW Polo einmal und kam danach quer zur Fahrbahn zum Stehen.
Die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr schoben den Pkw an den Straßenrand und fegten die Glassplitter von der Bundestraße herunter.
Der Einsatz war innerhalb einer Stunde abgearbeite.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Hohenhameln, der Rettungsdienst und die Polizei.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Wäschetrockner gerät in Brand
Algermissen, Lk. Hildesheim, 01.10.2011
Gegen 18:28 h bemerkte die 34-jährige Bewohnerin des Hauses am Borsumer Pass einen starken Brandgeruch. Schnell hatte sie die Ursache gefunden:
Ihr Wäschetrockner im Hauswirtschaftsraum brannte.
Sie alarmierte die Feuerwehr, die den Brand schnell löschen konnte. Nach dem Ablöschen des Feuers wurde der angerichtete Schaden in Augenschein genommen. Der Wäschetrockner war vermutlich infolge eines technischen Defektes in Brand geraten und hatte die Wäsche in der Trommel vollständig verbrannt. Die in der Nähe des Trockners installierte Heiztherme wurde ebenfalls durch den Brand zerstört. Ein Fenster war durch die Hitzeeinwirkung beschädigt worden. Weiterhin entstand durch die starke Rauchentwicklung zum Teil schwerer Verrußungsschaden in den angrenzenden Räumen.

Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Foto: Eilbertus Stürenburg jun.
Rauchentwicklung auf Motorjacht
Norderney, Lk. Aurich, 01.10.2011
Am Samstag Mittag um 12:54 h wurde die Feuerwehr Norderney zu einem Schiffsbrand gerufen.
Noch auf dem Watt fahrend war von Passanten an einer Motoryacht starke Rauchentwicklung zu sehen gewesen. Das Schiff machte im Norderneyer Hafen fest. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz machte sich schon auf Anfahrt Einsatzbereit und ging dann an der Einsatzstelle in den betroffenen Bereich vor. Es konnte kein Feuer mehr festgestellt werden. Die installierte Selbstlöschanlage hatte ausgelöst und den Brand gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Maschienenraum überprüft. Drei Personen befanden sich auf dem Schiff, sie gingen "an Land", sie hatten aber keinen Rauch eingeatmet. Die Feuerwehr belüftete die noch leicht verrauchten Bereiche im Schiff.
"Von See aus" war auch die Besatzung des Rettungsbootes Hannes Glockner, tätig.
Die Feuerwehr fuhr den Einsatz mit Alarm und ein Fahrzeug an. Vor Ort waren 15 Einsatzkräfte.
Einsatz Nr. 92-11:
Ein auf Anfahrt zu diesem Einsatz befindlicher Kamerad kollidierte auf der Hafenstraße an der Ausfahrt eines Supermarktes mit einem nicht Vorfahrt berechtigten Fahrzeug.
Zwei Personen wurde bei diesem Verkehrsunfall verletzt. Sie wurden mit dem Rettungswagen in das Norderneyer Krankenhaus gebracht. Hier war ein weiteres Fahrzeug mit fünf Kameraden vor Ort, das aber nicht mehr tätig werden musste.
Hier war auch die Polizei Norderney im Einsatz, um den Unfall aufzunehmen.
Text: Feuerwehr Bremen
Eine Person zu Tode gekommen
Bremen, 01.10.2011
Um 00:01 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Parzellenbrand in der Bremer Heerstraße im Ortsteil Burgdamm gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurden die Feuerwache 1 und 5 zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Parzellengebäude in Holzbauweise mit den Maßen 5 m x 6 m in voller Ausdehnung.
Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter PA mit C-Rohren eingesetzt. Bei den Löscharbeiten wurde eine tote Person in dem Parzellengebäude gefunden. Eine Wärmebildkamera wurde zum Aufsuchen weiterer Glutnester eingesetzt.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Brand in Mehrfamilienhaus
Hildesheim, Lk. Hildesheim, 01.10.2011
In einem Zimmer einer Wohnung im 1. OG des mehrstöckigen Hauses in der
Steuerwalder Straße 20,brach ein Feuer aus. Als Flammen und Qualm aus den Fenstern der betroffenen Wohnung drangen, wurden die Anwohner und Passanten aufmerksam.
Beim Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr berichteten die Bewohner des Hauses zunächst, dass sich alle Bewohner des Hauses bereits unverletzt im Freien befinden würden. Kurz darauf wurde jedoch angegeben, dass sich noch zwei Jugendliche im Haus befinden müssten. Diese trauten sich nicht aus dem Gebäude, da laufend Glassplitter berstender Scheiben herunterfielen. Sie konnten von Einsatzkräften der Polizei unverletzt aus dem Gebäude gebracht werden.
Das Feuer teilte sich über die geborstenen Scheiben auf den Dachüberstand und von dort auf den Dachstuhl mit. Das Feuer konnte durch die Berufsfeuerwehr Hildesheim gelöscht werden.
Die gesamte 1. Etage des Hauses ist durch den Brand betroffen, darüber hinaus Schäden in den anderen Etagen durch Löschwasser. Das gesamte Haus ist vorübergehend infolge des Brandes und von Verrußung und Rauchgas nicht bewohnbar. Die 27 Bewohner wurden vorübergehend in Notunterkünften untergebracht.
Verletzt wurde durch den Brand niemand.

Text: Henning Brüggemann
Foto: Red.
Gesundheitsbedingter Unfall
Pattensen, Region Hannover, 01.10.2011
Wenige Meter hinter dem Kreisel auf der B 443 in Fahrtrichtung Koldingen war ein 45-jähriger Pattenser am Ortsausgang von Pattensen am Morgen mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gekippt.
Da vermutet wurde, das der Fahrer eingeklemmt sei, alarmierte die Feuerwehreinsatzleitstelle gegen 09:20 h die Ortsfeuerwehren Hüpede, Koldingen und Pattensen-Mitte. Erste eintreffende Feuerwehrkräfte stellten fest, dass der Fahrer nicht eingeklemmt war. Die Feuerwehr zog das Fahrzeug aus dem Graben, um dem Fahrer ein sicheres Aussteigen zu ermöglichen. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Gegen 09:50 h übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Polizei.

