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BLAULICHT: Einsätze



Brandstiftung in Lagerhalle

Köln- Sülz , 09.10.2011
In den frühen Morgenstunden des Sonntags meldeten Passanten um 03:26 h eine Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle neben dem Amtsgericht an der Luxemburger Straße in Köln-Sülz.

Die kurze Zeit später eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass es sich um eine leerstehende Lagerhalle mit den Maßen 35 m mal 50 m handelte, die früher Bestandteil eines holzverarbeitenden Betriebes gewesen war. In der Halle brannten zurückgelassene Holzreste und Lagerregale an drei Stellen. Aufgrund der Größe des Objektes und der unübersichtlichen baulichen Situation in dem insgesamt 6.300 m² großen Komplex, bestehend aus mehreren Gebäudeteilen, wurde ein 2. Löschzug nachgefordert. Die Brandbekämpfung erfolgte mit einem B- Rohr und zwei C- Rohren, ein Wenderohr wurde vorsorglich über eine Drehleiter von der Hans- Carl Nipperdeystraße aus für den Fall vorbereitet, dass sich das Feuer auf das Dach ausbreiten würde. Nach umfassender Erkundung war die Lage nach 30 Minuten übersichtlich. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 05:30 h, hier kamen auch Netzmittel zum Einsatz, die dem Wasser eine bessere Wirkung zum Ablöschen von Glutnestern verleihen.
Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Luxemburger Straße.
Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen:
o Berufsfeuerwachen Innenstadt, Lindenthal und Marienburg
o Rettungsdienst der Stadt Köln
o Einsatzführungsdienst der Branddirektion
Die Einsatzleitung mit Ltd. Branddirektor Johannes Feyrer







Text: Polizeidirektion Hannover


Schornsteinbrand in Altenhagen

Hagenburg - Altenhagen, 09.10.2011
Am Sonntagvormittag wurde die Ortsfeuerwehr Hagenburg - Altenhagen über DME und Sirene zu einem Schornsteinbrand in die Mühlenstraße alarmiert.

An der Einsatzstelle wurde ein starker Brandgeruch festgestellt. Mittels der Wärmebildkamera wurde der Bereich um den Schornstein abgesucht. Der dazu alarmierte Schornsteinfeger reinigte den Schornstein, und die Feuerwehr belüftete anschließend das Gebäude. Im Einsatz waren 15 Kräfte der Feuerwehr Hagenburg-Altenhagen, ein Rettungswagen sowie die Polizei. Am Gebäude entstand kein weiterer Schaden.







Text: Polizeiinspektion Hildesheim


Rollator setzt große Suchaktion in Gang

Hoya, Lk .Nienburg, 09.10.2011
Ein in den Abendstunden des Sonntags auf der Weserpromenade aufgefundener Rollator rief ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr auf den Plan und setzte eine zweistündige Suchaktion in Gang. "Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht, dass eine Person in die Weser gegangen ist, nicht",
resümiert Pressesprecherin Gabriela Mielke.

Gegen 19:15 h fand ein Hoyaer Bürger den funktionstüchtigen und gut erhaltenen Rollator auf der Weserpromenade in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes vom Filmhof Hoya. Da nicht auszuschließen war, dass eine gehbehinderte Person den Freitod in der Weser gesucht hatte, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hoya alarmiert.
28 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Suche, wobei auch die Wärmebildkamera eingesetzt wurde. Die Absuche, bei Dauerregen und Temperaturen um 10 Grad, erstreckte sich entlang des westlichen Weserufers zwischen der Weserbrücke und dem Industriegebiet Hoya Nord. Letztlich konnte keine Person aufgefunden werden. Für eine Feuerwehrfrau endete die
Suchaktion im Krankenhaus, da sie sich bei der Absuche des Weserufers
den Fuß unglücklich vertrat.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Rollator von einem
Sperrmüllhaufen in der Langen Straße stammte. Offensichtlich war der Rollator von einer bislang unbekannten Person entwendet worden.
"Sperrmüll ist keine herrenlose Sache und die Mit- bzw. Wegnahme
erfüllt grundsätzlich die Tatbestände eines Diebstahls", klärt
Gabriela Mielke auf.

Die Polizei Hoya hofft auf Zeugen, denen eine Person mit einem Rollator aufgefallen ist. Hinweise werden unter 04251/934640 entgegen genommen.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Zwei Markisen brennen

Zellerfeld, Lk. Goslar, 09.10.2011
Am frühen Sonntagmorgen gegen 03:00 h setzte ein unbekannter Täter zwei Markisen eines Hauses in der Bornhardtstr. in Zellerfeld in Brand.

