BLAULICHT: Einsätze
Text: Feuerwehr Hamburg
Verkehrsunfall mit fünf Pkw
Wachrevier: Alsterdorf, 11.09.2011
Nach einem Verkehrsunfall mit fünf Pkw wurden nach Sichtung durch den Notarzt vier Personen leicht verletzt in nahe liegende Krankenhäuser befördert. Entgegen ersten Meldungen waren keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt.
Text: Feuerwehr Hamburg
Schwelbrand im Ernst Deutsch Theater
Wachrevier: Berliner Tor, 11.09.2011
Aus unbekannten Gründen kam es in einem Sicherungskasten zu einem Schwelbrand. Der Brand konnte umgehend mit einem Kleinlöschgerät (Feuerlöscher) gelöscht werden. Personen und die Veranstaltung waren nicht gefährdet.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Containerbrand auf dem Hopfenkamp
Liebenburg, Lk. Goslar, 11.09.2011
Am Sonntag gegen 21:30 h kam es zu einem Containerbrand auf dem Hopfenkamp. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.
Hinweise bitte an die Polizei Liebenburg unter 05346 1028.
Text: Polizei Salzgitter
Grünpflanzen angezündet
Edemissen- Wipshausen, Lk. Peine, 11.09.2011
Drei Lebensbäume haben Unbekannte in der Nacht zu Sonntag im Mühlenring in Wipshausen angezündet.
Die Bäume waren an einer Grundstücksgrenze gepflanzt und sind durch das Feuer völlig vernichtet worden. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt und mit einem Gartenschlauch gelöscht.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Papiertonne in Brand gesetzt
Hinweise nimmt die Polizei Uelzen entgehen
Uelzen, Lk. Uelzen , 11.09.2011
Eine in der Hofeinfahrt abgestellte Papiertonne setzten Unbekannte
in den Nachtstunden in der Lindenstraße in Brand.
Durch das Feuer wurden die Papiertonne und auch eine Restmülltonne komplett beschädigt. Zusätzlich entstand an einem in der Nähe geparkten Pkw Toyota durch die Hitzeentwicklung leichter Sachschaden. Für die Löschmaßnahmen war die Feuerwehr Uelzen im Einsatz.
Hinweise nimmt die Polizei Uelzen Tel. 0581/9300 entgegen.
Text: Polizeiinspektion Wolfsburg
Drei Lkw angezündet
Helmstedt, Lk .Helmstedt, 11.09.2011
Wieder waren Brandstifter im Helmstedter Stadtgebiet unterwegs. Am
frühen Sonntagmorgen brannten gegen 00:54 h auf einem Gelände an
der Marientaler Straße zwei Lastkraftwagen lichterloh. Zwischen 13:50 h und 14:00 h geriet ein Sattelauflieger auf dem Parkplatz am Magdeburger Berg in Brand.
Die alarmierte Feuerwehr konnte durch schnelles Eingreifen ein Übergreifen auf eine Lagerhalle und einen Lebensmittelmarkt verhindern. In beiden Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Im vorliegenden Fall kam es zu einem Gesamtschaden in mindestens sechsstelliger Höhe.
Wer hat zur fraglichen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe beobachtet oder kann Angaben zum Tathergang machen. Bereits in der Vergangenheit kam es zu verschiedenen Brandstiftungen in der Helmstedter Innenstadt. Da die Tatzeiten sowohl zur Tages- als auch zur Nachtzeit waren und sich die Tatorte über das gesamte Stadtgebiet verteilen, hoffen die Ermittler der Polizei Helmstedt auf Hinweise von Zeugen. Möglich sei, dass der oder die Täter mit einem Fahrzeug, einem Pkw oder einem Zweirad (auch Fahrrad, unterwegs waren. Beobachtungen bitte an das Polizeikommissariat unter der Rufnummer 05351-5210.

Text: Henning Brüggemann
Foto: Henning Brüggemann
Feuer am REWE-Markt
Pattensen, Lk. Region Hannover, 11.09.2011
Nur wenige Minuten benötigte die Ortsfeuerwehr Pattensen gegen 13:50 h, um einen brennenden Warencontainer am REWE-Markt in Pattensen zu löschen.
Aus bisher ungeklärter Ursache waren Kunststoffboxen in Brand geraten. Wäre der Brand nicht frühzeitig entdeckt und gemeldet worden, hätten die Flammen auf die Dachkonstruktion übergreifen können.
Der Einsatz war gegen 13:15 h beendet.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Schwerverletzte Beteiligte
Bad Salzdetfurth, Lk. Hildesheim , 11.09.2011
Eine 19-jährige Frau gerät mit ihrem Fiat Pandy aus ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite, kollidiert hier mit dem entgegenkommenden VW Golf eines Ehepaars aus Sibbesse, das in Richtung Hildesheim unterwegs ist, kommt nach dem Anstoß nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidiert hier mit einem Straßenbaum.
Die gesamte Straße musste daraufhin zwischen der Griesbergstraße und der Unterstraße für eine Stunde voll gesperrt werden. Nach ärztlicher Versorgung vor Ort wird sie dem neuen Klinikum zugeführt.
Die Feuerwehr Bad Salzdetfurth war zur Hilfeleistung vor Ort im Einsatz.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Brand in Tiefkühlbetrieb
Bremervörde, Lk. Rotenburg, 10.09.2011
Gegen 16:00 h wurde ein Brand in einem Bremervörder Lebensmittelbetrieb für Tiefkühlkost bemerkt. Das Feuer war im Produktionsbereich ausgebrochen.
Vorläufigen polizeilichen Erkenntnissen zur Folge könnte ein technischer Defekt brandursächlich gewesen sein. Der Brandort wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.
Die Folgekosten für die Reinigung der Produktionsanlage und Rettung der bisher hergestellten Tiefkühlprodukte dürften jedoch ebenfalls erheblich sein.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Verunfallter PKW brennt aus
Sottrum, Lk. Rotenburg, 10.09.2011
Gegen 23:30 h kam es in Sottrum, Ortsteil Everinghausen, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Der 40-jährige Fahrer eines Kleinwagens kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend rutschte der Wagen in die Böschung.
Der Sottrumer versuchte, den Wagen auf die Fahrbahn zurückzulenken und fuhr sich dabei fest. Unfallzeugen versuchten, den Fahrer aus dem Fahrzeug zu ziehen, was dieser jedoch ablehnte. Er
versuchte weiter mit hoher Drehzahl den Pkw freizubekommen. Offenbar
wurde das Fahrzeug bei dem Unfall dermaßen beschädigt, dass brennbare
Betriebsstoffe ausliefen, die sich nun durch den dauerhaft hoch drehenden und erhitzten Motor entzündeten. Der Unglücksfahrer ließ sich nun aus dem Fahrzeug bergen und musste mit ansehen, wie der Pkw komplett ausbrannte.
Er selbst wurde nicht verletzt.
Bei der anschließenden polizeilichen Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Verunfallte deutlich unter Alkoholeinfluss stand. So kommt neben der Schadensregulierung auch noch ein Strafverfahren auf den Fahrer zu.

Text: Andreas Heck
Foto: Helmut Tieneken
Stein riss Tank auf
Nordhorn, Graf. Bentheim, 10.09.2011
Um 16:03 h alarmierte uns die Feuer und Rettungsleitstelle in Nordhorn mit einen GG1-Alarm in die Straße „Am Sünnenberg“. Dort waren sich kurz vorher eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit Anhänger und ein Bus begegnet.
Da die Straße hier ziemlich eng ist, fuhren beide Fahrzeuge äußerst weit rechts. Für die landwirtschaftliche Zugmaschine war dies kein Problem, nur der Bus hatte die im Kurvenbereich liegenden Steine übersehen und sich dabei den Dieseltank aufgerissen. Wir legten sofort eine Ölsperre, um ein Versickern des Kraftstoffes in den Erdboden und Kanalisation zu verhindern und dichteten den Tank provisorisch ab. Ein zweiter Bus zog den Bus dann zu einer nahegelegenen Werkstatt. Da dennoch Diesel ins Erdreich versickert war, wurde die Untere Wasserbehörde angefordert. Die Feuerwehr reinigte die Einsatzstelle und gegen 18:00 h übergab die Einsatzstelle an die Untere Wasserbehörde. Bei dem GG1 Alarm waren 13 Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge im Einsatz.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Zwei Kaninchen aus 15 Metern Höhe gerettet
Braunschweig, 10.09.2011
Herrenlose Kaninchen liefen auf Hausdach umher. Besitzer nicht ausfindig zu machen.
Etwas wunderten sich die Disponenten der Feuerwehrleitstelle in Braunschweig schon, als ihnen am Samstagnachmittag gegen 15:00 h gemeldet wurde, dass in der Braunschweiger Innenstadt auf einem Flachdach in ca. 15 m Höhe zwei Kaninchen umherirren sollten.
Am Einsatzort trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die u.a. mit der Drehleiter zur Einsatzstelle ausgerückt waren, auf zwei Kollegen der Polizei, die bereits alle Dachgeschosswohnungen des betroffenen und der angrenzenden Häuser begutachtet hatten. Einen Besitzer der Kaninchen konnten sie trotz intensivster Befragung allerdings nicht ermitteln.
Die Feuerwehr brachte im engen Innenstadtbereich an der Stecherstraße die Drehleiter in Stellung und ging mit zwei Einsatzkräften auf das Dach vor. Dort gelang es eines der Kaninchen sofort in Obhut zu nehmen und an den ebenfalls am Einsatzort eingetroffenen Tierschutz zu übergeben. Das zweite Kaninchen konnte erst mit etwas Aufwand aus einem Hohlraum im Dachbereich geborgen werden und ebenfalls unbeschadet dem Tierschutz übergeben werden.
Wie die Tiere auf das Dach geraten waren und wie lange sie dort schon ausharrten, bevor sie von den Passanten entdeckt worden waren, blieb ein Geheimnis. Dass die Kaninchen aus den zwei direkt angrenzenden Dachwohnungen stammen, von denen es keine direkte Verbindung auf das Dach gab, konnte mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Unter Umständen führte der Weg der abenteuerlustigen Kaninchen über die Dächer mehrerer aneinandergebauter Häuser zu diesem Dach.

