BLAULICHT: Einsätze
Text: Feuerwehr Hamburg
Wasser in der Wohnung
Wachrevier: Innenstadt, 30.10.2011
Im Bereich der Bahnhofes Jungfernstieg waren die Wasserhebepumpen ausgefallen und Stauwasser drängte in den Bahnhofsbereich.
Die Feuerwehr setzte zwei Elektrotauchpumpen und ca. 300 m B-Schläuche ein, um das eingedrungene Wasser aus einem Sammelschacht in einen anderen Schacht mit funktionierender Wasserförderpumpe weiterzuleiten. Die Einsatzstelle wurde der Hochbahn übergeben.
Text: Sven Geist
Wasserrohrbruch ruft Feuerwehr auf den Plan
Hagenburg - Altenhagen, Lk. Schaumburg, 30.10.2011
Zu einem Wasserschaden wurde die Feuerwehr Hagenburg - Altenhagen am Sonntag in die Straße Am Feldend gerufen.
Bei der ersten Erkundung wurde festgestellt, das im Keller eines Wohnhauses ca. 1,50 m Wasser stand. Die Feuerwehr pumpte mit einer Tragkraftspritze und einer Tauchpumpe das Wasser ab.
Insgesamt waren acht Feuerwehrmänner ca. zwei Stunden im Einsatz.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Kleine Feuer verursachen minimalen Schaden
Lüchow, Lk. Lüchow-Dannenberg, 30.10.2011
In den Abendstunden des 31.10.11 gerieten auf einem Baustellengelände und bei einem Einkaufsmarkt Papiersäcke bzw. ein Papiercontainer in Brand. Gegen 19:00 h brannten auf einer Baustelle in der Salzwedeler Straße mehrere Papiersäcke. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr schnell abgelöscht, so dass kein Schaden entstand. Gegen 20:25 h kam es bei einem Supermarkt in der Seerauer Straße zu Qualmentwicklungen. Aufgrund eines kleineren Brandes in einem verschlossenen Container mit gepresstem Papier drang Rauch nach außen. Ursächlich könnte hier ein technischer Defekt in der sogenannten Volumenverminderungsschnecke, welche als Zuführung dient,
gewesen sein. Es entstand kein nennenswerter Schaden.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Papiercontainer brennen
Nartum, Lk. Rotenburg , 30.10.2011
Am Montag, 31.10.11, ist es kurz nach 20:00 h zum Brand in einem
Papiercontainer im Bereich einer Gaststätte an der Straße Zum Mühlenweg in Nartum gekommen. Als die Freiwillige Feuerwehr eintraf, rauchte es noch. Die Feuerwehr löschte den Container ab.
Eingesetzt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Nartum und Horstedt mit insgesamt 20 Feuerwehreinsatzkräften und drei Fahrzeugen.
Bislang gibt es keinerlei Hinweise, wie es zu dem Brand kommen konnte. Wer der Polizei Hinweise geben kann, sollte das Polizeikommissariat in Zeven unter der Telefonnummer 04281-93060 informieren.
Text: Polizei Wolfsburg
Zwei 14-Jährige zündeln mit Feuerwerkskörpern
Helmstedt, Lk. Helmstedt, 30.10.2011
Nach dem Brand eines Glascontainers in Helmstedt wurden am Montagabend zwei 14-jährige Schüler im Rahmen einer Sofortfahndung gestellt. Der Container wurde völlig zerstört. Die beiden Jugendlichen räumten ein, in den Behälter Feuerwerkskörper geworfen zu haben.
Gegen 18:20 h ging der Notruf über den brennenden Container in der Straße Dammgarten Ecke Braunschweiger Straße bei den Einsatzleistellen von Feuerwehr und Polizei ein. Etwa gleichzeitig erreichten wenig später Feuerwehr und Streifenwagen den Einsatzort. Feuerwehrkräfte brachten die Flammen schnell unter Kontrolle.
Parallel wurde eine sofortige Fahndung nach einer Gruppe von Jugendlichen ausgelöst, die in Richtung Dürerplatz gegangen sei. Zeugen hatten den Vorfall am Container beobachtet und den wichtigen Hinweis gegeben. Polizisten trafen kurz darauf die Gruppe aus Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren am Dürerplatz an.
Zunächst sei vor einem Einkaufsmarkt gezündelt worden, bevor auch Knallkörper in den Container gesteckt worden seien, so die beiden
14-jährigen Beschuldigten aus Helmstedt. Das Motiv der Jugendlichen steht bislang noch nicht fest.
Text: Polizei Salzgitter
Scheunenbrand
Haverlah, Lk. Wolfenbüttel, 30.10.2011
Vermutlich durch Schweißarbeiten, die an einem Dach durchgeführt wurden, ist am 31.10.11 um 14:30 h eine Scheune in der Feldstraße in Haverlah in Brand geraten.
Während der Dacharbeiten hatten die Arbeiter eine Rauchentwicklung in der Scheune, die als Lagerhalle genutzt wird, festgestellt und mit eigenen Mitteln versucht, den Brand zu löschen. Da dies nicht möglich war informierten sie die Feuerwehr. Personen wurden nicht verletzt.

Text: Mirko Kreikenbohm
Foto: Feuerwehr Ingeln-Oesselse
Buschbrand an BAB 37
Ingeln-Oesselse, Region Hannover, 30.10.2011
Am Abend um 19:46 h wurden die Feuerwehr aus Ingeln-Oesselse durch Ihre Alarmmelder zu einem Feuer an der BAB 37 in der Höhe des Autobahnkreuz Süd gerufen. Die Alarmmeldung lautete Flächenbrand.
Bereits auf der Anfahrt sahen die Einsatzkräfte den hellen Flammenschein.
Ca. 50 qm Gestrüpp und Büsche brannten lichterloh. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges (TLF), welche als erste am Einsatzort eintrafen, rüsteten sich sofort mit schwerem Atemschutz aus und begannen mittels der Schnellangriffseinrichtung des Fahrzeuges die Flammen zu löschen. Hierfür wurde das Löschwasser aus dem Wassertank des TLF genommen. Auch ein Trupp des eintreffenden Löschgruppenfahrzeuges (LF) rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus und begann mit der Brandbekämpfung.
Da an der Einsatzstelle keine Wasserentnahme aus einem Hydrant oder einem offenen Gewässer möglich war, wurden die Feuerwehr Gleidignen mit ihrem TLF nach alarmiert.
Nach dem Löschen der Flammen wurden intensive Nachlöscharbeiten durchgeführt, da sich das Feuer und die Hitze im Erdreich und die Wurzeln vorgearbeitet hatte. Es wurde noch zusätzlich ein Schaumteppich ausgebracht.
Weitere Einsatzkräfte des LF aus Ingeln-Oesselse leuchteten die Einsatzstelle aus.
Nach ca. 50 Minuten konnten die Einsatzkräfte aus Ingeln-Oesselse und Gleidingen wieder einrücken.
Insgesamt war die Feuerwehr Ingeln-Oesselse mit 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, die Ortsfeuerwehr Gleidingen mit drei Einsatzkräften und einem Fahrzeug sowie die Autobahnpolizei und Polizei in Einsatz.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Brennende Reifen blockieren Straße
Dannenberg, Lk. Lüchow-Dannenberg, 30.10.2011
In der Nacht zum 30.10.11 entzündeten unbekannte Täter auf der Landesstraße 256 bei Schmetz Heide mehrere Reifen und Stroh, wodurch
der Fahrbahnbelag oberflächlich in Mitleidenschaft gezogen wurde; die
Straße jedoch weiterhin befahrbar ist.
Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise werden von der Polizeistation Dannenberg Tel. 05861/800790 entgegen genommen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Inbrandsetzung eines Lkw scheitert
Zeugenaufruf!
Lehrte, Region Hannover, 30.10.2011
Der 33-jährige Fahrzeugführer wurde am Sonntagmorgen von einem
Nachbarn darauf angesprochen, dass sein Lkw in der Nacht angezündet
worden war.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten unbekannte Täter versucht, den am Freitag gegen 17:00 h an der Straße abgestellten Laster im Bereich der mit einer Plane abgedeckten Ladefläche in Brand zu setzen. Das Ergebnis: Auf der Beifahrerseite schmolz lediglich die Plane im Ösenbereich.
Zeugen die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Kriminalpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555.
Text: Polizei Salzgitter
Brand eines Pkw
Groß Stöckheim, Lk. Wolfenbüttel, 30.10.2011
Am Sonntag gegen 22:40 h geriet ein Pkw Mercedes in Brand.
Der Pkw war auf einem privaten Stellplatz in der Hauptstraße abgestellt. Am Pkw entstand trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr vermutlich Totalschaden. Durch das Feuer wurde zudem ein Holzzaun, eine Garagenwand und eine Hauswand in Mitleidenschaft gezogen.
Zur Ermittlung der Brandursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Text: Alfred Schmidt
Foto: Alfred Schmidt
Schwerer Verkehrsunfall auf B 209
Hohnstorf, Lk. Lüneburg, 30.10.2011
Am Sonntag kam es auf der B 209 in Hohnstorf / Elbe zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden eine Person schwer und zwei Personen leicht verletzt.
Gegen 17:15 h wollte eine ältere Dame, aus Lauenburg kommend, mit ihrem VW Golf von der Bundesstraße nach rechts abbiegen und verlangsamte deshalb das Tempo. Ein nachfolgender Peugeot-Lieferwagen bemerkte dieses Manöver wahrscheinlich zu spät und fuhr dem Golf in das Heck. Durch den Aufprall wurde der Wagen um seine eigene Achse gedreht, zerstörte einen Telekom-Verteiler und stürzte in die tiefer liegende Wiese. Dabei wurde die Frau schwer eingeklemmt. Ihr mit im Auto sitzender Enkel konnte von ersten Helfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Lieferwagenfahrer wurde leicht verletzt.
Die alarmierten Feuerwehren aus Hohnstorf/Elbe, Artlenburg und Echem befreiten die Seniorin mithilfe von hydraulischne Rettungsgerät (Schere und Spreizer)und übergaben sie dem Rettungsdienst.
Text: Polizei Salzgitter
Brand im ehemaligen Tierheim
Salzgitter-Lebenstedt, 30.10.2011
Am Sonntagabend geriet das ehemalige Tierheim an der Neißestraße in Brand.
Nach ersten Ermittlungen brach das Feuer zunächst in der ehemaligen Werkstatt des leerstehenden Tierheims aus, griff dann aber auch auf das ehemalige Bürogebäude über. Personen kamen nicht zu Schaden. Aufbruchspuren weisen darauf hin, dass unbekannte Täter offensichtlich an Teilen des Gebäudes gewaltsam eingewirkt haben. Ob dies im Zusammenhang mit dem Brand steht, wird geprüft. Brandstiftung schließen die Ermittler daher nicht aus.
Neben den Einsatzkräften der Polizei waren auch die Feuerwehren der Wachen I und II bei der Brandbekämpfung eingesetzt. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Text: Red.
Foto: Red.
Gesteck brannte
Empelde, Region Hannover, 30.10.2011
Kurz nach Mittag um 13:06 h wurde ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Empelde gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehren Empelde und Ronnenberg.
Im dritten Obergeschoss war eine stärkere Verqualmung erkennbar. Die Feuerwehr Empelde setzte einen Trupp unter PA ein, um den Brandherd zu lokalisieren. Die Feuerwehr Ronnenberg leiterte die DLK 23/12 über den Balkon an und erkundet von hieraus die Situation. Schnell stellte sich heraus, in der Wohnung sind keinen Personen.
