BLAULICHT: Einsätze
Text: Johannes Feyrer
Brandstiftung in Lagerhalle
Köln- Sülz , 09.10.2011
In den frühen Morgenstunden des Sonntags meldeten Passanten um 03:26 h eine Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle neben dem Amtsgericht an der Luxemburger Straße in Köln-Sülz.
Die kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass es sich um eine leerstehende Lagerhalle mit den Maßen 35 m mal 50 m handelte, die früher Bestandteil eines holzverarbeitenden Betriebes gewesen war. In der Halle brannten zurückgelassene Holzreste und Lagerregale an drei Stellen. Aufgrund der Größe des Objektes und der unübersichtlichen baulichen Situation in dem insgesamt 6.300 m² großen Komplex, bestehend aus mehreren Gebäudeteilen, wurde ein 2. Löschzug nachgefordert. Die Brandbekämpfung erfolgte mit einem B- Rohr und zwei C- Rohren, ein Wenderohr wurde vorsorglich über eine Drehleiter von der Hans- Carl Nipperdeystraße aus für den Fall vorbereitet, dass sich das Feuer auf das Dach ausbreiten würde. Nach umfassender Erkundung war die Lage nach 30 Minuten übersichtlich. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 05:30 h, hier kamen auch Netzmittel zum Einsatz, die dem Wasser eine bessere Wirkung zum Ablöschen von Glutnestern verleihen.
Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Luxemburger Straße.
Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen:
o Berufsfeuerwachen Innenstadt, Lindenthal und Marienburg
o Rettungsdienst der Stadt Köln
o Einsatzführungsdienst der Branddirektion
Die Einsatzleitung mit Ltd. Branddirektor Johannes Feyrer
Text: Polizeidirektion Hannover
Ertrunkener im Stichkanal
Hannover-Linden , 09.10.2011
Ein 63 Jahre alter Binnenschiffer hat gestern Morgen gegen 09:20 h im Stichkanal Hannover-Linden einen männlichen Leichnam entdeckt. Die Polizei geht von einem Unglücksfall oder Suizid aus.
Nach bisherigen Ermittlungen war der 63-Jährige gestern Morgen mit seinem Binnenschiff auf dem Stichkanal Hannover-Linden unterwegs gewesen, als er den im Wasser treibenden männlichen Körper feststellte und die Rettungskräfte alarmierte. Nachdem der Mann geborgen worden war, konnte ein Notarzt nur noch dessen Tod feststellen. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei dem Ertrunkenen mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen 72-jährigen Mann, der seit Freitagmittag gegen 13:00 h als vermisst gemeldet worden war.
Derzeit gibt es keinerlei Hinweise auf eine Straftat, die Ermittler gehen vielmehr von einem Unglücksfall oder Suizid als Todesursache aus.

Text: Sven Geist
Foto: Sven Geist
Schornsteinbrand in Altenhagen
Hagenburg - Altenhagen, 09.10.2011
Am Sonntagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Hagenburg - Altenhagen über DME und Sirene zu einem Schornsteinbrand in die Mühlenstraße alarmiert.
An der Einsatzstelle wurde ein starker Brandgeruch festgestellt. Mittels der Wärmebildkamera wurde der Bereich um den Schornstein abgesucht. Der dazu alarmierte Schornsteinfeger reinigte den Schornstein, und die Feuerwehr belüftete anschließend das Gebäude. Im Einsatz waren 15 Kräfte der Feuerwehr Hagenburg-Altenhagen, ein Rettungswagen sowie die Polizei. Am Gebäude entstand kein weiterer Schaden.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Alfeld, Lk. Hildesheim, 09.10.2011
Gegen 19:25 h befuhr eine 76-jährige Burgdorferin mit ihrem Pkw die B3 zwischen Delligsen und Alfeld in Richtung Hannover.
Als Mitinsassin befand sich noch eine 77-jährige Frau, ebenfalls in Burgdorf wohnhaft mit im Pkw. Auf einem geraden Teilstück kam sie, vermutlich aus Unachtsamkeit, nach rechts von der Fahrbahn ab, befuhr für ca. 75 m den Fuß/Radweg neben der Fahrbahn und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Bei dem Unfall wurde der Pkw derart beschädigt, so dass von der Feuerwehr die Türen geöffnet werden mussten. Beide Frauen wurden verschiedenen Krankenhäusern zugeführt, wo sie zunächst verblieben.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Rollator setzt große Suchaktion in Gang
Hoya, Lk .Nienburg, 09.10.2011
Ein in den Abendstunden des Sonntags auf der Weserpromenade aufgefundener Rollator rief ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr auf den Plan und setzte eine zweistündige Suchaktion in Gang. "Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht, dass eine Person in die Weser gegangen ist, nicht",
resümiert Pressesprecherin Gabriela Mielke.
Gegen 19:15 h fand ein Hoyaer Bürger den funktionstüchtigen und gut erhaltenen Rollator auf der Weserpromenade in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes vom Filmhof Hoya. Da nicht auszuschließen war, dass eine gehbehinderte Person den Freitod in der Weser gesucht hatte, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hoya alarmiert.
28 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Suche, wobei auch die Wärmebildkamera eingesetzt wurde. Die Absuche, bei Dauerregen und Temperaturen um 10 Grad, erstreckte sich entlang des westlichen Weserufers zwischen der Weserbrücke und dem Industriegebiet Hoya Nord. Letztlich konnte keine Person aufgefunden werden. Für eine Feuerwehrfrau endete die
Suchaktion im Krankenhaus, da sie sich bei der Absuche des Weserufers
den Fuß unglücklich vertrat.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Rollator von einem
Sperrmüllhaufen in der Langen Straße stammte. Offensichtlich war der Rollator von einer bislang unbekannten Person entwendet worden.
"Sperrmüll ist keine herrenlose Sache und die Mit- bzw. Wegnahme
erfüllt grundsätzlich die Tatbestände eines Diebstahls", klärt
Gabriela Mielke auf.
Die Polizei Hoya hofft auf Zeugen, denen eine Person mit einem Rollator aufgefallen ist. Hinweise werden unter 04251/934640 entgegen genommen.
Text: Polizeidirektion Göttingen
79 Jahre alter Autofahrer schwer verletzt
Hann. Münden-Hedemünden, Lk. Göttingen, 09.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 7 bei Hann. Münden-Hedemünden ist am Sonntagnachmittag gegen 14:00 h ein 79 Jahre alter Autofahrer aus
Werningerode schwer verletzt worden.
Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen zufolge befuhr der 79-Jährige mit seinem Hyundai den Hauptfahrstreifen in Richtung Hannover, als er in Höhe Hann. Münden-Hedemünden aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug fuhr in den Böschungsraum, kollidierte mit zwei Bäumen, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Fahrer musste von der Freiwilligen Feuerwehr Hedemünden aus seinem Wagen befreit werden. Ein Rettungswagen brachte den schwer Verletzten anschließend in das Uni-Klinikum nach Göttingen.
Am Pkw des Werningeröders entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Zwei Markisen brennen
Zellerfeld, Lk. Goslar, 09.10.2011
Am frühen Sonntagmorgen gegen 03:00 h setzte ein unbekannter Täter zwei Markisen eines Hauses in der Bornhardtstr. in Zellerfeld in Brand.
Ein Hausbewohner erwachte aufgrund der starken Rauchentwicklung und löschte den Brand, welcher bereits auf die Holzfassade übergegriffen hatte, mit einem Eimer Wasser aus seinem darüber liegenden Wohnungsfenster. Auf die Alarmierung der Feuerwehr und Polizei verzichtete er. Erst am Sonntagvormittag wurde eine andere Anwohnerin der Bornhardstr. auf den Gebäudeschaden aufmerksam und verständigte die Polizei, die ein Ermittlungverfahren wegen schwerer Brandstiftung einleitete.
Personen wurden nicht verletzt. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei in Clausthal-Zellerfeld unter der Tel. Nr.: 05323/941100 zu melden.

Text: Polizeidirektion Hannover
Foto: Red.
Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand
Lohnde, Region Hannover, 09.10.2011
Gegen 21:25 h ist in einer Hochparterre-Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im Brünfeld in Lohnde (Seelze) ein Brand ausgebrochen. Der
Wohnungsmieter und ein Feuerwehrmann haben Verletzungen erlitten. Die
Polizei geht von einer fahrlässigen Verursachung oder einem technischen Defekt als Ursache für das Feuer aus.
Anwohner hatten am Abend Rauchentwicklung aus der Wohnung bemerkt und alarmierten die Rettungskräfte. Bei deren Eintreffen schlugen Flammen aus dem Gebäude. Die Feuerwehr hatte den Brand gegen 22:15 h gelöscht. Der 19 Jahre alte Mieter hatte die Wohnung bereits selbständig verlassen. Er erlitt Brand- und Rauchgasverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gebracht. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt und musste mit einer Rauchgasvergiftung in einer Klinik behandelt werden.
Heute haben Ermittler der Kriminalpolizei den Geschehensort untersucht. Die Beamten gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit den Brand verursacht hat.
Text: Polizeidirektion Hannover
Carport gerät in Brand
Zeugenaufruf!
Barsinghausen, Region Hannover, 09.10.2011
Wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer ermittelt die Polizei jetzt nach dem Brand eines Carports an der Schwarzenknechtstraße in Barsinghausen am Sonntagmorgen gegen 01:00 h. Brandermittler haben heute festgestellt, dass das Feuer offenbar vorsätzlich oder fahrlässig verursacht worden war.
Eine 56 Jahre alte Anwohnerin hatte gegen 01:00 h Feuerschein und Rauchentwicklung an dem benachbarten Carport festgestellt und die
Rettungskräfte alarmiert. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei
versuchte zunächst noch vergeblich, den Brand mit einem Autofeuerlöscher zu bekämpfen. Schließlich löschte die eingetroffene Feuerwehr die Flammen. Nach bisherigen Ermittlungen war ein unter dem Carport deponierter Kaminholzstapel in Brand geraten, die Flammen griffen anschließend auf den gesamten Carport über. Brandermittler haben den Geschehensort heute Morgen
untersucht und festgestellt, dass der Holzstapel in dem Carport entweder vorsätzlich oder fahrlässig angezündet worden war. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen
Text: Polizeidirektion Hannover
Zwei Kellerbrände in Badenstedt
Zeugenaufruf!
Hannover, 09.10.2011
Zwei Keller sind an der Straße Am Soltekampe in Brand geraten. In den Mehrfamilienhäusern Nummer 1 und 3 hatte ein bislang Unbekannter offenbar Umzugskartons sowie einen Kleiderhaufen angezündet.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Bewohner des Hauses Am Soltekampe 1 gegen 22:20 h im Keller ein kleines Feuer bemerkt.
Dort brannte ein Umzugskarton gefüllt mit Aktenordnern. Bei Eintreffen der Polizei waren die Flammen bereits erloschen. Im Kellergang des Hauses Am Soltekampe 3 brach zur gleichen Zeit ein weiteres Feuer aus. Nachdem die Feuerwehr auf starken Qualm aufmerksam geworden war, der aus der Hauseingangstür drang, stellte sie fest, dass in dem Keller einige Bekleidungsgegenstände brannten.