Text: Henning Brüggemann
Foto: Henning Brüggemann
Motorradfahrerin stürzt im Marienberg
Schulenburg, Region Hannover, 10.09.2011
Schwerste Verletzungen zog sich eine 48-jährige Motorradfahrerin aus Garbsen zu, als sie gegen 13:00 h bei einer Fahrt über den Marienberg, in Höhe des Parkplatzes zur Marienburg, in einer Rechtskurve stürzte.
Aus bisher ungeklärter Ursache kam die in einer Motorradkolonne fahrende Frau zu Fall, rutsche mit ihrer Maschine unter die Leitplanke und wurde über die Schutzplanke in ein Gebüsch geschleudert. Am Einsatzort wurde die Frau von einem Notarzt versorgt.
Aufgabe der Feuerwehr war es, für den Rettungsdienst Bewegungsfreiheit zu schaffen – hierzu wurden einige Büsche entfernt – und die Verletzte aus dem Gelände zum Rettungswagen zu tragen.
Nach Räumung der Unfallstelle reinigte die Feuerwehr die Straße. Die Garbsenerin wurde in eine Hildesheimer Klinik eingeliefert. Der zunächst angeforderte Rettungshubschrauber kam nicht zu Einsatz. Am Motorrad entstand erheblicher Sachschaden. Der Einsatz für die Feuerwehr war gegen 14:45 h beendet.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
15 Kilometer Ölspur
Hollenstedt/Ehestorf, Lk. Harburg, 10.09.2011
Eine rund 15 Kilometer lange Ölspur hat am Sonnabendvormittag vier Feuerwehren aus drei Gemeinden sowie Bauhöfe der Gemeinden und die Betriebsgemeinschaft Straßen (BGS) im Landkreis Harburg über Stunden hinweg gefordert und den Einsatz von jeder Menge an Ölbindemitteln verursacht.
Um 09:19 h war zunächst die Feuerwehr Elstorf durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden, eine Ölspur sollte sich im Bereich der Kreuzung Rosengartenstraße / Bundesstraße B 3 befinden. Dieses traf zu, aber Kontrollfahrten der Feuerwehr Elstorf erbrachten dann, dass die Ölspur sich über eine Länge von rund 15 Kilometer hinweg zog und von Hollenstedt bis hin zum Freilichtmuseum Kiekeberg in Ehestorf führte. Dort fand zu dem Zeitpunkt eine Traktorenschau statt, so dass mutmaßlich ein teilnehmendes Fahrzeug diese lange Ölspur ausgelöst hat. Zur Unterstützung der Elstorfer Feuerwehr wurden im weiteren Verlauf die Feuerwehren aus Leversen/Sieversen und Vahrendorf/Sottorf (Gem. Rosengarten) sowie aus Hollenstedt (SG Hollenstedt) mit in den Einsatz einbezogen. Rund 70 Feuerwehrleute aus den vier Feuerwehren streuten vornehmlich die durch die rund einen halben bis dreiviertel Meter breite Spur besonders verschmutzten Kurven- und Kreuzungsbereiche ab, um so eine Gefahr für den Straßenverkehr zu entschärfen. Die geraden langen Strecken wurden durch Bauhöfe der Gemeinden bzw. die BGS angestreut. Für die Feuerwehren war der Ölspureinsatz nach rund zwei Stunden beendet, die Ermittlungen hinsichtlich des Verursachers hat die Polizei übernommen.
Meldungen über eventuelle Zwischenfälle aufgrund der Ölspur sind bislang nicht bekannt.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Brand auf Bauernhof
Ahausen, Landkreis Rotenburg, 10.09.2011
Gegen 22:15 h bemerkte ein Landwirt aus Ahausen, Landkreis Rotenburg, dass sein unter dem Vordach der Stallungen abgestellter Traktor brannte. Das Feuer hatte bereits auf das Vordach und die Türen des Stalls übergegriffen.
Nachdem er über den Notruf die Feuerwehr alarmiert hatte, zog er mit Hilfe eines Nachbarn den brennenden Traktor aus dem Gefahrenbereich und fing mit den Löscharbeiten am Stall an. So konnte der Schaden am Stall auf ein absolutes Minimum reduziert werden, Tiere wurden nicht verletzt. Der Traktor hingegen konnte nur noch als wirtschaftlicher Totalschaden verbucht werden. Ursächlich für den Brand war nach ersten
Ermittlungen vermutlich ein technischer Defekt in den Armaturen des
Traktors.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Pkw prallt gegen Baum
Landkreis Harburg/Landkreis Lüneburg , 10.09.2011
Eine Schwerverletzte bei schwerem Verkehrsunfall an der Kreisgrenze –
Putensen
Eine Schwerverletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall am Samstagvormittag auf der Kreisstraße K 20 zwischen Wetzen und Raven (Lk. Lüneburg) gefordert.
Aus bislang noch ungeklärter Ursache war dabei eine junge Autofahrerin mit ihrem Pkw Nissan von der Fahrbahn abgekommen und mit der Beifahrerseite und erheblicher Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt. Der Aufprall war dabei so groß, dass das Fahrzeug sich förmlich um den Baum wickelte. Die junge Frau wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.
Da in ersten Notrufen davon ausgegangen wurde, dass der Unfall sich noch im Landkreis Harburg und zwar auf der Straße von Putensen nach Raven abgespielt hat, wurde die Rettungskette im Landkreis Harburg in Gang gesetzt. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurden die Feuerwehren aus Putensen, Salzhausen und Garstedt sowie ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK in Bewegung gesetzt, zuerst zu der in den Anfangsmeldungen angegebenen Unfallstelle zwischen Putensen und Raven geschickt. Hier verlief die Suche nach dem Unfall allerdings erfolglos, erst weitere Notrufe lotsten die Kräfte schließlich zur richtigen Unfallstelle, die sich im Landkreis Lüneburg befand. Unter der Leitung von Salzhausens Gemeindebrandmeister Dieter Mertens wurde die schonnende Rettung der eingeklemmten Fahrerin in Absprache mit dem Notarztteam des DRK vorgenommen. Während der medizinischen Versorgung der Frau entfernten Feuerwehrkräfte mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten das Fahrzeugdach, die Fahrerin konnte nur aus dem Fahrzeug gehoben werden. Sie kam nach weiteren Versorgungen mit dem Rettungswagen und unter Notarztbgleitung mit schweren Verletzungen in das Städtische Klinikum nach Lüneburg. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet, an dem Unfallfahrzeug entstand Totalschaden.
Text: Polizeiinspektion Harburg
Pkw- Brand
Hollenstedt, Lk. Harburg, 10.09.2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Zeit zwischen 03:00 h und 04:30 h in Hollenstedt in der Straße Am Glockenberg ein Pkw in Brand gesetzt.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen VW Polo. Die Hintergründe zur Tat sind derzeit nicht bekannt. Auch liegen derzeit keine Hinweise zum Täter vor.
Text: Polizeidirektion Hannover
Laube durch Feuer zerstört
Hannover, 10.09.2011
Am Samstagmorgen gegen 01:20 h ist es in einer Kleingartenkolonie an der Straße Kurländer Weg (Ledeburg) aus bislang unbekannter Ursache zu einem Laubenbrand gekommen.
Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten sich in der Nacht mehrere Personen in der Laube aufgehalten und diese gegen 01:00 h kurz verlassen. Bei ihrer Rückkehr gegen 01:20 h bemerkten sie Rauch im Bereich des Daches und alarmierten Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach kurzer Zeit löschen.
Die Brandursache ist derzeit unklar.

Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Foto: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Vater und Sohn tödlich verletzt
Norddrebber, Lk. Heidekreis, 10.09.2011
Bei einem Verkehrsunfall zwischen Suderbruch und Norddrebber wurden am Abend ein 34-Jähriger und sein 13-Jahre alter Sohn tödlich verletzt.
Der Nienburger war mit seinem Renault Laguna gegen 21:40 h auf der Bundesstraße 214 aus Richtung Nienburg kommend in Richtung Schwarmstedt gefahren. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet er bei Norddrebber mit seinem Pkw in den Gegenverkehr und stieß hier frontal mit einem entgegenkommenden Reisebus zusammen. Durch den Anprall schleuderte der Laguna um den Bus herum und kam hinter diesem im Graben zum Stillstand. Vater und Sohn erlitten schwerste Verletzungen und verstarben an der
Unfallstelle. Die im Pkw eingeklemmten Leichen mussten durch die
Feuerwehren Norddrebber und Schwarmstedt, die mit sieben Fahrzeugen
und 35 Kräften im Einsatz waren, aus dem Wrack befreit werden. Der 48
Jahre alte Fahrer des Busses, der sich allein in dem Bus befand,
erlitt einen Schock und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus
eingeliefert.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Bundesstraße 214 bis zum 11.09.11, gegen 04:00 h, gesperrt, der Verkehr weiträumig umgeleitet.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Pkw in Flammen
Schneverdingen, Lk. Heidekreis, 10.09.2011
Gegen 03:15 h setzten Unbekannte einen auf dem Parkplatz des Penny-Marktes an der Rotenburger Straße stehenden VW Polo in Brand.
Kurze Zeit später brannte auch ein auf einem Grundstück an der Inseler Straße abgestellter Peugeot, der offensichtlich ebenfalls in Brand gesetzt worden war. Die Flammen griffen hier auf einen Sichtschutzzaun über.
Die Feuerwehr Schneverdingen, die mit vier Fahrzeugen und 15 Kräften im Einsatz war, löschte die beiden Brände. Hinweise auf verdächtige Personen
nehmen die Beamten der Polizei Schneverdingen, Telefon 05193/986850,
entgegen.
Text: Torsten Baxmann
Blut gespült
Springe, Region Hannover, 10.09.2011
Beseitigung einer Blutverunreinigung auf dem Gehweg im Bereich des Kreisels Völksener Straße / Oppelner Straße wurde die Feuerwehr Springe gegen 08:00 h alarmiert. Mit rund 500 Liter Wasser aus der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeugs wurde das Blut, das von einem Verletzten während eines nächtlichen Verkehrsunfall im Kreisel stammte, weggespült.
Der Feuerwehreinsatz war nach knapp 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren vier Einsatzkräfte mit dem Tanklöschfahrzeug.