Der Angriffstrupp verschaffte sich Zugang zur Wohnung und fand ein abgebanntes Gesteck auf einem Tisch vor. Ganz offensichtlich war dieses der Grund für die starke Verqualmung der Wohnung.
Die Bewohner der Nachbarwohnungen wurden zum Verlassen der Wohnungsn aufgefordert. Anschließend wurde mittel Drucklüfter das Haus rauchfrei gemacht.
Um 13:40 h war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren zwei Ortsfeuerwehren mit 43 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Porsche brannte in voller Ausdehnung
Fleestedt , Lk. Harburg, 30.10.2011
Ein Pkw Brand hat in der Nacht zu Sonntag die Feuerwehr Fleestedt auf den Plan gerufen.
Die Feuerwehr war durch die Winsener Rettungsleitstelle um 00:09 h alarmiert worden, im Fleestedter Ring sollten Garagen brennen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Pkw Porsche unweit von einer Garagenwand geparkt im Vollbrand. Zwei der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und begannen mit den Löscharbeiten. Mit einem C-Strahlrohr und in der Folge mit einem Schaumrohr führten sie die Brandbekämpfung durch, das Feuer war binnen kürzester Zeit unter Kontrolle. Trotz des raschen Löscheinsatzes brannte der Porsche vollständig aus, das rückwärts stehende Garagengebäude blieb von den Flammen unversehrt.
Für die Feuerwehr war der Einsatz nach rund 45 Minuten beendet, die weiteren Ermittlungen hat die Polizei übernommen. Die Brandursache ist noch unbekannt, aufgrund des Fahrzeugtyps dürfte der Sachschaden enorm ausfallen.
Text: Polizei Wolfsburg
Zeugen zu Containerbränden gesucht
Wolfsburg-Fallersleben, 29.10.2011
Bei zwei Containerbränden wurden am Wochenende in Fallersleben insgesamt sechs Müllbehälter völlig zerstört.
Zunächst gerieten am Samstagabend gleich vier Abfallcontainer gegen 20:15 h in der Leharstraße in Brand. Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr um 17:15 h zu einem weiteren Feuer an der Wolfsburger Landstraße gerufen. In beiden Fällen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Möglich sei, dass durch Knallkörper die Feuer entstanden. Die Beamten hoffen auf Zeugen, die Hinweise zu den Fällen geben können. Beobachtungen bitte an die Polizei Fallersleben unter Telefon 05362-967000.
Text: Polizeidirektion Hannover
Unbekannte zünden Container an
Zeugenaufruf!
Hannover, 29.10.2011
Am Samstagmorgen haben unbekannte Täter an der Brabeckstraße (Kirchrode) einen Papiercontainer in Brand gesetzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein 54-jähriger Taxifahrer hatte das Feuer gegen 04:20 h bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der in Brand gesetzte Müllcontainer vor der Gebäudewand eines kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäudes abgestellt. Durch das Feuer wurden auch die Gebäudewand sowie ein Fenster beschädigt.
Die Kripo geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus, die Ermittlungen dauern an.
Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555.
Text: Günther Schönekeß, Feuerwehr Hannover
VIP-Zelt abgebrannt
Hannover, 29.10.2011
Auf dem Gelände des „TSV Fortuna Sachsenross“ befand sich ein Veranstaltungszelt, das in der Nacht bei einem Brand völlig zerstört wurde. Menschen wurden nicht verletzt.
Um 02:10 h wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Brand in die Hebbelstraße (Stadtteil Sahlkamp) alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Veranstaltungszelt bereits im Vollbrand.
Zur Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutzgeräten mit einem C-Strahlrohr eingesetzt. Dabei wurde auch eine Gasflasche geborgen und von der Feuerwehr gekühlt.
Das Zelt wurde durch das Feuer komplett zerstört.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 14 Einsatzkräften und
fünf Fahrzeugen vor Ort.
Text: Rüdiger Kühn, Feuerwehr Hannover
Brand in Transformatorenstation
Hannover, 29.10.2011
Gegen 17:45 h geriet die Transformatorenstation eines Geschäftsgebäudes in der Rundestraße in Brand. Die entstehende Verrauchung breitete sich auch auf eine angrenzende Tiefgarage aus. Menschen wurden bei diesem Brand nicht verletzt.
Um 17:53 h wurde die Feuerwehr Hannover durch die automatische Brandmeldeanlage eines Geschäftsgebäudes in der Rundestraße alarmiert.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte lokalisierten anhand der Melderkarten sehr schnell ein Feuer in der zum Gebäude gehörenden Transformatorenstation. Das Feuer konnte von einem Einsatztrupp schnell mit Kohlendioxid gelöscht werden.
Bedingt durch das Brandgeschehen kam es zu einer Rauchentwicklung in der angrenzenden Tiefgarage. Der Brandrauch wurde durch die stationäre Be- und Entlüftung der Tiefgarage abgeführt. Es kam nur kurzzeitig zu Behinderungen im Betrieb des Parkhauses. Eine Räumung des Untergeschosses war aufgrund der geringen räumlichen Rauchausbreitung nicht erforderlich.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit fünf Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz. In Bereitstellung stand noch ein weiterer Löschzug und ein Sonderfahrzeug, da parallel die automatische Brandmeldeanlage der Tiefgarage als Alarm einlief.

Text: Markus-Björn Peisker
Foto: Markus-Björn Peisker
Ammoniakaustritt sorgt für Gefahrguteinsatz
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 29.10.2011
In einem Unternehmen der Lebensmittelindustrie an der Lüner Rennbahn kam es gegen 16:00 h durch eine Betriebsstörung zu einem verstärkten Ammoniakaustritt.
Die Feuerwehr Lüneburg ließ daraufhin weite Bereiche des Areals und auch die Belegschaft eines benachbarten Industriebetriebes evakuieren. Einige Mitarbeiter klagten über Reizungen der Atemwege. Insgesamt wurden 53 Personen durch die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des DRK Kreisverbandes Lüneburg und den LNA erfasst und untersucht. Fünf Personen wurde eine vorsorgliche Behahndlung im Klinikum empfohlen.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot, darunter Spezialisten für die Gefahrgutdetektion bzw. –beseitigung, im Einsatz. Gegen 18:30 h konnte die Leckage geortet und geschlossen werden. Starke Belüftungsmaßnahmen und begleitende Umfeldmessungen hielten bis zur Freigabe der Einsatzstelle um etwa 19:30 h an.
Eingesetztes Material: 1 x C, 1 x C-Dekon, 2 Trupps PA, 3 Trupps CSA,
Chipmesssystem, Explosionsmessgerät, WBK, diverse Überdruckbelüfter, Dekon-Dusche, Schnelleinsatzzelt, diverse Stromerzeuger, diverse Beleuchtung (auch über Hubrettungsfahrzeuge), Werkzeug, Messtechnik und –Fahrzeuge
der Kreisfeuerwehr
Text: Polizeidirektion Hannover
Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen
Hannover, 29.10.2011
Am Samstag gegen 00:00 h ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Rotekreuzstraße (Groß Buchholz) zu einer Brandlegung gekommen. Es ist niemand verletzt worden. Die Polizei nahm einen 26-jährigen Tatverdächtigen fest.
Bisherigen Ermittlungen zufolge war es zwischen dem 26-Jährigen und einer 24 Jahre alten Nachbarin schon seit längerer Zeit immer wieder zum Streit gekommen. Vermutlich hat der junge Mann daraufhin im Laufe der Nacht den Türvorleger vor der Wohnungstür der 24-Jährigen - die zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war - mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt. Da das Feuer schnell bemerkt und die Feuerwehr alarmiert wurde, konnte ein Übergreifen der Flammen vom Fußabtreter auf die Wohnungstür verhindert werden. Diese trug lediglich geringe Schäden davon.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Ermittler bemerkten den
mutmaßlichen Täter in der Nähe des Brandortes und wollten ihn zu den
Tatumständen befragen. Dabei fiel ihnen in seiner Wohnung eine Flasche mit brennbarer Flüssigkeit ins Auge. Daraufhin nahmen sie den 26-Jährigen, der der Polizei wegen Eigentums-, Drogen- und Gewaltdelikten bekannt ist, fest. Außerdem soll er dem Opfer bereits in der Vergangenheit gedroht haben. Während seiner Vernehmung bestritt er die Tat.
Die Staatsanwaltschaft ordnete nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen seine Entlassung an. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Text: Sven Meyer
Foto: Sven Meyer
Gefahrgutunfall auf der Insel
Langeoog, Lk. Wittmund, 29.10.2011
Am Samstagnachmittag gegen 14:00 h wurde der Gefahrgutzug des Landkreises Wittmund zur Unterstützung der Feuerwehr Langeoog alarmiert.
In einem Hotel auf der Insel Langeoog kam es nach einer Reaktion mit Calciumhypochlorit, welches zur Wasseraufbereitung in Schwimmbädern genutzt wird, zu einer Freisetzung von Chlorgas.
Rund 35 Einsatzkräfte und vier Einsatzfahrzeuge setzten gegen 14:45 h auf die Insel über.
Die Einsatzkräfte gingen in Chemikalienschutzanzügen (CSA) vor, um Messungen durchzuführen und um den Gefahrstoff zu bergen.
Um 18:10 h war der Einsatz beendet.

Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel (Heidekreis)
Foto: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel (Heidekreis)
20-Jähriger bei Verkehrsunfall tödlich verletzt
Heber, Lk. Heidekreis, 29.10.2011
Kurz nach 02:00 h erlitt ein 20-Jähriger bei einem Verkehrsunfall bei Heber tödliche Verletzungen. Der Barsinghausener war mit seinem schwarzen Toyota Corolla auf der Bundesstraße 3 in Richtung Soltau gefahren. Er kam mit dem Pkw nach rechts von der Straße und prallte frontal gegen eine circa 30 cm dicke Birke. Der Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb kurz darauf an der Unfallstelle.
Der Leichnam musste durch die Feuerwehren Schneverdingen und Heber, die mit sieben Fahrzeugen und 34 Kräften im Einsatz waren, mit
hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Während der Bergungsarbeiten wurde die Bundesstraße voll gesperrt, der Verkehr abgeleitet.

Text: Carsten Schmidt
Foto: Carsten Schmidt
Feuer am Gebäude
Bleckede, Lk. Lüneburg, 29.10.2011
Am frühen Samstagabend wurden die Feuerwehren Alt Garge und Bleckede alarmiert. In Alt Garge hatten Anwohner ein Feuer an ihrem Haus gemeldet, das sie selbst bereits gelöscht hatten.
Da das Fahrzeug der Feuerwehr Alt Garge defekt war, wurde ein Fahrzeug Bleckede zur Unterstützung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte qualmte der Haufen Brennholz nur noch. Der Holzstapel war an der Hauswand aufgeschichtet gewesen. Zufällig hatten die Anwohner das Feuer bemerkt und mittels Wasser aus der nahen Regentonne gelöscht.
Die Einsatzkräfte nahmen einen Schnellangriffsschlauch für Nachlöscharbeiten vor. Der Einsatz war nach wenigen Minuten beendet.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Text: Polizeidirektion Hannover
Foto: Red.
Brand einer Sporthalle
Heeßel, Region Hannover, 29.10.2011
Am Abend gegen 22:15 h ist in einem Anbau einer Sporthalle an der Dorfstraße (Burgdorf/Heeßel) ein Brand ausgebrochen, der im Verlauf auch die Sporthalle in Mitleidenschaft gezogen hat.