Text: Feuerwehr Sibbesse
Foto: Feuerwehr Sibbesse
Unbeaufsichtigtes Feuer
Sibbesse, Lk. Hildesheim, 01.10.2011
Eine Rettungswagenbesatzung entdeckt unbeaufsichtigtes Feuer am "Brennetag".
Eine Rettungswagenbesatzung entdeckte am Feldrand ein unbeaufsichtigtes Feuer und informierte die Feuerwehr. Es bestand die Gefahr der Ausbreitung und die alarmierte Ortsfeuerwehr Sibbesse löschte das Feuer ab.
Eine Rettungswagenbesatzung war zwischen Sibbesse und Hildesheim unterwegs, als sie an einem Feldrand ein unbeaufsichtigtes Feuer sah. Es war zwar "Brennetag" und somit das Verbrennen von pflanzlichen Gartenabfällen erlaubt, allerdings nur, wenn es beaufsichtigt wird und Mindestabstände eingehalten werden.
Die Rettungswagenbesatzung informierte folgerichtig um 09:55 h die Leitstelle in Hildesheim, da auch die nahe Wallhecke drohte, Feuer zu fangen. Normalerweise sind hier 100 Meter Abstand zu halten. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr beaufsichtigte die Rettungswagenbesatzung das Feuer. Kurz darauf war die Ortsfeuerwehr Sibbesse vor Ort und löschte das Feuer ab. Gegen 10:40 h konnte "Feuer aus" gemeldet werden.
Neben den "Ersthelfern" des Rettungsdienstes waren 13 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Sibbesse, sowie der Abschnittsleiter West und die Polizei im Einsatz.
Den Bürgerinnen und Bürgern wird geraten, vor dem Verbrennen von Gartenabfällen sich mit den Vorschriften vertraut zu machen. Diese sind in der "Allgemeinverfügung über das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen" der Samtgemeinde Sibbesse einzusehen. Die Verfügung kann jederzeit aktuell von
der Homepage www.sibbesse.de unter dem Punkt "Aktuelles" heruntergeladen werden.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Einfamilienhaus in Flammen
Hann. Münden , Lk. Göttingen, 01.10.2011
Bei einem Wohnhausbrand ist am Mittag in Hann. Münden in der Schützenstraße keiner der drei Hausbewohner verletzt worden. Zwei Frauen und ein Mann im Rentenalter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr Hann. Münden schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Löscharbeiten dauern gegenwärtig aber noch an. Über die Brandursache gibt es gegenwärtig keinerlei Hinweise. Schon jetzt steht fest, dass das frei stehende Einfamilienhaus bis auf Weiteres unbewohnbar ist.
Text: Feuerwehr Hamburg
Bombe neben Tanklager wurde entschärft
Wachrevier: Wilhelmsburg, 30.09.2011
Bereits am 23.09.11 konnte bei Flächensondierungen im Tankfeld der Deutschen Shell ein möglicher Fund von Abwurfmunition festgestellt werden.
Gefunden wurde eine 500 lbs-Sprengbombe aus dem 2. Weltkrieg.
Der Kampfmittelräumdienst legte eine Evakuierungszone von 300 Meter fest. Der Warnbereich von 1000 Meter konnte auf 500 Meter reduziert werden, da für die Erdarbeiten bereits eine Containerburg zum Schutz des angrenzenden Tanklagers um den Fundort gebaut wurde. Nachdem die in 10 Meter Tiefe liegende Bombe um 2 Meter angehoben wurde, konnte sie vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden.
Um 16:31 h konnten alle Maßnahmen zurückgenommen werden.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Gartenmöbel geraten in Brand
Bad Pyrmont, Lk. Hameln-Pyrmont, 30.09.2011
Am Freitag gegen 23:45 h gerieten auf der Terrasse eines Doppelhauses in der Straße "Unter dem Golfplatz" Gartenmöbel und ein Gartenpavillon in Brand.
Das Feuer ging dann über Terrassentüren, einen Sichtschutzzaun und Außenrolladen auch auf die Dachkonstruktion der Haushälfte über.
Bevor die alarmierte Feuerwehr den Brand ablöschen konnte, wurde auch das Dach des angrenzenden Wohnhauses beschädigt. Die Bewohner konnten das brandbetroffene Objekt rechtzeitig verlassen. Personen wurden nicht verletzt.

Text: Gerald Kammann
Foto: Gerald Kammann
Kulturhaus brannte
Grasleben, Lk. Helmstedt, 30.09.2011
Am Freitagabend kam es gegen 20:30 h zu einem Brand im ehemaligen Kulturhaus in Grasleben. In der Helmstedter Straße schlugen die Flammen bereits aus dem Dach eines Anbaus der ehemaligen Gaststätte, als die Feuerwehr Grasleben als erstes eintraf. Das Gebäude brannte vollständig aus.
Den 100 eingesetzten Feuerwehrleuten aus Mariental, Querenhorst, Ahmstorf, Rottorf und Helmstedt gelang es jedoch, ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude zu verhindern. Im Einsatz waren das Wenderohr vom Multistar Grasleben, ein B-Rohr und vier C-Rohre. Der Brand war sehr schnell unter Kontrolle, das eingelagerte Stroh musste mittels Radlader herausgeholt und im Freien abgelöscht werden.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Tragischer Verkehrsunfall
Zeugen gesucht!
Alfeld, Lk. Hildesheim, 30.09.2011
Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Freitag gegen 12:15 h in Alfeld, Am Sindelberg.
Ein 79-jähriger Alfelder fuhr mit seinem Pkw zunächst rückwärts von einem Grundstück auf die Fahrbahn. Beim Vorwärtsfahren verlor er dann aber die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei wurde der Pkw extrem beschleunigt, kam nach links von der abschüssigen Fahrbahn ab und fuhr über den Gehweg. Anschließend durchbrach das Fahrzeug einen Zaun und eine Hecke und stürzte eine ca. ein Meter hohe Mauer hinab in den Garagenhof eines Grundstücks. Dort war zu diesem Zeitpunkt ein 80-jähriger Anwohner des Hauses mit Gartenarbeiten beschäftigt. Er wurde von dem herabstürzenden Pkw erfasst und schwerst verletzt. Das Fahrzeug kam danach, erst mehrere Meter weiter, an der Hauswand zum Stehen. Der Fahrzeugführer, sowie seine Mitfahrerin erlitten durch den Unfall einen Schock und wurden leicht verletzt. Der 80-jährige Anwohner, der von dem Pkw erfasst worden war, wurde mit dem RTW dem Klinikum Hildesheim zugeführt, wo er am Samstag seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfall steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem weiteren Fahrzeug, das mit sehr hoher Geschwindigkeit die Straße Am Sindelberg befahren haben soll. Zeugen, die Angaben dazu machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Alfeld, Tel: 05181/91160, zu melden.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Sachbeschädigung durch Feuer
Zeugen gesucht
Uslar, Lk. Northeim, 30.09.2011
Durch bislang unbekannte Jugendliche wurde am Bushaltehäuschen ein Mülleimer angezündet und beschädigt.
Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Uslar (Tel.: 05571-926000) in Verbindung zu setzen.
Text: Torsten Baxmann
BMA beim Messebau
Springe, Region Hannover, 30.09.2011
Um 10:08 h wurde die Feuerwehr Springe zu einem Messebaubetrieb an der Philipp-Reis-Straße alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage des Objekts ausgelöst hatte.
Noch vor Abrücken der Feuerwehr wurde durch einen Mitarbeiter des Unternehmens der Feuerwehrleitstelle mitgeteilt, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Zur Kontrolle und zum Zurückstellen der Brandmeldeanlage rückte der Einsatzleitwagen aus. Die weiteren Kräfte verblieben vorerst am Feuerwehrhaus.
Im Einsatz waren zwei Einsatzkräfte mit dem Einsatzleitwagen. Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 20 Minuten beendet.