Text: Arne Behrens
Foto: Arne Behrens
Scheunenschiebetor brennt lichterloh
Brackel, Lk. Harburg, 10.09.2011
Zu einem Feuer mussten in der Nacht von Freitag auf Samstag, die beiden freiwilligen Feuerwehren aus Brackel und Marxen ausrücken.
Gegen 01:40 h hatten Anwohner der Büntestraße in Brackel ein Feuer an der dortigen Bushaltestelle entdeckt. Die darauf hin sofort alarmierten Einsatzkräfte aus Brackel und Marxen fanden jedoch kein brennendes Buswartehäuschen vor, sondern ein lichterloh in Flammen stehendes Rolltor einer großen Scheune.
Durch den Einsatz eines C-Strahlrohres gelang es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bekommen. Um alle Glutnester ablöschen zu können, mussten die Feuerwehrleute das schon stark beschädigte und schwere hölzerne Schiebetor abbauen und weitere Bretter der Scheunenwand abreißen. Zusätzlich kontrollierten zwei Atemschutzgeräteträger den daneben liegenden Boden, der voll mit eingelagertem Stroh ist, ob die Flammen schon übergegriffen waren. Nachdem mit einer Wärmebildkamera alles kontrolliert und feststand, dass das Feuer nur auf das Rolltor und ein dahinter stehende Düngerschleuder beschränkt war, konnte Entwarnung gegeben werden. Ein Übergreifen auf einen daneben stehenden voll beladenen Anhänger mit Heu konnte ebenfalls verhindert werden. Zwei kleine Kälber, die ihren Stall in der Scheune haben, blieben unverletzt.
Wodurch das Feuer ausbrach und wie hoch die genaue Schadenshöhe ist, ist noch nicht bekannt. Die Polizei Salzhausen hat zu diesem Feuer die Ermittlungen aufgenommen.
Nach einer Stunde konnten die Einsatzkräfte aus Brackel und Marxen die Einsatzstelle wieder verlassen.
Text: Feuerwehr Bremen
Wohnungsbrand in Huchting
Bremen, 10.09.2011
Eine Katze konnte gerettet werden. Um 12:32 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Brand in der Hilversumer Straße, im Ortsteil Sodenmatt, gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurde der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1 und 4, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Huchting sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang Brandrauch aus einem geöffneten Balkonfenster im Erdgeschoss eines viergeschossigen Wohngebäudes.
Es wurden drei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohr zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Es gab keine verletzten Personen.
Eine Erkundung der Sachlage ergab, dass Einrichtungsgegenstände im Wohnzimmer gebrannt hatten. Das Gebäude wurde mittels Drucklüfters entraucht und mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht. Eine Katze konnte aus der Wohnung gerettet werden.

Text: Polizeidirektion Hannover
Foto: Red.
Lastenhubschrauber verunglückt
Hannover, 10.09.2011
Heute gegen 12:30 h ist ein Lastenhubschrauber auf dem Gelände des Volkswagenwerkes an der Mecklenheidestraße(Stöcken) verunglückt. Der Pilot ist dabei unverletzt geblieben. Ein 46-jähriger Arbeiter ist durch aufgewirbelten Staub leicht verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 58-jähriger Pilot mit seinem Eurocopter AF 350 Lüftungsteile auf ein Hallendach transportiert. Kurz vor dem Absetzen eines Teiles kam es offensichtlich zu Aussetzern in der Turbine des Helikopters. Der 58-Jährige konnte den Hubschrauber noch auf einem Schrägdach notlanden und sein Fluggerät unverletzt verlassen. Ein 46-jähriger Arbeiter, der sich in der Halle unter der Unglücksstelle befand, hat durch aufgewirbelten Staub eine leichte Augenverletzung erlitten.
Beim Aufsetzen wurde die Maschine erheblich beschädigt - sie ist nicht mehr flugbereit. Durch die rotierenden Rotorblätter wurden Scheiben des Hallendaches und Teile der Dachkonstruktion zerstört.
Das Wrack soll in den nächsten Tagen mit einem Lastenhelikopter geborgen werden. Die Unglücksursache ist bislang unklar. Beamte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen haben gemeinsam mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Text: DEKRA Hannover
Nostalgie pur bei DEKRA 18.09.11
Termin
Hannover, 10.09.2011
Die DEKRA Automobil GmbH Niederlassung Hannover lädt ein zum „Dritten DEKRA Oldtimer Tag“ auf dem Hanomag-Gelände. Angeboten werden Hauptuntersuchung, Wertgutachten und H-Abnahme für den Klassiker und auch für das leibliche Wohl sowie für Kinder ist bestens gesorgt.
Hannover - Wer sich gerne historische Fahrzeuge anschaut und die Nostalgie pur spüren möchte, ist am Sonntag, 18.09.11, gut bei DEKRA auf dem Hanomag Gelände aufgehoben. Zu bestaunen sind Oldtimer der Baujahre 1928 bis 1978 verschiedenster Hersteller, vom PKW und Motorrad bis hin zum Hanomag Schlepper. Besitzer von Oldtimern haben an diesem Tag die Möglichkeit der Durchführung der Hauptabnahme (HU), des Wertgutachtens oder der H-Abnahme. Dies ist auch noch ohne Anmeldung möglich.
Nicht zu vergessen: Auch für das leibliche Wohl und für Kinder ist bestens gesorgt.
Des weiteren ist Volkswagen Nutzfahrzeuge mit Old- und Youngtimer Bulli’s mit dabei. „Die Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen ist für Volkswagen Nutzfahrzeuge ein wichtiger Teil der Traditionspflege – der Bulli ist der Imageträger Nummer Eins für die Marke und da ist es Ehrensache, dass die Abteilung „Oldtimer Volkswagen Nutzfahrzeuge“ bei den regionalen Treffen vertreten ist,“ so Sven-Oliver Kühn Fachreferent Presse Volkswagen Nutzfahrzeuge.
Die Hanomag-IG stellt zwei der legendären Hanomag Kommissbrot aus („zwei Kilo Blech, ein Kilo Lack – und fertig ist der Hanomag“).
Diese Fahrzeuge wurden seinerzeit hier in Hannover gefertigt. Horst-Dieter Görg, Sprecher der Hanomag IG:
„Wir freuen uns, dass am historischen Standort der Hanomag neues automobiles Leben entsteht. Gerne unterstützen wir DEKRA, die Geschichte an diesem Tag wieder aufleben zu lassen.

Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann
Drehleitereinsatz
Adelheidsdorf, Lk. Celle, 09.09.2011
Um 19:20 h am Freitag wurde die Drehleiterschleife der Ortsfeuerwehr Wathlingen durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreis Celle alarmiert.
Im Adelheidsdorfer Kükenkamp drohte ein sehr großer Ast, der bereits teilweise abgebrochen war, auf die Fahrbahn zu fallen. Insgesamt rückten neun Feuerwehrleute mit der Drehleiter (DLK) und dem Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr aus, um die Gefahrenquelle zu beseitigen.
Nachdem die DLK in Stellung gebracht wurde, konnte der Ast mit Hilfe einer Kettensäge herausgeschnitten werden. Die Fahrbahn wurde anschließend frei geräumt und die Feuerwehrleute konnten nach ca. 45 Minuten wieder einrücken.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Brand eines Strohlagers
Rotenburg, Lk. Rotenburg, 09.09.2011
Gegen 22:15 h wurden Durchreisende auf der BAB 1 zwischen Bockel und Sittensen Zeugen eines Brandes an der Autobahn. Viele Autofahrer meldeten den Brand per Notruf an Feuerwehr und Polizei.
Was war geschehen?
Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen hatte ein bisher unbekannter Brandstifter ein Strohlager, welches sich an einer Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Elsdorf-Hatzte und Wittkopsbostel in unmittelbarer Autobahnnähe befand, in Brand gesetzt. Insgesamt 56 Rund- und Quaderballen wurden Raub der Flammen. Eine in unmittelbarer Nähe
stehende Scheune trug glücklicherweise nur geringe Schäden davon.