Verletzte hat es nicht gegeben.
Eine 44-jährige Anwohnerin hatte gegen 22:15 h den Brand im Bereich des Küchenanbaus bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert.
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen
der Flammen vom Anbau auf das Dach der Sporthalle nicht mehr verhindert werden. Der Brand zerstörte das Dach des Anbaus vollständig und das der Halle teilweise. Verletzt wurde niemand.
Einsturzgefahr besteht derzeit nicht mehr.

Text: Joachim Komander
Foto: Joachim Komander
Wohnhausbrand
Deutsch Evern, Lk. Lüneburg, 28.10.2011
Zu einem Wohnhausbrand wurden die Ortsfeuerwehren Deutsch Evern, Melbeck, Embsen sowie der Einsatzleitwagen aus Kolkhagen um 01:28 h in die Timelohstraße in Deutsch Evern gerufen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren schlugen die Flammen schon auf der linken Giebelseite aus dem Dach.
Rasch breitete sich das Feuer im gesamten Dachstuhl aus. Mit Atemschutzgeräten versehen mussten Feuerwehrleute auf das Dach, um im Firstbereich die Dachpfannen abzudecken, damit die Glutnester bekämpft werden konnten.
Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte bis 06:00 h an der Einsatzstelle.
Die vier Bewohner, die sich zur Brandausbruchzeit in dem Haus befanden, mussten mit leichten Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt werden.
Ausgebrochen ist das Feuer in der Wohnzimmerwand des Fertighauses im Bereich hinter dem Kamin und hat sich innen bis zum Dachstuhl ausgebreitet.
Durch das Löschwasser wurden die Gipskartonplatten an der Decke aufgeweicht und stürzten teilweise ein. Das Haus ist durch das Feuer und dem Löschwasser komplett unbewohnbar geworden.
Text: Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta
Brand eines Bauernhofes
Friesoythe- Ahrensburg: Lk. Cloppenburg, 28.10.2011
Am Freitag gegen 04:00 h kam es zum Brand eines ehemaligen bäuerlichen Gehöfts am Küstenkanal (B401).
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Hauptgebäudes voll in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe und Altenoythe war mit 40 Feuerwehrleuten vor Ort und konnte den Brand am frühen Vormittag löschen. Durch die Rauchentwicklung und die Vielzahl der eingesetzten Kräfte musste die Bundesstraße 401 komplett gesperrt werden, die Sperrung wurde um 09:30 h wieder aufgehoben.
Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Gebäude, das Anwesen stand seit längerer Zeit leer. Zur Brandursache können bislang keine Angaben gemacht werden, da es den Brandermittlern noch nicht möglich war, das Gebäude zu betreten. Wer Angaben zum Brand machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Cloppenburg, Tel.: 04471-1860-0 in Verbindung zu setzen.
Text: Polizeininspektion Diepholz
Pkw rast in Personengruppe
Rehden, Lk. Diepholz, 28.10.2011
Eine 15-köpfige Personengruppe war in Rehden auf der Düversbrucher Straße zu Fuß in Richtung Rehden mit einem für die Region traditionellen "Kilmerstuten" unterwegs. Die Gruppe ging am rechten Fahrbahnrand und war zum Teil mit Warnwesten und Lichtquellen ausgerüstet.
Ein 27-jähriger Mann aus Rehden kam mit seinem VW Golf von hinten auf die Gruppe zugefahren. Vermutlich wurde der Fahrer durch entgegenkommende Fahrzeuge geblendet, so dass er die Personengruppe nicht rechtzeitig erkannte.
In Höhe der Einmündung zur Herm.-Düver-Straße fuhr er in die Gruppe hinein. Durch den Zusammenprall mit dem Fahrzeug verstarb eine 58-jährige Frau noch an der Unfallstelle. Eine 43-jährige Frau erlag auf dem Weg in ein Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.
Drei weitere Personen aus der Gruppe wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten stehen zum Teil erheblich unter Schock. Der Fahrer des VW Golf blieb nahezu unverletzt, er steht ebenfalls erheblich unter Schock. Zur Betreuung aller beteiligten Personen wurde ein vierköpfiges Seelsorgerteam eingesetzt.
Vor Ort waren neben drei Rettungswagen und einem Notarzt auch die Feuerwehren aus Rehden und Düversbruch zur Ausleuchtung der Unfallstelle.
Derzeit ist die Straße noch für die Bergungs- und Unfallaufnahmemaßnahmen voll gesperrt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Verden wurde das Unfallfahrzeug beschlagnahmt. Ein Gutachter wurde mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg
Unfall mit verletzter Person
BAB 261 Lk. Harburg, 28.10.2011
Am Freitag gegen 13:05 h befuhr eine 63jährige Dame aus dem Kreis Harburg mit ihrem Opel Omega die BAB 261 (Eckverbindung Harburg / BAB 7 zur BAB 1) in Richtung Hamburg.
In Höhe der Unfallstelle wollte sie vom rechten auf den linken
Fahrstreifen wechseln. Hierbei übersah sie jedoch den von hinten mit
hoher Geschwindigkeit kommenden Opel Senator eines 27-jährigen Oldenburgers. Dieser versuchte noch auszuweichen, prallte jedoch in das Heck des Omegas. Die Fahrzeuge schleuderten gegen die Schutzplanke und kamen auf der Fahrbahn zum Stehen.
Bei dem Unfall wurde eine 28-jährige Mitfahrerin aus dem Winsener Opel leicht verletzt.
Ausgetretene Betriebsstoffe (Öl, Kraftstoff) mussten durch die
eingesetzten Feuerwehren aus Leversen und Tötensen abgestreut werden.
Zur Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn waren für die Dauer von zwei Stunden beide Fahrsrteifen gesperrt, der Verkehr lief über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Es staute sich auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Zypresse in Brand geschossen
Munster, Lk. Heidekreis, 28.10.2011
Mit Leuchtmunition haben Unbekannte gegen 19:15 h eine circa fünf Meter hohe Zypresse auf einem Grundstück an der Nordstraße in Brand geschossen.
Die Feuerwehr Munster rückte mit vier Fahrzeugen und 21 Mann an und löschte die Flammen.

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Polizeiinspektion Lüneburg
Schadensfeuer macht Wohnhaus unbewohnbar
Deutsch Evern, Lk. Lüneburg, 28.10.2011
Ein Schadensfeuer und die daraus resultierenden Löscharbeiten
haben in den Nachtstunden ein Wohnhaus mit Einliegerwohnung in der Timelostraße unbewohnbar gemacht.
Gegen 01:25 h wurde die Hauseigentümerin durch Geräusche geweckt, bemerkte kurz darauf Rauchentwicklungen und aufschlagende Flammen aus dem
Wohnzimmer. Daraufhin alarmierte sie Feuerwehr und Polizei. Der Brand
breitete sich im weiteren Verlauf bis zum Dachgeschoss und dem darüber liegenden Spitzboden aus. Der Spitzboden brannte dabei vollständig aus; eine Zwischendecke unterhalb des Spitzbodens stürzte teilweise ein.
Für die mehrstündigen Löschmaßnahmen waren rund 60 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren im Einsatz. Das dort wohnende Ehepaar, beide 50 Jahre, der 26jährige Sohn sowie dessen Freundin erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden ins Städtische Klinikum gebracht.
Als Brandursache können derzeit weder Brandstiftung noch technischer Defekt ausgeschlossen werden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Pkw-Brand
Hannover, 28.10.2011
Am Morgen ist gegen 03:00 h an der Straße Im Heckenweg (Herrenhausen) der abgestellte Pkw Rover einer 31-Jährigen in Brand geraten.
Eine Anwohnerin sowie die Halterin selbst hatten am frühen Morgen
den brennenden Rover bemerkt und die Polizei verständigt. Die 31
Jahre alte Frau hatte ihren Pkw eigenen Angaben zufolge zuletzt am
vergangenen Samstagnachmittag bewegt und ihn danach am Fahrbahnrand
abgestellt. Der Wagen ist im vorderen Bereich komplett ausgebrannt.
Die Ursache des Feuers ist zurzeit noch ungeklärt, die Ermittlungen
dauern an.
Text: Polizeiinspektion Celle
71-Jährige bei Unfall schwer verletzt
Celle, Lk. Celle, 28.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 wurde am Morgen
eine 71 Jahre alte Frau schwer verletzt. Auf der Fahrt Richtung Celle
kam sie von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Die Cellerin war gegen 11:10 h mit ihrem Nissan von Wolthausen in Richtung Celle unterwegs. Etwa 500 Meter vor Groß Hehlen kam sie mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug stark beschädigt und die Fahrerin eingeklemmt. Die Freiwillig Feuerwehr musste das Dach es Pkw aufschneiden, um die Frau aus dem Wrack zu befreien.
Sie wurde mit schwersten Verletzungen in ein Celler Krankenhaus gebracht.
Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Bundesstraße voll gesperrt - der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Pkw in Flammen
Laatzen, Region Hannover, 28.10.2011
Heller Flammenschein und eine große Rauchwolke wieß den Einsatzkräften der Laatzener Feuerwehr am Morgen den Weg zur Einsatzstelle. Auf dem Parkplatz der Laatzen-Arkaden brannte ein Personenwagen. Menschen wurden nicht verletzt.
Es war 07:56 h, als die Funkmelder schrillten: Brennt Personenwagen auf dem neuen Parkplatz am Leine-Center, lautete die Meldung.
Zehn Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen machten sich umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle. Vor Ort fanden sie einen Audi 80, älterer Bauart vor, im Motorraum loderten Flammen. Mit einer Schaumpistole löschte der Angriffstrupp unter Atemschutz die Flammen. Mit Werkzeug wurde die Motorhaube geöffnet, um an die Flammen heranzukommen. Auch im Fahrgastraum hatten die Flammen schon Schaden angerichtet. Der Inhalt von zwei Schaumpistolen reichte aus, um die Flammen zu löschen. Die 44-jährige Fahrerin des Audi aus Lehrte schaute den Bemühungen der Feuerwehr zu, sie hatte noch versucht, mit einem handelsüblichen Feuerlöscher ihren Wagen zu löschen, diesen misslang allerdings.
Die Lehrterin war auf dem Weg zur Arbeit in Laatzen, als auf der Erich-Panitz-Straße plötzlich der Wagen "stotterte" und langsam wurde. Plötzlich rauchte es und Flammen schlugen aus dem Motor. Geistesgegenwärtig steuerte sie den Audi an den rechten Fahrbahnrand und bleib schließlich in der Auffahrt zu Lidl stehen.
Auslaufende Flüssigkeiten wurden mit zwei Sack Ölbindemittel aufgefangen. Verletzt wurde niemand.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Lastzug fährt auf haltenden Sattelzug auf
Halvesbostel/BAB 1, 28.10.2011
Am frühen Freitagmorgen ist es um 04:50 h auf der BAB 1 bei Halvesbostel in Richtung Bremen erneut zu einem Auffahrunfall infolge Unachtsamkeit gekommen, weil ein Trucker gegen einen Sattelzug fuhr, der rechts neben dem Hauptfahrstreifen auf der Pannenspur abgestellt worden war.
Kurz hinter einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Hollenstedt und Heidenau blieb ein 61-jähriger Kraftfahrer aus Munster mit seinem Sattelzug aufgrund eines Defektes seines digitalen EG-Kontrollgerätes auf dem Seitenstreifen liegen. Zur Absicherung seiner Beförderungseinheit schaltete er das Warnblinklicht ein.