Ein Hausbewohner erwachte aufgrund der starken Rauchentwicklung und löschte den Brand, welcher bereits auf die Holzfassade übergegriffen hatte, mit einem Eimer Wasser aus seinem darüber liegenden Wohnungsfenster. Auf die Alarmierung der Feuerwehr und Polizei verzichtete er. Erst am Sonntagvormittag wurde eine andere Anwohnerin der Bornhardstr. auf den Gebäudeschaden aufmerksam und verständigte die Polizei, die ein Ermittlungverfahren wegen schwerer Brandstiftung einleitete.
Personen wurden nicht verletzt. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei in Clausthal-Zellerfeld unter der Tel. Nr.: 05323/941100 zu melden.





Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand-Red.



Text: Polizeidirektion Hannover
Foto: Red.



Carport gerät in Brand

Zeugenaufruf!

Barsinghausen, Region Hannover, 09.10.2011
Wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer ermittelt die Polizei jetzt nach dem Brand eines Carports an der Schwarzenknechtstraße in Barsinghausen am Sonntagmorgen gegen 01:00 h. Brandermittler haben heute festgestellt, dass das Feuer offenbar vorsätzlich oder fahrlässig verursacht worden war.

Eine 56 Jahre alte Anwohnerin hatte gegen 01:00 h Feuerschein und Rauchentwicklung an dem benachbarten Carport festgestellt und die
Rettungskräfte alarmiert. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei
versuchte zunächst noch vergeblich, den Brand mit einem Autofeuerlöscher zu bekämpfen. Schließlich löschte die eingetroffene Feuerwehr die Flammen. Nach bisherigen Ermittlungen war ein unter dem Carport deponierter Kaminholzstapel in Brand geraten, die Flammen griffen anschließend auf den gesamten Carport über. Brandermittler haben den Geschehensort heute Morgen
untersucht und festgestellt, dass der Holzstapel in dem Carport entweder vorsätzlich oder fahrlässig angezündet worden war. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen







Text: Polizeidirektion Hannover


Autotransporterbrand Höhe AS Garbsen

Garbsen, Region Hannover, 09.10.2011
Am Mittwochabend stand ein Lkw auf der Autobahn BAB A2 zwischen den Anschlußstellen Wunstorf-Luthe und Garbsen in Brand.

Die für diesen Autobahnabschnitt zuständigen Feuerwehren aus der Stadt Seelze wurden gegen 19:40 h alarmiert. Weitere Anrufer meldeten das der Lkw im direkten Bereich der Ausfahrt auf die Raststätte Garbsen brennen sollte. Daraufhin wurde zur Unterstützung auch die Ortsfeuerwehr Garbsen um 19:46 h alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannte das Führerhaus eines Autotransporters, der zwei Pkw geladen hatte, in voller Ausdehnung.
Das Fahrzeug stand am Beginn des Verzögerungsstreifens in der Abfahrt zur Rastanlage Garbsen.
Da die Richtungsfahrbahn Hannover zu diesem Zeitpunkt voll gesperrt war, konnten die Kräfte aus Garbsen entgegen der Fahrtrichtung auffahren. Die Kräfte aus der Stadt Seelze mussten sich mühsam den Weg durch den Rückstau bahnen.
Die meisten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle gegen 21:00 h wieder verlassen.
Eine Spur der Fahrbahn wurde für den Verkehr wieder freigegeben.
Die Autobahnmeisterei übernahm anschließend die Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn.
Die Ortsfeuerwehr Garbsen war mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz.







Text: Feuerwehr Hamburg


Wohnungsbrand im 2. OG

Wachrevier: Stellingen, 08.10.2011
An der Einsatzstelle kam es zu einem Wohnungsbrand im 2. OG. Es brannte das komplette Wohnzimmer, Personen wurden dabei nicht betroffen.

Das Feuer wurde mit ein C-Rohr gelöscht und anschließend die Einsatzstelle der Polizei übergeben.







Text: Feuerwehr Hamburg


Verletzter Igel und VU

Laatzen, Region Hannover, 08.10.2011
Zu zwei Einsätzen rückten die Ortsfeuerwehren Rethen und Laatzen am Anfang des Wochenendes aus. Ein Verkehrsunfall und Tier in Notlage waren die Einsatzgründe.