Die Flammen hatten bereits auf den Stromzähler übergegriffen. Heute haben Ermittler der Kriminalpolizei die Keller untersucht. Die Beamten gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden.
Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer. Hinweise zu beiden Vorfällen nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Text: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller
Autotransporterbrand Höhe AS Garbsen
Garbsen, Region Hannover, 09.10.2011
Am Mittwochabend stand ein Lkw auf der Autobahn BAB A2 zwischen den Anschlußstellen Wunstorf-Luthe und Garbsen in Brand.
Die für diesen Autobahnabschnitt zuständigen Feuerwehren aus der Stadt Seelze wurden gegen 19:40 h alarmiert. Weitere Anrufer meldeten das der Lkw im direkten Bereich der Ausfahrt auf die Raststätte Garbsen brennen sollte. Daraufhin wurde zur Unterstützung auch die Ortsfeuerwehr Garbsen um 19:46 h alarmiert.
Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannte das Führerhaus eines Autotransporters, der zwei Pkw geladen hatte, in voller Ausdehnung.
Das Fahrzeug stand am Beginn des Verzögerungsstreifens in der Abfahrt zur Rastanlage Garbsen.
Da die Richtungsfahrbahn Hannover zu diesem Zeitpunkt voll gesperrt war, konnten die Kräfte aus Garbsen entgegen der Fahrtrichtung auffahren. Die Kräfte aus der Stadt Seelze mussten sich mühsam den Weg durch den Rückstau bahnen.
Die meisten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle gegen 21:00 h wieder verlassen.
Eine Spur der Fahrbahn wurde für den Verkehr wieder freigegeben.
Die Autobahnmeisterei übernahm anschließend die Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn.
Die Ortsfeuerwehr Garbsen war mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz.
Text: Feuerwehr Hamburg
Vollbremsung eines Busses
Wachrevier: Rothenbaum, 08.10.2011
Durch eine Vollbremsung eines HVV-Busses wurden nach ersten Meldungen Fahrgäste verletzt. Daher wurde die Alarmart THR (Technische Hilfe Rettungsdienst) ausgelöst.
Nach der ersten Sichtung des anwesenden Notarztes wurden nur fünf leicht und eine Person etwas schwerer verletzt. Die verletzten Personen wurden nach rettungsdienstlicher Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser befördert.
Text: Feuerwehr Hamburg
Wohnungsbrand im 2. OG
Wachrevier: Stellingen, 08.10.2011
An der Einsatzstelle kam es zu einem Wohnungsbrand im 2. OG. Es brannte das komplette Wohnzimmer, Personen wurden dabei nicht betroffen.
Das Feuer wurde mit ein C-Rohr gelöscht und anschließend die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
Text: Feuerwehr Hamburg
Menschenleben in Gefahr
Wachrevier: Osdorf, 08.10.2011
Es brannten ca. 5 m² Dachfläche eines renovierungsbedürftigen, zweigeschossigen Hauses in offener Bauweise.
Aufgrund erster Meldungen wurde Menschenleben in Gefahr gegeben, was sich im Verlauf des Einsatzes jedoch nicht bestätigte. Das Feuer wurde mit zwei C-Rohren gelöscht, anschließend die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Text: Gerald Senft
Foto: Feuerwehr Rethen
Verletzter Igel und VU
Laatzen, Region Hannover, 08.10.2011
Zu zwei Einsätzen rückten die Ortsfeuerwehren Rethen und Laatzen am Anfang des Wochenendes aus. Ein Verkehrsunfall und Tier in Notlage waren die Einsatzgründe.
Am Freitag (07.10.11) gegen 18:00 h verunfallten zwei Personenwagen in der Lüneburger Straße vor der Einfahrt eines Baumarktes. Ein gelber Ford Ka wurde dabei erheblich beschädigt, ein dunkler Opel wurde linksseitlich erfasst und war ebenfalls nicht mehr fahrbereit. Die Helfer der Ortsfeuerwehr Rethen streuten auslaufende Betriebsstoffe aus und sicherten die Unfallstelle ab, bzw. sperrten diese für die Unfallaufnahme durch die Polizei. Eine Person wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Mit zwei Abschleppern wurden die Personenwagen schließlich zu Werkstätten gebracht.
Am Sonnabend gegen 12:30 h meldeten Anwohner in der Wülferoder Straße einen verletzten Igel. Helfer der Laatzener Feuerwehr brachten das Tier zum Tierarzt.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Verkehrsunfall endet tödlich
Hemslingen, Lk .Rotenburg, 08.10.2011
Samstagabend gegen 21:50 h kam es auf der Bundesstraße 71 zwischen Brockel und Hemslingen in einer Linkskurve vor dem Ortseingang Hemslingens zu einem tödlichen Verkehrsunfall.
Ein 41jähriger Hemslinger war aus bislang ungeklärter Ursache mit seiner Mercedeslimousine aus Richtung Brockel kommend in der Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Vorwegweiser kollidiert. Durch die Wucht des Zusammenstosses wurde der Pkw in mehrere Teile zerrissen, der Hemslinger wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.
Die Polizei setzte zur Unfallursachenermittlung ein computerunterstütztes Unfallaufnahmeverfahren ein. Neben mehreren Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde auch ein Notfallseelsorger hinzugezogen. Die Bundesstraße wurde für mehrere Stunden voll gesperrt.
Text: Polizei Salzgitter
Schaltschrank einer Photovoltaikanlage brannte
Adenstedt,Lk. Peine, 08.10.2011
Am Samstagvormittag geriet der Schaltschrank einer Photovoltaikanlage in Adenstedt, Große Str., in Brand.
Zum Glück bemerkten Anwohner die Geräusche und die nachfolgende Qualmentwickung und alarmierten die Adenstedter Feuerwehr. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass beim Brand von Solaranlagen größte Vorsicht geboten ist.
Löschversuche sind nur mit geeigneten Löschmitteln und gebührendem
Abstand vorzunehmen, da die Anlagen meist noch unter Spannung stehen.
Notfalls sollte man auf die professionelle Brandbekämpfung durch die
Feuerwehr warten.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Hoher Sachschaden bei Carportbrand
Rotenburg, Lk. Rotenburg, 08.10.2011
Mit hohem Schaden endete am Samstagmittag ein Carportbrand in der Großen Gartenstraße in Rotenburg.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses bemerkten gegen 13:45 h Brandgeruch und mussten beim Nachsehen feststellen, das der ans Haus grenzende
Carport bereits in Flammen stand. Die sofort alarmierte Feuerwehr
konnte unter Einsatz von sieben Fahrzeugen und der Drehleiter das
Feuer unter Kontrolle bringen, dennoch brannte der Carport vollständig aus, ebenso wurde das Wohnhaus erheblich beschädigt und ist zunächst unbewohnbar. An einem benachbarten Carport entstand ebenfalls Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden.
Zur Brandursachenermittlung war die spezialisierte Tatortgruppe der Polizei vor Ort, der Brandort wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.
Während der Löscharbeiten musste die Polizei mehrfach auf Schaulustige einwirken, die sich trotz Anweisungen der Beamten nicht an den Sicherheitsabstand hielten, sondern per Fotohandy Schnapschüsse vom Einsatzgeschehen machten. Hier wird nochmals darauf hingewiesen, dass den Weisungen der Beamten zum eigenen Schutz zwingend Folge zu leisten ist und eine Behinderung von Feuerwehr und Rettungsdiensten erhebliche Folgen haben kann!

Text: Stephan Wurth
Foto: Michele Quattropani
Hilfeleistung bei Verkehrsunfall
Hanstedt, Lk. Harburg, 08.10.2011
Am Samstag um 11:50 h wurde die Feuerwehr Feuerwehr Hanstedt zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen an der Kreuzung Winsener Straße Ecke Bei der Kirche alarmiert.
Die Arbeiten beschränkten sich auf das Abbinden von Betriebsstoffen und das Absichern der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt und vom alarmierten Rettungsdienst versorgt.
Im Einsatz war die FF Hanstedt.
Text: Polizei Wittingen
Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang
Rade, Lk. Gifhorn, 08.10.2011
Am Samstag um 10:45 h ereignete sich in der Gemarkung Wittingen-Rade, Landesstraße 282, Richtung Salzwedel, Kreuzungsbereich zur K 110 (Rtg.Rade) / Gemeindeweg Richtung Suderwittungen ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Die 47-jährige Fahrerin eines Pkw Smart aus Wittingen befuhr zunächst die K 110 von Rade in Richtung des Unfallortes und beabsichtigte, die Fahrt geradeaus in Richtung Suderwittingen fortzusetzen. Im betreffenden Kreuzungsbereich mißachtete sie das Verkehrszeichen "Vorfahrt gewähren", bzw. übersah an der übersichtlichen Feldmarkkreuzung den von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten Pkw des Unfallgegners. Dieser männliche, 62-jährige Fahrzeugführer eines VW Touran befuhr die Landesstraße 282 vorfahrtsberechtigt von Wittingen in Richtung Salzwedel. Beifahrerin im Fahrzeug war die Ehefrau. Am oben genannten Unfallort fuhr die Smartfahrerin frontal gegen die linke Fahrzeugseite des VW Touran. Dieser wurde etwas um die rechte Achse geschleudert und die rechten Fahrzeugreifen drifteten über Fahrbahn und im rechtem Seitenraum (Grasnarbe). Hierdurch stellte sich der Pkw unmittelbar vor einem Straßenbaum seitlich auf und das Fahrzeugdach wickelte sich zuerst um den Baumstamm. Durch die Wucht des Aufpralls zerriss das Fahrzeug mittig in zwei Hälften. Die Eheleute verstarben noch am Unfallort.
Die Straßensperrung von 10:50 - 13:30 h erfolgte durch Polizeikräfte aus Salzwedel sowie der Feuerwehr aus Wittingen und Rade. Zwei RTW und ein Noteinsatzfahrzeug aus Wittingen waren am Unfallort. Die VW - Unfallforschung erschien ebenfalls am Unfallort. Die verunfallten Fahrzeuge wurde von zwei Abschlepptransportern geborgen.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Rußschaden nach einem Feuer im Gymnasium
Braunschweig, 08.10.2011
Der Löschzug der Feuerwache Süd sowie die Freiwillige Feuerwehr Melverode wurden um 07:57 h zu einem Feuer in das Schulzentrum Heidberg gerufen. Die Meldung erfolgte über den Notruf 112 mit dem Hinweis, dass eine starke Verrauchung in einem Chemievorbereitungsraum vorherrschen sollte.
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte war bereits der betroffene Gebäudeteil im Gymnasium geräumt. Unter Atemschutz erkundeten Einsatzkräfte den naturwissenschaftlichen Funktionstrakt und fanden die Brandausbruchstelle in einem Chemievorbereitungsraum. Personen wurde nicht verletzt.