Text: Nadine Hebecker
Foto: Nadine Hebecker
Junger Fahrer stirbt bei Verkehrsunfall auf B 191
Dannenberg, Lk. Lüchow-Dannenberg, 30.09.2011
Gegen 12:30 h ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der B 191 Höhe Karwitz.
Ein 20-jähriger Mann aus Berlin war mit seinem Citroen C4 nach links von der Fahrbahn abgekommen und prallte dort frontal gegen einen Baum.
Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden.
Insgesamt waren ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Dannenberg, Karwitz, Gülden und Mützingen im Einsatz, ebenso wie ein RTW und der Notarzt des Deutschen Roten Kreuz.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
BMA in der DJH
Norderney, Lk. Aurich, 30.09.2011
Die Feuerwehr Norderney wurde um 23:27 h alarmiert.
Die Einsatzstelle war die Jugendherberge in der Mühlenstraße.
Schnell waren zwei Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte vor Ort. Feuer konnte nicht festgestellt werden. Ausgelöst wurde die Brandmeldeanlage (BMA) durch die Benutzung von Haarspray, das zeigte sich bei der ersten Erkundung vor Ort!
Die BMA wurde wieder betriebsbereit gemacht und die Fahrzeuge konnten ins Feuerwehrhaus einrücken.
Das war die bisher 31. Auslösung einer BMA im Jahre 2011!
Zum Vergleich: Im Jahre 2009 wurde die FF Ney zu 26 ausgelösten BMAs gerufen und im Jahre 2010 dann insgesamt zu 30 ausgelösten BMAs.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Kuhstall brennt in voller Ausdehnung
Over, Lk. Harburg, 30.09.2011
Ein Großfeuer hat am Freitagvormittag einen gut 30 x 20 Meter großen Teilbereich eines Kuhstalls im Hagoltweg in Over vernichtet.
Aus bislang ungeklärter Ursache war es kurz nach 09:30 h zu dem Brand in dem Stall gekommen. Nachbarn bemerkten das Feuer und die damit verbundene starke Rauchentwicklung und alarmierten die Feuerwehr. Um 09:36 h wurden durch die Winsener Rettungsleitstelle die Feuerwehren aus Over, Bullenhausen, Meckelfeld und Moor sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal alarmiert. Die Stallbereich brannte in voller Ausdehnung. Gegenüber waren große Mengen an Strohvorräten gelagert, die lichterloh brannten. Die ersten Maßnahmen der Kräfte konzentrierten sich auf die Rettung von 135 Rinder. Weitere Feuerwehrkräfte begannen mit einem massiven Löschangriff. Mit mehreren C- und B-Strahlrohren sowie über ein Wenderohr der Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld wurde die Brandbekämpfung vorgenommen. Aufgrund der immensen Rauchentwicklung mussten mehrere Einsatzkräfte unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgehen. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren aus Hörsten und Fliegenberg nachalarmiert,
Nach einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten waren recht zeitintensiv. Die großen Mengen an schwelendem Stroh mussten mit Traktoren und Gabelstaplern ins Freie gebracht und auf einer Wiese abgelöscht werden.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
48-Jährige verunglückt bei Verkehrsunfall tödlich
Scheeßel, Lk. Rotenburg, 30.09.2011
Eine 48-jährige Fahrzeugführerein aus Gyhum ist am Abend bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße zwischen Scheeßel und Hetzwege
tödlich verletzt worden.
Die Frau kam mit ihrem Pkw Ford-Focus in Richtung Hetzwege fahrend aus bislang unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb schwer beschädigt im Seitenraum liegen. Die Fahrzeugführerin wurde mit schwersten Verletzungen in das Diakoniekranhaus verbracht. Dort ist sie in der Nachtstunden verstorben. Neben Notarzt und Rettungswagen waren die Feuerwehren aus Scheeßel, Hetzwege, Jeersdorf und Rotenburg mit insgesamt 50 Einsatzkräften vor Ort, um die Verletzte zu bergen.
Text: Philipp Hessemer
Feuer im Keller eines Asylantenheims
Köln-Poll , 29.09.2011
Am Morgen kam es zu einem Feuer in einem Asylantenheim in Köln Poll.
Insgesamt mussten fünf Erwachsene und drei Kinder durch die Feuerwehr aus dem verrauchten Gebäude in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt 40 Bewohner wurden vorübergehend von der Feuerwehr betreut. Zwei leicht verletzte Personen sind durch den Rettungsdienst behandelt worden, mussten aber nicht in Krankenhäuser transportiert werden.
Um 08:50 h wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln über den Brand informiert. Da zeitgleich mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller meldeten und sich definitiv noch Personen im Gebäude aufhielten, wurden umgehend zwei Löschzüge, Rettungsdienstkräfte und der Einsatzführungsdienst alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich schon die Mehrzahl der insgesamt ca. 40 Bewohner selbstständig in Sicherheit gebracht. Durch die starke Verrauchung des Treppenraums mussten jedoch acht Personen mit Fluchthauben ins Freie geführt werden. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung mit zwei C-Leitungen durch Atemschutztrupps von der Gebäuderückseite durchgeführt. Es brannten in einem Kellerraum ein Wäschetrockner und eine Waschmaschine. Wären die Kellertüren ordnungsgemäß geschlossen gewesen, hätte sich der Rauch nicht ungehindert im Gebäude ausbreiten können.
Im Anschluss mussten alle Wohneinheiten auf Schadstoffkonzentration kontrolliert und das Gebäude umfassend belüftet werden. Bis auf zwei leicht verletzte Personen, welche durch den Rettungsdienst und den anwesenden Notarzt untersucht wurden, sind keine Menschen zu Schaden gekommen. Die Bewohner des Asylantenheims wurden für die Dauer des Einsatzes in einem Bus der Feuerwehr betreut und konnten nach Beendigung des Einsatzes in ihre Wohnungen zurück.
Im Einsatz waren insgesamt 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Deutz, Marienburg und Innenstadt und der Einsatzführungsdienst aus Weidenpesch.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brand einer Holztür
Osterode, Lk. Osterode, 29.09.2011
In den frühen Morgenstunden bemerkte eine Bewohnerin des Wohnhauses den Brand einer Holztür.
Diese Tür dient als Durchgangstür zwischen Haus und Garten. Die Feuerwehr war vor Ort nicht erforderlich, da der Brand mit eigenen Mitteln gelöscht werden konnte.
Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass bislang unbekannte Täter das Feuer gelegt haben. Die Polizei Osterode sucht Zeugen und bittet um Kontaktaufnahme unter der Tel. 05522/508-0.
Text: Polizei Salzgitter
Auf Herd vergessen
Salzgitter, 29.09.2011
Brandgeruch haben am Donnerstagmittag Anwohner in der Albert-Schweitzer-Straße in Salzgitter aus einer Wohnung wahrgenommen und Feuerwehr und Polizei informiert.
Ein 43-Jähriger hatte sein Essen auf dem Herd vergessen und die Wohnung verlassen. Hierdurch war starker Brandgeruch entstanden und eine leichte Rauchentwicklung.
Die Wohnungstür musste durch die Feuerwehr geöffnet werden. Ein Schaden ist durch die Rauchentwicklung nicht entstanden.