Ein 59-jähriger Kraftfahrer aus dem Kreis Witten befuhr zu diesem
Zeitpunkt mit seinem Lastzug den Hauptfahrstreifen der bereits ausgebauten dreistreifigen BAB 1.
Vermutlich aus Unachtsamkeit kam er nach rechts auf den Standstreifen und kollidierte hier mit seinem Lkw mit dem linken Heckbereich des haltenden Sattelzuges.
Der Lastzug des Witteners kam anschließend vollkommen beschädigt auf dem Haupt- und mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der Anhänger seines Lastzuges war umgekippt. Die Ladung, diverse Pakete, verteilten sich dabei auf der gesamten Fahrbahnbreite.
Ein nachfolgender 57-jähriger niederländischer Kraftfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr ebenfalls mit seinem Sattelzug auf den verunglückten Gliederzug auf.
Wie durch ein Wunder entstieg der Wittener seinem Fahrzeug nahezu
unverletzt, wurde aber vorsorglich dem Krankenhaus zugeführt. Die beiden anderen Kraftfahrer blieben unverletzt.
Die Hansalinie musste für die Bergungsarbeiten ab der Anschlussstelle
Hollenstedt voll gesperrt werden.
Neben den Autobahnpolizeien Sittensen und Winsen/Luhe waren ein
Rettungswagen aus dem Landkreis Harburg, die Freiwillige Heidenau und
die BAB 1-mobil Service-Firma vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Papiercontainer zerstört
Zeugen gesucht!
Gifhorn, Lk. Gifhorn, 28.10.2011
Wieder brannte in der Nacht um 02:30 h ein Papiercontainer. Der Container mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern stand auf der Rückseite eines
chinesischen Restaurant in der Straße "Im Hängelmoor".
Das Feuer war gegen 02:30 h bemerkt worden. Die verständigte Feuerwehr löschte den Brand ab, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass der Container völlig zerstört wurde.
Die Brandursache ist bislang unklar. Brandstiftung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei hofft auf sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall. Wer
zu der besagten Zeit im Bereich des Containers Beobachtungen gemacht
hat, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten,
sich mit der Polizei in Gifhorn in Verbindung zu setzen.
Telefon: 05371-9800.
Text: Jens Müller, Feuerwehr Köln
Bagger beschädigt Gasleitung
Köln-Marienburg , 27.10.2011
An einer Baustelle in Köln-Marienburg beschädigte heute Morgen ein Bagger eine Gasleitung. Die Feuerwehr sicherte den Bereich während die RheinEnergie das Leck abdichtete. Die umliegenden Häuser mussten nicht geräumt werden.
Um 08:46 h hatte die Polizei die Leitstelle Feuerwehr über das Gasleck in der Goethestraße informiert. Am Unglücksort sperrten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den unmittelbaren Gefahrenbereich, 50 Meter um die Baugrube, ab und stellten den Brandschutz sicher. In der Anfangsphase musste auch der Bayenthalgürtel durch die Polizei gesperrt werden. Nach etwa 15 Minuten konnte der Bayenthalgürtel für den Verkehr jedoch wieder freigegeben werden, da die Einsatzkräfte durch kontinuierliche Messungen der Gaskonzentration eine Gefährdung ausschließen konnten.
Die Feuerwehr fand nur direkt an der Baugrube im Bürgersteig gefährliche Gaskonzentrationen. Sie kontrollierten auch die umliegenden Häuser. Lediglich im direkt angrenzenden Wohnhaus fanden sie eine leicht erhöhte, aber nicht gefährliche Gaskonzentration. Die Bewohner konnten daher in ihren Häusern bleiben.
In der Zwischenzeit begannen Mitarbeiter der RheinEnergie die Gaszufuhr zu der beschädigten Leitung abzustellen. Nach etwa zwei Stunden war die Gaszufuhr abgestellt und die Feuerwehr beendete ihren Einsatz. Beteiligt waren dabei 31 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln.
Text: Feuerwehr Hamburg
Kampfmittelfund Jürgensallee
Wachrevier: Finkenwerder, 27.10.2011
Bei Bauarbeiten wurde ein Kampfmittel gefunden. Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr identifizierte das Kampfmittel als englische Fliegerbombe, 500 lbs (rd. 250 kg) mit einem Heckaufschlagzünder.
Es werden größere Evakuierungen und Sperrungen von Nöten sein.
Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim
Brand eines Einfamilienhauses
Lünne, Lk. Emsland , 27.10.2011
In der Nacht zum Donnerstag geriet in der Straße Wehwinkel ein Wohnhaus in Brand.
Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei wurden die Bewohner gegen 01:40 h durch ein lautes Geräusch und den Alarm der Rauchmelder auf das Feuer aufmerksam. Der Mann und seine Ehefrau stellten fest, dass es im Bereich einer Lüftungsanlage, die sich direkt neben der Heizungstherme im Obergeschoss befand, brannte. Das Ehepaar konnte sich rechtzeitig und unverletzt in Sicherheit bringen und die Feuerwehr verständigen. Durch die Freiwillige Feuerwehr Lünne wurde der Brand gelöscht. Der gesamte Dachstuhl brannte aus.
Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf. Die Ursache für das Feuer steht noch nicht fest.
Text: Polizei Salzgitter
Altpapiercontainer in Brand gesetzt
Salzgitter-Lebenstedt, 27.10.2011
Bereits am vergangenen Donnerstag gegen 14:15 h setzten unbekannte Täter einen Altpapiercontainer am St.-Andreas-Weg in Brand.
Zwei ältere Damen hatten zwei Tatverdächtige am Brandort gesehen. Die beiden Damen hatten einen Mann gebeten, ihre Feststellungen der Polizei mitzuteilen, da sie selbst kein Mobiltelefon mitführten. Leider waren die Zeuginnen bei Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Die beiden Damen werden gebeten, sich bitte mit der Polizei unter Tel. 1897-0 in Verbindung zu setzen.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brand von Strohballen
Einbeck-Wenzen, Lk. Northeim, 27.10.2011
Im Einbecker Ortssteil Wenzen waren auf einer landwirtschaftlichen
Freifläche über 100 Strohballen gelagert. Am Donnerstag gegen 13:30
h hat ein unbekannter Täter diese Ballen entzündet. Durch das Feuer brannten sie auf. Das Stroh war als Futter für die Winterzeit gedacht.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brandstiftung im Tennisclub
Zeugen gesucht!
Osterode, Lk. Osterode, 27.10.2011
Am Donnerstagnachmittag gegen 16:45 h ging bei der feuerwehrtechnischen Zentrale der Alarm ein. Ca. 18 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr Osterode begaben sich darauf hin unverzüglich zum Brandort in der Scheerenberger Straße.
Hier hatten nach Zeugenaussagen drei Jugendliche ein an einem kunststoffummantelten Maschendrahtzaun befestigtes Werbebanner in Brand gesetzt. Das Banner sowie der Zaun verbrannten auf einer Länge von ca. drei Metern. Kurze Zeit später steckten unbekannte Täter im Stadtwald Osterode, etwa 100 Meter entfernt, einen Baumstumpf in Brand. Des weiteren versuchten die Täter trockenes Gras mittels Papierresten zu entzünden. Das es zu keinem Waldbrand kam, ist der frühzeitigen Entdeckung durch Passanten und der bereits vor Ort befindlichen Feuerwehr zu verdanken.
Die Polizei Osterode vermutet, dass zwischen beiden Bränden ein Tatzusammenhang besteht und bittet daher um Hinweise unter der Tel. 05522/508-0.
Originaltext:
Text: Feuerwehr Bremen
Sieben verletzte Personen
Bremen, 27.10.2011
Um 21:15 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Betriebsunfall im Fahrgeschäft „Krake“ auf dem Bremer Freimarkt gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwache 1 sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war im Fahrbetrieb der Krake eine Gondel abgerissen und in die Rückwand des Fahrgeschäftes geschleudert worden. Die Gondel war mit zwei Personen besetzt.
Beim Aufprall der Gondel wurden insgesamt sieben Personen verletzt. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte wurden die Verletzten durch den ehrenamtlichen Sanitätsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes erstversorgt.
Eine schwer verletzte Person sowie drei mittelschwer verletzte Personen wurden nach der Versorgung durch den Notarzt in Bremer Kliniken transportiert. Drei Leichtverletzte konnten nach ambulanter Versorgung vor Ort wieder entlassen werden.
Gegen 23:00 h war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Text: Lutz Wreide
Foto: Lutz Wreide
Wieder brennen Rundballen
Stove, Lk. Harburg, 27.10.2011
Erst vor wenigen Wochen hatten unzählige Rundballen auf einem Acker nahe Olderhausen aus ungeklärter Ursache gebrannt. Jetzt beschäftigte erneut ein Feuer mehrere Feuerwehren der Elbmarsch.
In den frühen Abendstunden rückten die Feuerwehren Schwinde/Stove, Rönne, Marschacht, sowie das Einsatzleit- und Führungsfahrzeug (ELW) zu einem Brand von knapp 60 Rundballen in die Feldmark der Ortschaft Stove aus. Beim Eintreffen der Feuerwehren standen bereits gut die Hälfte der aufgestapelten Rundballen in Vollbrand. Für die Einsatzkräfte war nun Eile geboten. Wasser musste von zwei Wasserentnahmestellen zusammen rund 900 Meter an die Einsatzstelle geschafft werden.
Parallel zu den Löscharbeiten, mit zeitweise vier eingesetzten Rohren, machten sich Trecker daran, die noch nicht in Mitleidenschaft gezogenen Rundballen abzufahren und aus der Gefahrenzone zu schaffen. Gerade nach dem mäßigen Sommer ist Stroh rar und somit ein wertvolles und teures Gut für die Landwirte.
Für die Feuerwehrleute ein langwieriger Einsatz. Sie mussten in mühsamer Kleinstarbeit die brennenden Rundballen immer wieder ablöschen und auseinander tragen, um an alle Glutnester zu kommen.
Text: Gerald Senft
Müllbrand in Tiefgarage
Laatzen, Region Hannover, 27.10.2011
Am Donnerstagabend brannte es in einer Tiefgarage in der Senefelder Straße in Laatzen. Verletzt wurde niemand, es entstand nur starke Rauchentwicklung.
Am heutigen Donnerstag gegen 17:56 h rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen mit drei Fahrzeugen und 21 Helfern zur ehemaligen Parkgarage in der Senefelder Straße in Laatzen-Mitte aus. Eine vorbeikommende Fußgängerin hatte Rauchschwaden gesehen.
Bei Eintreffen des ersten Fahrzeugs waren starke Rauchwolken aus dem Untergeschoss der Parkgarage zu sehen. Ein Trupp unter Atemschutz konnte Flammen in einer Ecke in der Mitte des Untergeschosses finden. Mit dem Inhalt von zwei Kübelspritzen wurden die Flammen gelöscht. Es brannten Plastikmüll und Zeitungen. Wie das Feuer entstanden ist, konnte nicht geklärt werden.
Polizisten aus Laatzen waren ebenfalls vor Ort und untersuchten die Brandstelle.
Text: Peter Fricke
Ölspur im Ort
Gehrden, Region Hannover, 27.10.2011
Mitarbeitern des Gehrdener Bauhofs wurde von dem Fahrer eines Radladers eine Ölspur gemeldet, die durch einen technischen Defekt an dem Baufahrzeug verursacht wurde.