Die Feuerwehr führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Hierzu wurde ein spezielles Entlüftungsgerät von der Hauptfeuerwache nachgefordert.
Der Chemievorbereitungsraum muss aufgrund des hohen Rußschadens saniert werden. Durch die Geruchsbelästigung konnten am Schadenstag die angrenzenden Funktionsklassenräume ebenfalls nicht genutzt werden.
Besonders positiv bewertet der Einsatzleiter das umsichtige Vorgehen der Lehrkräfte und das disziplinierte Verhalten der Schüler.
Text: Eilbertus Stürenburg jun
BMA im Gewerbebetrieb
Norderney, Lk. Aurich, 08.10.2011
Am Mittwochmorgen um 01:43 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney ins Gewerbegelände gerufen.
Dort hatte in einem Grossmarkt die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst.
Die Feuerwehr Norderney betrat das Gebäude, konnte bei dem betroffenen Melder aber kein Feuer oder Rauch feststellen.
Auslösung also Fehlalarm bzw. techn. Defekt.
Die Anlage wurde wieder betriebsbereit gemacht und die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen und einen Techniker übergeben.
Die Feuerwehr war mit dem HLF 20/20 und 13 Einsatzkräfte vor Ort.

Text: Olaf Rebmann
Foto: Holger Schmidt
Garagenbrand
Nienhagen, Lk. Celle, 07.10.2011
Am Freitag wurden um 12:27 h die Ortsfeuerwehren Nienhagen und Wathlingen, und kurze Zeit später die Ortsfeuerwehren Adelheidsdorf und Großmoor zu einem gemeldeten Garagenbrand in den Kiefernweg in Nienhagen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Doppelgarage mit zwei darin befindlichen Oldtimern. Sofort wurden mehrere C-Rohre von Atemschutztrupps vorgenommen. Im Einsatzverlauf wurde eine Wärmebildkamera der Stadtfeuerwehr Celle eingesetzt. Nachdem die Flammen gelöscht waren, musste die Garage von Hand ausgeräumt und letzte Glutnester abgelöscht werden.
Nach über vier Stunden waren die letzten Feuerwehrleute eingerückt und stellten ihre Einsatzbereitschaft wieder her.
Text: Polizeidirektion Hannover
25-Jähriger nach Unfall in Lebensgefahr
Hellendorf, Region Hannover, 07.10.2011
Ein 25 Jahre alter Mann hat am Abend gegen 18:15 h bei einem Unfall auf der Landesstraße (L) 190 am Ortsausgang Hellendorf(Wedemark) lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der BMW-Fahrer ist mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit seinem BMW-Cabriolet auf der L 190, aus Hellendorf kommend, in Richtung Mellendorf unterwegs gewesen. Kurz hinter dem Ortsausgang Hellendorf verlor er auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach links von der Straße ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Der 25-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Ein Rettungshubschrauber transportierte ihn mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Derzeit besteht Lebensgefahr. Die L 190 war bis etwa 19:00 h voll gesperrt.
Text: Polizei Salzgitter
Brand in leerstehendem Haus
Peine, Lk. Peine, 07.10.2011
Aus noch ungeklärter Ursache kam es in einem Zimmer im Erdgeschoss eines ehemaligen Wohnhauses zu einem Brand.
Das Haus wird offensichlich schon längere Zeit nicht mehr bewohnt und ist unverschlossen. In einem Zimmer im Erdgeschoss gerieten aus noch ungeklärter Ursache Gegenstände in Brand.
Die eingesetzten Feuerwehren Dungelbeck und Peine Kernstadt konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Da Glutnester vorhanden waren, mussten Nachlöscharbeiten erfolgen.
Für die Zeit der Löscharbeiten wurde die Alte Landstraße bis ca. 15:40 h gesperrt.

Text: Carsten Schmidt
Foto: Carsten Schmidt
Kuh aus Graben befreit
Bleckede, Lk. Lüneburg, 07.10.2011
Am Freitagmittag meldete sich ein Landwirt beim Ortsbrandmeister und berichtete von einer Kuh im Graben.
Nachdem sich der Ortsbrandmeister ein Bild von der Lage gemacht hatte, lies er die Feuerwehr Bleckede alarmieren und organisierte einen Traktor mit Frontlader.
Zwei Einsatzkräfte stiegen in Wathose und Neoprenanzug zu der Kuh in die ca. 90 Zentimeter tiefe „Bruchwetter“. Feuerwehrschläuche wurden zu einem Hebegeschirr verknotet und an der Kuh befestigt.
Mit dem Traktor konnte die total entkräftete Kuh dann gerettet werden.
Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für 14 Feuerwehrkräfte beendet.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Auto prallt gegen Baum
Holzminden, Lk. Holzminden, 07.10.2011
Großeinsatz für die Rettungskräfte am Freitagvormittag in Holzminden. Ein junger Mann hatte beim Abbiegen die Kontrolle über sein Auto verloren und war mit dem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt. Der 19-jährige Fahrer musste anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Seine beiden Mitfahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon.
Der Notruf ging bei der Leitstelle um 09:25 h ein. Aufgrund der Schilderungen wurde sofort Großalarm ausgelöst. Und dieses war aufgrund des spektakulären Unfallverlaufs auch nötig, bestätigte die Polizei. Danach war der 19-Jährige aus Lenne mit seinem Opel Corsa von der B 497 nach rechts in die Holzmindener Sollingstraße abgebogen. Noch beim Abbiegevorgang touchierte er den Bordstein der linksseitig gelegenen Verkehrsinsel und schleuderte dann nach rechts.
Dort fuhr er über den Gehweg, prallte mit dem Fahrzeugheck gegen eine
Steinmauer und krachte dann frontal gegen den nächsten dicken Straßenbaum.
Der Anprall war so heftig, dass alle drei Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Für das Auto dürfte sich die Reparatur nicht mehr lohnen. Glücklicherweise waren zum Zeitpunkt des Unfalls dort keine Fußgänger unterwegs.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Von unbekanntem Brummi abgedrängt
Rosdorf, Lk. Göttingen, 07.10.2011
Weil er von einem anderen unbekannten Lkw abgedrängt worden sei, musste ein 51 Jahre alter Brummifahrer nach eigenen Schilderungen Freitagnacht gegen 01:00 h auf der BAB 7 bei Göttingen mit seinem Fahrzeug nach rechts auf den Standstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Am Ende der Einfädelungsspur der Rastanlage Göttingen-Ost streifte er hierbei einen hier verbotswidrig stehenden anderen Sattelzug.
Anschließend kam der Brummi des 51-Jährigen nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Grünstreifen stehen.
Verletzt wurde niemand. Bei dem Zusammenstoß riss der Dieseltank eines der Lkw auf. Mehrere 100 Liter Kraftstoff traten aus und verunreinigten den Boden und die Regeneinläufe. Der vermeintliche Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort. Möglicherweise hat der unbekannte Lkw-Fahrer den Unfall gar nicht bemerkt.
An der Unfallstelle waren neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Rosdorf, ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde und drei Funkstreifen der Göttinger Autobahnpolizei im Einsatz. Der Hauptfahrtstreifen und der Standstreifen mussten für die Bergung der beteiligten Lkw sowie die anschließend erforderlichen Kanalspül- und Fahrbahnreinigungsarbeiten noch bis zum Morgen gesperrt bleiben.
Originaltext:

Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg
Tödlicher Verkehrsunfall
Winsen/L. , Lk. Harburg, 07.10.2011
Gegen 11:00 h kam es auf der Kreisstraße zwischen Radbruch und Winsen/L. zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Ein 50-jähriger Gifkendorfer befuhr mit seinem Renault Espace die Radbrucher Straße in Richtung Winsen/L.. In Höhe der Golf Anlage "Green Eagle" geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr anschließend frontal gegen einen Straßenbaum. Der 50-Jährige verstarb sofort. Er musste durch die Feuerwehren Winsen/L. und Luhdorf aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Die Kreisstraße blieb für die Bergungs- und Aufräumarbeiten bis 13:00 h voll gesperrt.
Text: Polizei Salzgitter
PKW stürzt in Bach, zwei Personen verletzt
Gr. Stöckheim, Lk. Wolfenbüttel, 07.10.2011
Mit einem noch nicht einmal einen Monat alten Pkw geriet am Donnerstagabend, gegen 19:45 h, ein 19-jähriger Pkw-Fahrer vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit beim Linksabbiegen von der Straße Im Weidenkamp in die Straße Am Bache ins Schleudern.
Im Einmündungsbereich durchbrach er die dortige Leitplanke und das Fahrzeug stürzte in den angrenzenden Bach. Durch den Unfall wurden er und sein 18-jähriger Mitfahrer leicht verletzt.
Neben der Polizei waren Feuerwehr, Rettungsdienste und ein Abschleppdienst im Einsatz.

Text: Gerald Kammann
Foto: Gerald Kammann
Großbrand vernichtet Lagerhallen und Kühlhaus
Grasleben, Lk. Helmstedt, 07.10.2011
Ein Gebäudekomplex mit Lagerhallen und einem Kühlhaus ist in der Nacht zum 07.10.11 in Mariental-Horst abgebrannt. Das Feuer auf einem Industriegelände nördlich von Helmstedt hat einen hohen Sachschaden angerichtet. Verletzt wurde niemand.
Der Brand wurde um 01:16 h gemeldet. Die Feuerwehren der Samtgemeinde Grasleben sowie der Löschzug aus Helmstedt rückten zur Einsatzstelle aus. Weitere Einsatzkräfte aus Schöningen, der Samtgemeinde Velpke und aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt wurden alarmiert.
In Vollbrand stand ein Werkstattbereich mit Autos und Wohnmobilen. Es gelang, ein Übergreifen auf ein angrenzendes Heizöllager zu verhindern. Als der Brand in den Lagerhallen weitestgehend gelöscht war, kam es urplötzlich zur Durchzündung in einem benachbarten Kühlhaus.
Da das Schaummittel mit zunehmender Einsatzdauer immer knapper wurde, forderte die Einsatzleitung um Gemeindebrandmeister Maik Wermuth im Morgengrauen Nachschub aus Wolfsburg und Braunschweig an. Insgesamt waren damit fast 300 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Gegen 09:20 h war das Feuer unter Kontrolle.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Zwei Unfälle mit Verletzten
Gyhum/Halvesbostel, Lk. Rotenburg, 07.10.2011
Am Donnerstag kam es um 12:30 h auf der BAB1 in Fahrrichtung Bremen in der Gemarkung Gyhum im Baustellenbereich zu einem Auffahrunfall. Dort musste die 49-jährige Fahrerin eines Mercedes aus Buchholz i.d.N. ihre Fahrgeschwindigkeit aufgrund eines technischen Defektes verringern; der nachfolgende 31-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Cloppenburg erkannte dies zu spät und fuhr auf. Durch den Aufprall wurde die 49-Jährige leicht verletzt.
Aufgrund dieses Unfalles kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es bildete sich ein 20 Kilometer langer Stau. Nachdem die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle beendet waren, sollte der Verkehr wieder fließen.