Text: Kai-Uwe Roßtock
Foto: Kai-Uwe Roßtock
Brand einer Absauganlage
Bad Gandersheim, Lk. Northeim, 29.09.2011
Am Donnerstag ist es gegen 20:30 h zu einem Brand einer Absauganlage einer Metallschleifanlage im Lorowerk, Bad Gandersheim, Kriegerweg 1. gekommen.
Zwei Mitarbeiter der Firma waren gerade in der Halle mit Metallschleifarbeiten beschäftigt, als es plötzlich aus einem Absaugschrank verschmort zu riechen begann. Zunächst wurde von außen eine erhöhte Temperatur festgestellt und daraufhin die Feuerwehr über Notruf 112 alarmiert.
Die gesamte Halle wurde daraufhin geräumt und die Sammelplätze aufgesucht. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Qualm aus der Halle. Im Bereich des Innenhofes schlugen bereits Flammen durch die geöffneten Fenster und drohten auf die dort befindliche Gastankanlage überzuschlagen. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges TLF 16/25 nahm sofort eine Brandbekämpfung unter Atemschutz durch die große Halle im Innenangriff vor.
Das zweite eintreffende Fahrzeug, das Löschgruppenfahrzeug LF 16, fuhr direkt in den Innenhof und nahm von außen durch die Fenster ebenfalls unter Atemschutz einen Brandbekämpfung vor. Ein zweiter Trupp stellte eine Riegelstellung und die Kühlung der Gastankanlage sicher. Für beide Fahrzeuge wurde eine Wasserversorgung von Hydranten aufgebaut. Vorsorglich wurde die Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim zur Einsatzstelle gerufen.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um das große Gebäude wieder rauchfrei zu bekommen. Werkseigene Elektriker stellten die ausgebrannte Maschine anschließend stromfrei.
Im Einsatz waren insgesamt 50 Feuerwehrfrauen und –männer aus Bad Gandersheim und Altgandersheim.

Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Foto: Polizei Nienburg / Schaumburg
Verkehrsunfall mit widersprüchlichen Angaben
Polizei sucht Zeugen
Rodewald, Lk. Nienburg, 29.09.2011
Am Morgen kam es auf der Kreuzung "Dorfstraße/Hauptstraße/B214" in Rodewald zu einem Verkehrsunfall.
Vier verletzte Personen und zweimal Totalschaden waren die Bilanz der Vorfahrtverletzung, wobei beide Unfallbeteiligten behaupteten "Grün" gehabt zu haben.
Gegen 08:30 h war eine Rodewalderin mit ihrem VW Fox aus Richtung Lichtenhorst kommend auf der untergeordneten Dorfstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich kollidierte die 28-Jährige mit einem Renault Kangoo, der die Bundesstraße in Richtung Schwarmstedt befuhr.
Der Kangoo war mit drei Personen besetzt. Der 43-jährige Fahrer aus Nienburg und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Eine 49 Jahre alte, weitere Mitfahrerin musste mit dem Rettungswagen ins Neustädter Krankenhaus gebracht werden.
Bei der Fox-Fahrerin wurde durch die Notärztin der Verdacht einer Rückenverletzung diagnostiziert. Um die Verletzte aus dem Fahrzeug zu retten, wurden die Feuerwehren Rodewald und Steimbke alarmiert. Das Dach des Pkw wurde abgetrennt und die 28-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in der Medizinische Hochschule Hannover geflogen.
Beide Unfallbeteiligten behaupteten Grünlicht gehabt zu haben. Zur Klärung der widersprüchlichen Aussagen hofft die Polizei Steimbke auf Zeugen und erbittet Hinweise unter 05026/238.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Rauchentwicklung im Altenheim
Einbeck, Lk. Northeim, 29.09.2011
Am Donnerstagmorgen gegen 05:10 h wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, weil es im Altenheim Deinerlinde zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war.
Vor Ort wurde festgestellt, dass vermutlich durch einen technischen Defekt am Schalter einer Nachttischlampe dieser sich überhitzt hat und dadurch die Kunststoffoberfläche eines Nachtschrankes versengt hat. Flüssiger Kunststoff tropfte auf den Laminatboden und so entstand Rauchgas. Eine
96-jährige Zimmerbewohnerin erlitt dadurch eine Brandwunde an der
Hand. Sie wurde vorsorglich dem Einbecker Krankenhaus zugeführt. Ein
Gebäudeschaden ist nicht entstanden.
Text: Polizei Salzgitter
Mehrere Container zur Abfallentsorgung in Brand gesetzt
Salzgitter-Lebenstedt, 29.09.2011
Zahlreiche Container und Behälter zur Abfallentsorgung waren in
der Nacht zum Donnerstag Ziel unbekannter Brandstifter in Lebenstedt.
Bislang unbekannte Täter hatten in der Zeit von 00:20 h bis 00:45
h Container auf dem Bessemer Weg, der Leipnizstraße und der
Bocholter Straße in Brand gesetzt.
Die Brände wurden rechtzeitig entdeckt und durch die Feuerwehr gelöscht.
Text: Torsten Baxmann
Gasgeruch
Springe, Region Hannover, 29.09.2011
Um 02:30 h wurden die Feuerwehr Springe mit dem Einsatzstichwort "Gasgeruch" in die Molkereistraße alarmiert.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses war Gasgeruch an der Therme feststellbar. Durch die Einsatzkräfte wurde die Gaszuleitung zum Gebäude geschlossen. Durchgeführte Messungen ergaben jedoch kein explosives Gas-/Luftgemisch. Die Wohnung wurde belüftet und die Einsatzstelle dem Energieversorger übergeben. Dieser verblombte die Gaszulieferungsleitung für das Gebäude, damit am heutigen Tag nach der Ursache des Gaslecks gesucht werden kann.
Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 40 Minuten beendet. Im Einsatz waren 11 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.
Text: Feuerwehr Hamburg
Erstversorgung nach Schlägerei
Wachrevier: Wilhelmsburg, 28.09.2011
Vor einem Internetcafé kam es nach einer Schlägerei zu einer Messerattacke. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Beide Personen wurden nach rettungsdienstlicher Erstversorgung durch die Einsatzkräfte in ein Krankenhaus befördert.
Text: Polizei Salzgitter
Mobiles Toilettenhäuschen angezündet
Wolfenbüttel, Lk. Wolfenbüttel, 28.09.2011
Ein mobiles Toilettenhäuschen, welches auf einer Baustelle an der
Wilhelm-Mast-Straße aufgestellt worden war, wurde am Mittwochabend,
zwischen 23:00 h und Mitternacht von unbekannten Tätern in Brand gesetzt. Das Kunststoffhäuschen wurde vollständig zerstört.
Text: Polizei Braunschweig
Papiertonnen brennen in der Weststadt
Braunschweig, Weststadt, 28.09.2011
Erneut brannten am Montagabend zwei blaue Papierrestmülltonnen auf der Weserstraße, nachdem es dort erst vor kurzem zu ähnlichen Vorkommnissen gekommen war. Auch in diesen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus.
Kurz vor 22:00 h hatte ein Passant einen qualmenden Behälter in Höhe des Grundstücks Nummer 19 bemerkt und die Feuerwehr gerufen.
Zwanzig Minuten später entdeckte eine Polizeistreife nur 100 Meter entfernt einen brennenden Container.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte weiterer Schaden verhindert werden.
Text: Polizeiinspektion Harburg
Wochenendhaus abgebrannt
Hinweise bitte!
Handeloh, Lk. Harburg, 28.09.2011
In der Straße Am Hemberg brannte ein Wochenendhaus ab. Gegen 16:10 h bemerkten Anwohner ein knallendes Geräusch und eine aufsteigende Rauchsäule im Bereich über einem unbewohnten Wochenendhaus am Rande einer Wiese.
Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte das Abbrennen des Holzhauses nicht mehr verhindern.
Durch Zeugen wurden zwei Personen beobachtet, die unmittelbar vor dem Brandausbruch vom Wochenendhaus in Richtung der Straße Am Hemberg
weggelaufen sind. Es könnte sich dabei um Jugendliche gehandelt haben.
Hinweise bitte an den Zentralen Kriminaldienst, Telefon 04181/2850.
Text: Olaf Mielke, Feuerwehr Hannover
Küchenbrand in Linden-Süd
Hannover, 28.09.2011
In den frühen Abendstunden kam es zu einem Brand in einer Küche in der Von-Alten-Allee 9 (Stadtteil Linden-Süd). Die Bewohnerin konnte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen.
Gegen 19:27 h wurde die Berufsfeuerwehr Hannover zu einem Küchenbrand alarmiert. Aufgrund der eingehenden Meldung entsandte die Regionsleitstelle Hannover einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden und einen Rettungswagen zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen nahmen die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung im 2. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses wahr. Ein Trupp unter Atemschutz lokalisierte den Brandherd in der Küche der betroffenen Wohnung. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Im Anschluss befreiten die Einsatzkräfte die Räume mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch.
Die Bewohnerin wurde mit dem Rettungswagen zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen im Einsatz.