Am Freitag (07.10.11) gegen 18:00 h verunfallten zwei Personenwagen in der Lüneburger Straße vor der Einfahrt eines Baumarktes. Ein gelber Ford Ka wurde dabei erheblich beschädigt, ein dunkler Opel wurde linksseitlich erfasst und war ebenfalls nicht mehr fahrbereit. Die Helfer der Ortsfeuerwehr Rethen streuten auslaufende Betriebsstoffe aus und sicherten die Unfallstelle ab, bzw. sperrten diese für die Unfallaufnahme durch die Polizei. Eine Person wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Mit zwei Abschleppern wurden die Personenwagen schließlich zu Werkstätten gebracht.

Am Sonnabend gegen 12:30 h meldeten Anwohner in der Wülferoder Straße einen verletzten Igel. Helfer der Laatzener Feuerwehr brachten das Tier zum Tierarzt.







Text: Polizeiinspektion Rotenburg


Schaltschrank einer Photovoltaikanlage brannte

Adenstedt,Lk. Peine, 08.10.2011
Am Samstagvormittag geriet der Schaltschrank einer Photovoltaikanlage in Adenstedt, Große Str., in Brand.

Zum Glück bemerkten Anwohner die Geräusche und die nachfolgende Qualmentwickung und alarmierten die Adenstedter Feuerwehr. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass beim Brand von Solaranlagen größte Vorsicht geboten ist.
Löschversuche sind nur mit geeigneten Löschmitteln und gebührendem
Abstand vorzunehmen, da die Anlagen meist noch unter Spannung stehen.
Notfalls sollte man auf die professionelle Brandbekämpfung durch die
Feuerwehr warten.







Text: Polizeiinspektion Rotenburg


Hilfeleistung bei Verkehrsunfall

Hanstedt, Lk. Harburg, 08.10.2011
Am Samstag um 11:50 h wurde die Feuerwehr Feuerwehr Hanstedt zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen an der Kreuzung Winsener Straße Ecke Bei der Kirche alarmiert.

Die Arbeiten beschränkten sich auf das Abbinden von Betriebsstoffen und das Absichern der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt und vom alarmierten Rettungsdienst versorgt.
Im Einsatz war die FF Hanstedt.












Text: Polizei Wittingen


Rußschaden nach einem Feuer im Gymnasium

Braunschweig, 08.10.2011
Der Löschzug der Feuerwache Süd sowie die Freiwillige Feuerwehr Melverode wurden um 07:57 h zu einem Feuer in das Schulzentrum Heidberg gerufen. Die Meldung erfolgte über den Notruf 112 mit dem Hinweis, dass eine starke Verrauchung in einem Chemievorbereitungsraum vorherrschen sollte.

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte war bereits der betroffene Gebäudeteil im Gymnasium geräumt. Unter Atemschutz erkundeten Einsatzkräfte den naturwissenschaftlichen Funktionstrakt und fanden die Brandausbruchstelle in einem Chemievorbereitungsraum. Personen wurde nicht verletzt.

Die Feuerwehr führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Hierzu wurde ein spezielles Entlüftungsgerät von der Hauptfeuerwache nachgefordert.

Der Chemievorbereitungsraum muss aufgrund des hohen Rußschadens saniert werden. Durch die Geruchsbelästigung konnten am Schadenstag die angrenzenden Funktionsklassenräume ebenfalls nicht genutzt werden.

Besonders positiv bewertet der Einsatzleiter das umsichtige Vorgehen der Lehrkräfte und das disziplinierte Verhalten der Schüler.







Text: Eilbertus Stürenburg jun


Garagenbrand

Nienhagen, Lk. Celle, 07.10.2011
Am Freitag wurden um 12:27 h die Ortsfeuerwehren Nienhagen und Wathlingen, und kurze Zeit später die Ortsfeuerwehren Adelheidsdorf und Großmoor zu einem gemeldeten Garagenbrand in den Kiefernweg in Nienhagen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Doppelgarage mit zwei darin befindlichen Oldtimern. Sofort wurden mehrere C-Rohre von Atemschutztrupps vorgenommen. Im Einsatzverlauf wurde eine Wärmebildkamera der Stadtfeuerwehr Celle eingesetzt. Nachdem die Flammen gelöscht waren, musste die Garage von Hand ausgeräumt und letzte Glutnester abgelöscht werden.
Nach über vier Stunden waren die letzten Feuerwehrleute eingerückt und stellten ihre Einsatzbereitschaft wieder her.