Dies war aber nicht möglich, da im Stau gleich vier Fahrzeuge aufgrund eines technischen Defektes liegen geblieben waren und sich somit der Verkehr weiter hinter diesen Fahrzeugen auf eine Länge von 13 Kilometern staute.
Um 17:32 h kam es dann in der Gemarkung Halvesbostel erneut zu einem Verkehrsunfall. Der 50-jährige Fahrer eines Audi aus Rosendahl übersah offensichtlich das Stauende und versuchte noch einem stehenden Sattelzug aus Polen auszuweichen, was ihm aber nicht gelang.
Er prallte mit seiner rechten Fahrzeugseite hinten links gegen den Sattelauflieger, schleuderte anschließend an dem Sattelzug vorbei und prallte unter einen auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Sattelzug aus Herford.
Der Audi-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in eine Spezialklinik nach Hamburg-Altona gebracht. Die beiden Fahrer aus den Sattelzügen blieben unverletzt.

Text: FF Hachenhausen
Foto: Peter Gosslar
Zwei Hilfeleistungseinsätze nach Sturm
Hachenhausen, Lk. Northeim, 06.10.2011
Am Sonnabend wurde in der Ortsfeuerwehr Hachenhausen, Stadt Bad Gandersheim, ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) feierlich in Dienst gestellt und nur wenige Tage später sollte der erste Einsatz mit dem neuen Fahrzeug gefahren werden.
Nach einem heftigen Sturm wurde die Ortsfeuerwehr Hachenhausen am Donnerstag um 16:14 h zu einem Hilfeleistungseinsatz im Ort gerufen. Hier war ein Baum auf zwei abgestellte Personenkraftwagen gestürzt, der nun von den Kameradinnen und Kameraden von den Fahrzeugen geschaffen werden sollte. Mit Hilfe eines Frontladers eines Treckers wurde der Baum von den Fahrzeugen gehoben. Zur Schadenshöhe ist nichts bekannt.
Nach diesem Einsatz ging es dann in Richtung Hebersiedlung. Hier hatte ein abgestürzter Ast eines großen Baumes die Telefonleitung so sehr beschädigt, dass sie in nur zwei Meter Höhe direkt über der Fahrbahn hing. Die Straße wurde daraufhin gesichert und für den Straßenverkehr gesperrt. Die Ortsfeuerwehr Hachenhausen blieb bis zur Absperrung durch die Stadtwerke Bad Gandersheim vor Ort.
Text: Polizeidirektion Hannover
Autotransporter auf der BAB 2 in Brand geraten
Lehrte, Region Hannover, 06.10.2011
Gegen 19:35 h ist auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald ein litauischer Autotransporter in Brand geraten und durch das Feuer nahezu vollständig zerstört worden. Auf dem Anhänger haben sich neun gebrauchte Pkw befunden. Die Brandursache ist derzeit unklar.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der litauische Lkw-Fahrer mit dem Autotransporter auf der BAB 2 in Richtung Berlin unterwegs gewesen. Zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald hörte er plötzlich einen Knall und bemerkte Flammen an seinem Anhänger. Dem 42-Jährigen gelang es nicht, den Brand mit Hilfe seines Feuerlöschers bis zum Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. Durch das Feuer gerieten der Lkw, dessen Anhänger sowie alle neun Pkw in Brand und wurden vollständig zerstört. Die Feuerwehr hatte die Flammen gegen 20:50 h gelöscht.
Der Lkw-Fahrer erlitt keine Verletzungen. Durch die Löscharbeiten und
eine starke Rauchentwicklung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei sperrte die Autobahn in Richtung Berlin vollständig für die Dauer der Lösch- und Abschleppmaßnahmen.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Bei Fahrt auf Feldweg Ölwanne zerstört
Northeim, Lk. Northeim, 06.10.2011
Die Fahrt auf einem für Fahrzeuge gesperrten Feldweg ist einem 62-jährigen Autofahrer am Donnerstagnachmittag zum Verhängnis geworden.
Sein Mini-Van war mit der Ölwanne an einem Gullydeckel hängen geblieben. Der Vorfall hatte nicht nur Sachschaden zur Folge, sondern auch einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst, die sich um das ausgelaufene Öl kümmern musste.
Text: Polizei Braunschweig
Autotransporter verunglückt
Königslutter, Lk. Helmstedt, 06.10.2011
Zur Unfallzeit befährt der 48-jährige Kraftfahrzeugführer aus
Litauen mit seinem Autotransporter-Sattelzug die Tangente von der
BAB 39 aus Richtung Wolfsburg kommend zur BAB 2 Richtung Hannover.
Am Ende bzw. im Auslauf der Tangente (in der dortigen leichte Kurve)
kippt der Autotransporter, beladen mit acht fabrikneuen VW Fahrzeugen (fünf Golf, zwei Touran, ein Tiguan), nach links auf den Grünstreifen. Der Autotransporter und die gesamte Ladung werden beschädigt. Fünf Fahrzeuge werden auf den angrenzenden Parallelfahrstreifen der BAB 2 Richtung Hannover geschleudert. Der Fahrzeugführer wird hierbei leicht verletzt (ambulante Behandlung im Krankenhaus Wolfsburg).
Text: Michael Hintz, Feuerwehr Hannover
Fünf leicht verletzte Personen im Hauptbahnhof Hannover
Hannover, 06.10.2011
Fünf Personen klagten im Reisezentrum des Hauptbahnhofes Hannover über Reizungen der Augen und Atemwege und wurden zur weiteren Behandlung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Der Regionsleitstelle Hannover wurden heute Abend um 18:07 h von der Bahnpolizei mehrere verletzte Personen im Reisezentrum des Hauptbahnhofes Hannover gemeldet. Darauf hin wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der A-Dienst ABC mit dem Gerätewagen Messtechnik zum Hauptbahnhof alarmiert.
Hier waren nach bisherigem Kenntnisstand rund 30 Personen anwesend, als mehrere Patientinnen, darunter auch zwei Mitarbeiterinnen, über Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden klagten. Das Reisezentrum im Hauptbahnhof wurde daraufhin geräumt. Ein Notarzt untersuchte die Patientinnen vor Ort. Mit zwei Rettungswagen wurden diese dann zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Mit mehreren Druckbelüftungsgeräten erfolgte eine Belüftung der betroffene Bereich des Gebäudes. Die Einsatzkräfte konnten nach bisherigem Kenntnistand eine Ursache in der Belüftungsanlage ausschließen, die Ursache für diesen Vorfall ist unklar, die Polizei nahm ihre Ermittlungen vor Ort auf. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr Hannover waren nach rund neunzig Minuten abgeschlossen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren insgesamt mit 14 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Verkehrsunfall auf der B 244
Wittingen , Lk. Gifhorn, 06.10.2011
Gegen 16:10 h auf der B 244 zwischen den Ortschaften Ohrdorf und
Zasenbeck kam zu einem Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen.
Ein 34-jähriger aus Hinte (Kreis Aurich) befuhr mit seinem Renault Scenic die B 244 aus Ohrdorf kommend in Richtung Zasenbeck, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke in den Bereich der Gegenfahrbahn kam. Zeitgleich befuhr eine 41-jährige aus Zasenbeck mit ihrem Pkw Skoda Fabia aus Zasenbeck kommend die B 244 in Richtung Ohrdorf. Sie bemerkte noch den langsam auf ihrer Fahrbahn entgegenkommenden Pkw, konnte jedoch trotz Einleitung einer Bremsung und Ausweichens nach rechts einen Zusammenstoß beider Pkw nicht mehr verhindern.
Im Pkw aus dem Kreis Aurich befanden sich noch die 48-jährige Ehefrau und deren 6-jährige Tochter. Der Fahrzeugführer musste aus dem Fahrzeugwrack von der Feuerwehr befreit werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Wolfsburg geflogen.
Die Ehefrau und deren Tochter wurden mittels eines eingesetzten RTW ebenfalls ins Klinikum Wolfsburg verbracht. Die 41-jährige aus Zasenbeck wurde mit einem weiteren RTW dem Krankenhaus Uelzen zugeführt. Die B 244 wurde während der Rettungsarbeiten für eine Stunde voll gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung.
Eingesetzt waren drei Funkstreifenfahrzeuge der Polizei Wittingen und Brome, der Rettungshubschrauber "Christoph 19" aus Uelzen, zwei Notärzte, vier RTW, sowie die Feuerwehren aus Wittingen, Ohrdorf und Zasenbeck mit 28 Einsatzkräfte.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Unfall mit Trecker auf der B 27 fordert drei Verletzte
Friedland, Lk. Göttingen, 06.10.2011
Beim Zusammenstoß zwischen einem VW Golf und einem Trecker mit Anhänger sind am Donnerstagvormittag gegen 11:05 h auf der B 27 in Höhe der Abzweigung nach Reckershausen die drei Insassen des Pkw verletzt worden.
Der 34 Jahre alte Fahrer aus Bovenden und seine beiden 62 und
86 alten Mitfahrerinnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Der 52-jährige Treckerfahrer aus dem Raum Friedland kam mit dem Schrecken davon.
Nach ersten Ermittlungen wollte der Landwirt mit seinem Trecker
von der B 27 nach links in einen landwirtschaftlichen Feldweg
abbiegen. Zeugenaussagen zufolge setzte er hierfür rechtzeitig den
Blinker nach links.
Der hinter ihm fahrende Golffahrer registrierte dies aus noch
ungeklärten Gründen offenbar nicht und setzte zum Überholen an. Beim
Versuch, an der landwirtschaftlichen Fahrzeugkombination
vorbeizufahren, kollidierte der Pkw des 34-Jährigen dabei mit der zu
diesem Zeitpunkt infolge des Abbiegevorgangs bereits auf dem
Gegenfahrstreifen befindlichen Zugmaschine.
Bei dem Zusammenstoß entstand an dem VW Golf wirtschaftlicher
Totalschaden. Der Grad der am Trecker entstandenen Beschädigungen ist
noch unbekannt.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 27 in
beide Fahrtrichtungen bis 12:45 h voll gesperrt. Der Verkehr wurde
von der Polizei umgeleitet.
Text: Polizei Wolfsburg
Strohballen in Brand gesetzt
Rennau, OT Rottorf , Lk. Helmstedt, 06.10.2011
Am Donnerstagmorgen ging auf einem Acker im Ortsteil Rottorf der
Gemeinde Rennau ein Stapel Strohrundballen in Flammen auf.
Gegen 09:00 h entdeckte eine Landwirtin aus dem Ort die Rauchsäule über
der Ackerfläche am Ende des Erzweges und alarmierte die Feuerwehr.
Die rund 300 Strohballen brannten vollständig ab.
Die Polizei ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung,
Zeugenhinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 05351/521-0
entgegen.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: FF Sprötze
Überholmanöver endet mit drei Verletzten
Sprötze, Lk. Harburg , 06.10.2011
Drei teils lebensgefährlich Verletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall am Donnerstag morgen auf der Bundesstraße B 3 zwischen Sprötze (Stadt Buchholz) und Welle (SG Tostedt) gefordert.