Text: Frank Tecklenborg
Foto: Feuerwehr
Brand in Martfelder Gaststätte
Martfeld, Lk. Diepholz, 28.09.2011
Zu einem Gebäudebrand wurden die Ortsfeuerwehren Martfeld, Hustedt,
Kleinenborstel und Schwarme am Mittwochnachmittag gegen 14:15 h per Sirene und Funkmeldeempfänger gerufen.
An der Bremer Straße in Martfeld war in einer Gaststätte im Thekenbereich ein Feuer ausgebrochen. Brandursache war nach Angaben der Polizei vermutlich ein technischer Defekt an einem Kühlschrank. Beim Eintreffen der ersten Martfelder Einsatzkräfte wurde sofort der Innenangriff mit einem Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgenommen. Starke Verqualmung im Inneren des Restaurants erschwerte die Löscharbeiten. Mit dem Hochdrucklüfter der Schwarmer Feuerwehr wurde nach Ablöschen der Feuerstellen das gesamte Restaurant und die Nebenräume rauchfrei gemacht. Um mögliche Glutnester in den Balkenlagen aufzuspüren wurde die Wärmebildkamera der Ortsfeuerwehr Hoya anzufordern.
Insgesamt waren knapp 60 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Schwarme, Martfeld, Hustedt, Kleinenborstel und Hoya mit acht Fahrzeugen im Einsatz.
Text: Polizei Braunschweig
Containerbrand in der Innenstadt
Braunschweig, 28.09.2011
Einen brennenden Container im Durchgang von der Stecherstraße in
Richtung Küchenstraße meldete ein Anwohner am Mittwochmorgen der
Feuerwehr.
Durch die Flammen wurden zwei 1.100-Liter-Behälter, sowie eine
Papiermülltonne zerstört beziehungsweise beschädigt.
Durch das Feuer und die Hitze wurde die Hauswand eines angrenzenden Gebäudes und ein Kunststofffenster ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf 3.000 Euro geschätzt.
Die Polizei schließt eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus und
prüft, ob die Tat im Zusammenhang mit einer Serie von derartigen
Bränden im dortigen Bereich stehen könnte.
Text: Torsten Baxmann
Fehlalarm nach technischem Defekt
Springe, Region Hannover, 28.09.2011
Um 12:29 h wurde die Feuerwehr Springe in die Philipp-Reis-Straße alarmiert, nachdem die automatische Brandmeldeanlage eines Messebaubetriebes ausgelöst hatte. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch schnell feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund einer technischen Störung in der Anlage handelte. Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 20 Minuten beendet.
Im Einsatz waren zehn Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.

Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Foto: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Auf Sicherungsanhänger aufgefahren
Bad Fallingbostel, Lk. Heidekreis, 28.09.2011
Ungebremst fuhr ein 43-Jähriger gegen 00:40 h mit seinem Klein-Lkw auf der BAB 7 auf einen Sicherungsanhänger auf.
Der an einen Lkw angekoppelte Anhänger stand zur Absicherung einer Nachtbaustelle zwischen den Abfahrten Bad Fallingbostel und Westenholz auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 7.
Bei dem Aufprall wurde der Leipziger schwer verletzt, nach notärztlicher Behandlung wurde der Fahrer des Klein-Lkw mit einem Rettungswagen zunächst in das Heidekreisklinikum Walsrode gebracht.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen, wurde er noch in der Nacht in die Medizinische Hochschule Hannover verlegt. Beide Fahrzeuge wurden
stark beschädigt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste
die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Mehrere Verletzte und ein Toter
Wieren/Bollensen, Lk. Uelzen, 28.09.2011
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Toten, zwei Schwer-
sowie zwei Leichtverletzten kam es in den Morgenstunden auf der Landesstraße 270 im Bereich Groß Bollensen.
Nach derzeitigen Ermittlungen hatte der Fahrer eines Pkw BMW, der in Richtung Uelzen unterwegs war, gegen 08:00 h sein Fahrzeug in einer Einmündung wenden wollen. Ein hinter dem BMW folgender Fahrer eines Pkw Skoda konnte nicht mehr reagieren und fuhr frontal in die Fahrerseite des
BMW, so dass dieser auf das Dach katapultiert wurde. Der vermutlich 40-jährige Fahrer des BMW verstarb noch im Fahrzeug. Zwei sechs und 15 Jahre alte Kinder (Junge und Mädchen) erlitten schwerste Verletzungen und wurden mit Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht. Der 37-jährige Fahrer des Skoda sowie seine Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen.
Die Landesstraße 270 war derzeit noch voll gesperrt.
Ein Gutachter wurde eingeschaltet und rekonstruiert mit der Polizei den
Unfallhergang.
Text: Polizeidirektion Lüneburg
Feuer in Zwischendecke
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 28.09.2011
Nach einem Feuer in einer Zwischendecke in einem der Obergeschosse eines Gebäudes im Lüneburger Wasserviertel in der Lünertorstraße mussten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr die Bewohner in den Morgenstunden evakuieren.
Gegen 09:45 h hatten Passanten Rauchentwicklung festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Mit mehreren dutzend Einsatzkräften löschte die Lüneburger Feuerwehr das Brandnest im Bereich einer Zwischendecke.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Derzeit können weder ein technischer Defekt noch Brandstiftung als Ursache ausgeschlossen werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Rauchentwicklung am Transformator
Wachrevier: Barmbek, 27.09.2011
In einem viergeschossigen Wohngebäude befand sich in einem separaten Raum eine Transformatoranlage der Firma Vattenfall. An einem 10 KV- Transformator kam es zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung.
Diese wurde mittels Kohlendioxid und Pulverlöscher gelöscht. Nach dem Stromlosschalten der kompletten Anlage durch die Firma Vattenfall wurden letzte Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr durchgeführt.
Text: Feuerwehr Hamburg
Rauchmelder piept, Essen angebrannt
Wachrevier: Wandsbek, 27.09.2011
Ein Anrufer alarmierte die Feuerwehr aufgrund eines piependen
Rauchwarnmelders und sichtbarer Rauchentwicklung aus einer
Erdgeschosswohnung eines siebengeschossigen Wohnhauses.
Anlass war angebranntes Essen im Topf. Die Feuerwehr rettete
den Mieter aus der Wohnung.
Zusammen mit einem am Einsatz beteiligten Polizisten, wurden
beide Personen nach rettungsdienstlicher Erstversorgung mit
Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus befördert.