Da sich die Spur über mehrere Straßen zog, wurde die Ortsfeuerwehr Gehrden zur Unterstützung alarmiert. Insgesamt wurden ca. 800 Meter Ölspur abgestreut und die Rutschgefahr beseitigt. Das PK Ronnenberg sicherte die Maßnahmen im laufenden Berufsverkehr mit einer Streifenwagenbesatzung ab.
Im Einsatz: Gerätewagen, LF 16, Mehrzweckfahrzeug, insgesamt 10 Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Mitarbeiter Bauhof, eine Streifenwagenbesatzung, eine Stunde Einsatzdauer
Text: Feuerwehr Bremen
Katze in Notlage
Bremen, 27.10.2011
In der Schönhausenstraße im Ortsteil Fesenfeld wurde am heutigen Vormittag eine Katze aus einer misslichen Situation befreit. Die einjährige Perserkatze befand sich vermeintlich in einem engen Rohr, dass zur Belüftung eines Hauswirtschaftsraumes diente. Dieses Rohr verlief allerdings, mit etlichen Biegungen versehen, unter dem Fundament des Hauses.
Das Rohr wurde im Bereich eines Lichtschachtes mit Handwerkszeug aufgestemmt, um einen Blick in das Rohrinnere zu gewinnen. Ohne den gewünschten Erfolg der Maßnahme, forderte der Einsatzleiter der Feuerwache 2 eine Spezialkamera an, die in Bremen nur einmal auf einem Einsatzleitwagen verlastet ist. Mit ihr ist es möglich, aus engsten Schächten oder Kanälen ein beleuchtetes Bild in Farbe zu erhalten.
In fünf Metern Entfernung zum "Eingang" des Rohres leuchteten die Augen der Katze im Kameralicht. Daraufhin wurde die Kamera von der anderen Seite eingesetzt, um der Katze den wohl nötigen Antriebsimpuls zu geben, das Rohr zu verlassen.
Text: Polizei Salzgitter
Zwei Verletzte nach Rauchgasvergiftung
Salzgitter-Lebenstedt, 27.10.2011
Gegen 02:00 h geriet am Donnerstag aus bislang ungeklärter Ursache die Einrichtung eines verschlossenen Kellerraums eines Mehrfamilienhauses an der Einsteinstraße in Brand.
Durch die Rauchentwicklung erlitten zwei Bewohnerinnen des Hauses Rachgasvergiftungen. Eine 69-jährige Rentnerin und eine 18-jährige Heranwachsende mussten zwecks weiterer Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, wo sie nach bisherigem Stand auch verblieben. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Der Brandort wurde beschlagnahmt.
Text: Torsten Baxmann
Autotür geöffnet
Springe, Region Hannover, 27.10.2011
Gegen 07:30 h wurde die Feuerwehr Alferde zum Abstreuen von auslaufenden Betriebsstoffen nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw BMW und einem Iveco Klein-Lkw im Kreuzungsbereich Alferde / Adensen auf der L 461 alarmiert.
Kurz darauf wurden durch die Regionsleitstelle die Feuerwehren aus Eldagsen und Springe dazu alarmiert, da die Fahrerin eines unfallbeteiligten Pkw in ihrem Fahrzeug eingeschlossen war.
Unter Zuhilfenahme des Rettungsspreizers wurde die Fahrertür des BMW durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Eldagsen gewaltsam geöffnet, so dass die Fahrerin den Pkw verlassen konnte. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Alferde aus den Unfallfahrzeugen auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut.
Der Feuerwehreinsatz war nach 60 Minuten beendet. Im Einsatz waren insgesamt 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Alferde, Eldagsen und Springe. Die alarmierte Feuerwehr Springe konnte noch während der Anfahrt zur Einastzstelle die Alarmfahrt abbrechen und einrücken.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Vorsätzliche Brandstiftung
Hameln, Lk. Hameln-Pyrmont, 27.10.2011
Ein 46-jähriger Hamelner steht im Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei Hameln zündete der Tatverdächtige am Dienstagabend in einer Wohnunterkunft in der Walkemühle Kleidungsstücke auf einer Fensterbank an. Seinen Angaben nach tat er dies aus Frust über die eigene Wohnsituation. Durch das Feuer wurden der
Fensterrahmen und das Zimmer durch Rauch erheblich beschädigt. Da der
Tatverdächtige unter deutlichem Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der 46-Jährige dann zur Verhinderung weiterer Straftaten in die Arrestzelle der Polizeiwache gebracht.
Text: Feuerwehr Hamburg
Frau fiel in Gleisbett
Hamburg, 26.10.2011
Eine 34-jährige Frau fiel in ein Gleisbett der S-Bahn.
Vor Eintreffen des Zuges konnte sich die Frau unter dem Bahnsteig vor der einfahrenden S-Bahn in Sicherheit bringen. Die verwirrte Frau wurde nach rettungsdienstlicher Erstversorgung von den Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus befördert. Der Triebwagenführer wurde ebenfalls erstversorgt und mit Schock-Symptomatik ins Krankenhaus befördert.
Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim
Drei Verletzte bei Unfall
Haselünne, Lk. Emsland, 26.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 13:50 h auf der Bundesstraße 402/ Abzweig zur Landesstraße 54 wurde drei Personen schwer verletzt.
Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr ein 68-jähriger Autofahrer aus Lüdenscheid mit einem Audi A 6 die Bundesstraße und verließ diese an der Ausfahrt zur Landestraße 54. Dort wollte der Fahrer nach links in Richtung Sögel abbiegen. Dabei übersah der Mann einen Bulli mit Anhänger, dessen 41-jähriger Fahrer aus Haselünne auf der Landesstraße unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß wurde der 68-jährige Audi-Fahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne befreit werden. Der Fahrer und die 66-jährige Beifahrerin kamen mit schweren Verletzungen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Bulli wurde mit leichteren Verletzungen ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand schwerer Sachschaden. Die Landesstraße im Bereich der Unfallstelle war bis gegen 15:15 h voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Neben der Polizei waren an der Unfallstelle drei Notärzte, drei Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Haselünne eingesetzt.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Fünf Schweine sterben bei Auffahrunfall
Hollenstedt, Lk. Rotenburg, 26.10.2011
Fünf Schweine starben am Mittwochmorgen um 10:30 h auf der Ladefläche eines Tiertransport-Lkw, der auf der BAB 1 bei Hollenstedt in Fahrtrichtung Bremen unterwegs war.
Ein 38-jähriger rumänischer Sattelzug-Fahrer hatte den Sicherheitsabstand nicht ausreichend eingehalten und war infolgedessen auf den Tiertransporter aus Lastrup aufgefahren.
Verletzt wurden weder der 49-jährige Fahrer des Tiertransporters, noch der Rumäne. Infolge des Unfalls und der erforderlichen Bergungsarbeiten kam es zu einem rund zehn Kilometer langen Stau auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Bremen.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Poilzeiinspektion Rotenburg
Fischfilets landen bei Bockel auf der BAB 1
Bockel, Lk. Rotenburg, 26.10.2011
Am Mittwochnachmittag kam es um 16:45 h hinter der Anschlussstelle Bockel in Richtung Hamburg zu einem Unfall zweier Lkw, bei dem ein aufgeschlitzter Kasten-Lkw Teile seiner Ladung verlor, die aus Fischfilets bestand. Die Fische verteilten sich an der Unfallstelle über die Autobahn.
Zu dem Unfall war es gekommen, als ein Müll-Lkw, der zum Export vorgesehen war, mit einer Panne auf den Standstreifen der BAB 1 in Richtung Hamburg liegen blieb.
Der Fahrer des dänischen Fisch-Lkw aus Padborg passte nicht auf und fuhr zu nah an das liegengebliebene Müll-Fahrzeug heran. Dabei schlitzte er sich den Koffer seines Lkw auf und verlor die Ladung. Verletzt wurde niemand. Allerdings musste die Autobahn vor der Freigabe zunächst von
den Fischfilets befreit werden.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Rettungshundestaffel sucht nach vermisstem Kind
Waddeweitz, Lk. Lüchow-Dannenberg, 26.10.2011
Mitarbeiter der Jugendfreizeitstätte Groß Wittfeitzen mussten in den Mittagsstunden einen 9-jährigen Jungen bei der Polizei als vermisst melden, als dieser sich offensichtlich zu Fuß vom Gelände zunächst in unbekannte Richtung entfernte.
Auch aufgrund gesundheitlicher bzw. persönlicher Einschränkungen galt der Junge als orientierungslos, so dass die Polizei umgehend eine groß angelegte Suchaktion veranlasste. Durch den Hinweis eines Landwirtes konnte die zusätzlich mit eingesetzte Rettungshundestaffel der Feuerwehr Karwitz die Spur des Jungen in Redemoißel aufnehmen. Am späten Nachmittag konnte der 9-Jährige schließlich wohl behalten in dem ca. zehn Kilometer von der Freizeitstätte entfernten Keddien aufgegriffen werden.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Blockheizkraftwerk in Flammen
Uchte, Lk. Nienburg, 26.10.2011
Am Mittwochabend gegen 22:00 h kam es im Uchter Ortsteil Lohhof bei der dortigen Biogasanlage zu einem Schadensfeuer. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet das Gebäude mit den beiden Blockheizkraftwerken in Brand.
Ein zufällig vorbeikommender Passant hatte ein Knistern wahrgenommen und den Eigentümer informiert, der dann wiederum die Feuerwehr alarmierte.
Die Löscharbeiten konnten erst nach Abstellen von Strom und Gas beginnen. Da für die benachbarte Biogasanlage Explosionsgefahr bestand, beschränkten sich die Erstmaßnahmen auf Kühlung des Gärbehälters, um Hitze und Funkenflug zu begegnen. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.
Auch die in Nachbarschaft zu der betroffenen Anlage in einer Mastanlage gehaltene 2000 Schweine waren nicht betroffen. Die Feuerwehr war aus Lohhof und umliegenden Ortschaften mit ca. 110 Mann im Einsatz. Die Ermittlungen zur Schadensursache werden durch Sachverständige des Polizeikommissariates Stolzenau geführt. Möglicherweise hängt der Brand mit dem Blitzeinschlag vor einer Woche zusammen, wobei die gesamte Strom- und Steuerungstechnik beschädigt worden ist.
Text: Polizei Braunschweig
Unbekannte zündeln in der Lincolnsiedlung
Braunschweig , 26.10.2011
Viermal an zwei Tagen trieben bislang unbekannte Täter Unfug mit Feuer und Knallkörpern in der Lincolnsiedlung.
Durch eine zum Lüften geöffnete Balkontür hatten Unbekannte am Mittwoch, gegen 14:00 h, auf der Auerstraße offenbar einen Feuerwerkskörper in das Wohnzimmer einer Familie geworfen.
Die allein anwesende Bewohnerin (79) hatte einen Knall gehört und Qualm bemerkt. Auf dem Teppichboden entdeckte die Frau ein Brandloch und Rußspuren.
Noch frühzeitig bemerkte am Abend kurz vor 18:30 h der Bewohner eines Hauses am Flachsrottenweg ein brennendes Papierknäuel, das vor der Eingangstür abgelegt worden war. Er konnte dieses löschen, bevor weiterer Schaden entstand.
Bereits am Dienstagabend war auf der Auerstraße ein Container mit Altkleidern offenbar angezündet worden.
Während der Löscharbeiten teilte ein Anwohner mit, dass kurz zuvor jemand einen Feuerwerkskörper auf seinen Balkon geworfen habe.