Gegen 07:25 h fuhr ein BMW, besetzt mit einer Frau und einem Mann, und ein Audi, besetzt mit einem Fahrer, kollidiert.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW in eine angrenzende Böschung geschleudert und blieb dort auf der Seite liegen. Beide Fahrzeuginsassen wurden durch den Unfall eingeklemmt und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des im Frontbereich stark beschädigten Audi erlitt ebenfalls Verletzungen. Zur Befreiung und Versorgung der Verletzten wurden neben drei Rettungswagen des DRK aus den Landkreis Harburg und Heidekreis, dem DRK Notarzt und dem Rettungshubschrauber Christoph 19 aus Uelzen auch die Feuerwehren aus Sprötze und Buchholz durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte waren relativ zügig an der Unfallstelle in Höhe des Abzweigers Langeloh. Nach einer ersten Versorgung der verletzten BMW-Insassen setzten die Feuerwehrkräfte hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Verletzten zu retten. Nach einer Fahrzeugstabilisierung wurde das Fahrzeugdach so weit geöffnet, dass beide Verletzten aus dem Fahrzeug befreit werden konnten. Die schwer verletzte Fahrerin kam unter Notarztbegleitung in das Krankenhaus nach Buchholz, dorthin wurde auch der Audifahrer eingeliefert. Der Beifahrer des BMW musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Krankenhaus AK St. Georg in Hamburg geflogen werden. Die Feuerwehrkräfte stellten weiterhin den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Die B 3 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet.

Text: Red
Foto: Red
Hobbyraum im Keller brannte
Empelde, Region Hannover, 06.10.2011
Die Feuerwehr Empelde und Ronnenberg wurden zu einem Kellerbrand gerufen. In einem Doppel-Einfamilienhaus war im Keller ein Feuer ausgebrochen.
In einem Kellergang und in einem Hobbyraum brannten Papier, ein Computer und eine Eisenbahnanlage. Es war im Kellerbereich ein erhöhter Schadstoff zu messen. Im Kellerbereich war auch eine Rußbeaufschlagung bis zur Kellertür feststellbar. Im Erd- und Dachgeschoß müsse druckgelüftet werden, da die Rauchausbreitung im ganzen Haus feststellbar war.
Das Feuer wurde durch drei Trupps unter PA gelöscht mit zwei C-Rohren, drei Trupps waren als Sicherung bereitgehalten. Die Wasserversorgung wurde durch ein TLF gewährleistet. Die DLK Ronnenberg leuchtete die Einsatzstelle aus.
Der Rettungsdienst brachte eine verletzte Person ins Krankenhaus und betreute zwei Personen. Im Einsatz waren ein NEF und zwei RTW.
Der Energieversorger stellte Strom, Gas und Wasser ab. Die Wasserversorgung war durch das Feuer beschädigt.
Im Einsatz waren zwei Ortsfeuerwehren mit 46 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen.
Text: Feuerwehr Hamburg
Beim Anlegemanöver verletzt
Wachrevier: Finkenwerder, 05.10.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein 52-Jahre alter Arbeiter beim Anlegemanöver einer Schute zwischen die Schute und einem weiteren Schiff und wurde mit den Beinen eingeklemmt. Der Arbeiter konnte von einem Kollegen nach Zurücksetzen der Schute auf diese gezogen werden.
Die Feuerwehr rettete den Schwerverletzten mit Hilfe von Kleinbooten und der Polizei von der Schute und beförderte ihn an einen Anleger. Von dort wurde der Patient mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Text: Stobbe , Feuerwehr Köln
Foto: Feuerwehr Köln
Einsätze für die Feuerwehr
Köln-Stadtgebiet, 05.10.2011
Um 10:31 h wurde die Feuerwehr zunächst zu einem bestätigten Feuer nach Chorweiler alarmiert. Es brannte die Küche einer Wohnung im 3. OG.
Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten ein Nachbar und der zufällig anwesende Hausmeister versucht, das Feuer mit einem Pulverlöscher zu löschen. Dies gelang jedoch nicht. Glücklicherweise verließen sie unmittelbar nach dem missglückten Löschversuch die Wohnung, ebenso wie die Bewohner zuvor. So blieben alle Personen unverletzt.
Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Pressluftatmer mit einem C-Strahlrohr in die Brandwohnung vor und konnte das Feuer innerhalb weniger Minuten löschen. Ein weiterer Trupp unter Pressluftatmer begab sich in eine Nachbarwohnung, aus der von einer Bewohnerin Hilfe angefordert war. Diese Bewohnerin blieb jedoch auch unverletzt, hatte aber aus einer Angstreaktion heraus um Hilfe gerufen. Ein weiterer Trupp kontrollierte den Treppenraum, der jedoch rauchfrei geblieben war.
Nach ca. 60 Minuten konnte der Einsatz beendet werden. Es waren 33 Einsatzkräfte von den Feuerwachen Weidenpesch, Chorweiler und Ehrenfeld im Einsatz.
Um 13:59 h wurde die Feuerwehr zu einer Hilfeleistung zur Inneren Kanalstraße alarmiert. Ein Lkw war in der Unterführung Höhe Escher Straße hängengeblieben und hat ein Verkehrschaos ausgelöst. Die Feuerwehr musste ausrücken, um den verkeilten Lkw zu sichern und unter der Brücke herauszuziehen. Das mit Waschmaschinen beladene Fahrzeug verkeilte sich bei dem Unfall so ungünstig, dass es umzukippen drohte. Die Einsatzkräfte sicherten das Fahrzeug zunächst mit Seilwinden eines Feuerwehrkranes und eines Rüstwagens vor dem Umkippen. Nachdem der Sattelzug abgesenkt worden war, konnte die Feuerwehr ihn vorsichtig nach hinten herausziehen.
Nach Begutachtung der Brücke durch einen Sachverständigen der Deutschen Bahn AG gab die Polizei die Fahrspuren anschließend wieder frei. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Im Einsatz waren der Rüstzug, das Löschfahrzeug und der Führungsdienst der Feuer- und Rettungswache Weidenpesch mit insgesamt 11 Personen.
Um 16:59 h wurde die Feuerwehr zu einem Gasaustritt nach Mülheim alarmiert. Gemeldet war starker Gasgeruch in einem Wohn- und Geschäftsgebäude mit angrenzender Stadtsparkasse.
Die eintreffenden Einsatzkräfte konnte zwar einen modrigen Geruch wahrnehmen, aber messbar war dieser Geruch nicht. Es handelte sich jedoch eindeutig nicht um Gas. Messungen der RheinEnergie und der Feuerwehr bestätigten diese Annahme.
Nachdem ca. 45 Minuten innerhalb und außerhalb des Gebäudes ohne Ergebnis gemessen und erkundet wurde, wurde der Feuerwehreinsatz abgebrochen. Die Ursache des modrigen Geruches konnte nicht eindeutig ermittelt werden.
Es waren insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch eingesetzt.
Text: Polizei Salzgitter
Brandstiftung an Tankstelle
Salzgitter, 05.10.2011
Ein Unbekannter an einer Tankstelle um 19:00 hin Ringelheim einen Brand gelegt. Das Feuer war von Zeugen bemerkt worden und von selbst erloschen, bevor die Feuerwehr eintraf.
Am 07.10.11 hat der nunmehr Beschuldigte ein Bekennerschreiben in der Tankstelle abgegeben, in dem er sich für die Tat entschuldigt hat. Das Schreiben hatte er mit seinem Namen unterzeichent. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 52-Jährigen aus Salzgitter, der die Tat eingeräumt hat. Als Motive gab er an, das er sich über die hohen Benzinpreise geärgert hat. Der Mann wurde in eine Klinik eingewiesen.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchter schwerer Brandstiftung.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Brand in Apartment
Göttingen, 05.10.2011
Ein Betreten der Wohnung und die damit einhergehende Begutachtung der Brandstelle waren aufgrund der starken Verrauchung bislang noch nicht möglich. Um die genaue Ursache zu klären, werden in den kommenden Tagen ein Brandmittelspürhund aus Hildesheim und Experten des Landeskriminalamtes aus Hannover in die Ermittlungen eingebunden.
Der bei dem Feuer verletzte 50 Jahre alte Mieter des Apartments
kann das Krankenhaus nach derzeitigem Stand am heutigen Nachmittag
wieder verlassen. Entgegen unserer ersten Berichterstattung wurden
bei dem Brand zwei weitere Hausbewohner durch Rauchgas leicht
verletzt. Die 45 und 62 Jahre alten Männer wurden noch am
Mittwochabend nach ambulanter Behandlung entlassen.

Text: Polizei
Foto: Henning Hesselink
Zusammenstoß zwischen Pkw und Lkw
Hoogstede, Graf. Bentheim, 05.10.2011
Bei einem Unfall am Mittwochvormittag auf der Kreisstraße 15/ Kreuzung zur Kreisstraße 19 wurde ein 34-jähriger Mann aus Lage leicht verletzt.
Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr der Mann gegen 10:05 h die Kreisstraße 15 mit einem VW Polo von Hoogstede in Richtung Twist und wollte die vorfahrberechtigte K 19 überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Lkw (Muldenkipper), dessen 49-jähriger Fahrer aus Ringe die Kreisstraße von Georgsdorf in Richtung Emlichheim befuhr. Der Autofahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt, an dem Auto entstand Totalschaden. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Lkw noch gegen die Leitplanke zum Kanal geschleudert und schwer beschädigt. Der Autofahrer wurde mit einem Rettungswagen in die Euregio-Klinik gebracht, die er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.
Die freiwillige Ortsfeuerwehr Hoogstede übernahm die Absicherung der Unfallstelle, sowie die Aufnahme von auslaufendem Öl.
Sie war mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort. Neben der Polizei war der Rettungsdienst mit einem RTW und die Feuerwehr Hoogstede an der Einsatzstelle.
Text: Polizei Salzgitter
Brandstiftung
Zeugen gesucht
Salzgitter-Ringelheim, 05.10.2011
Die Polizei Salzgitter sucht Zeugen, die Hinweise auf eine Brandstiftung geben können.
Ein bislang unbekannter Täter hat am Mittwoch gegen 19:00 h an einer Tankstelle in der Goslarschen Straße in Ringelheim vermutlich versucht, eine Zapfsäule in Brand zu setzen. Zeugen hatten das Feuer bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Vor einer Säule hatte der Täter auf noch unbekannte Weise ein etwa kniehohes Feuer verursacht. Kurz vor dem Brand wurde ein Mann beobachtet, der sich in dem Bereich der Tankstelle aufgehalten haben soll. Dieser soll zwischen 30 und 40 Jahren alt sein, 180 cm groß sein, blonde Haare haben und mit einem hellblauen T-Shirt bekleidet gewesen sein. Er soll weiterhin eine Plastiktüte bei sich
getragen haben. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte
bei der Polizei unter Tel. 1897-215.