Text: Matthias Becker
Foto: Matthias Becker
Fahrer hatte Schutzengel an Bord
Schierhorn, Lk. Harburg, 27.09.2011
Zu einer technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Schierhorn am Dienstag in den Mittagsstunden durch die Rettungsleitstelle in Winsen alarmiert.
Im Einmündungsbereich der „Schierhorner Allee“, Ecke „An de Dieckwisch“, liefen nicht unerhebliche Mengen von Betriebsstoffen nach einem Frontalunfall zwischen einem VW Crafter und einem Motorrad aus. Durch die Wucht des Aufpralles wurde bei dem VW Crafter die komplette Ölwanne aufgerissen. Da nicht ermittelt werden konnte, wie viel von den Betriebsstoffen bereits in die Kanalisation geflossen sind, wurde die untere Wasserbehörde des Landkreises Harburg alarmiert.
Zusätzlich zur Unterstützung der Feuerwehr Schierhorn und zur verkehrstechnischen Absicherung der Einsatzstelle, wurde der Bauhof der Samtgemeinde Hanstedt mit an die Einsatzstelle beordert.
Nur durch das beherzte Eingreifen eines Anwohners, der mit Sand einen Damm vor dem Gullideckel errichtete, konnte vor Eintreffen der Feuerwehr verhindert werden, dass weitere Betriebsstoffe in der Kanalisation gelangen konnten.
Einen riesigen Schutzengel musste wohl der Motorradfahrer bei sich gehabt haben. Denn nach ersten Aussagen der Polizei hatte der Motorradfahrer bei diesem Zusammenstoß sehr viel Glück und konnte bei Bewusstsein durch den Rettungsdienst versorgt werden. Die weiteren Untersuchungen zum Unfallhergang hat die Polizei Salzhausen übernommen.
Nach gut eineinhalb Stunden wurde durch die Feuerwehr Schierhorn die Einsatzstelle an die Untere Wasserbehörde und den Bauhof der Samtgemeinde Hanstedt übergeben.

Text: Markus Bjoern Peisker
Foto: Markus Bjoern Peisker
Ausbreitung auf Dachstuhl verhindert
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 27.09.2011
Im 2. OG eines alten, in geschlossener Bauweise stehenden, Fachwerkhauses war, im Bereich des Fußbodens bzw. der Wandverkleidung, ein Schwelbrand ausgebrochen.
Eine relativ starke Rauchentwicklung machte sich auf der Hofseite zwischen dem Fachwerk bemerkbar. Die Erkundung mittels Wärmebildkamera zeigte deutlich, größere, sich nach oben hin weiter ausdehnende Glutnester auf. Über eine Drehleiter und das angrenzende Staatshochbauamt vorgehende Kräfte, lokalisierten ebenfalls eine fortschreitende Brandentwicklung im Bereich der Kehlung bzw. Dachpappe.
Das schnelle und umfassende Vorgehen verhinderte ein unmittelbar bevorste-hendes Entzünden des Dachstuhles.
Alle anwesenden Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Es wurden drei C- Rohre über die Brandwohnung, die Drehleiter und auf der Hofseite eingesetzt.
Die folgenden, aufwändigen Nachlösch –und Kontrollarbeiten zogen sich allerdings noch über zwei weitere Stunden hin.
Aufgrund der - zunächst unklaren Einsatzlage (Altbau - Dach - Innenstadt) –und eines hohen Kräftebedarfs an frischen Atemschutzgerätträgern, wurden auch teilweise Kräfte der Ortsfeuerwehren Häcklingen, Oedeme und Rettmer zur Unterstützung nachgefordert.
Text: Polizei Salzgitter
Brand eines Zweifamilienhauses
Salzgitter-Lebenstedt, 27.09.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Dienstagabend ein Zweifamilienhaus in der Elsterbake in Lebenstedt in Brand.
Die Dachgeschosswohnung des Hauses brannte nahezu komplett aus, wobei die
Wohnung im Erdgeschoss durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen
worden ist. Der 67 Jahre alte Eigentümer des Hauses hatte den Brand
gegen Mitternacht bemerkt und das Haus zusammen mit seiner Frau
verlassen. Verletzt wurde niemand.

Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Foto: Red.
Erneut Brand im Spielpark Holzwiesen
Hannover, 27.09.2011
Der Feuerwehr Hannover wurde heute Nacht gegen 23:25 h von einem Passanten ein Brand im Spielpark Holzwiesen, Holzwiesen 71, im Stadtteil Vahrenheide gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Flachdach eines ca. 120 qm großen Anbaus des Gebäudes. Daraufhin wurde auf Alarmstufe 2 erhöht.
Die Einsatzkräfte mussten sich zunächst gewaltsam Zugang zu dem Gebäude verschaffen. Schließlich fand durch drei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren und über eine Drehleiter ein intensiver Löschangriff statt. Dadurch konnte die weitere Ausdehnung des Brandes auf das übrige Gebäude verhindert werden. Der eingeschossige Anbau wurde durch den Brand allerdings schwer beschädigt.
Personen wurden nicht verletzt.
Um 01:00 h konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 01:45 h hin.
Aufgrund der Wetterlage zog der Brandrauch zeitweise nicht vertikal ab. Daher kam es im Stadtteil Sahlkamp lokal zu Geruchswahrnehmungen durch Anwohner.
In dem Objekt hatte es bereits am 1. August dieses Jahres schon einmal gebrannt.
Im Einsatz waren die Löschzüge 1 und 5 der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Buchholz, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Alarm- und Aufsichtsdienst (A-Dienst Ost) mit insgesamt ca. 40 Einsatzkräften.
Text: Polizeidirektion Hannover
Gefahrgutunfall in Spedition
Langenhagen, Region Hannover, 27.09.2011
Auf dem Gelände einer Spedition an der Bayernstraße (Langenhagen) ist es gestern Abend gegen 23:20 h zu einem Gefahrgutunfall gekommen, bei dem zwei Männer (20 und 29 Jahre alt) leichte Verletzungen erlitten haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 20 Jahre alte Gabelstaplerfahrer beim Beladen eines Lkw zwei Fässer mit Gefahrgut beschädigt. In diesen befand sich der Stoff "Triethylamin", ein ätzender und leicht brennbarer Stoff, der flüchtig ist und sich mit der Umgebungsluft verbindet. Etwa 70 Liter der Flüssigkeit traten aus den Fässern aus und ergossen sich auf dem Betriebshof (Außengelände).
Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der ausgetretene Gefahrstoff mit Bindemittel gebunden und anschließend die Kanalisation mit Wasser durchgespühlt. Der Staplerfahrer sowie ein 29-jähriger Lkw-Fahrer
klagten über Kopfschmerzen und Übelkeit und wurden ambulant in einem
Krankenhaus behandelt. Eine Gefährdung der Bevölkerung konnte zu
jedem Zeitpunkt ausgeschlossen werden, eine Verunreinigung des
Grundwassers hat nicht stattgefunden. Die Bayernstraße musste bis etwa 02:30 h teilweise gesperrt werden. Größere Verkehrsbehinderungen hat es nicht gegeben.
Text: Polizeidirektion Hannover
Zwei Wohnwagen ausgebrannt
Zeugenaufruf!
Uetze, Region Hannover, 27.09.2011
Am Abend sind gegen 23:15 h an der Bundesstraße (B) 214 (Uetze) zwei Wohnanhänger ausgebrannt, die offenbar als so genannte "Lovemobile" genutzt worden waren. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Nach bisherigen Ermittlungen waren die beiden Wohnanhänger in einem Abstand von zirka drei Kilometern an der B 214 zwischen den Ortschaften Ohof und Bröckel abgestellt. Gegen 23:15 h bemerkten unabhängig voneinander zwei 27 und 42 Jahre alte Autofahrer die brennenden Mobile und alarmierten die Rettungskräfte. Die Fahrzeuge wurden durch die Feuerwehr gelöscht.
Heute Morgen haben Brandermittler der Polizei die Wohnwagen untersucht und gehen von vorsätzlicher Brandstiftung als Ursache für die Feuer aus.
Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu möglichen Tatverdächtigen machen können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Brandmeldealarm in der Schule
Laatzen, Region Hannover, 27.09.2011
Zum Erich-Käsnter-Schulzentrum in der Marktstraße rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen nach Sirenenalarm am Dienstag gegen 17:50 h aus. Die Brandmeldeanlage signalisierte ein Feuer.
Vor Ort standen an der nahen Turnhalle bei Eintreffen der ersten
Löschfahrzeuge schon Kinder und Betreuer vor der Tür, auch in den Schulräumen herrschte emsiges Treiben. Die Feuerwehr musste
glücklicherweise kein Feuer bekämpfen. Auslöser war ein Handdruckmelder
im Bereich des Eingangs, obwohl die Glasscheibe noch unbeschädigt war,
hatte der Melder ausgelöst.
Nach wenigen Minuten rückten die 26 Einsatzkräfte mit ihren vier Fahrzeugen wieder ein.

Text: Arne Behrens
Foto: Arne Behrens
Heißläufer droht Lkw in Flammen zu setzen
Hanstedt, Lk. Harburg, 26.09.2011
Zu einem angeblich berennenden Lkw wurden am Montag die Freiwillige Feuerwehr Brackel und der Einsatzleitwagen von der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt alarmiert.
Gegen 13:35 h merkte ein polnischer Lkw-Fahrer, dass an den Achsen auf der Beifahrerseite seines Sattelaufliegers starker Qualm aufstieg. Er musste sein Gespann mitten in der Baustelle bei Thieshope in Richtungsfahrbahn Norden abstellen, wodurch es sofort zu einem größeren Stau kam. Als die alarmierte Feuerwehr Brackel nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintraf, war glücklicherweise noch kein Feuer ausgebrochen. Ein festsitzendes Radlager hatte einen Reifen des Aufliegers so sehr erhitzt, dass dieser dadurch schon zerstört wurde und der Reifen kurz vor dem Entzünden stand. Brackeler Feuerwehrleute kühlten die Achse samt Reifen mit Wasser, bis keine Gefahr mehr von ihm ausging. Der Einsatzleitwagen aus Hanstedt konnte nach Bekanntwerden der ersten Lage, noch auf der Anfahrt, beidrehen und wieder einrücken.
Für die Brackeler Feuerwehrleute war der Einsatz nach rund einer Stunde beendet.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Mülltonne angezündet
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 26.09.2011
Den Müll in einem Abfallcontainer zündeten Unbekannte in den Nachmittagsstunden in der Sülztorstraße an. Durch das Feuer schmolz gegen 14:30 h der Plastikdeckel.
Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, entgegen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Auto fängt nach technischen Defekt Feuer
Lüchow , Lk. Lüchow-Dannenberg, 26.09.2011
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet der Pkw VW T4
eines 62-Jährigen in den Nachmittagsstunden während der Fahrt auf der Salzwedeler Straße in Brand. Ein nachfolgender Autofahrer bemerkte den Brand, so dass der Senior stoppte und Passanten mittels Feuerlöschern den Brand löschen konnten.

Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Foto: Red.
Eine Tonne Dachpfannen drohen zu fallen
Hannover, 26.09.2011
Die Feuerwehr Hannover wurde heute Abend gegen 19:45 h von der Polizei zu einer technischen Hilfeleistung in die Kloppstockstraße (Hannover-List) gerufen. Hier drohte eine Palette mit Dachziegeln vom Dach eines Mehrfamilienhauses in den Innenhof zu stürzen. Offensichtlich hatte eine Dachlatte dem Gewicht der Palette (circa 1 Tonne) nachgegeben. Die Dachdeckerfirma konnte die schon schräg stehende Palette nicht mehr gefahrlos sichern.
Der Feuerwehr gelang zusammen mit Mitarbeitern der Dachdeckerfirma unter Einsatz der Teleskopmastbühne (HAB) die Sicherung der schweren Palette. Anschließend wurden die Dachziegel händisch abgetragen und durch ein Loch in der Dachhaut in den Dachboden gereicht, wo sie gelagert wurden. Über eine Drehleiter wurde der Dachbereich während der Hilfeleistung ausgeleuchtet.
Gegen 22:50 h konnte der Einsatz schließlich ohne Schäden beendet werden. Die vorsorgliche Sperrung des Innenhofes wurde wieder aufgehoben.
Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, eine Drehleiter, die Teleskopmastbühne (HAB) sowie der Einsatzleitwagen der Feuer- und Rettungswache 5 mit insgesamt zehn Einsatzkräften.

Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Foto: Red.
Brand von Futtermittelsilos
Schweringen, Lk. Nienburg, 26.09.2011
In den frühen Morgenstunden geraten drei Futtermittelsilos auf dem Gelände des Raiffeisen Kraftfutterwerks in Schweringen, Industriestraße, in Brand.
Die ersten Ermittlungen der Polizei sprechen für einen technischen Defekt. Die Löscharbeiten der rund 200 Feuerwehrkräfte dauern an. Personen sind nicht verletzt.
Gegen 04:40 h wird die Feuerwehrleitstelle durch einen Verkehrsteilnehmer, der auf der Landesstraße 351 zwischen Sebbenhausen und Schweringen unterwegs ist und dem die ungewöhnliche Rauchentwicklung auffällt, über Notruf informiert. Minuten später meldet ein Mitarbeiter des Kraftfutterwerks den Brand eines Silos, nachdem es einen lauten Knall gegeben hat.
Als die ersten Kräfte der Feuerwehr vor Ort eintreffen, stehen die Silos in Vollbrand.
Das Gelände des Raiffeisen Kraftfutterwerks liegt direkt an der Weser und ist mit hohen Fördertürmen und insgesamt 34 Silos, mit Fassungsvermögen von 70 bis 250 Tonnen, bestückt. In dem Werk wird Tierfutter hergestellt, wobei Getreide, Raps- und Sojaschrot zu den Grundmitteln gehört.
Drei der größeren Silos mit rund fünf Metern Durchmesser und 20 Metern Höhe sind brandbetroffen. In zwei weiteren ist es offensichtlich zu Verpuffungen gekommen.
Sämtliche Feuerwehren der umliegenden Gemeinden und die Drehleiter aus
Verden, Liebenau und Nienburg sind im Einsatz. Zudem wurde die
Berufsfeuerwehr Hannover zur Unterstützung angefordert. Sie liefert
ein HAB und Löschmittel. Da das Feuer nicht mit Wasser bekämpft werden kann, beabsichtigt die Feuerwehr die brennenden Siloanlagen von oben mit Schaum abzudecken und von unter Stickstoff einzuführen.

Text: Burkhard Giese
Foto: Burkhard Giese
Pkw-Brand in der Bürgerweide
Winsen, Lk. Harburg, 26.09.2011
In Flammen stand am Montagmorgen ein in der Straße Bürgerweide in Winsen gegenüber dem Gymnasium geparkter Ford Focus.
Die Feuerwehr Winsen rückte gegen 07:50 h mit drei Fahrzeugen und 15 Feuerwehrleuten aus. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, brannte der Ford in voller Ausdehnung. Mit einem Schaumrohr und einem Strahlrohr gingen die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass der Ford Focus komplett ausbrannte. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Der Sachschaden und die Brandursache sind bisher noch unbekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Für die Feuerwehr Winsen war der Einsatz nach gut einer halben Stunde beendet.

Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Foto: Christoph Bahlmann
Salzsäureaustritt am Güterbahnhof Linden
Hannover, 26.09.2011
Die Feuerwehr Hannover wurde heute Morgen gegen 08:30 h über die Notfallzentrale der Deuteschen Bahn AG zu einem Flüssigkeitsaustritt aus einem Kesselwagen zum Güterbahnhof Linden, Fischerhof 13, alarmiert.
Nach Erkundung der ABC-Gefahrenabwehrkräfte der Feuerwehr unter Chemikalienschutzanzug (CSA) stellte sich heraus, dass aus einem bereits separierten Kesselwagen geringe Mengen Salzsäure ausgetreten waren. Offensichtlich war der Domdeckel des Kesselwagens nicht richtig verschlossen gewesen.
Die Einsatzkräfte schlossen den Verschluss fachgerecht und verdünnten die an der Außenhülle des Tanks herunter gelaufene Salzsäure mit Wasser. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen sind insgesamt weniger als ein Liter der chemischen Substanz in die Umwelt entwichen.
Während der ersten Erkundungsphase des Einsatzes wurde der Bereich um den Kesselwagen in einem Radius von 50 m vorsorglich geräumt und abgesperrt. Die Arbeiten bei einer benachbarten Entsorgungsfirma mussten daher etwa für 30 Minuten unterbrochen werden. Gegen 09:45 h war der Feuerwehreinsatz beendet.
Personen wurden nicht verletzt. Die Untere Wasserbehörde wurde zur Abschätzung möglicher Umweltauswirkungen vor Ort informiert.
Im Einsatz waren zwei Löschzüge und ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr sowie der A-Dienst ABC mit insgesamt 28 Einsatzkräften.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Klein-Lkw gegen Leitplanke
Rhüden, Lk. Hildesheim, 26.09.2011
Gegen 07:05 h meldete die Leitstelle einen Verkehrsunfall in Höhe der Anschlussstelle Rhüden. Hier sollte sich ein Pkw überschlagen haben, der Fahrer sollte eingeklemmt sein. Um 07:15 h war ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Hildesheim an der Unfallstelle. Die Situation stellte sich folgendermaßen dar:
Ein Sattelzug muss verkehrsbedingt am Stauende sein Fahrzeug abbremsen.
Ein dahinter fahrender Lkw-Fahrer erkennt die Situation zu spät und
fährt mit seinem KleinLkw auf den Sattelzug auf. Der Fahrer des
Sattelzuges wird hierbei leicht und der Fahrer des Klein-Lkw schwer
verletzt. Der schwerverletzte Fahrer aus Aschaffenburg ist in dem
Führerhaus eingeklemmt und wird durch die Feuerwehr aus Rhüden
geborgen. Der Rettungshubschrauber Christoph 30 landet auf der BAB
und verbringt den Schwerverletzten ins Klinikum in Hildesheim.

Text: Lutz Wreide
Foto: Lutz Wreide
Scheunenbrand
Respe, Lk. Harburg, 26.09.2011
Zu einem Scheunenbrand wurden jüngst die Feuerwehren Tespe, Avendorf und Bütlingen alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache brannte ein Feuerholzstapel am Gebäude.
Durch die starke Hitzeentwicklung hatten bereits Teile des Unterschlags Feuer gefangen. Mit drei C- und einem Schaumrohr konnten die Retter unter Atemschutz die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und das Gebäude so vor dem Niederbrennen retten. Ein in der Scheune abgestellter Pkw wurde vorsorglich aus der Scheune geborgen und an den Besitzer übergeben, der sein Fahrzeug in Sicherheit bringen konnte.
Für die 50 Einsatzkräfte war der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beendet.