Der 71-Jährige sah noch, wie drei offenbar jugendliche Personen wegrannten.
Hinweise bitte an Kriminaldauerdienst, Tel. 0531/476 2516.
Text: Polizei Salzgitter
Mülltonnenbrand
Wolfenbüttel, Lk. Wolfenbüttel, 26.10.2011
Am Mittwoch, 26.10.11, um 23:50 h brannte aus ungeklärter Ursache in Wolfenbüttel eine in der Grimmstraße auf dem Fußweg vor dem Haus Nr. 1 A abgestellte Mülltonne. Die Tonne wurde durch den Brand völlig vernichtet.
Zeugenhinweise: Polizeikommissariat Wolfenbüttel (Tel. 05331/9330).
Text: Polizei Salzgitter
Brand von zwei Pkw
Groß Stöckheim, Lk. Wolfenbüttel, 26.10.2011
Am Mittwoch um 22:35 h brannten in Groß Stöckheim auf einem Privatgrundstück an der Ecke Gemeindeweg/Dofplatz zwei nebeneinanderstehende Pkw.
Der Brand hatte sich vermutlich im Motorraum eines Pkw VW-Polo entwickelt und griff auf den danebenstehenden VW-Polo über. Desweiteren kohlte eine Mülltonneneinfriedung aus Holz an und drei Abfallbehälter verschmorten. Eine Anwohnerin hatte die Flammen aus beiden Fahrzeugen schlagen sehen und die Feuerwehr verständigt.
Text: Polizeiinspektion Harburg
Pkw-Brand nach Auffahrunfall
Rosengarten/Ehestorf, Lk. Harburg, 26.10.2011
Am Mittwoch gegen 15:55 h ereignete sich auf der Appelbütteler Straße ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Eine 84-jährige Frau hatte zu spät bemerkt, dass vor ihr mehrere Fahrzeuge an einer roten Baustellenampel gehalten hatten. Die Frau fuhr mit ihrem VW Golf nahezu ungebremst auf den stehenden Renault Megane einer 41-Jährigen auf, die dadurch auf den vor ihr stehenden Smart eines 48-Jährigen geschoben wurde. Durch den Aufprall geriet der Golf in Brand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.
Es gab keine Verletzten.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Feuer im Lagerraum
Göttingen, 26.10.2011
In einem Lagerraum einer Firma in der Reinhard-Rube-Straße ist am Mittwochmorgen gegen 05:10 h ein Feuer ausgebrochen.
Ein Autofahrer wurde auf den Feuerschein aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. In dem brandbetroffenen Raum wurden Ersatzteile für Bürostühle gelagert. Was das Feuer ausgelöst hat, ist bislang noch unklar. Rund 35 Einsatzkräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Weende löschten die Brandstelle ab.
Der Brandort wurde für weitere Untersuchungen von der Polizei beschlagnahmt.
Text: Polizeidirektion Hannover
Brand einer Gartenlaube
Hannover , 26.10.2011
Am Nachmittag gegen 17:00 h ist an der Straße Fischerhof (Ricklingen) aus bisher ungeklärter Ursache eine Gartenlaube abgebrannt.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein 23 Jahre alter Passant den Brand der Gartenlaube bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte die Laube vollständig nieder.
Text: Polizeidirektion Hannover
Küchenbrand
Garbsen, Region Hannover, 26.10.2011
Gegen 12:00 h ist in einem Einfamilienhaus an der Straße Jan-Körber-Weg (Garbsen/Osterwald) aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Verletzte hat es nicht gegeben.
Die 31-jährige Wohnungsmieterin war gerade nach Hause gekommen, als sie den Rauch in der Küche im ersten Obergeschoss bemerkte. Umgehend alarmierte sie die Feuerwehr, die den Brand schnell löschen konnte.
Text: Benjamin Schwarzer
Brennender Kompost löst Alarm aus
Sibbesse, Lk. Hildesheim, 26.10.2011
Ein Brand am Kompost drohte, sich weiter auszubreiten. Anwohner haben erste Löscharbeiten vorgenommen. Die Feuerwehr löschte die verbleibenden Glutnester ab.
Um 09:21 h wurden die Ortsfeuerwehren Almstedt, Sibbesse und Wrisbergholzen zu einem Brandeinsatz nach Wrisbergholzen alarmiert. Vor Ort brannte ein Komposthaufen. Der Brand hatte sich inzwischen auf die benachbarte Hecke ausgebreitet. Die Anwohner nahmen bereits erste Löscharbeiten vor und erreichten, dass sich der Brand nicht weiter ausgebreitete. Die Feuerwehr löschte die verbleibenden Glutnester ab. Um 09:54 h war der Einsatz für die 15 eingesetzten Kräfte beendet.
,
Text: Gerald Senft
Heimrauchmelder löste aus
Laatzen, Region Hannover, 26.10.2011
Am Morgen um 07:18 h heulten in Laatzen die Sirenen, Einsatzort war ein Mehrfamilienhaus in Alt Laatzen. Brandgeruch in der zweiten Etage wurde gemeldet, außerdem hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Glücklicherweise war kein Feuer zu löschen, es war nur Essen angebrannt. Die vier Fahrzeuge und 20 Feuerwehrleute konnten schnell wieder einrücken.
Nur tot geborgen werden konnte am Dienstagnachmittag gegen 12:45 h eine Frau in der Straße Am Wehrbusch. Da sich die Wohnungstür nicht öffnen ließ, schlug die Feuerwehr kurzer Hand die Fensterscheibe ein, die Frau war allerdings schon in ihrer Wohnung verstorben.

Text: Holger Schmalfuß
Foto: Holger Schmalfuß
Wohnhaus wird Raub der Flammen
Nordhorn, Graf. Bentheim, 26.10.2011
Es war 05:30 h, als die Nordhorner Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand alarmiert wurde.
Dem ersteintreffenden Brandmeister vom Dienst stellte sich folgende Lage dar:
Ein Einfamilienhaus in der Calvinstraße stand im Erdgeschoss in Vollbrand, Scheiben waren geborsten und die Kunststoffhaustür hatte ihre Form bereits komplett eingebüßt.
Das Feuer breitete sich extrem schnell auf das erste Obergeschoss sowie
das Dach aus. Im Obergeschoss wurde noch eine Person vermisst.
Der Einsatzleiter ließ die Alarmstufe auf "B4 - Großbrand" erhöhen, um
möglich viele Atemschutzgeräteträger für den Innenangriff und
die Menschenrettung an der Einsatzstelle zu haben.
Vorsorglich wurde durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein
RTW und ein NEF mit zu der Einsatzstelle alarmiert.
Nach kurzer Zeit fanden die Einsatzkräfte die noch vermisste Person im
Obergeschoss des Hauses und übergaben diese dem Rettungsdienst.
Die schwerverletzte Person wurde in eine Nordhorner Klinik eingeliefert.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich durch die enge Bebauung in dem Wohngebiet schwierig. Ein Übergreifen auf den Dachstuhl des Gebäudes konnte nicht verhindert werden.
Zwischenzeitlich wurde die Feuerwehr Brandlecht durch die Einsatzleitung
nachgefordert, um eine größere Reserve an Atemschutzträgern sicher zu
stellen. Zu diesem Zwecke wurde die Alarmnstufe nochmals von B4 -
Großbrand auf B5 - Vollalarm erhöht.
Mehrere Trupps im Innenangriff sowie der HAB 32 (von außen) waren etwa eine Stunde beschäftigt, bis der Einsatzleiter der Leitstelle "Feuer unter Kontrolle" melden konnte.
Erst in den späteren Vormittagsstunden konnten auch die letzten
Einsatzkräfte der Feuerwehr den Ort des Geschehens verlassen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Autofahrer prallt gegen Baum
Wunstorf, Region Hannover, 26.10.2011
Gegen 05:45 h ist ein 46-Jähriger mit seinem Honda zwischen Wunstorf und Neustadt am Rübenberge von der Fahrbahn der Kreisstraße (K) 332 abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer hat schwere Verletzungen erlitten.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 46-Jährige am Morgen mit seinem Honda Civic auf der K 332 aus Richtung Wunstorf kommend in Richtung Neustadt am Rübenberge unterwegs gewesen. Kurz vor dem Fliegerhorst Wunstorf geriet er mit dem Wagen ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Aufnahme in eine Klinik.
Die Polizei sperrte die K 332 für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa
06:40 h, zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Bislang ist unklar,
warum der Honda-Fahrer die Kontrolle über den PKW verloren hat.
Seinen Angaben zufolge hatte er einen Schatten - möglicherweise ein
Wildtier - auf der Fahrbahn gesehen und wollte diesem ausweichen. Die
Ermittlungen dauern an.
Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim
Zwei Verletzte bei Brand eines Einfamilienhauses
Nordhorn, Graf. Bentheim, 25.10.2011
Am Mittwochmorgen geriet aus noch nicht geklärter Ursache in der Calvinstraße ein Einfamilienhaus in Brand.
Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte gegen 05:30 h der 19-jährige Sohn einen lauten Knall gehört und starke Rauchentwicklung festgestellt. Dem jungen Mann gelang es noch, sich ins Freie zu retten. Die ebenfalls im Obergeschoss schlafende 49-jährige Mutter des 19-Jährigen war trotz lauten Rufens nicht wach geworden. Durch Nachbarn wurde die Freiwillige Feuerwehr verständigt. Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte stand das Erdgeschoss des Hauses bereits in hellen Flammen. Den Feuerwehrleuten gelang es unter schwerem Atemschutz die 49-Jährige aus dem Obergeschoss zu bergen und ins Freie zu bringen. Die 49-Jährige konnte durch einen Notarzt und Rettungssanitäter erfolgreich reanimiert werden. Der 19-Jährige zog sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Er und seine Mutter wurden mit Rettungswagen in die Euregioklinik in Nordhorn eingeliefert. Das Feuer griff vom Erdgeschoss auf das gesamte Wohnhaus über.
Nach Angaben des 19-Jährigen war der laute Knall aus dem Bereich eines Hauswirtschaftsraumes im Erdgeschoss gekommen. Die Polizei nahm noch am Morgen ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf. Neben der Polizei waren die Feuerwehren aus Nordhorn und Brandlecht, zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen mit Notarzt und ein Notfallseelsorger am Brandort eingesetzt. Wegen der extremen Rauchentwicklung war die Bevölkerung per Rundfunkdurchsage gewarnt worden
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Fernseher gerät in Brand
Holtensen, Lk. Hameln-Pyrmont, 25.10.2011
Am Dienstaggegen um 23:10 h geriet in der Hainholzstraße im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses ein Fernsehgerät (Röhrenfernseher) in Brand.
Die Bewohnerin (75) konnte das Gerät zwar noch von der Wand abrücken, musste dann auf Grund der Rauchentwicklung den Raum jedoch verlassen.
Die über Notruf 112 verständigte Feuerwehr löschte nach Eintreffen den bis dahin brennenden Fernseher ab. Personen wurden nicht verletzt.
Durch Feuer und Rauch wurden im Wohnzimmer die Einrichtung, eine Gebäudewand und die Deckenpaneele, beschädigt.
Originaltext:
Text: Denis Starfinger
Schwelbrand in Recyclingbetrieb
Gittelde, Lk. Osterode am Harz, 25.10.2011
Am Dienstag forderte ein Schwelbrand auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs in Gittelde das Eingreifen der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr.