Text: Polizeidirektion Hannover


Brand in leerstehendem Haus

Peine, Lk. Peine, 07.10.2011
Aus noch ungeklärter Ursache kam es in einem Zimmer im Erdgeschoss eines ehemaligen Wohnhauses zu einem Brand.

Das Haus wird offensichlich schon längere Zeit nicht mehr bewohnt und ist unverschlossen. In einem Zimmer im Erdgeschoss gerieten aus noch ungeklärter Ursache Gegenstände in Brand.

Die eingesetzten Feuerwehren Dungelbeck und Peine Kernstadt konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Da Glutnester vorhanden waren, mussten Nachlöscharbeiten erfolgen.

Für die Zeit der Löscharbeiten wurde die Alte Landstraße bis ca. 15:40 h gesperrt.





Kuh aus Graben befreit-Carsten Schmidt



Text: Carsten Schmidt
Foto: Carsten Schmidt



Auto prallt gegen Baum

Holzminden, Lk. Holzminden, 07.10.2011
Großeinsatz für die Rettungskräfte am Freitagvormittag in Holzminden. Ein junger Mann hatte beim Abbiegen die Kontrolle über sein Auto verloren und war mit dem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt. Der 19-jährige Fahrer musste anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Seine beiden Mitfahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon.

Der Notruf ging bei der Leitstelle um 09:25 h ein. Aufgrund der Schilderungen wurde sofort Großalarm ausgelöst. Und dieses war aufgrund des spektakulären Unfallverlaufs auch nötig, bestätigte die Polizei. Danach war der 19-Jährige aus Lenne mit seinem Opel Corsa von der B 497 nach rechts in die Holzmindener Sollingstraße abgebogen. Noch beim Abbiegevorgang touchierte er den Bordstein der linksseitig gelegenen Verkehrsinsel und schleuderte dann nach rechts.
Dort fuhr er über den Gehweg, prallte mit dem Fahrzeugheck gegen eine
Steinmauer und krachte dann frontal gegen den nächsten dicken Straßenbaum.

Der Anprall war so heftig, dass alle drei Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Für das Auto dürfte sich die Reparatur nicht mehr lohnen. Glücklicherweise waren zum Zeitpunkt des Unfalls dort keine Fußgänger unterwegs.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Tödlicher Verkehrsunfall

Winsen/L. , Lk. Harburg, 07.10.2011
Gegen 11:00 h kam es auf der Kreisstraße zwischen Radbruch und Winsen/L. zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Ein 50-jähriger Gifkendorfer befuhr mit seinem Renault Espace die Radbrucher Straße in Richtung Winsen/L.. In Höhe der Golf Anlage "Green Eagle" geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr anschließend frontal gegen einen Straßenbaum. Der 50-Jährige verstarb sofort. Er musste durch die Feuerwehren Winsen/L. und Luhdorf aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Die Kreisstraße blieb für die Bergungs- und Aufräumarbeiten bis 13:00 h voll gesperrt.







Text: Polizei Salzgitter


Großbrand vernichtet Lagerhallen und Kühlhaus

Grasleben, Lk. Helmstedt, 07.10.2011
Ein Gebäudekomplex mit Lagerhallen und einem Kühlhaus ist in der Nacht zum 07.10.11 in Mariental-Horst abgebrannt. Das Feuer auf einem Industriegelände nördlich von Helmstedt hat einen hohen Sachschaden angerichtet. Verletzt wurde niemand.

Der Brand wurde um 01:16 h gemeldet. Die Feuerwehren der Samtgemeinde Grasleben sowie der Löschzug aus Helmstedt rückten zur Einsatzstelle aus. Weitere Einsatzkräfte aus Schöningen, der Samtgemeinde Velpke und aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt wurden alarmiert.
In Vollbrand stand ein Werkstattbereich mit Autos und Wohnmobilen. Es gelang, ein Übergreifen auf ein angrenzendes Heizöllager zu verhindern. Als der Brand in den Lagerhallen weitestgehend gelöscht war, kam es urplötzlich zur Durchzündung in einem benachbarten Kühlhaus.
Da das Schaummittel mit zunehmender Einsatzdauer immer knapper wurde, forderte die Einsatzleitung um Gemeindebrandmeister Maik Wermuth im Morgengrauen Nachschub aus Wolfsburg und Braunschweig an. Insgesamt waren damit fast 300 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Gegen 09:20 h war das Feuer unter Kontrolle.