Text: Polizei Salzgitter
Gegen Baum gefahren und schwer verletzt
Groß Flöthe, Lk. Wolfenbüttel, 05.10.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache kam am Mittwoch, 05.10.11, gegen
06:30 h ein 21-jähriger Pkw Fahrer auf der Strecke zwischen Groß Flöthe und Cramme von der Fahrbahn ab und stieß mit seinem Pkw gegen
einen Straßenbaum. Durch den Anstoß wurde der Fahrer schwer verletzt
und musste mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Mehrparteienwohnkomplex brennt
Göttingen, 05.10.2011
Im 11. Obergeschoss eines Mehrparteienwohnkomplexes in der Groner Landstraße ist am Mittwochabend ein Einzimmer-Apartment durch ein Feuer
komplett zerstört worden. Zwei unmittelbar angrenzende Wohnungen
wurden durch die Flammen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Der 50 Jahre alte Mieter der ausgebrannten Wohnung erlitt nach
ersten Informationen mittelschwere, ein weiterer Hausbewohner leichte
Verletzungen durch Rauchgas. Beide Männer wurden in ein Krankenhaus
eingeliefert.
Unmittelbar nach Eingang der Meldung rückten sofort rund 50
Einsatzkräfte der Göttinger Hauptfeuerwache, der Feuerwache des
Universitätsklinikums sowie der Freiwilligen Feuerwehren Grond und
Stadtmitte zum Gebäudekomplex aus. Die Polizei war mit allen im
Stadtgebiet verfügbaren Funkstreifen vor Ort bzw. leitete den Verkehr
weiträumig um. Die Bewohner des brandbetroffenen 11. Obergeschosses
sowie die der 10. und 12. Etagen wurden vorsorglich evakuiert.
Zeitweise hielten sich bis zu 100 Personen, darunter auch Kleinkinder, vor dem Gebäude auf.
Nach ersten Ermittlungen wurde ein im Innenhof der Wohnanlage stehender Zeuge gegen 18:20 h das Feuer und alarmierte die Rettungskräfte. Zusammen mit einem weiteren Mann begab er sich in das brandbetroffene Geschoss des Hauses und brachte den unter Alkoholeinfluss stehenden verletzten Mieter ins Freie.
Was den Brand ausgelöst hat ist bislang noch unklar. Der Brandort
konnte von der Polizei noch nicht begutachtet werden. Die Brandstelle
wurde beschlagnahmt.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Polizeiinspektion Lüneburg
Lkw verunfallt
Wulfsode, Lk. Lüneburg, 05.10.2011
Ein verunfallter Lkw mit Anhänger blockierte nach einen Verkehrsunfall in den Nachmittagsstunden des 05.10.11 die Kreisstraße 42 zwischen Wulfsode und Vastorf.
Der 54-jährige Fahrer des Lkw war gegen 14:15 h aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und kollidierte frontal mit einer Birke. Danach kam der Lkw nach links ab und blieb dort im Seitenraum stehen. Der Muldenanhänger (ohne Ladung) blieb auf der Straße liegen und blockierte diese.
Text: Michael Hintz, Feuerwehr Hannover
Schule nach Papierkorbbrand in einem Toilettenraum geräumt
Hannover, 05.10.2011
In einem Toilettenraum der Schule in der Loccumer Straße kam es am Vormittag nach einem Papierkorbbrand zu einer Rauchentwicklung.
Vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das gesamte Schulgebäude geräumt. Glücklicherweise hat sich nur ein Kind leicht verletzt.
Gegen 10:15 h ging der Notruf des Hausmeisters der Schule in der Regionsleitstelle ein. Aufgrund der Feuermeldung wurden durch die Regionsleitstelle Hannover zwei Löschzüge, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.
In den Schulgebäuden in der Loccumer Straße sind eine Nebenstelle der Dietrich Bonhoeffer-Realschule sowie die Grundschule Loccumer Straße mit insgesamt rund 250 Schülerinnen und Schülern untergebracht. In dem Gebäudeteil, der durch die Realschüler der fünften und sechsten Klassen genutzt wird, kam es aus noch ungeklärter Ursache in einem Toilettenraum im ersten Obergeschoss zu einem Papierkorbbrand, der Brandrauch breitete sich in den angrenzenden Flur aus.
Der Hausmeister der Schule hatte mit einem Pulverlöscher erste Löschversuche unternommen und die Tür des Toilettenraumes verschlossen, wodurch eine größere Ausbreitung von Feuer und Brandrauch verhindert werden konnte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte acht Minuten nach Eingang des Notrufes hatten bereits alle Personen die Schulgebäude verlassen.
Nach Einsatz von Kleinlöschgerät eines vorgehenden Angriffstrupps unter Atemschutzgeräten konnte durch die Einsatzkräfte um 10:30 h bereits „Feuer aus“ gemeldet werden. Der betroffene Gebäudeteil wurde mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten von Brandrauch befreit. So konnten nach ca. 50 Minuten alle Schülerinnen und Schüler wieder zurück in ihre Klassenräume.
Während der Räumungsmaßnahme ist ein 10-jähriger Junge auf dem Schulhof gestürzt und hat sich eine leichte Kopfplatzwunde zugezogen. Er wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik Bult transportiert.
Der vom Brand betroffene Toilettenraum kann vorerst nicht mehr genutzt werden, es entstand ein geringer Sachschaden, die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren insgesamt 10 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit 30 Einsatzkräften.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Erhebliche Störungen nach Lastwagen-Brand
Sottrum/BAB 1, 05.10.2011
Am Mittwochmorgen ist es um 10:00 h auf der BAB1 in Fahrtrichtung Hamburg kurz hinter der Anschlussstelle Stuckenborstel zu einem Motorbrand bei einem Sattelzug aus Neu Wulmstorf gekommen.
Der 58-jährige Kraftfahrer aus Hamburg konnte den Brand seiner Zugmaschine nicht mehr selbst löschen, so dass die Freiwillige Feuerwehr Sottrum hinzugezogen werden musste. Auch die Feuerwehr konnte aber den Totalschaden der Sattelzugmaschine nicht verhindern. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Der Brand führte allerdings zu erheblichen Verkehrsstörungen auf der BAB1 zwischen Hamburg und Bremen. In Fahrtrichtung Hamburg kam es zu einem acht Kilometer langen Stau, da die Autobahn voll gesperrt werden musste.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Sattelzug prallt in Sicherungsanhänger
Hildesheim / BAB 7, 05.10.2011
Gegen 01:30 h ereignete sich auf der BAB 7 ein schwerer Verkehrsunfall. In Höhe der Kanalbrücke zwischen der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd befand sich eine Nachtbaustelle. Der 58jährige Fahrer eines Sattelzuges aus dem Kreis Zwickau befuhr die BAB 7 in Richtung Hannover.
Der Sattelzugfahrer überfuhr zunächst einige Absperrbaken und
prallte dann in einen Sicherungsanhänger. Trümmerteile wurden über die
gesamte Fahrbahn verteilt. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Für die Unfallaufnahme und die Berge- und Aufräumarbeiten wurde
die BAB voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle
Hildesheim-Drispenstedt abgeleitet. Die Sperrung wurde um 06:30 h
wieder aufgehoben.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Sattelzug prallt in Sicherungsanhänger
Hildesheim / BAB 7, 05.10.2011
Gegen 01:30 h ereignete sich auf der BAB 7 ein schwerer Verkehrsunfall.
In Höhe der Kanalbrücke zwischen der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd befand sich eine Nachtbaustelle. Der 58-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus dem Kreis Zwickau befuhr die BAB 7 in Richtung Hannover.
Der Sattelzugfahrer überfährt zunächst einige Absperrbaken und
prallte dann in einen Sicherungsanhänger. Trümmerteile wurden über die
gesamte Fahrbahn verteilt. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Für die Unfallaufnahme und die Berge- und Aufräumarbeiten wurde
die BAB voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle
Hildesheim-Drispenstedt abgeleitet. Die Sperrung wurde um 06:30 h
wieder aufgehoben.
Originaltext:
Text: Polizei Braunschweig
Sperrmüll brannte
Braunschweig, 04.10.2011
Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Abend Sperrmüll auf dem
Hinterhof eines Hauses am Altewiekring in Brand.
Die Feuerwehr musste löschen. Verletzt wurde niemand. Durch die Hitze der Flammen ging eine Fensterscheibe des Gebäudes zu Bruch. Brandstiftung als Ursache des Feuers kann nicht ausgeschlossen werden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Technischer Defekt verursacht Pkw-Brand
Krähenwinkel (Langenhagen), Region Hannover, 04.10.2011
Gegen 01:20 h ist ein Pkw unter einem Carport an der Straße Hoher Kamp in Krähenwinkel (Langenhagen) in Brand geraten. Die Flammen haben auf den Unterstand, ein Vordach, zwei Wohnhausfassaden und einen Schuppen übergegriffen. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Ursache für das Feuer aus.
Anwohner hatten am frühen Dienstagmorgen einen lauten Knall gehört
und den brennenden Daimler unter dem Carport bemerkt. Bei Eintreffen
der alarmierten Rettungskräfte stand der Motorraum des Autos in
Flammen. Das Feuer hatte bereits auf das Dach des Carports, ein
Vordach, die Fassaden von zwei angrenzenden Wohnhäusern sowie einen
Kaminholzschuppen übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand.
Personen wurden nicht verletzt. Ermittler der Kriminalpolizei haben
den Geschehensort gestern untersucht. Die Beamten gehen von einem
technischen Defekt an dem Fahrzeug als Ursache für das Feuer aus.
Text: Polizei Salzgitter
Brand eines Einfamilienhauses
Baddeckenstedt- Wartjenstedt, Lk. Wolfenbüttel, 04.10.2011
Am Dienstagmittag ist ein Einfamilienhaus im Siedlerweg in Wartjenstedt in Brand geraten.
Der 54 Jahre alte Besitzer des Hauses befand sich zur Brandzeit im Garten des Hauses und wurde nicht verletzt. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um den Brand zu löschen und um ein Übergreifen auf benachbarte Häuser zu verhindern.
Text: Polizeiinspektion Graf. Bentheim/ Emsland
Brand bei der Erdölraffinerie
Lingen, Lk. Emsland, 04.10.2011
Am Dienstagmorgen gegen 07:15 h kam es bei der Erdölraffinerie in Holthausen-Biene zu einem Brand.
Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war es im Bereich der Rohöldestillation zu einem Brandausbruch und zu einer Stichflamme gekommen. Ein Arbeiter zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Arbeiter wurde leicht verletzt. Die Werksfeuerwehr der Erdölraffinerie, die bei den Löscharbeiten von den Ortsfeuerwehren aus Holthausen und Altenlingen unterstützt wurde, konnte das Feuer nach etwa 20 Minuten löschen. Es kam zu starker Ruß- und Rauchentwicklung. Beamte der Tatortermittlungsgruppe der Polizei nahmen ihre Ermittlungen zur Ursachenerforschung an der Brandstelle auf.
Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim
Heizungsanlage explodiert
Lingen, Lk. Emsland, 04.10.2011
In der Nacht zum Dienstag kam es im Keller eines Einfamilienhauses in der Taunusstraße zu einer Explosion. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei wurden die Bewohner des Hauses (ein Ehepaar mit einem dreijährigen Sohn) gegen 01:00 h durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Das Ehepaar konnte sich mit dem Sohn unverletzt nach draußen begeben und die Rettungskräfte verständigen. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen stellte im Heizungskeller fest, dass es dort zum Brand des Heizkessels gekommen war. Durch den Druck der Explosion wurde die Kellertür zum Heizungsraum aus den Angeln gerissen. Das Feuer konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Lingen gelöscht werden. Durch Ruß- und Rauchgase kam es im gesamten Haus zu erheblichen Schäden. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf. Die Ursache der Explosion und auch die Höhe des entstandenen Sachschadens stehen derzeit noch nicht fest.

Text: Holger Janssen
Foto: Holger Janssen
Güterzug erfasst Pkw
Südbrookmerland, Lk. Aurich, 04.10.2011
Gegen 09:10 h alarmiert die Rettungsleitstelle des Landkreises Aurich die Ortsfeuerwehr Uthwerdum, sowie den kreiseigenen Rüstwagen 2, stationiert im Auricher Stadtteil Sandhorst, mit dem Einsatzstichwort Verkehrsunfall -Pkw gegen ZUG-Person eingeklemmt.
Binnen weniger Minuten sind ca. 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen auf dem Weg zur Unfallstelle, einem Bahnübergang an der B72 in der Ortschaft Moordorf. Ein Pkw wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Güterzug erfasst und einige Meter über das Gleisbett geschoben. Nach Polizeiangaben hatte der 83-jährige Fahrer des Honda die Geschwindigkeit des Zuges unterschätzt und versucht den Bahnübergang noch vor diesem zu überqueren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß und der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Da es sich bei der von der Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich-Emden betriebenen Bahnlinie um eine eingleisige Anlage handelt, war eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch weitere Züge ausgeschlossen, so dass sofort mit den Rettungsarbeiten begonnen werden konnte.
Der geringen Geschwindigkeit des Zuges, ca 15 km/h, ist es zu verdanken, dass der Fahrer des Pkw nur leicht verletzt wurde.
Der etwa 320 m lange und mehrere hundert Tonnen schwere Zug war unter anderem mit Bauteilen für Windkraftanlagen beladen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Zwei Jahre Granate im Garten
Uelzen, Lk. Uelzen , 04.10.2011
Eine Granate aus dem 2. Weltkrieg entsorgten Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in einem Garten An den Zehn Eichen. Ein Senior hatte nach eigenen Angaben die ca. 15 x 10 cm große Granate vor gut zwei Jahren in seinem Garten ausgegraben und diese "unbedarft" als "Deko" in seinen Garten zwischen Steine gelegt. Aufgrund der Presseberichterstattung über andere "Blindgänger" in den letzten Wochen, erinnerte sich der Mann und meldete den Gegenstand der Polizei. Der alarmierte Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Munster nahm die noch zündfähige Granate in den Mittagsstunden mit.
Text: Polizeidirektion Hannover
Jugendliche sprühen mit Pfefferspray in Schule
Hannover, 04.10.2011
Fünf Jugendliche (einmal 16 und viermal 17 Jahre) stehen im Verdacht, heute gegen 12:20 h in der IGS Badenstedt mit Pfefferspray gesprüht zu haben. Insgesamt elf Schüler haben Atemwegs- und Augenreizungen erlitten. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Schüler einer zehnten Klasse hatten heute an einem Erste Hilfe-Lehrgang in einem Raum im Erdgeschoss der Schule teilgenommen. Gegen 12:20 h verließen fünf Jugendliche den Unterricht - eigenen Angaben zufolge, um zur Toilette zu gehen. Als das Quintett wenig später zurückkehrte und die Tür des Klassenraums öffnete, bemerkten ihre dort verbliebenen Mitschüler einen beißenden Geruch. Kurz darauf klagten mehrere Jugendliche über Augenreizungen und Atembeschwerden.
Lehrer stellten fest, dass auf dem Flur und in den Toilettenräumen offenbar mit Pfefferspray gesprüht worden war und alarmierten die
Polizei. Insgesamt elf Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren
wurden zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Ermittler
stellten eine Dose mit Pfefferspray zur Tierabwehr in einem Gebüsch
im Innenhof der Schule sicher. Die Beamten gehen nach derzeitigen
Erkenntnissen davon aus, dass die fünf 16 und 17 Jahre alten Schüler,
die zwischenzeitlich den Raum verlassen hatten, für die Tat
verantwortlich sind. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher
Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen die
Jugendlichen. Bislang haben sie noch keine Angaben zum Tatvorwurf
gemacht. Zwei der 17-jährigen Schüler sind bereits polizeilich in
Erscheinung getreten. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen
wurden die Tatverdächtigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Im Einsatz waren mehrere Rettungswagen, ein GRTW sowie mehrere NEF der Feuerwehr.
Text: Polizeidirektion Hannover
41-jähriger Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Empelde, Region Hannover, 04.10.2011
Gegen Mittag, 12:00 h, ist ein 41 Jahre alter Motorradfahrer an der Nenndorfer Straße (Empelde) mit einem Lkw kollidiert und dabei schwer verletzt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 41-Jährige mit seiner Yamaha auf der Bundestraße (B) 65, aus Richtung Bad Nenndorf kommend, in Richtung Hannover unterwegs gewesen und dann auf die Nenndorfer Straße in Richtung Empelde abgebogen. Kurz hinter der Abfahrt bog ein 25-Jähriger mit seinem Lkw (3,5 Tonner) von einem Parkplatz in die Nenndorfer Straße ein und übersah dabei offensichtlich den von links kommenden Kradfahrer. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen das linke Vorderrad des Lasters. Durch den Aufprall wurde er in den Graben geschleudert. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn mit schweren - nicht lebensgefährlichen - Verletzungen in eine Klinik.
Die Abfahrt zur Nenndorfer Straße war während der Unfallaufnahme gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet, es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Verkehrsunfall mit zwei schwer Verletzten
Hildesheim, 04.10.2011
Am Morgen fuhr ein 68-jähriger Fahrer eines 40 t-Sattelzuges aus Stade die BAB 7 von Hildesheim kommend in Richtung Norden. Um ca. 04:00 h fuhr in Höhe der Ortschaft Hotteln ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus der Nähe von Halle/Saale mit sehr viel höherer Geschwindigkeit und ungebremst von hinten unter den Sattelzug.
Während der Sattelzugfahrer bei diesem Unfall unverletzt blieb, wurde der Fahrer des Pkw schwer und sein 42-jähriger Beifahrer, der ebenfalls aus der Nähe von Halle kommt, lebensgefährlich verletzt. Die Verletzten wurden nach Hildesheim und in die Medizinische Hochschule nach Hannover gebracht.
An dem Sattelzug entstand erheblicher Schaden, er konnte aber seine Fahrt bis zum nächsten Parkplatz fortsetzen. Der auffahrende Pkw wurde völlig zerstört.
Die BAB 7 wurde zu Rettungs- und Bergungsarbeiten von 04:00 - 06:45 h voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu 5 km.
Neben zwei Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Hildesheim waren
zwei Notarzt- und zwei Rettungswagen, sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr Hildesheim und der Autobahnmeisterei Hildesheim im Einsatz.
Text: Polizeidirektion Hannover
Stau durch brennenden Lkw
Bad Eilsen, Lk. Schaumburg, 04.10.2011
Am Morgen gegen 04:20 h geriet ein Sattelzug auf der BAB 2 in Richtung Dortmund, in Höhe der Anschlussstelle "Bad Eilsen Ost", aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten kam es zu einem Stau von zirka 15 Kilometern Länge.
Bisherigen Ermittlungen zufolge war der 32-jährige Fahrer mit seinem Scania-Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund unterwegs gewesen. Kurz vor der Anschlussstelle "Bad Eilsen Ost" bemerkte er Flammen im Motorraum und lenkte seinen Lkw auf den Standstreifen. Ein vorbeikommender Pkw-Fahrer alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte die Flammen nach etwa einer Stunde löschen. Der Sattelzug brannte komplett aus.
Der 32-jährige Fahrer konnte sich aus dem Fahrzeug retten - er blieb unverletzt. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten kam es zu einem Rückstau von zeitweise 15 Kilometern. Die Brandursache ist derzeit unklar.
Text: Feuerwehr Hamburg
Zwei Matratzen brannten
Wachrevier: Stellingen, 03.10.2011
In einer Wohnung im 3. Obergeschoss brannten zwei Matratzen. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht.Zwei Personen wurden nach rettungsdienstlicher Erstversorgung mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus befördert.
Text: Polizeiinspektion Salzgitter
Koniferen-Hecke abgebrannt
Salzgitter-Üfingen, 03.10.2011
Eine Koniferenhecke ist am Montagvormittag in der Osterstraße in
Üfingen in Brand geraten.
Vermutlich durch die Trockenheit hat sich die Hecke selbst entzündet und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Strohballenunterstand brannte
Wunderbüttel, Lk. Gifhorn, 03.10.2011
Gegen 13:20 h brannte im Nordkreis Gifhorns, nördlich von
Wunderbüttel, am Rande eines Waldstücks, ein Strohballenunterstand.
Dieser Unterstand hatte ca. die Maße von 10 x 10 Meter und ist, samt
der darin befindlichen ca. 50 Strohballen, komplett abgebrannt.
Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Text: Kai-Uwe Roßtock
Foto: Kai-Uwe Roßtock
Unklare Rauchentwicklung
Bad Gandersheim, Lk. Northeim, 03.10.2011
Die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim wurde am Tag der Deutschen Einheit zu einem Brand 1 – unklare Rauchentwicklung in die Neue Straße in Bad Gandersheim gerufen.
Die Anfahrt für die Kameradinnen und Kameraden zum Feuerwehrgerätehaus und anschließend zur Einsatzstelle Neue Straße gestaltete sich sehr schwierig. Bedingt durch den Bauernmarkt war die gesamte Innenstadt gesperrt und auf den Umleitungsstraßen, zu der auch die Neue Straße gehört, war ein entsprechend hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Der Feuerwehreinsatzleitstelle des Landkreises Northeim wurde von mehreren Personen eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoß bzw. Dachgeschoßwohnung gemeldet. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Trupp unter Atemschutz in die Wohnung im Obergeschoß zur Erkundung vorgeschickt. Der Trupp öffnete die Tür mit einem Ziehfix, um weitere Beschädigungen an der Tür zu vermeiden. Mit der Drehleiter wurde das Dach von oben abgesucht. Auch wurde die Wärmebildkamera zur Suche nach erhöhten Temperaturen eingesetzt. Für eine mögliche Belüftung wurde ein Hochleistungslüfter bereit gestellt. Nach kurzer Suche wurde festgestellt, dass in der betroffenen Wohnung keine Erkenntnisse für eine Rauchentwicklung festzustellen waren. Für die Dauer des Einsatzes musste die Neue Straße für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Polizei Bad Gandersheim war mit einer Streifenwagenbesatzung vor Ort.