Mitarbeiter hatten den anfangs kleinen Schwelbrand in einem Gebinde mit
Filterstaub entdeckt. Nachdem die eigenen Löschversuche keinen Erfolg
zeigten und sich eine allmähliche Brandausbreitung abzeichnete,
verständigten sie unverzüglich die Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle
(FEL) des Landkreis Osterode am Harz. Aufgrund der Meldung alarmierte der
zuständige Disponent um 17:04 h die Gittelder Einsatzkräfte per
Funkalarmempfänger (FAE).
Nach Ankunft des Tanklöschfahrzeugs wurde der Gruppenführer sofort von den
Angestellten des Unternehmens in die Lage eingewiesen. Die Mitarbeiter
hatten das Material bereits vor dem Produktionsgebäude auf dem Hof
auseinander gebracht. Somit brauchte nur ein Angriffstrupp unter
umluftunabhängigen Atemschutz mit einem Schaumrohr vorgehen. Das verteilte
Material wurde auf der gesamten Fläche mit Schaum bedeckt, um das schwelende Feuer zu ersticken und gleichzeitig zu kühlen. Schnell stellte sich so ein nachhaltiger Löscherfolg ein.
In Absprache mit den anwesenden Technikern der Recyclingfirma wurde eine
ständige Kontrolle des Brandgutes sichergestellt. Nach dem Rückbau der
verwendeten Ausrüstung konnte somit die Einsatzstelle wieder an den
Eigentümer übergeben werden.
Der Einsatz war nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach 90 Minuten beendet.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Gittelde: TLF 16/25
Text: Polizeidirektion Hannover
49-Jähriger durch Defekt an Heizungsanlage schwer verletzt
Seelze Dedensen, Region Hannover , 25.10.2011
Durch einen Defekt an der Heizungsanlage seines Wohnhauses an der Straße Im Gümmerwald hat sich am Abend gegen 19:00 h der 49 Jahre alte Hauseigentümer schwere Verbrühungen zugezogen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der 49-Jährige zusammen mit seiner gleichaltrigen Ehefrau im Wohnzimmer der Doppelhaushälfte aufgehalten, als beide merkwürdige Geräusche an einem Heizkörper
feststellten. Ferner bemerkte das Ehepaar, dass dieser ungewöhnlich
heiß war. Der Mann ging daraufhin in den Keller, öffnete die Klappe
des Allesbrenners und versuchte, zur Reduzierung der Temperatur,
einige Holzscheite aus dem Brennraum zu entfernen. Zeitgleich platzte
offenbar die Umwälzpumpe der Heizungsanlage, wodurch auch kochend
heißes Wasser austrat. Der 49-Jährige zog sich dabei schwere
Verbrühungen zu. Der Verletzte verließ anschließend den Keller noch
selbstständig, seine Ehefrau verständigte die Feuerwehr und den Rettungsdienst.
Der Hauseigentümer erlitt bei dem Vorfall schwere Verletzungen und kam
zur stationären Behandlung in eine Klinik. Brandermittler haben den
Geschehensort heute untersucht und gehen von einem technischen Defekt
an der Heizungsanlage als Ursache für das Unglück aus.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Sauna in Brand geraten
Schneverdingen, Lk. Heidekreis, 25.10.2011
Vermutlich durch einen Defekt an dem elektrischen Ofen fing am Dienstagabend gegen 19:30 h die Sauna in einem Einfamilienhaus in der Triftstraße in Wintermoor zu brennen an.
Durch die starke Rauchentwicklung konnte das Feuer durch eine Bewohnerin bemerkt und die Feuerwehr alarmiert werden. Diese rückte schließlich mit 15 Personen an, um den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Unfallserie auf der Hansalinie
Lk. Rotenburg / BAB 1, 25.10.2011
Für die Autobahnpolizei Sittensen gab es am Dienstagnachmittag bis in die Abendstunden auf der BAB 1 einiges zu tun: Die Störungen begannen um 13:00 h mit einem Unfall im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Stuckenborstel und Oyten in Fahrtrichtung Bremen. Hier war es auf dem
Überholfahrstreifen im engen Baustellenbereich zu einem Auffahrunfall
unter Beteiligung von vier Pkw gekommen. Infolge dieses Unfalles und
aufgrund einer Baumaßnahme entstand ein Rückstau von rund 15 Kilometern Länge.
Kurz nach 14:00 h kollidierte kurz hinter der Anschlussstelle Rade in Richtung Bremen ein Lkw mit einer Leitbake. Dabei stieß das Fahrzeug so unglücklich mit einer Verkehrsbake zusammen, dass der Kraftstofftank aufgerissen wurde. An der Unfallstelle liefen mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff in den Seitenraum.
Zur Fahrbahnreinigung und Auskofferung des Seitenraumes musste einer der zwei Fahrstreifen unmittelbar vor Baustellenbeginn für circa vier Stunden gesperrt werden. Hier entstand ein Rückstau von sechs Kilometern Länge.
Eine Stunde nach diesem Unfall erkannte der Fahrer eines Lastzuges, der mit Pkw beladen war, das Ende des Staus, der infolge des ersten Unfalls bei Posthausen entstanden war, zu spät. Er fuhr mit seiner Beförderungseinheit in Höhe der Anschlussstelle Bockel auf einen weiteren Sattelzug auf. Dabei verlief der Aufprall so unglücklich, dass zwei der drei Fahrstreifen gesperrt werden mussten.
Auch die Bergung der havarierten Fahrzeuge gestaltete sich aufgrund
der massiven Beschädigungen des auffahrenden Lkw sehr kompliziert. In
diesem Fall blieb der Unfallverursacher glücklicherweise unverletzt.
Aufgrund der Sperrmaßnahmen entwickelte sich ein weiterer Rückstau
auf der Richtungsfahrbahn Bremen von rund acht Kilometern.
- Auffahrunfall von vier Sattelzügen: Drei Fahrer verletzt -
Kurz nach 18:00 h konnte die halbseitige Sperrung im Bereich Rade aufgelöst werden. Um 18:20 h ereignete sich nun zwischen Sittensen
und Bockel nahe Elsdorf am Stauende wegen des Unfalls im Bereich
Bockel ein weiterer folgenschwerer Auffahrunfall, an dem gleich vier
Sattelzüge beteiligt waren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der
Fahrer des unfallverursachenden Sattelzuges aus Bergheim in seinem
Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die eingesetzten Feuerwehren
aus Sittensen und Elsdorf befreit werden. Seine Verletzungen wurden
als schwer, aber nicht lebensbedrohlich eingeschätzt.
Neben dem Fahrzeugführer wurden noch zwei weitere Lkw-Fahrer verletzt. Ferner wurden drei Sattelzüge, darunter ein Gefahrguttransporter, so schwer beschädigt, dass eine Spezialfirma aus Sittensen mit der Bergung beauftragt werden musste. Die Bergung der Fahrzeuge wird voraussichtlich noch bis in die Morgenstunden am Mittwoch andauern. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die BAB1 ab der Anschlussstelle Sittensen in Richtung Bremen voll gesperrt werden. Die Sperrung wird bis zum Ende der Bergungsmaßnahmen andauern. Es wird örtlich umgeleitet.
Schließlich kam es am Stauende des letztgenannten Unfalls in Höhe der Tank- und Rastanlage Ostetal um 19:00 h zu einem weiteren Unfall. Der Fahrer einer Sattelzugmaschine erkannte das Stauende offenbar zu spät, verbremste sich und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier entstand glücklicherweise nur Sachschaden.
Ab 17:00 h empfahl die Autobahnpolizei Sittensen den Verkehrsteilnehmern, die auf der BAB 1 in Richtung Bremen fahren wollten, über den Verkehrswarndienst, die BAB 1 zu meiden und über die BAB 7 und BAB 27 auszuweichen.
Text: Polizei Wolfsburg
Wintergarten durch Feuer zerstört
Lehre, Lk. Helmstedt, 25.10.2011
Am frühen Dienstagabend auf der Balkonterrasse eines Mehrfamilienwohnhauses in der Boimstorfer Straße standen Teile eines Mehrfamilienhauses in Brand.
Ein 37 Jahre alter Mieter hatte gegen 19:00 h das Feuer bemerkt und die
Feuerwehr alarmiert. Als diese eintraf, hatten bereits alle Bewohner
das Haus verlassen. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde deutlich,
dass ein angrenzender Wintergarten, sowie Gebäudeteile durch die
Flammen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für die weiteren
Ermittlungen wurde der Brandort beschlagnahmt.
Personen, die Hinweise zu dem Brand geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wolfsburg unter der Rufnummer 05361/4646-0 zu melden.

Text: Nils Beneke / Red.
Foto: Red.
Dachstuhlbrand in der Kleiststraße
Hannover, 25.10.2011
Am Abend gegen 17:35 h kam es in Vahrenwald zu einem Dachstuhlbrand. Die Feuerwehr verhinderte die Ausbreitung des Brandes auf die angrenzenden Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Gegen 17:35 h meldeten mehrere Anrufer der Feuerwehr einen Dachstuhlbrand in der Kleiststraße (Stadtteil Vahrenwald. Aufgrund der vielen Meldungen alarmierte die Regionsleitstelle sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Limmer, ein Notarzteinsatzfahrzeug und einen Rettungswagen.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach, zusätzlich gab es eine massive Rauchentwicklung. Alle Anwohner, 25 Personen waren gemeldet, hatten sich bereits in Sicherheit gebracht.
Zwei Atemschutztrupps wurden mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt. Zwei Drehleitern unterstützten die Löschmaßnahmen von außen mit zwei C-Rohren und riegelten die Nachbargebäude ab. So konnte die Brandausbreitung auf die angrenzenden Häuser verhindert werden. Das Feuer war um 17:55 h unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester, die Nachlöscharbeiten waren gegen 18:40 h beendet.
Der Brand im Dachstuhl konnte auf den Spitzboden begrenzt werden, wurde jedoch stark beschädigt. Die darunterliegende Dachgeschosswohnung war von dem Feuer nicht betroffen.
Zur Wasserversorgung wurden zwei Hydranten aus unterschiedlichen Leitungssystemen genutzt, um die HLF zu speisen.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 55 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen im Einsatz.

Text: Hartmut Gosink
Foto: Hartmut Gosink
Hund auf dem Dach
Hoogstede, Graf. Bentheim, 25.10.2011
Gegen 08:40 h rückten sieben Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Hoogstede mit einem Fahrzeug zu einer Tierrettung an dem Mühlenweg in Hoogstede aus.
Die Besitzerin eines Hundes hatte die Feuerwehr telefonisch um Hilfe gebeten. Morgens bemerkte sie, dass ihr Hund auf dem First des Hauses saß. Wie lange der Hund schon dort war, konnte sie nicht sagen. Eigene Versuche der Besitzerin, den Hund vom Dach zu locken, waren bislang gescheitert.
Da das Tier verängstigt war, ist ein Feuerwehrmann unter Absicherung auf den First geklettert. Als hinderlich erwies es sich hier, dass es sich um ein mit Reet eingedecktes Dach handelte. Unter Mithilfe der Besitzerin gelang es, den Hund zu fassen und wohlbehalten nach unten zu holen. Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.

Text: Red.
Foto: Red.
Golf landet auf dem Dach
Devese, Region Hannover, 25.10.2011
Um 15:25 h wurden die Feuerwehren Devese, Hemmingen-Westerfeld, und Arnum zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der K 221 (Devese-Hemmingen-Westerfeld) alarmiert.