Zwei Unfälle mit Verletzten-Polizeiinspektion Rotenburg



Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg



Zwei Hilfeleistungseinsätze nach Sturm

Hachenhausen, Lk. Northeim, 06.10.2011
Am Sonnabend wurde in der Ortsfeuerwehr Hachenhausen, Stadt Bad Gandersheim, ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) feierlich in Dienst gestellt und nur wenige Tage später sollte der erste Einsatz mit dem neuen Fahrzeug gefahren werden.

Nach einem heftigen Sturm wurde die Ortsfeuerwehr Hachenhausen am Donnerstag um 16:14 h zu einem Hilfeleistungseinsatz im Ort gerufen. Hier war ein Baum auf zwei abgestellte Personenkraftwagen gestürzt, der nun von den Kameradinnen und Kameraden von den Fahrzeugen geschaffen werden sollte. Mit Hilfe eines Frontladers eines Treckers wurde der Baum von den Fahrzeugen gehoben. Zur Schadenshöhe ist nichts bekannt.

Nach diesem Einsatz ging es dann in Richtung Hebersiedlung. Hier hatte ein abgestürzter Ast eines großen Baumes die Telefonleitung so sehr beschädigt, dass sie in nur zwei Meter Höhe direkt über der Fahrbahn hing. Die Straße wurde daraufhin gesichert und für den Straßenverkehr gesperrt. Die Ortsfeuerwehr Hachenhausen blieb bis zur Absperrung durch die Stadtwerke Bad Gandersheim vor Ort.







Text: Polizeidirektion Hannover


Bei Fahrt auf Feldweg Ölwanne zerstört

Northeim, Lk. Northeim, 06.10.2011
Die Fahrt auf einem für Fahrzeuge gesperrten Feldweg ist einem 62-jährigen Autofahrer am Donnerstagnachmittag zum Verhängnis geworden.

Sein Mini-Van war mit der Ölwanne an einem Gullydeckel hängen geblieben. Der Vorfall hatte nicht nur Sachschaden zur Folge, sondern auch einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst, die sich um das ausgelaufene Öl kümmern musste.







Text: Polizei Braunschweig


Fünf leicht verletzte Personen im Hauptbahnhof Hannover

Hannover, 06.10.2011
Fünf Personen klagten im Reisezentrum des Hauptbahnhofes Hannover über Reizungen der Augen und Atemwege und wurden zur weiteren Behandlung mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Der Regionsleitstelle Hannover wurden heute Abend um 18:07 h von der Bahnpolizei mehrere verletzte Personen im Reisezentrum des Hauptbahnhofes Hannover gemeldet. Darauf hin wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der A-Dienst ABC mit dem Gerätewagen Messtechnik zum Hauptbahnhof alarmiert.
Hier waren nach bisherigem Kenntnisstand rund 30 Personen anwesend, als mehrere Patientinnen, darunter auch zwei Mitarbeiterinnen, über Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden klagten. Das Reisezentrum im Hauptbahnhof wurde daraufhin geräumt. Ein Notarzt untersuchte die Patientinnen vor Ort. Mit zwei Rettungswagen wurden diese dann zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Mit mehreren Druckbelüftungsgeräten erfolgte eine Belüftung der betroffene Bereich des Gebäudes. Die Einsatzkräfte konnten nach bisherigem Kenntnistand eine Ursache in der Belüftungsanlage ausschließen, die Ursache für diesen Vorfall ist unklar, die Polizei nahm ihre Ermittlungen vor Ort auf. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr Hannover waren nach rund neunzig Minuten abgeschlossen.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren insgesamt mit 14 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.








Text: Polizeiinspektion Gifhorn


Unfall mit Trecker auf der B 27 fordert drei Verletzte

Friedland, Lk. Göttingen, 06.10.2011
Beim Zusammenstoß zwischen einem VW Golf und einem Trecker mit Anhänger sind am Donnerstagvormittag gegen 11:05 h auf der B 27 in Höhe der Abzweigung nach Reckershausen die drei Insassen des Pkw verletzt worden.