Text: Benjamin Koschmieder
Foto: Benjamin Koschmieder
Kellerbrand
Langendamm, Lk. Nienburg, 09.09.2011
Am Freitagabend um 21:16 h wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, war das Treppenhaus komplett verqualmt! Später stellte sich heraus, dass es sich nicht um Qualm handelte, sondern um Wasserdampf. Dieser entstand durch einen vorangegangenen Wasserschaden in dem Haus. Das Restwasser, das im Keller stand, hatte eine Steckdosenleiste erreicht, welche durch den Stromfluss das Wasser zum Kochen brachte. Dabei entstand der Wasserdampf. Die Steckdose war unsachgemäß angeschlossen. Ein Trupp der Feuerwehr ging unter schweren Atemschutz in den Keller und öffnete einige Fenster, um die Räume zu belüften.
Nach einer halben Stunde war der Einsatz für die 21 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langendamm beendet.
Text: Martin Argendorf
Gefahrguteinsatz im Finanzgericht
Hannover, 09.09.2011
Um 12:30 h wurde die Feuerwehr zu einem Gefahrguteinsatz in die Hermann-Guthe-Str. im Stadtteil Döhren alarmiert. Ein Mitarbeiter des Finanzgerichts hatte ein per Post zugestelltes Paket geöffnet, in dem sich Metallschrott befand. Da sich in dem Paket zusätzlich ein Blatt Papier mit dem Gefahrensymbol für radioaktive Stoffe befand, alarmierte er vorsorglich die Feuerwehr.
Durch die Einsatzkräfte wurden sofort Messungen an den verdächtigen Gegenständen durchgeführt. Durch die Messergebnisse konnte schnell eine Entwarnung an die mit den Gegenständen in Berührung gekommenen Mitarbeiter gegeben werden. Es wurden keine erhöhten Strahlenwerte gemessen.
Die Polizei versucht nun den Absender zu ermitteln.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen inkl. Sonderfahrzeugen für Gefahrgutunfälle vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Müllcontainer brennt
Hinweis erwünscht
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 09.09.2011
Zu einem Brand eines Müllcontainers kam es in den Nachtstunden. Gegen 04:00 h hatten Unbekannte den Inhalt eines Altpapiercontainers in der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Straße entzündet. Die Feuerwehr war im Löscheinsatz.
Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, entgegen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Schwelbrand im Theatergebäude
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 09.09.2011
In den Vormittagsstunden kam es in dem Gebäude des Lüneburger Theaters An den Reeperbahnen zu einem Schwelbrand. Kurz nach 11:00 h bemerkten Handwerker, die Arbeiten im Gebäude durchführten, Brandgeruch und alarmierten daraufhin Polizei und Feuerwehr. Nach ersten Feststellungen entwickelte sich der Schwelbrand in der Zwischendecke im Eingangsbereich des Theaters.
Eine weitere Ausdehnung bzw. aufsteigende Flammen konnten durch den
schnellen Einsatz der mehr als 50 Kräfte der Feuerwehr Lüneburg
verhindert werden. Die genaue Brandursache kann noch nicht bestimmt
werden. Jedoch wurde bei der Suche nach weiteren Glutnestern ein
großes Wespennest in der Zwischendecke entdeckt. Der Brand verursachte keine größeren Gebäudeschaden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Feuer im Keller der "Lüneburger Tafel"
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 09.09.2011
In den Nachtstunden kam es zu einem Brand in einem Kellerverschlag Im Tiefen Tal.
Bewohner bemerkten gegen 23:55 h Qualm, der aus dem Keller des fest
gemauerten Gebäudes drang und alarmierten die Rettungskräfte. Polizei
und Feuerwehr evakuierten insgesamt 12 Bewohner aus dem zum Teil
verrauchten Gebäude. Verletzt wurde niemand. Parallel löschte die
Feuerwehr den Brand im Kellerverschlag, so dass nur geringer
Gebäudeschaden entstand. Nach derzeitigen Ermittlungen war das Feuer
kurz zuvor im Kellerverschlag ausgebrochen. Durch das Feuer wurde die
zentrale Elektrik im Gebäude sowie eine Wasserleitung beschädigt.
Das ausströmende Wasser löschte teilweise das Feuer, setzte jedoch den Keller gut einen Meter hoch "unter Wasser". Spezialisten des Fachkommissariates Brandermittlungen haben ihre Arbeit aufgenommen. Nach der ersten Brandschau gehen die Ermittler von Brandstiftung als Ursache aus. Trotz der ausgefallenen Elektrik hat der Herbergsverein nach Informationen der Polizei am heutigen Tage die Arbeit aufgenommen, so dass die Essensausgabe der Lüneburger Tafel gewährleistet ist. Gut eine Stunden vor dem Feuer im Keller war es zu einem weiteren Feuer im Bereich der Mülltonnen des Gebäudes gekommen. Dort hatten vermutlich Unbekannte Abfall angezündet, der durch die Lüneburger Feuerwehr gelöscht wurde.
Text: Polizeiinspektion Harburg
Pkw angezündet
Buchholz, Lk. Harburg, 09.09.2011
Am Freitag gegen 02:45 h wurden Polizei und Feuerwehr in die Straße Buchholzer Berg gerufen. Dort hatten Anwohner ein Feuer im Carport ihres Wohnhauses bemerkt. Ein darin abgestellter VW Golf brannte völlig aus. Auch der hölzerne Carport wurde ein Raub der Flammen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, nach ersten Erkenntnissen muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Zeugen, die heute in der Zeit zwischen 02:00 h und 03:00 h verdächtige Beobachtungen in der Straße Buchholzer Berg oder in der Umgebung gemacht haben, werden gebeten, sich beim Zentralen Kriminaldienst unter der Telefonnummer 04181/2850 zu melden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Ausgedehnter Wohnungsbrand
Wachrevier: Harburg, 08.09.2011
In einem 3-geschossigen Mehrfamilienhaus kam es im 1.OG zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Der anfängliche Verdacht von Anrufern, es würden sich noch Personen in der Wohnung befinden, bestätigte sich nicht. Zwei Personen aus dem 2.OG wurden mithilfe von Brandfluchthauben ins Freie geführt. Insgesamt wurden fünf Personen rettungsdienstlich gesichtet, zwei davon wurden wegen Rauchgasinhalationen vorsorglich in ein Krankenhaus befördert.
Text: Feuerwehr Hamburg
Rauch in der Kabine
Wachrevier: Alsterdorf, 08.09.2011
Der Feuerwehr wurde "Rauch in der Kabine" eines A320 der Airline SAS gemeldet. Die Maschine war auf dem Flug von Kopenhagen nach Mailand. Der Pilot entschied sich zur Landung in Hamburg. Nach der Landung wurde kein Rauch mehr festgestellt. Die Maschine wurde evakuiert und mit Wärmebildkameras ohne Ergebnis untersucht. Es gab keine verletzten Personen.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Gartenlaube brennt komplett nieder
Hinweise erwünscht
Calberlah, Lk. Gifhorn, 08.09.2011
Am späten Donnerstagabend brannte eine aus Holz bestehende Laube auf dem Gelände eines Kleingartenvereins in Calberlah, nördlich der dortigen ICE-Trasse, komplett nieder.
Dabei wurden auch mehrere Sträucher sowie das Kunststofffenster einer benachbarten Laube durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand schnell löschen.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Sachdienliche
Hinweise bitte an die Polizei in Meine, Telefon 05304/91230.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Pkw-Brand auf der K 25
Schnega, OT. Warpke, Lk. Lüchow-Dannenberg, 08.09.2011
In den Abendstunden geriet ein Pkw auf der Kreisstraße 25 in Brand.
Ein 45jähriger Mann aus dem Landkreis Lüneburg war mit seinem Fahrzeug, ein Opel Omega, auf der Kreisstraße bei Warpke unterwegs, als der Pkw nach längerer Fahrt plötzlich stehen blieb und sich nicht mehr starten ließ. Als der Fahrer die Motorhaube öffnete, um die Ursache zu prüfen, fing der Motorraum an zu brennen.
Über Notruf verständigte er Polizei und Feuerwehr. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Billerbeck und Schnega löschten den Brand ab.
Text: Polizei Goslar
Silozug in den Leitplanken
Seesen, Lk. Goslar, 08.09.2011
Gegen 10:20 h befuhr ein 42-jähriger Mann aus Braunschweig mit einem Silosattelzug die B 243 von Seesen in Richtung Rhüden. Kurz nach dem Ortseingang Bornhausen kam er dabei vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit innerhalb einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Leitplanke und kam auf der Seite liegend auf dem dortigen Radweg zum Stillstand. Der Braunschweiger wurde dabei glücklicherweise nicht verletzt.
Da aus dem Fahrzeug Diesel bzw. Öl auslief, musste die Freiwillige Feuerwehr Bornhausen für die ersten Maßnahmen alarmiert werden. Darüber hinaus war auch die Straßenmeisterei Seesen im Einsatz, da die B 243 zwischen Seesen und Bornhausen voll gesperrt werden musste.
Nachdem die Bergung der Fahrzeuge abgeschlossen, die Fahrbahn gereinigt und Sicherungsmaßnahmen getroffen worden waren, konnte die Vollsperrung
gegen 19:00 h wieder aufgehoben werden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Treppenhaus - Kinderkarre gerät in Brand
Zeugenaufruf!
Hannover, 08.09.2011
Unbekannte Täter haben am Nachmittag einen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Göttinger Straße (Linden) abgestellten Kinderwagen angezündet.
Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 37 Jahre alter Erdgeschoss-Mieter des Hauses gestern gegen 16:30 h die brennende Kinderkarre bemerkt, auf den Gehweg gestellt und mit Wasser gelöscht. Anschließend unterrichtete er den 32-jährigen Eigentümer des Kinderwagens. Dieser hatte die Karre eigenen Angaben zufolge gestern gegen 11:00 h üblicherweise im Treppenhaus abgestellt. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Feuer.
Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, wenden sich bitte an das
Polizeikommissariat in Ricklingen unter der Telefonnummer 0511
109-3017.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Verletzte Katze
Laatzen, Region Hannover, 08.09.2011
Der Leitstelle wurde einn verletzte Katze in Alt Laatzener Garten gemeldet. Die Laatzener Feuerwehrleute rückten zur Tierrettung aus, um die Katze einzufangen und sie in die Tierärztliche Hochschule -TiHo- nach Hannover zu bringen.
Die verletzte Katze fingen die Tierretter der Ortsfeuerwehr Rethen am Donnerstag gegen 20:00 h in einem Garten in Alt Laatzen ein. Die Laatzener Familie hatte das streunende Tier schon mittags gesehen, aber wieder aus den Augen verloren. Gegen Abend sahen sie das humpelnde Tier erneut in ihrem Garten, nun hockte die Katze unter einem Schuppendach. Die Familie rief über Notruf die Feuerwehr zu Hilfe.
Drei Kräfte der Rethener Ortsfeuerwehr machten sich sogleich daran die Katze einzufangen. Dabei war das Tier allerdings so flink, dass es wieder ausbüxte. Mit einem beherzten Griff gelang es Nils Schökel und Florian Paetz dann aber doch die Katze einzufangen, vorher waren noch etliche Gegenstände unter dem Dach weggeräumt worden. In einer Transportbox ging es sofort zur ersten Untersuchung in die TiHo nach Hannover.
Nach Angaben des 30-jährigen Sohnes der Familie humpelte die Katze hinten rechts und hatte an der Schnauze einen Kratzer. Außerdem war sie am Schwanz verletzt. Wie der "Stubentiger" in den Garten der Familie in Alt Laatzen kommen konnte bleibt ein Rätsel, eventuell lockte der Geruch der eigenen beiden Tiere der Familie die verletzte Katze an.
Text: Jens Köhler
Foto: Red.
Drei Schwerverletzte, davon eine eingeklemmte Person
Letter, Region Hannover, 08.09.2011
Am Donnerstagabend, gegen 18:00 h, ereignete sich auf der Landesstraße 395, der Verbindung zwischen der Landeshauptstadt Hannover und dem Seelzer Ortsteil Letter, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden.
Nach ersten Informationen befuhr ein Pkw Honda Civic, der mit zwei jungen Männern besetzt war, die L 395 aus Letter kommend in Richtung Hannover. Beim Umfahren einer Verkehrsinsel in Höhe der Ortsausfahrt kam der Pkw ins Schlingern und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem VW Golf frontal kollidierte. Die 42-jährige Fahrerin sowie der 18-jährige Hondafahrer wurden schwer verletzt, waren jedoch nicht eingeklemmt. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte wurden sie jedoch durch andere Verkehrsteilnehmer bzw. Passanten aus den Fahrzeugen gerettet und betreut. Der Beifahrer im Honda war eingeklemmt. Durch die alarmierten Ortsfeuerwehren aus Letter und Seelze mussten dafür mit hydraulischen Rettungsgerät zunächst mehrere Fahrzeugteile entfernt werden, bevor der Verletzte endgültig aus seiner Zwangslage befreit werden konnte. Da bei ihm nach Angaben des Notarztes Lebensgefahr bestand, wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 zur Medizinischen Hochschule geflogen. Auch die andern beiden Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht. Die Verkehrsunfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen werden durch den Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Hannover durchgeführt.
Die Landestraße sowie die sich anschließende Stöckener Straße in Letter wurden in beide Richtungen voll gesperrt.
Einsatzdaten:
Ortsfeuerwehren Letter und Seelze mit 7 Fahrzeugen ( Stärke 1 / 36 )
3 RTW ( JUH, ASB, BF Hannover , NEF Gehrden, RTH Christoph 4, Polizei
Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Feuerwehreinsatz in Celler Krankenhaus
Celle, Lk. Celle, 08.09.2011
Um 22:54 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache durch eine automatische Feuermeldung in ein Celler Krankenhaus alarmiert. Im Energiegebäude des Krankenhauses hatte ein Rauchmelder ausgelöst.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Energiegebäude verraucht, Brandgeruch war wahrzunehmen. Mit einem Drucklüfter wurde das Gebäude vom Rauch befreit und durch die Einsatzkräfte nach der Brandursache abgesucht. Nach gründlicher Absuche und Kontrolle konnte in einem Trafo ein technischer Defekt festgestellt werden. Ein weiterer Feuerwehreinsatz war nicht erforderlich.
Im Einsatz waren vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache und ein Rettungswagen.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Einbruch und Brandlegung im Einbecker Hallenbad
Einbeck, Lk. Northeim, 08.09.2011
In der Nacht brachen unbekannte Täter in das Einbecker Hallenbad ein.
Im Inneren brachen sie den Eintrittskartenautomaten auf und entwendeten daraus das Bargeld. Zusätzlich legten sie im Vorraum und im Büro noch Feuer. Dieses erlosch zum Großteil von selbst. Der Rest wurde von der Feuerwehr rechtzeitig gelöscht.

Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Foto: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Umgestürzter Baum
Hannover, 08.09.2011
Die Feuerwehr Hannover wurde gegen 07:40 h zu einem umgestürzten Baum in die Rautenstraße 20 (Hannover-Südstadt) alarmiert.
Hier war eine circa 12 Meter hohe Akazie quer über die Straße gestürzt. Dabei wurden zwei geparkte Pkw und ein geparkter Motorroller sowie ein Fenster des gegenüberliegenden Mehrfamilienhauses stark beschädigt. Personen waren glücklicherweise nicht betroffen. Der vermutlich morsche Baum war direkt über dem Boden abgebrochen.
Die Einsatzkräfte zersägten den umgestürzten Baum mit Motorkettensägen und räumten die vorübergehend voll gesperrte Straße wieder frei. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine Kraftfahrdrehleiter der Feuer- und Rettungswache 3 mit insgesamt sechs Einsatzkräften.

Text: Matthias Köhlbrandt
Umweltgefahr durch auslaufenden Dieselkraftstoff
Hittfeld, Lk. Harburg, 08.09.2011
Die Feuerwehren aus Hittfeld und Nenndorf haben jetzt mit einem gemeinsamen Hilfeleistungseinsatz eine Umweltgefahr durch auslaufenden Dieselkraftstoff auf der BAB 1 beseitigt.
Die Feuerwehr Hittfeld war in den frühen Abendstunden zunächst auf die BAB 1, Richtungsfahrbahn Bremen, auf den dortigen Park- und Rastplatz Sunderblick gerufen worden. Bei einem Sattelzug sollte der Dieseltank beschädigt worden sein, Dieselkraftstoff lief aus. Eine Suche nach dem Sattelzug auf den eigentlichen Einsatzort verlief negativ, erst auf dem Park- und Rastplatz Hittfeld auf der Richtungsfahrbahn Hamburg wurden die Hittfelder Einsatzkräfte fündig, hier stand der Sattelzug mit dem beschädigten Dieseltank. Da schnell klar war, dass aus dem Tank noch eine größere Menge an Dieselkraftstoff umgepumpt werden musste, wurde die Feuerwehr Nenndorf mit einem Gerätewagen-Gefahrgut nachalarmiert. Bis zu dem Eintreffen streuten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hittfeld den bereits ausgelaufenen Kraftstoff mit einer größeren Menge an Ölbindemitteln ab und dichteten die Gullieinläufe mit speziellen Dichtkissen ab, um ein Eindringen des Kraftstoffes in die Oberflächenentwässerung zu verhindern. Bei Eintreffen der Nenndorfer Feuerwehr wurde mithilfe einer Ölumfüllpumpe der noch verbliebene Tankinhalt ein Spezialbehältnisse umgepumpt und so eine weitere Umweltverschmutzung verhindert. Für die beiden Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet, die Ermittlungen, warum der Dieseltank beschädigt wurde, hat die Autobahnpolizei übernommen.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Brand eines Dachstuhls
Rodewald, Lk. Nienburg, 08.09.2011
In den frühen Morgenstunden kommt es in dem älteren, derzeit unbewohnten Fachwerkhaus direkt an der Hauptstraße vor der Rodewalder Kirche zum Brandausbruch. Durch die Flammen wird der Dachstuhl komplett zerstört.
Gegen 04:40 h stellte eine Nachbarin den Brand fest. Zu diesem Zeitpunkt loderten die Flammen bereits aus dem Dach.
50 Kräfte der Feuerwehren Rodewald, Steimbke, Wenden und Lichtenhorst rückten aus. Zudem wurde die Drehleiter aus Nienburg angefordert, da die Löscharbeiten von außen erfolgen müssen. Im Januar dieses Jahres hat es in dem Objekt schon einmal gebrannt.
Damals wurde die Geschossdecke zum Ablöschen der Brandnester eingerissen und es war nicht bekannt, ob die Decke wieder in Stand gesetzt wurde.
Zur Klärung der Brandursache und genauen Schadenshöhe haben die Brandermittler des Fachkommissariats 1 der Polizei Nienburg die Ermittlungen aufgenommen.
Text: Feuerwehr Hamburg
Schüler versprüht chlorhaltiges Reinigungsmittel
Wachrevier: Osdorf, 07.09.2011
In einem Klassenraum der 3. Klasse versprühte ein Schüler chlorhaltiges Reinigungsmittel.
Acht Kinder klagten daraufhin anfänglich über Übelkeit und Reizhusten. Die Kinder wurden durch einen Notarzt gesichtet, zwei Kinder mussten näher untersucht werden. Alle Kinder konnten allerdings anschließend vor Ort verbleiben und ihren Eltern übergeben werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Feuer in Altenwohnanlage
Wachrevier: Bergedorf, 07.09.2011
Der Bewohnerin einer Altenwohnanlage war die eingeschaltete Nachtischlampe unbemerkt in ihr Bett gefallen.
Im weiteren Verlauf setzten sich die Bettdecke und Matratze in Brand. Das Feuer konnte vor Ankunft der Feuerwehr durch eine Altenpflegerin gelöscht werden. Die Insassin erlitt trotzdem Verbrennungen 1. und 2. Grades am Unterschenkel und wurde nach rettungsdienstlicher Erstversorgung in das Unfallkrankenhaus Boberg befördert.
Text: Polizei Braunschweig
Mieter bei Wohnungsbrand schwer verletzt
Braunschweig, Eichtal, 07.09.2011
Erhebliche Verbrennungen und eine schwere Rauchgasvergiftung
erlitt ein 41-jähriger Mieter bei einem Brand in seiner Dreizimmerwohnung in der Eichtalstraße.
Feuerwehrleute hatten den Mann bewusstlos und nicht ansprechbar im
Wohnungsflur aufgefunden und in die Notaufnahme einer Klinik gebracht. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr.
Der Brand war am Abend kurz nach 22:00 h im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Durch die Flammen wurde die komplette Wohnungseinrichtung zerstört.
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge dürfte das Feuer im Bereich des Bettes im Schlafzimmer ausgebrochen sein. Die Beamten gehen von Fahrlässigkeit aus, schließen aber auch einen technischen Defekt nicht aus, was derzeit untersucht wird.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Remon Hirschmeier
Straßen überflutet, Bäume umgestürzt
Lk. Harburg, 07.09.2011
Die Wetterkapriolen der letzten Tage haben auch mehrfach die Feuerwehren im Landkreis Harburg gefordert. Dabei wurden Bäume durch Sturmböen abgeknickt und stürzten auf Straßen und Wege. Straßen wurden von Starkregenschauern überflutet. Zehn Hilfeleistungseinsätze mussten in der Folge durch Feuerwehren geleistet werden.
Die Feuerwehr Maschen wurde am Dienstagabend um 20:45 h in die Alte Bahnhofstraße alarmiert. Dort hatten Sturmböen einen Baum abgeknickt, der schließlich auf die Straße gefallen war und im Fallen weitere große Äste eines zweiten Baums abgebrochen hatte. Der umgestürzte Baum wurde mithilfe einer Motorkettensäge beseitigt, die Äste des zweiten Baums, die herabzustürzen drohten, wurden durch die Feuerwehrkräfte ebenfalls beseitigt. Für die Maschener Feuerwehr war der Einsatz nach rund 45 Minuten beendet. Ebenfalls am Dienstag rückte die Feuerwehr Bendestorf in den Itzenbüttler Mühlenweg aus, auch hier hatten Sturmböen einen Baum umstürzen lassen. Bereits am Vortag musste die Feuerwehr Bendestorf einen umgestürzten Baum beseitigen.
Auch die kräftigen Starkregenschauer ließen einige Arbeit aufkommen. Am Mittwoch rückte die Feuerwehr Drestedt um 15:10 h in die Trelder Straße aus, um eine überflutete Straße von den Wassermassen zu befreien, und knapp eine Stunde später, um 16:00 h wurde die Feuerwehr Kakenstorf in die Ahornallee alarmiert, um einen Hilfeleistungseinsatz bei einer Straßenüberflutung zu leisten. Schon zuvor wurden die Feuerwehr Meckelfeld in der Bürgermeister-Heitmann Straße, die Feuerwehr Fleestedt in der Winsener Landstraße, die Feuerwehr Hittfeld in der Straße „Am Göhlenbach“, die Feuerwehr Harmstorf in der Straße „Im Dorfe“ und die Feuerwehr Scharmbeck in der Scharmbecker Dorfstraße tätig, auch hier waren die Straßen nach kräftigen Regenfällen überflutet.
Text: Frank Hermanns, Feuerwehr Braunschweig
Ein Verletzter nach Zimmerbrand
Braunschweig, 07.09.2011
Am späten Mittwochabend um kurz nach 22:00 h bemerkte ein Anwohner beim Blick aus dem Fenster einen Feuerschein in einer Wohnung im 2.OG an der Eichtalstraße.
Er alarmierte sofort die Berufsfeuerwehr.
Nachdem die Einsatzkräfte eines Feuerwehrtrupps die Wohnungstür zur betroffenen Wohnung aufgebrochen hatte, fanden Sie im Flur der Wohnung den Bewohner der Wohnung am Boden liegend vor. Er hatte bereits sehr viel Brandrauch eingeatmet und war auf dem Weg zur Wohnungstür zusammengebrochen. Der Verletzte wurde umgehend ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Nach der Untersuchung wurde der Patient in das Krankenhaus Salzdahlumer Straße transportiert.
Der eigentliche Brandherd im Schlafzimmer konnte schnell gelöscht werden, so dass der Schaden auf die Wohnung im 2.OG begrenzt blieb.
Text: Polizei Braunschweig
Schuppen brennt ab
Braunschweig, 07.09.2011
Ein aus Holz und Blechplatten provisorisch gebauter Schuppen auf einem Garagenhof an der Ludwigstraße geriet am Montagabend aus bislang noch ungeklärter Ursache in Brand.
Die Unterkunft, in der sich Fahrrad- und Metallteile befanden, wurde durch die Flammen zerstört. Die Berufsfeuerwehr konnte ein Übergreifen auf angrenzende Garagen verhindern. Ein Anwohner hatte das Feuer bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert.

Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Foto: Feuerwehr Norderney
Zimmerbrand im Mehrfamilienhaus
Norderney, Lk. Aurich , 07.09.2011
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 02:47 h alarmiert. Als Einsatzstichwort wurde ein Zimmerbrand genannt und als Einsatzstelle ein Mehrfamilienhaus (mit 3 Etagen) der Norderneyer Wohnungsgesellschaft in der Richthofenstrasse.
Auf Grund der Einsatzlage alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Aurich die Feuerwehr Norderney mit der Alarmstufe "A II" was einem Mittelbrand entspricht.
Die Feuerwehr Norderney war wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort und die ersten Einsatzkräfte stellen bei der ersten Erkundung und der Befragung der Bewohner fest das es im 1. OG in einem Wohnraum brennt. Die Flammen hatten bereits das Wohnzimmerfenster erfasst und die Scheiben waren geplatzt, die Einrichtung brannte. Das Feuer drohte von aussen auf das Dachgeschoss über zu greifen! Das Treppenraum war mit Brandrauch gefüllt, Personen waren noch im Gebäude !
Nach Sichtung der Lage entschloss sich die Einsatzleitung eine Alarmstufenerhöhung durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Aurich durchführen zu lassen, um noch mehr Einsatzkräfte in den Einsatz zu holen. Eine Nachalarmierung erfolgte auf Alarmstufe "A III".
Hier wurde auch wieder einmal die Wärmebildkamera der Feuerwehr eingesetzt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden und die betroffenen Räume wurden mit einem Überdruckbelüfter belüftet und entraucht.
Sieben Hausbewohner, drei Katzen und zwei Meerschweinchen wurden von der Feuerwehr gerettet. Drei Personen wurde durch den Rettungsdienst ins Norderneyer Krankenhaus gebracht, da Sie Verbrennungen erlitten bzw. Rauchgas eingeatmet hatten.
40 Einsatzkräfte waren vor Ort, davon waren fünf Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz eingesetzt. Die Drehleiter konnte leider nicht direkt in den Einsatz eingebunden werden, da es am Objekt keine Aufstellfläche für die Drehleiter gibt.

Text: Hartmut Gosink
Foto: Hartmut Gosink
Baum versperrt Haftenkamper Diek
Kalle, Lk. Graf. Bentheim, 07.09.2011
Auf den Haftenkamper Diek (K16) in Kalle musste die freiwillige Ortsfeuerwehr Hoogstede in der Nacht zum Mittwoch gegen 00:09 h, einen durch starke Windböen umgestürzten Baum, von der Straße räumen. Mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräfte fuhr die Feuerwehr zur Einsatzstelle. Mit einer Motorsäge wurde der Baum zersägt und nach einer halben Stunde war die Fahrbahn wieder frei.

Text: Florian Persuhn
Feuer in Behindertenwohnlage
Celle, Lk. C elle, 07.09.2011
Um 17:44 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache zu einem Feuer mit Menschengefährdung in eine Wohn- und Betreuungseinrichtung für behinderte Menschen im Stadtteil Wietzenbruch alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte Qualm aus dem Keller eines Gebäudes dringen.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle brannte ein direkt im Erdgeschoss an dem Gebäude der Einrichtung angebauter Holzunterstand. Das Feuer hatte bereits auf die Außenverkleidung einer anschließenden Holzterrassentür übergegriffen und drohte auf den dahinter liegenden Raum überzugreifen.
Das betroffene Gebäude wurde im Erdgeschoss als Werkstatt genutzt. Darüber lagen Wohneinrichtungen für behinderte Menschen. Diese wurden bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Bedienstete der Einrichtung evakuiert.
Durch die Feuerwehr wurde sofort die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Hierbei kam ein C-Rohr zum Einsatz. Eine Ausbreitung des Brandes und insbesondere das Übergreifen der Flammen auf den Innenraum konnte durch den schnellen Einsatz der Celler Feuerwehr verhindert werden. Zur Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Drucklüfter eingesetzt.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Im Einsatz waren sieben Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes.
Text: Feuerwehr Bremen
Unfall in Firma für Schadstoffentsorgung
Bremen, 07.09.2011
Um 09:36 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Unfall beim Umgang mit Schadstoffen in einer Firma für Schadstoffentsorgung in der Straße Reitbrake, beim Industriehafen, gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 5 und 6 mit dem Umweltschutzzug und dem Fachberater für gefährliche Stoffe und Güter sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
In einer Lagerhalle war ein 30-Liter-Gebinde Flusssäure beschädigt worden. Beim Stoffaustritt wurden insgesamt vier Personen verletzt, eine davon schwer.
Nach der Erstversorgung durch den Feuerwehrnotarzt wurden alle Personen in Krankenhäuser transportiert.
Der Bereich wurde weitläufig abgesperrt. Das beschädigte Gebinde wurde von einem Trupp unter Atemschutz und Schutzkleidung in ein geeignetes Bergefass verbracht und wird durch eine Fachfirma entsorgt.
Fünf direkt betroffene Mitarbeiter des Rettungsdienstes klagten nach Einsatzende über leichte Reizungen an Haut und Atemwege. Um eine Schädigung der Einsatzkräfte auszuschließen, wurden die betroffenen Mitarbeiter in einem Krankenhaus untersucht. Eine stationäre Aufnahme war nicht notwendig.
Text: Florian Persuhn
Fettbrand in der Ludwig-Hölty-Straße
Celle, Lk. Celle, 07.09.2011
Um 07:13 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Feuer im 4. OG – vermutlich noch Personen im Haus“ in die Ludwig-Hölty-Straße in Stadtteil Heese alarmiert.
Nach ersten Meldungen hatten Nachbarn Flammen in der Wohnung des benachbarten Wohnhauses festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle waren die Flammen glücklicherweise schon gelöscht. Personen waren nicht Gefahr. In einer Küche war in einer Bratpfanne das Öl zu heiß geworden und hatte sich entzündet. Das Feuer konnte jedoch durch die Bewohner selbständig gelöscht werden.
Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache sowie der ein Rettungswagen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Betriebsunfall: 50-Jähriger schwer verletzt
Hannover, 07.09.2011
Bei Arbeiten an einem Fahrstuhl auf der Baustelle eines Versicherungsgebäudes an der Straße Riethorst (Bothfeld) hat sich
heute gegen 12:25 h ein 50-Jähriger schwere Verletzungen zugezogen.
Der Mann wird stationär in einer Klinik behandelt.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 50 Jahre alte Fahrstuhlbauer heute Mittag auf dem Rohbau mit Arbeiten an der Innenverkleidung des Fahrstuhls auf dem Fahrstuhldach beschäftigt gewesen. Aus bislang ungeklärter Ursache setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung und der 50-Jährige wurde zwischen Kabine und Wand eingeklemmt. Der Mann erlitt schwere Verletzungen insbesondere im Beinbereich. Er kam zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus - akute Lebensgefahr besteht nach ersten Informationen nicht mehr. Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus. Die Beamten haben das Gewerbeaufsichtsamt in Kenntnis gesetzt - dessen Mitarbeiter prüfen nun, ob möglicherweise arbeitsrechtliche Bestimmungen verletzt worden sind.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Feuerwehreinsatz wegen Chlorgasalarm im Heidbergbad
Braunschweig, 06.09.2011
Am Dienstagabend um 20:25 h kam es im Braunschweiger Heidbergbad zur Auslösung der Warneinrichtung der Chlorgasanlage. Die diensthabende Schwimmmeisterin verhielt sich entsprechend der internen Sicherheitsvorgaben vorbildlich und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Parallel verließen die ca. 20 Badegäste das Schwimmbad.
Beim Eintreffen der Einheiten der Berufsfeuerwehr, die mit ca. 40 Einsatzkräften des Gefahrstoffzuges, sowie drei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz war, war die Schwimmmeisterin bereits mit Schutzausrüstung zur außenliegenden Chlorgasanlage vorgegangen, um ggfs. Erstmaßnahmen zu ergreifen. Durch die automatische Sprühflutanlage, die mit dem Alarm ausgelöst hatte, waren die Chlordämpfe jedoch schon niedergeschlagen.
Der sofort unter Chemieschutzanzug eingesetzte Feuerwehrtrupp untersuchte mit Messgeräten den betroffenen Raum des Schwimmbades genauer und stellte fest, dass die Wirkung der automatischen Sprühflutanlage erfolgreich war. Es wurden keine erhöhten Messwerte festgestellt.
Zur Sicherheit wurden die Flaschenventile aller Chlorgasflaschen verschlossen, womit auch die Gefahr eines weiteren Austritts des Chlors unterbunden wurde.
Zur Sicherheit wurden die Schwimmmeisterin und eine weitere Person durch den Notarzt untersucht. Jedoch konnten beide nach der Untersuchung noch an der Einsatzstelle wieder aus der ärztlichen Obhut entlassen werden.
Die Ursache, eine kleine Undichtigkeit in der Anlage, wird heute durch die Stadtbad GmbH untersucht und behoben.
Hervorragend haben die örtlichen Sicherheitskonzepte funktioniert.
Die Warnung durch die Warnanlage und die Auslösung der Sprühflutanlage erfolgten zu einem sehr frühen Zeitpunkt, so dass es zu keinem Zeitpunkt zu einer ernsthaften Gefahr für die Schwimmgäste oder die Nachbarschaft des Schwimmbades kommen konnte. Auch kann das umsichtige Verhalten des Personals als professionell bezeichnet werden.
Gleichzeitig Garagenbrand in der Ludwigstraße
Ein weiterer Einsatz beschäftigte die Feuerwehr Braunschweig noch während die Einsatzkräfte im Heidberg im Einsatz waren. Beim Brand einer Garage in der Ludwigstraße entstand erheblicher Sachschaden.
Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Innenstadt, die sich aufgrund des Einsatzes im Heidberg in Bereitschaft befanden, trafen nach nur wenigen Minuten am Einsatzort Ludwigstraße ein. Dort brannte eine Garage in voller Ausdehnung.
Nach ca. 15 Minuten war der Brand, der mit Gerümpel gefüllten Garage unter Kontrolle. Die Garage wurde bei dem Brand zerstört und eine Nachbargarage erheblich beschädigt. Durch die Wärmeeinwirkung trat dort ein breiter Riss in der Decke auf, so dass die Garage aus Sicherheitsgründen durch die Feuerwehr gesperrt wurde.
Text: Polizei Salzgitter
Brand an Ahlumer Feldscheune
Wolfenbüttel, Lk. Wolfenbüttel, 06.09.2011
Vor der Ahlumer Feldscheune kam es am Dienstag, 23:53 h, aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Schadensfeuer. Es verbrannten ca. 10 qm Wiese bzw. Sträucher nördlich der Scheune. Am Brandort waren auch Reste von Kunststoff und Metallrohren erkennbar.
Der starke Wind trieb die Flammen von der Scheune weg in den Straßengraben, so dass ein Übergreifen auf die Scheune nicht erfolgte.
Text: Polizeidirektion Hannover
Brand im Treppenrraum
Zeugenaufruf
Hannover , 06.09.2011
An Abend, gegen 21:00 h, ist es im Treppenraum eines Mehrfamilienhauses an der Dieckbornstraße (Linden-Mitte) zu einem Brand gekommen. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus und sucht Zeugen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte eine Hausbewohnerin das Feuer entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr konnte den Brand nach kurzer Zeit löschen. Ein 74-jähriger Hausbewohner wurde wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in eine Klinik gebracht. Die Ermittler gehen davon aus, dass Unbekannte vorsätzlich einen im Treppenhaus abgestellten Kinderwagen angezündet hatten. Die Flammen griffen anschließend auf zwei ebenfalls im Treppenraum abgestellte Kinderfahrräder über - Gebäudeschaden entstand nicht.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können, setzen sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Nach Auffinden einer Leiche im Waldgebiet
Polle, Lk Holzminden, 06.09.2011
Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der am Nachmittag gefundenen Leiche im Waldgebiet bei Polle um die seit dem 19. Mai diesen Jahres vermisst gemeldete 84-jährige Anneliese Reimer aus Lütgenade. Das ergab die Obduktion des Leichnams in der Medizinischen Hochschule in Hannover (MHH). Letzte Gewissheit wird ein noch durchzuführender DNA-Abgleich ergeben, der aber noch einige Tage in Anspruch nehmen wird.
Waldspaziergänger hatten am Nachmittag gegen 16:30 h den unbekannten Leichnam im Waldgebiet oberhalb des Schützenhauses in Polle (LK Holzminden) gefunden und der Polizei gemeldet. Umfangreiche
Suchmaßnahmen der Polizei und Feuerwehr, u.a. mit Einsatz des
Polizeihubschraubers, Suchhunden und Booten auf der Weser in den
Tagen nach dem Verschwinden, hatten nicht zum Auffinden der
Vermissten geführt.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Einsatzort war das "Hus up Dün"
Norderney, Lk. Aurich, 06.09.2011
Am Dienstag um 13:17 h wieder Auslösung einer Brandmeldeanlage (BMA)!
Einsatzort war das "Hus up Dün " in der Victoriastrasse.
Vor Ort konnte weder Feuer noch Rauch festgestellt werden. Fehlalarm!
Die angerückten Einsatzkräfte konnten unverrichteter Dinge wieder zum Feuerwehrhaus zurück fahren.
Die Brandmeldeanlage wurde durch die Wehrführung "zurück gestellt" , d.h. wieder betriebsbereit gemacht.
Im Einsatz waren 13 Kameraden mit dem HLF 20-16 und der Drehleiter.
Weitere Einsatzkräfte waren abrufbereit im Feuerwehrhaus.
Das war nun die 28. BMA im Jahre 2011 und insgesamt der 79. Einsatz im Jahre 2011.

Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Foto: Polizei Nienburg / Schaumburg
Schweißarbeiten verursachen Großeinsatz
Stadthagen, Lk. Schaumburg, 06.09.2011
Am Morgen um 10:06 h wurde die Rettungsleitstelle in Schaumburg alarmiert. Im Keller eines noch unbewohnten Neubaus des Kreisaltenzentrums war es zu einem Brandausbruch gekommen. Bei Schweißarbeiten in einem Technikraum des
zukünftigen Kreisaltenzentrums zwischen Kreiskrankenhaus und Ostring
waren Kabelisolierungen und Styropor in Brand geraten. Innerhalb kurzer Zeit waren die Kellerräume und die Flure verqualmt.
Die Feuerwehr Stadthagen bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Während
die Löscharbeiten noch andauerten, löste die Rauchmeldeanlage des bewohnten derzeitigen Kreisaltenzentrums aus. Durch einen Kellergang
sowie Treppenhaus und einen Fahrstuhlschacht waren die Rauchgase und
der Qualm in das Gebäude gelangt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich 83
Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal in den Räumen.
In kürzester Zeit konnten 43 Personen aus dem Bereich der pflegebedürftigen Menschen aus den Räumen geleitet werden.
Ein großes Kompliment hatte die Pflegeleiterin für ihre Schützlinge. Die alten und zum Teil sehr gebrechlichen Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich vorbildlich verhalten. Niemand geriet in große Aufregung oder gar Panik. Für die weitere Versorgung und Betreuung wurde die Schnelle Einsatzgruppe des Rettungsdienstes des Landkreises Schaumburg alarmiert. Stadtbrandmeister Rolf Bruns und Ortsbrandmeister Reiner Pflugradt waren mit ca. 60 Feuerwehrfrauen und -männern im Einsatz. Der Technikraum brannte aus, eine Großküche im Übergangsbereich von Alt- und Neubau, ein Vorratsraum sowie alle Gänge und Flure wurden mit einer Rußschicht überzogen. Zwei Handwerker klagten über Atembeschwerden.

Text: Polizeidirektion Hannover
Foto: Red,
Brand in einer Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebes
Gleidingen, Region Hannover, 06.09.2011
Am Morgen gegen 04:00 h ist es in einer Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebes an der Straße Am Radlah in Gleidingen (Laatzen) aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand gekommen.
Verletzte hat es nicht gegeben.
Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte das Feuer bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Ersten Ermittlungen zufolge war in einer zirka 60 x 30 m großen Lagerhalle deponierter Müll in Brand geraten. Die Flammen griffen anschließend auf die Halle über, wodurch diese erheblich beschädigt wurde. Die Feuerwehr konnte den Brand nach mehreren Stunden löschen.
Während des Feuers traten giftige Gase aus - eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestand aber nicht. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt. Brandermittler werden voraussichtlich morgen den Brandort untersuchen.
Text: Polizei Wolfsburg
Drei Verletzte bei Wohnungsbrand am Morgen
Wolfsburg, 06.09.2011
Drei Verletzte bei morgenlichen Wohnungsbrand
Zwei Wolfsburgerinnen im Alter von 42 und 26 Jahren sowie ein 20 Monate altes Kleinkind wurden am frühen Morgen bei einem Wohnungsbrand im Wolfsburger Stadtteil Laagberg verletzt.
Mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurden die drei Leichtverletzten in
das Wolfsburger Klinikum eingeliefert und im Laufe des Vormittag zum
Teil bereits wieder entlassen. Die Flammen zerstörten die Einrichtung
der Wohnung in der ersten Etage des Mehrfamilienhauses im Schleseierweg, bevor die Berufsfeuerwehr Wolfsburg das Feuer unter Kontrolle brachte. Den ersten Ermittlungen nach wurden Feuerwehr und Polizei gegen
05:00 h verständigt. Die 42 Jahre alte Mieterin der Wohnung konnte sich noch rechtzeitig aus der brennenden Wohnung begeben. Da die Rauchgase durch offen stehende Fenster in die darüberliegende Wohnung der 26-Jährigen strömten, wurde die Mieterin zusammen mit ihrem Kleinkind ebenfalls vorsorglich ins Klinikum gebracht.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Im Fahrstuhl gefangen
Norderney, Lk. Aurich, 06.09.2011
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Feuerwehr Norderney um 02:06 h alarmiert.
Eine Person sollte aus einem Fahrstuhl befreit werden. Der Einsatzort war ein Appartementhaus in der Moltkestrasse.
Die Feuerwehr rückte mit neun Einsatzkräften und dem HLF 20-16 aus.
Weitere Kräfte waren direkt zur Einsatzstelle gefahren.
Vor Ort konnten die erst eintreffenden Kräfte um die Norderneyer Feuerwehr die Person schnell aus dem Fahrstuhl befreien !
Das Fahrzeug, das vom Feuerwehrhaus kam, konnte die Einsatzfahrt daraufhin abbrechen.
Das war der 78. Einsatz für die Feuerwehr Norderney im Jahre 2011.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Imbisscontainer in Brand gesteckt
Hinweis erbeten!
Erichshagen, Lk. Nienburg, 05.09.2011
Am Vormittag muss durch den Eigentümer des Imbisscontainers in der Celler Straße festgestellt werden, dass es im Inneren zu einem Feuer gekommen ist. Da eine Scheibe eingeschlagen wurde, spricht einiges für eine vorsätzliche Inbrandsetzung.
Als der Geschädigte gegen 08:30 h eintrifft, ist das Feuer selbst erloschen, aber die Wärme noch deutlich spürbar. Vorsorglich wird die Feuerwehr Erichshagen alarmiert. Die acht Kameraden setzen Standventilatoren ein, um die Räumlichkeit vom Restqualm zu befreien. Brandnester können nicht mehr festgestellt werden.
Ein Fenster ist eingeschlagen. Erste Ermittlungen sprechen dafür, dass durch die Öffnung ein Brandbeschleuniger ins Innere geworfen wurde. Die Kühltruhe und die Deckenverkleidung werden durch die Flammen besonders in Mitleidenschaft gezogen. Zudem ist der gesamte Verkaufsraum verrußt.
Die Polizei Nienburg hofft auf Zeugen, denen am Sonntagabend oder
in der Nacht Verdächtiges aufgefallen ist und bittet um Hinweise
unter 05021/97780.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
BMA löst in Jugendherberge aus
Norderney, Lk. Aurich, 05.09.2011
Am heutigen Tage löste um 14:27 h wieder eine Brandmeldeanlage einen Alarm aus! Einsatzort war die Jugendherberge an der Mühlenstrasse.
Vor Ort kam schnell die Rückmeldung, der Einsatz kann abgebrochen werden . Ein Rauchmelder hatte beim Sprühen aus einer Sprayflasche "angesprochen"!
27. BMA im Jahre 2011!