Schon nach wenigen Minuten rückte die FF Deverse auf die K 221 aus. Dort konnte jedoch keine Einsatzstelle gefunden werden. Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurde die Nebenstrecke Devese-Hemmingen-W. angefahren. Schon wenige Meter nach dem Ortschild sah man einen VW Golf Variant kopfüber auf dem Acker liegen. Schnell konnte Entwarnung gegeben und ein Alarmabbruch für die FF Hemmingen-W. und Arnum veranlasst werden. Der Rettungsdienst mit Notarzt war schon vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, klemmte die Batterie ab und der Rettungsdienst versorgte den verletzten Fahrer.
Text: Thomas Krohn
Küchenbrand in Linden-Süd
Hannover, 25.10.2011
Die Feuerwehr Hannover wurde am Dienstagvormittag zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Ein Bewohner wurde zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.
Um 10:40 h meldete ein Anrufer der Regionsleitstelle Hannover einen Wohnungsbrand in der Charlottenstraße 12 in Linden-Süd. Aufgrund der eingegangenen Meldungen alarmierte die Regionsleitstelle Hannover zwei Löschzüge und den Rettungsdienst.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, dass im Spülbecken der Küche der betroffenen Wohnung eine Friteuse brannte. Die Friteuse konnte vom unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp der Feuerwehr mit Kleinlöschgerät schnell gelöscht werde. Die betroffene Wohnung im 2. Obergeschoss wurde mittels eines Drucklüfters belüftet. Der Mieter wurde vorsorglich zur Untersuchung vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit neun Fahrzeugen im Einsatz.

Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Feuerwehr Bremen
Küchenbrand mit hohem Schaden
Bremen-Osterfeuerberg, 25.10.2011
Um 07:53 h ging in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Notruf über ein Feuer in einem dreigeschossigen Wohngebäude in der Straße Osterfeuerberger Ring im Stadtteil Osterfeuerberg ein.
Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1 und 4, sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Brandrauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss eines dreigeschossigen Wohngebäudes. Es wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren im Gebäude eingesetzt. Wie sich im Verlauf des Einsatzes herausstellte, hatten alle Bewohner vor dem Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude selbstständig und unverletzt verlassen.
In der Küche der Wohnung hatten die Einrichtungsgegenstände gebrannt. Das gesamte Gebäude wurde mit Hilfe eines Hochdrucklüfters entraucht. Bereits um 08:10 h konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden.
Die Wohnung ist nach dem Brand unbewohnbar.
Text: Feuerwehr Hamburg
Fußgänger angefahren
Wachrevier: Billstedt, 24.10.2011
Bei der Überquerung einer Straße wurde ein Fußgänger durch einen Pkw erfasst und lebensgefährlich verletzt.
Nach notärztliche Erstversorgung wurde die polytraumatisierte männliche Person, intubiert und beatmet, in ein Krankenhaus befördert. Die Fahrerin des Pkw erlitt einen Schock und wurde durch die Feuerwehrpastorin Fr. Martens betreut und nach Hause begleitet.

Text: Alfred Schmidt
Foto: Alfred Schmidt
Unklare Unfallmeldung
Lüdersburg, Lk. Lüneburg, 24.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall zwischen Lüdersburg und Bockelkaten wurde am Sonntagabend eine Person leicht verletzt.
Ein Golf wollte außerhalb der Ortschaft in einer Einfahrt wenden, beachtete aber nicht den Straßenverkehr. Eine ältere Opelfahrerin konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen, kollidierte mit dem Golf und landete anschließend im Straßengraben.
Aufgrund unklarer Anrufe alarmierte die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle die Feuerwehren mit der Alarmmeldung "Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen". Die Feuerwehren Lüdersburg, Echem und Scharnebeck rückten daraufhin zum Unfallort aus.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Die ältere Dame war nicht eingeklemmt und mittlerweile aus ihrem Fahrzeug gerettet worden. Sie wurde durch den eingetroffenen Rettungswagen ärztlich versorgt.
Die Feuerwehren kümmerten sich um die Sicherung des Einsatzortes, streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab und säuberten die Straße.
Die Kreisstraße war während der Rettungsarbeiten komplett gesperrt.

Text: J. Franz
Foto: J. Franz
Person eingeklemmt
Damme Hinnenkamp, Lk. Vechta, 24.10.2011
Gegen 13:33 h wurde die Feuerwehr Damme zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Vördenerstr. in Hinnenkamp alarmiert.
Beim Verlassen eines Grundstückes in einer scharfen Kurve übersah eine Pkw-Fahrerin aus Bremen einen Kastenwagen mit angehängtem Wohnwagen. Dieser fuhr frontal in die Fahrerseite des Pkw. Dabei wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Mittels hydraulischen Rettungsgerät wurde das Unfallopfer aus dem Fahrzeugwrack befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der 76-jährigen Beifahrerin feststellen. Zur Spurensicherung durch die Polizei sperrte die Feuerwehr Damme noch die Unfallstelle ab und half bei der Bergung der Fahrzeugwracks sowie der Reinigung der Unfallstelle.
Im Einsatz: TLF 16/25, LF 16 TS, TLF 20/40 SL, ELW, RTW 2 Malteser Damme, NEF Malteser Lohne, RTH Christoph Euro 2, Polizei Damme.
Text: Torsten Baxmann
Ölspur in der Nacht
Eldagsen, Region Hannover, 24.10.2011
Um 00:57 h wurde die Feuerwehr Eldagsen zum Absteuen einer Ölspur auf der L 461 alarmiert.
Die Ölspur zog sich von Wülfingen aus dem Landkreis Hildesheim kommend bis hin zur Abfahrt nach Völksen. Durch die Einsatzkräfte wurde die Dieselspur mit Ölbindemittel abgestreut. Der Feuerwehreinsatz war nach ca. zwei Stunden beendet. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen. Der Verursacher der Ölspur ist bekannt. Es handelte sich um einen Lastkraftwagen.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Pkw gegen Straba
Laatzen, Region Hannover, 24.10.2011
Ein Personenwagen kollidierte am Nachmittag mit einer Stadtbahn der Linie 1 in Rethen. Die Fahrerin des Pkw hatte Glück im Unglück, sie wurde nur leicht verletzt.
Gegen 15:45 h verließ die 72-jährige Mercedesfahrerin einen privaten
Parkplatz in Rethen. dabei erfaßte sie ein Zug der Straßenbahnlinie 1
Richtung Sarstedt. Der Personenwagen wurde zwischen Mauer und Straßenbahn eingeklemmt. Die Rentnerin wurde nur leicht verletzt, durch einen Arzt in Rethen wurde sie ärztlich versorgt. Sie erlitt eine Prellung am Bein. Der 52 Jahre alte Stadtbahnfahrer hatte mit seinem 56 Meter langen Stadtbahnzug noch eine Notbremsung eingeleitet. Er drückte den Pkw aber trotzdem gegen die Grundstücksmauer.
Die Linie 1 der Straßenbahn war in der Zeit von 15:45 h bis 16:40 h gesperrt, weder in Richtung Sarstedt noch in Richtung Hannover fuhren
Bahnen. Die ÜSTRA setzte Ersatzbusse ein.
Zur weiteren Untersuchung vermaß der Verkehrsunfalldienst die Einsatzstelle.
Die Einsatzkräfte der Rethener Ortsfeuerwehr schoben gegen 16:35 h den
Mercedes zurück auf den Parkplatz. Per Muskelkraft klappte das sehr gut.

Text: Red.
Foto: Red.
Verkehrsunfall mit Stadtbahn - vier Verletzte
Hannover, 24.10.2011
Am Vormittag kam es auf dem Bischofsholer Damm zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Stadtbahn und einem Pkw. Vier Personen wurden verletzt.
Gegen 11:05 h wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall in den Bischofsholer Damm (Stadtteil Bult) gerufen. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, drei Rettungswagen, einen Notarzteinsatzfahrzeug sowie Fahrzeuge für die schwere technische Hilfeleistung.
Ein blauer Fiat Punto stieß mit einer Stadtbahn, die stadtauswärts unterwegs war, zusammen. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw gegen einen Mast, dabei wurde die Fahrerin (35 Jahre) eingeklemmt und schwer verletzt. Ein fünfjähriger Junge auf dem Rücksitz wurde durch den Aufprall nur leicht verletzt.
Ein freiwilliger Feuerwehrmann aus Sottrum (Lk. HI) nahm als Ersthelfer vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Rettung des Jungen vor und übergab diesen dem eintreffenden Rettungsdienst.
Da durch den Aufprall die Fahrerseite so schwer beschädigt wurde, konnten die Ersthelfer die Fahrerin nicht befreien. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde sie von der Feuerwehr befreit und anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Sie wurde wie auch das Kind ins Krankenhaus transportiert.
In der Stadtbahn verlor durch das starke Bremsen und dem Zusammenstoß ein Fahrgast den Halt und verletzte sich durch den Aufprall leicht. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt, einen Transport ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung lehnte er ab. Der Stadtbahnfahrer erlitt einen Schock.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Vier Verletzte bei Brand in Wohnhaus
Essel, Lk. Heidekreis, 24.10.2011
Bei einem Brand in einem Zweifamilienhaus an der Straße Im Felde wurden am frühen Morgen vier Personen verletzt.
Im Flur des Erdgeschosses eines Wohnhauses wurde ein Brand gemeldet. Gegen 01:35 h wurden die Bewohner durch den Rauch auf das Feuer aufmerksam und retteten sich ins Freie.
Alle vier Hausbewohner, eine 85-Jährige, ein 35-Jähriger sowie seine 31-jährige Ehefrau und ihre zweijährige Tochter erlitten Rauchgasvergiftungen. Der 35 Jahre alte Mann erlitt bei der Rettung der 85-Jährigen zusätzlich schwere Verbrennungen an den Armen. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen in das Heidekreisklinikum Walsrode gebracht. Die Feuerwehren Schwarmstedt und Essel waren mit 25 Kräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz und löschten den Brand. Die Ermittlungen nach der Brandursache dauern an.
Eine Brandstiftung kann nach ersten Feststellungen so gut wie ausgeschlossen werden.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Brand in leerstehender Villa
Bad Harzburg, Lk. Goslar, 24.10.2011
Aus bislang unbekannter Ursache ist am frühen Montagmorgen um 01:40 h in
einer leerstehenden Villa in einem Ortsteil von Bad Harzburg ein
Brand ausgebrochen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest,
verletzt wurde niemand.
Eine 46 Jahre alte Anwohnerin der Mathildenhütte hatte gegen 01:40 h
Feuerschein in der alleinstehenden Villa bemerkt. Beim Eintreffen
von Polizei und Feuerwehr hatte sich der Brand bereits ausgebreitet
und die Flammen schlugen aus dem Dachstuhl des alten Hauses. Gegen
04:00 h hatten die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Harzburg und den
Ortsteilen den Brand gelöscht.
Das Haus stand bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten leer und galt als einsturzgefährdet. Die Fenster waren zum Teil mit Spanplatten zugenagelt und ein Bauzaun sollte das Betreten des Grundstücks durch Unbefugte verhindern.
Zur Brandursache kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden, da im Haus keine elektrischen Leitungen mehr vorhanden sind. Als Brandursache könnte somit Brandstiftung in Frage kommen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an, werden aber durch die starke Einsturzgefahr des Hauses erschwert.
Hinweise zu auffälligen Beobachtungen an die Polizei Goslar, Telefon 05321-339-0, oder die Polizei Bad Harzburg, Telefon 05322-91111-0.