Text: Ulrik Etzold
Foto: Ulrik Etzold
Brandeinsatz bei Firma Zajons
Melbeck, Lk. Lüneburg, 03.10.2011
Im Industriegebiet Lüneburg-Süd brannte es bei der Firma Zajons Logistik Entsorgungsgesellschaft mbH in einer Lagerhalle. Schwarzer Rauch stieg über dem Gelände auf. Die Bevölkerung wurde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die sechs bis acht Meter hohen Flammen drohten die Trennwand zur Produktionshalle zu zerstören. Die rund fünf Meter hohe Betonwand hielt stand. Zur Sicherheit war die Wasserversorgung für ein Übergreifen des Feuers aufgebaut.
In der Lagerungshalle wurden das Feuer und die Entsorgungsprodukte mit einem Wasserwerfer gelöscht. Als die offenen Flammen verloschen waren, wurde die Lagerhalle mit zwei Firmen eigenen Radladern geräumt. Die Radlader wurden von Feuerwehrleuten unter Atemschutz bedient. Das dampfende Räummaterial wurde mit Wasser abgelöscht, um ein Aufflammen durch eventuelle Glutnester zu verhindern.
Die Alarmierung der Feuerwehr Ilmenau war kurz nach 18:30 h. Rund zehn Minuten später war die Feuerwehr am Einsatzort. Fünf Ortsfeuerwehren*, der ABC-Zug/Messung der Kreisfeuerwehr und ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) waren vor Ort.
Der ABC-Zug nahm Messungen im Bereich Melbeck-Bahnhof und Häcklingen vor. Er gab Entwarnung: Die Messwerte zeigten, dass keine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestand.
Der ASB war vorsorglich alarmiert, zur eventuellen Versorgung der Einsatzkräfte.
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte alarmiert. Gegen 20:20 h war das Feuer aus, nachdem es gut eine Stunde vorher unter Kontrolle war.
* Ortfeuerwehren: Deutsch Evern, Embsen, Kolkhagen, Melbeck, Oerzen.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Im Pkw eingeklemmte Fahrzeugführerin stirbt
Groß Oesingen, Lk. Gifhorn, 03.10.2011
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend auf der
Kreisstraße 4 südöstlich der Ortschaft Groß Oesingen im Landkreis
Gifhorn. Hierbei wurde eine 18-jährige Autofahrerin aus Unterlüß
Landkreis Celle) tödlich verletzt.
Die junge Frau fuhr gegen 21:00 h mit ihrem Seat Leon auf der K 4 von Groß Oesingen nach Teichgut. Nach dem Durchfahren einer scharfen Rechtskurve kam die 18-Jährige offenbar auf Grund überhöhter Geschwindigkeit mit ihrem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Versuch, das Fahrzeug wieder auf die Straße zu lenken, stellte sich das Auto quer, kreuzte die Fahrbahn und krachte mit der Beifahrerseite gegen einen am linken Fahrbahnrand stehenden Straßenbaum.
Durch die Wucht des Aufpralls wickelte sich der Wagen regelrecht um den Baum und wurde hierbei völlig zerstört. Bedingt durch den Anstoß erlitt die im Pkw eingeklemmte Fahrzeugführerin schwerste Verletzungen, in deren Folge sie noch am Unfallort verstarb.

Text: Tim Herrmann
Foto: Tim Herrmann
Mikrowelle brannte
Sehnde, Region Hannover, 03.10.2011
Der Regionsleitstelle wurde am Abend gegen 20:30 h eine Rauchentwicklung aus einer Küche im Ferdinand Wahrendorff Haus gemeldet. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Ilten und Bilm alarmiert.
Nach einem weiteren Anruf, das die Verqualmung immer mehr zunehmen würde und in der Küche was brenne, wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Feuerwehren Höver, Sehnde und Wassel alarmiert.
Die Erkundung der ersten eintreffenden Kräfte ergab dann, dass sich der Rauch bereits im Flurbereich ausgebreitet hatte. Nach kurzer Suche konnte in der Küche eine schwelende Mikrowelle ausgemacht werden.
Durch das umsichtige Vorgehen mit einer Überdruckbelüftung konnte der Schaden durch den Brandrauch sehr gering gehalten werden. Alle Bewohner wurden vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand, der Schaden ist als gering ein zuschätzen.

Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann
Gebäudebrand
Westercelle, Lk. Celle, 03.10.2011
Um 10:01 h am Montag, dem „Tag der Deutschen Einheit“, wurde die Ortsfeuerwehr Westercelle zu einem vermutlichen Gebäudebrand in die Dehwinkelstraße alarmiert. Als die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude und es wurden weitere Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache nachgefordert.
Unter umluftunabhängigen Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung in das Haus vor. In der ersten Rückmeldung des Truppführers gab er an, „dass im Erdgeschoss bereits die Deckenverkleidung brenne und herunterfalle“. Die Treppe in das erste Obergeschoss brannte auch, so dass der Weg nach oben versperrt war. Über Steckleitern und einer Drehleiter gelangten Feuerwehrleute auf das Dach, um das Feuer von außen zu löschen. Dachziegel mussten ebenfalls entfernt werden, um an alle Glutnester zu gelangen. Die Wasserversorgung wurde aus vier Hydranten sichergestellt und über mehrere Leitungen zum Brandobjekt gefördert. Mit vier C- und zwei B-Rohren wurde zwischenzeitlich eine massive Brandbekämpfung durchgeführt.
Nach 90 Minuten konnte der Feuerwehreinsatzleitstelle „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“ durch den Einsatzleiter gemeldet werden. Mit Hilfe der Drehleiter wurde der gesamte Dachbereich mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht. Mit einer „Firedos-Anlage“, die ein Schaummittel als Netzmittel dem Löschwasser zugibt, wurde der Dachstuhl komplett abgelöscht, um ein Aufflackern der Flammen zu verhindern.
Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm das Deutsche Rot Kreuz mit Kaltgetränken und Schokoriegeln. Nach und nach konnten die ersten der 72 Feuerwehrleute mit ihren 15 Fahrzeugen aus Westercelle und der Hauptwache die Einsatzstelle verlassen. Nach über drei Stunden Einsatzzeit konnten auch die letzten Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Westercelle einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.
Text: Stefan Müller
Feuerwehr am Wochenende mehrmals im Einsatz
Garbsen, Region Hannover, 03.10.2011
Am vergangenen Wochenende kam es aus bislang unbekannter Ursache in den Stadtteilen Garbsen-Mitte und Auf der Horst zu mehreren Kleinbränden. Größerer Schaden konnte durch Anwohner und den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
Am Freitagabend wurde gegen 21:50 h ein brennender Baum vor einem Haus in der Diamantstraße gemeldet. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen alarmiert, die mit zwei Tanklöschfahrzeugen ausrückte. Zeitgleich ging auch eine Brandmeldung aus der in der Nähe liegenden Turmalinstraße ein. Daraufhin wurde zusätzlich die Ortsfeuerwehr Berenbostel alarmiert. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass sich beide Meldungen auf das gleiche Feuer in der Diamantstraße bezogen. Die Einsatzkräfte aus Berenbostel mussten nicht mehr ausrücken.
Der Brand in der Diamantstraße wurde von Anwohnern selbst unter Kontrolle gebracht, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Garbsen nur noch Nachlöscharbeiten durchführen mussten.
Ein Übergreifen des Brandes auf das direkt angrenzende Wohnhaus konnte verhindert werden.
Am Sonntagabend ebenfalls gegen 21:50 h wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen in die Märchenstraße gerufen, hier war eine Hecke in Brand geraten. Kurze Zeit später wurde ein weiteres Feuer und eine Rauchentwicklung im Bereich des Nord-West-Zentrums bei der Firma Real-Kauf gemeldet.
Da die brennende Hecke von Anwohnern der Märchenstraße schon selbst abgelöscht werden konnte, fuhr die Besatzung des ausgerückten Tanklöschfahrzeuges zur Einsatzstelle am Nordwestzentrum.
Auf der Rückseite des Gebäudekomplexes brannte ein Baum, den die Einsatzkräfte schnell ablöschen konnten. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten anschließend die Brandstelle in der Märchenstraße.
Da Anwohner verdächtige Personen haben weglaufen sehen, nahm die Polizei weitere Ermittlungen auf. Brandstiftung scheint als Ursache in allen Fällen wahrscheinlich.
In der Nacht zum Montag wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Garbsen gegen 02:30 h in den Bereich Auf der Horst / Talkamp gerufen.
Hier hatte vor einem derzeit leerstehenden Bungalow Baumschnitt und Laub aus unbekannter Ursache Feuer gefangen.
Auch dieser Brand konnte von den ehrenamtlichen Einsatzkräften schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Die Brandausbreitung auf das leerstehende Gebäude durch ein offenes Fenster in der Nähe konnte glücklicherweise verhindert werden.
Nach etwa 20 Minuten konnte auch dieser Einsatz beendet werden.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Drei Einsätze in zehn Stunden
Laatzen, Region Hannover, 03.10.2011
Zu insgesamt drei Einsätzen rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am Sonntag (02.10.11) innerhalb von 10 Stunden aus. Technische Hilfe war dabei gefragt und eine Frau aus einer verrauchten Wohnung zu retten.
Gegen 14:15 h fuhren drei Einsatzkräfte zum Park der Sinne. Im dortigen Regenrückhaltebecken suchten sie im Auftrag der Polizei nach Gegenständen. Nach einer halben Stunde war die Suche beendet.
Um 20:46 h rückte eine Gruppe zu einer Wohnung in der August-Schaper-Straße aus. In der 2.Etage war es zu einem Wasserschaden gekommen. Die acht Einsatzkräfte nahmen das Wasser auf und halfen dem Bewohner bei der Beseitigung des Schadens. Nach einer Stunde rückten die Kräfte wieder ein.
Um 23:34 h Alarm für die gesamte Ortsfeuerwehr: "Wohnungsbrand in der Hildesheimer Straße" lautete die Meldung. Mit fünf Fahrzeugen und über 30 Rettern fuhr die Ortsfeuerwehr nach Alt Laatzen. Vor Ort stellten die Helfer starke Rauchentwicklung aus einer kleinen Wohnung in der 1. Etage fest. Nach massivem Klopfen und Bummern an die Tür, öffnete endlich eine 56-jährige Bewohnerin die Tür. Durch den Angriffstrupp wurde sie ins Freie gebracht. Ein Trupp unter Atemschutz betrat die Wohnung und nahm einen Topf vom Herd. Mit Verdacht auf Rauchvergiftung kam die Mieterin mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Reichlich frische Luft wurde mit einem Hochleistungslüfter in die Räume geblasen.
Die Hildesheimer Straße war während des Einsatzes in Richtung Hannover gesperrt.
Neben der Feuerwehr waren die Polizei, ein Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.