Der 34 Jahre alte Fahrer aus Bovenden und seine beiden 62 und
86 alten Mitfahrerinnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Der 52-jährige Treckerfahrer aus dem Raum Friedland kam mit dem Schrecken davon.
Nach ersten Ermittlungen wollte der Landwirt mit seinem Trecker
von der B 27 nach links in einen landwirtschaftlichen Feldweg
abbiegen. Zeugenaussagen zufolge setzte er hierfür rechtzeitig den
Blinker nach links.
Der hinter ihm fahrende Golffahrer registrierte dies aus noch
ungeklärten Gründen offenbar nicht und setzte zum Überholen an. Beim
Versuch, an der landwirtschaftlichen Fahrzeugkombination
vorbeizufahren, kollidierte der Pkw des 34-Jährigen dabei mit der zu
diesem Zeitpunkt infolge des Abbiegevorgangs bereits auf dem
Gegenfahrstreifen befindlichen Zugmaschine.
Bei dem Zusammenstoß entstand an dem VW Golf wirtschaftlicher
Totalschaden. Der Grad der am Trecker entstandenen Beschädigungen ist
noch unbekannt.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 27 in
beide Fahrtrichtungen bis 12:45 h voll gesperrt. Der Verkehr wurde
von der Polizei umgeleitet.







Text: Polizei Wolfsburg


Überholmanöver endet mit drei Verletzten

Sprötze, Lk. Harburg , 06.10.2011
Drei teils lebensgefährlich Verletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall am Donnerstag morgen auf der Bundesstraße B 3 zwischen Sprötze (Stadt Buchholz) und Welle (SG Tostedt) gefordert.
Gegen 07:25 h fuhr ein BMW, besetzt mit einer Frau und einem Mann, und ein Audi, besetzt mit einem Fahrer, kollidiert.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW in eine angrenzende Böschung geschleudert und blieb dort auf der Seite liegen. Beide Fahrzeuginsassen wurden durch den Unfall eingeklemmt und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des im Frontbereich stark beschädigten Audi erlitt ebenfalls Verletzungen. Zur Befreiung und Versorgung der Verletzten wurden neben drei Rettungswagen des DRK aus den Landkreis Harburg und Heidekreis, dem DRK Notarzt und dem Rettungshubschrauber Christoph 19 aus Uelzen auch die Feuerwehren aus Sprötze und Buchholz durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte waren relativ zügig an der Unfallstelle in Höhe des Abzweigers Langeloh. Nach einer ersten Versorgung der verletzten BMW-Insassen setzten die Feuerwehrkräfte hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Verletzten zu retten. Nach einer Fahrzeugstabilisierung wurde das Fahrzeugdach so weit geöffnet, dass beide Verletzten aus dem Fahrzeug befreit werden konnten. Die schwer verletzte Fahrerin kam unter Notarztbegleitung in das Krankenhaus nach Buchholz, dorthin wurde auch der Audifahrer eingeliefert. Der Beifahrer des BMW musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Krankenhaus AK St. Georg in Hamburg geflogen werden. Die Feuerwehrkräfte stellten weiterhin den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Die B 3 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet.





Hobbyraum im Keller brannte-Red



Text: Red
Foto: Red



Beim Anlegemanöver verletzt

Wachrevier: Finkenwerder, 05.10.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein 52-Jahre alter Arbeiter beim Anlegemanöver einer Schute zwischen die Schute und einem weiteren Schiff und wurde mit den Beinen eingeklemmt. Der Arbeiter konnte von einem Kollegen nach Zurücksetzen der Schute auf diese gezogen werden.
Die Feuerwehr rettete den Schwerverletzten mit Hilfe von Kleinbooten und der Polizei von der Schute und beförderte ihn an einen Anleger. Von dort wurde der Patient mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.







Text: Stobbe , Feuerwehr Köln
Foto: Feuerwehr Köln



Brandstiftung an Tankstelle

Salzgitter, 05.10.2011
Ein Unbekannter an einer Tankstelle um 19:00 hin Ringelheim einen Brand gelegt. Das Feuer war von Zeugen bemerkt worden und von selbst erloschen, bevor die Feuerwehr eintraf.

Am 07.10.11 hat der nunmehr Beschuldigte ein Bekennerschreiben in der Tankstelle abgegeben, in dem er sich für die Tat entschuldigt hat. Das Schreiben hatte er mit seinem Namen unterzeichent. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 52-Jährigen aus Salzgitter, der die Tat eingeräumt hat. Als Motive gab er an, das er sich über die hohen Benzinpreise geärgert hat. Der Mann wurde in eine Klinik eingewiesen.
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchter schwerer Brandstiftung.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Zusammenstoß zwischen Pkw und Lkw

Hoogstede, Graf. Bentheim, 05.10.2011
Bei einem Unfall am Mittwochvormittag auf der Kreisstraße 15/ Kreuzung zur Kreisstraße 19 wurde ein 34-jähriger Mann aus Lage leicht verletzt.

Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr der Mann gegen 10:05 h die Kreisstraße 15 mit einem VW Polo von Hoogstede in Richtung Twist und wollte die vorfahrberechtigte K 19 überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Lkw (Muldenkipper), dessen 49-jähriger Fahrer aus Ringe die Kreisstraße von Georgsdorf in Richtung Emlichheim befuhr. Der Autofahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt, an dem Auto entstand Totalschaden. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Lkw noch gegen die Leitplanke zum Kanal geschleudert und schwer beschädigt. Der Autofahrer wurde mit einem Rettungswagen in die Euregio-Klinik gebracht, die er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Die freiwillige Ortsfeuerwehr Hoogstede übernahm die Absicherung der Unfallstelle, sowie die Aufnahme von auslaufendem Öl.
Sie war mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort. Neben der Polizei war der Rettungsdienst mit einem RTW und die Feuerwehr Hoogstede an der Einsatzstelle.







Text: Polizei Salzgitter


Gegen Baum gefahren und schwer verletzt

Groß Flöthe, Lk. Wolfenbüttel, 05.10.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache kam am Mittwoch, 05.10.11, gegen
06:30 h ein 21-jähriger Pkw Fahrer auf der Strecke zwischen Groß Flöthe und Cramme von der Fahrbahn ab und stieß mit seinem Pkw gegen
einen Straßenbaum. Durch den Anstoß wurde der Fahrer schwer verletzt
und musste mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht werden.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Lkw verunfallt

Wulfsode, Lk. Lüneburg, 05.10.2011
Ein verunfallter Lkw mit Anhänger blockierte nach einen Verkehrsunfall in den Nachmittagsstunden des 05.10.11 die Kreisstraße 42 zwischen Wulfsode und Vastorf.

Der 54-jährige Fahrer des Lkw war gegen 14:15 h aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen und kollidierte frontal mit einer Birke. Danach kam der Lkw nach links ab und blieb dort im Seitenraum stehen. Der Muldenanhänger (ohne Ladung) blieb auf der Straße liegen und blockierte diese.







Text: Michael Hintz, Feuerwehr Hannover


Erhebliche Störungen nach Lastwagen-Brand

Sottrum/BAB 1, 05.10.2011
Am Mittwochmorgen ist es um 10:00 h auf der BAB1 in Fahrtrichtung Hamburg kurz hinter der Anschlussstelle Stuckenborstel zu einem Motorbrand bei einem Sattelzug aus Neu Wulmstorf gekommen.

Der 58-jährige Kraftfahrer aus Hamburg konnte den Brand seiner Zugmaschine nicht mehr selbst löschen, so dass die Freiwillige Feuerwehr Sottrum hinzugezogen werden musste. Auch die Feuerwehr konnte aber den Totalschaden der Sattelzugmaschine nicht verhindern. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

Der Brand führte allerdings zu erheblichen Verkehrsstörungen auf der BAB1 zwischen Hamburg und Bremen. In Fahrtrichtung Hamburg kam es zu einem acht Kilometer langen Stau, da die Autobahn voll gesperrt werden musste.







Text: Polizeiinspektion Hildesheim


Sattelzug prallt in Sicherungsanhänger

Hildesheim / BAB 7, 05.10.2011
Gegen 01:30 h ereignete sich auf der BAB 7 ein schwerer Verkehrsunfall.

In Höhe der Kanalbrücke zwischen der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover-Süd befand sich eine Nachtbaustelle. Der 58-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus dem Kreis Zwickau befuhr die BAB 7 in Richtung Hannover.

Der Sattelzugfahrer überfährt zunächst einige Absperrbaken und
prallte dann in einen Sicherungsanhänger. Trümmerteile wurden über die
gesamte Fahrbahn verteilt. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Für die Unfallaufnahme und die Berge- und Aufräumarbeiten wurde
die BAB voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle
Hildesheim-Drispenstedt abgeleitet. Die Sperrung wurde um 06:30 h
wieder aufgehoben.