Text: Jan Feichtenschlager, Feuerwehr Hannover
Foto: Jan Feichtenschlager, Feuerwehr Hannover
Hund unter Stadtbahn befreit
Hannover, 05.09.2011
Zur Mittagzeit geriet in der Station Kröpcke ein kleiner Hund unter eine Stadtbahn der Linie 7. Da das Tier nicht eingeklemmt war, konnte es von Mitarbeitern der Feuerwehr Hannover schnell befreit werden. Der Stadtbahnverkehr war etwa für 30 Minuten unterbrochen.
Der Feuerwehr Hannover wurde gegen 12:50 h durch die ÜSTRA-Leitstelle gemeldet, dass kurz nach der Ausfahrt aus der Station Kröpcke ein Hund unter eine Stadtbahn der Linie 7 in Richtung Schierholzstraße geraten war. Zur Rettung des Hundes alarmierte die Regionsleitstelle umgehend ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und den Gerätewagen Tierrettung.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten den Hund unter der stehenden Bahn, im Bereich des dritten Laufgestells lokalisieren und feststellen, dass das Tier offensichtlich nicht eingeklemmt war, da es sich unter der Bahn bewegte. Da das Tier aber sehr geschockt war, ließ es sich nicht unter der Bahn heraus locken und so robbte ein Feuerwehrmann unter den Zug, um den kleinen Mischlingsrüden in seine Obhut zu nehmen.
Nach ersten Erkenntnissen ist der Hund bei dem Unfall nicht verletzt worden, zur weiteren Untersuchung wurde er jedoch durch den GW Tierrettung der Feuerwehr in die Tierärztliche Hochschule transportiert.
Wie der Hund in den Gleisbereich kommen konnte ist, genau wie die Identität seines Besitzers, derzeit noch völlig unklar. Der Hund trug keine Hundemarke und der implantierte Chip ist nach ersten Erkenntnissen nicht registriert. Während des Rettungseinsatzes, an dem sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt waren, war die Stadtbahnstrecke der Linien 3,7 und 9 im Tunnelbereich des Kröpckes für etwa 30 Minuten voll gesperrt.
Text: Feuerwehr Bremen
Feuer in Oberneuland
Bremen, 05.09.2011
Um 16:15 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Straße Eekenhöge, im Stadtteil Oberneuland gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 2 und 3, die Freiwilligen Feuerwehren Oberneuland und Lehesterdeich sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es im Dachstuhl eines freistehenden, eingeschossigen Winkelbungalows mit ausgebautem Dachgeschoss. Eine männliche Person hatte sich ins Freie gerettet und wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Personen waren nicht gefährdet.
Das Feuer wurde von vier Trupps mit vier C-Rohren im Außenangriff, zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren im Innenangriff sowie mit Wenderohren über zwei Drehleitern bekämpft und gelöscht. Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen vor Ort.
Um 17:59 h wurde vom Einsatzleiter "Feuer aus" gemeldet. Um das Dachgeschoss auf Glutnester zu kontrollieren, muss nahezu die gesamte Dachhaut abgedeckt werden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten werden sich noch bis in die Abendstunden hinziehen.
Text: Andre Mau
Fischsterben im Steinhuder Meerbach
Neustadt a. Rbge., Region Hannover, 05.09.2011
Um 15:55 h heute Nachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Mardorf an den Rad-Rundweg um das Steinhuder Meer gerufen. Dort ist zuvor Passanten ein größeres Fischsterben und ein sonderbarer Geruch im Bereich der Brücke über den Steinhuder Meerbach aufgefallen. Die ersten Einsatzkräfte stellten fest, dass sich das Fischsterben in großer Zahl über eine Strecke von ca. 600 m entlang des Meerbaches, von dem östlich gelegen Wehr aus hinzog. Da die Ursache mit den Mitteln der Ortsfeuerwehr Mardorf nicht ausgemacht werden konnte, wurde zusätzlich die ABC-Messeinheit der Feuerwehr Neustadt und die Untere Wasserbehörde an die Einsatzstelle gerufen. Messungen ergaben schnell, dass der Sauerstoffgehalt im Meerbach mit 0,2 mg Sauerstoff pro Liter Wasser deutlich unter dem Normalwert von 10 mg Sauerstoff pro Liter lag.
Weitere Messungen zwischen dem Wehr und der Mündung in das Steinhuder Meer ergaben, dass sich das Problem des Sauerstoffmangels und das Fischsterben bis in den Mündungsbereich in das Steinhuder Meer hin fortsetzten. Um Messungen in diesem Bereich vorzunehmen, kam das Rettungsboot der Feuerwehr Steinhude zum Einsatz.
Durch die Erhöhung der Durchflussmenge am Wehr durch einen Mitarbeiter des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft, wird nun der Sauerstoffgehalt im Meerbach wieder erhöht. Bis zu einer Normalisierung wird jedoch noch einige Zeit vergehen.
Mitglieder des Angelvereins Mardorf, der Pächter des Meerbaches in dem betroffenen Bereich ist, und die Feuerwehr Mardorf, sammelten die toten Fische vom Meerbach so weit wie möglich ab.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Nächtlicher Alarm der Brandmeldeanlage
Norderney, Lk. Aurich, 05.09.2011
In der Nacht zu Montag, um 02:02 h, folgte die 26. Auslösung einer Brandmeldeanlage im Jahre 2011!
Einsatzort war das Schulheim des Märkischen Kreises in der Luciusstrasse. Sofort machten sich 18 Einsatzkräfte auf den Weg zum Feuerwehrhaus. Der Leiter der Feuerwehr fuhr direkt zum Einsatzobjekt.
Noch vor Ankunft des Einsatzleiters im Einsatzobjekt wurde von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Aurich gemeldet, das vom Einsatzort die Rückmeldung "Fehlalarm" über die zuständigen Verantwortlichen gemeldet worden ist.
Es wurde die Brandmeldeanlage vor Ort zurückgestellt.
Der Einsatz vom Feuerwehrhaus aus wurde darauf hin abgebrochen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Gartenhütte brennt - entzündete Grillkohle Komposthaufen?
Brietlingen, Lk. Lüneburg, 05.09.2011
Vermutlich nicht vollständig abgelöschte Grillkohle führte in den Nachtstunden zum 05.09.11 zu einem Brand einer Gartenhütte an der
Bundesstraße. Zeugen hatten gegen 01:45 h Feuerschein bemerkt und
die Polizei alarmiert. Die Grillkohle hatte Teile eines Komposthaufens in Brand gesetzt, der wiederum auf die Metallgartenhütte im Bereich einer Hofstelle übergriff. Die Ermittlungen dauern an.
Text: Torsten Baxmann
Erneut Fehlalarm im Kloster
Springe, Region Hannover, 05.09.2011
Um 10:11 h wurden die Feuerwehren aus Holtensen und Eldagsen erneut zum Kloster Wülfinghausen, Mehler Straße, alarmiert, nachdem dort die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Noch vor Abrücken der ersten Kräfte wurde die Regionsleitstelle Hannover telefonisch aus dem Objekt informiert, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Insoweit rückten Kräfte der Feuerwehren Holtensen zur Kontrolle zum Objekt aus.
Text: Polizei Braunschweig
Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person
Salzgitter, 05.09.2011
Ein Pkw-Fahrer, 26 Jahre alt, aus dem Jerichower Land kommt auf der zweispurigen BAB mit seinem Pkw Skoda Octavia zunächst nach links gegen die dortige Schutzplanke, schleudert von da aus über die Fahrbahn nach rechts in den Grünstreifen und wieder zurück auf die Fahrbahn, wo er schließlich auf dem Überholfahrstreifen quer zum Stehen kommt. Einige nachfolgende Fahrzeuge können gerade noch ausweichen, ein 28-jähriger Fahrer aus Göttingen in seinem VW Crafter, der den Überholfahrstreifen in Richtung Kassel befährt, jedoch nicht. Er prallt frontal in den querstehenden Pkw.
Der Fahrer des Pkw Skoda wird tödlich verletzt. Der Fahrer des VW Crafter kommt mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus.
Die Unfallaufnahme wurde durch die Autobahnpolizei Braunschweig zeitweiliger Einsatz durch zwei Fustw. der PI Salzgitter Voll-Sperrung der Richtungsfahrbahn Kassel Ableitung des Verkehrs Feuerwehr Salzgitter und örtliche Feuerwehren vor Ort Notarzt- und Rettungswagen sowie Bestattungsunternehmen vor Ort Gutachter vor Ort örtliche Bergungsunternehmen zum Abtransport der Fahrzeuge Autobahnmeisterei Braunschweig am Ort örtliche Pressevertreter vor Ort.