Originaltext:







Text: Polizei Braunschweig


Technischer Defekt verursacht Pkw-Brand

Krähenwinkel (Langenhagen), Region Hannover, 04.10.2011
Gegen 01:20 h ist ein Pkw unter einem Carport an der Straße Hoher Kamp in Krähenwinkel (Langenhagen) in Brand geraten. Die Flammen haben auf den Unterstand, ein Vordach, zwei Wohnhausfassaden und einen Schuppen übergegriffen. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Ursache für das Feuer aus.

Anwohner hatten am frühen Dienstagmorgen einen lauten Knall gehört
und den brennenden Daimler unter dem Carport bemerkt. Bei Eintreffen
der alarmierten Rettungskräfte stand der Motorraum des Autos in
Flammen. Das Feuer hatte bereits auf das Dach des Carports, ein
Vordach, die Fassaden von zwei angrenzenden Wohnhäusern sowie einen
Kaminholzschuppen übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand.
Personen wurden nicht verletzt. Ermittler der Kriminalpolizei haben
den Geschehensort gestern untersucht. Die Beamten gehen von einem
technischen Defekt an dem Fahrzeug als Ursache für das Feuer aus.







Text: Polizei Salzgitter


Brand bei der Erdölraffinerie

Lingen, Lk. Emsland, 04.10.2011
Am Dienstagmorgen gegen 07:15 h kam es bei der Erdölraffinerie in Holthausen-Biene zu einem Brand.

Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war es im Bereich der Rohöldestillation zu einem Brandausbruch und zu einer Stichflamme gekommen. Ein Arbeiter zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Arbeiter wurde leicht verletzt. Die Werksfeuerwehr der Erdölraffinerie, die bei den Löscharbeiten von den Ortsfeuerwehren aus Holthausen und Altenlingen unterstützt wurde, konnte das Feuer nach etwa 20 Minuten löschen. Es kam zu starker Ruß- und Rauchentwicklung. Beamte der Tatortermittlungsgruppe der Polizei nahmen ihre Ermittlungen zur Ursachenerforschung an der Brandstelle auf.







Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim


Güterzug erfasst Pkw

Südbrookmerland, Lk. Aurich, 04.10.2011
Gegen 09:10 h alarmiert die Rettungsleitstelle des Landkreises Aurich die Ortsfeuerwehr Uthwerdum, sowie den kreiseigenen Rüstwagen 2, stationiert im Auricher Stadtteil Sandhorst, mit dem Einsatzstichwort Verkehrsunfall -Pkw gegen ZUG-Person eingeklemmt.

Binnen weniger Minuten sind ca. 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen auf dem Weg zur Unfallstelle, einem Bahnübergang an der B72 in der Ortschaft Moordorf. Ein Pkw wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Güterzug erfasst und einige Meter über das Gleisbett geschoben. Nach Polizeiangaben hatte der 83-jährige Fahrer des Honda die Geschwindigkeit des Zuges unterschätzt und versucht den Bahnübergang noch vor diesem zu überqueren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß und der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt.
Da es sich bei der von der Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich-Emden betriebenen Bahnlinie um eine eingleisige Anlage handelt, war eine Gefährdung der Einsatzkräfte durch weitere Züge ausgeschlossen, so dass sofort mit den Rettungsarbeiten begonnen werden konnte.
Der geringen Geschwindigkeit des Zuges, ca 15 km/h, ist es zu verdanken, dass der Fahrer des Pkw nur leicht verletzt wurde.
Der etwa 320 m lange und mehrere hundert Tonnen schwere Zug war unter anderem mit Bauteilen für Windkraftanlagen beladen.







Text: Polizeiinspektion Lüneburg


Jugendliche sprühen mit Pfefferspray in Schule

Hannover, 04.10.2011
Fünf Jugendliche (einmal 16 und viermal 17 Jahre) stehen im Verdacht, heute gegen 12:20 h in der IGS Badenstedt mit Pfefferspray gesprüht zu haben. Insgesamt elf Schüler haben Atemwegs- und Augenreizungen erlitten. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Schüler einer zehnten Klasse hatten heute an einem Erste Hilfe-Lehrgang in einem Raum im Erdgeschoss der Schule teilgenommen. Gegen 12:20 h verließen fünf Jugendliche den Unterricht - eigenen Angaben zufolge, um zur Toilette zu gehen. Als das Quintett wenig später zurückkehrte und die Tür des Klassenraums öffnete, bemerkten ihre dort verbliebenen Mitschüler einen beißenden Geruch. Kurz darauf klagten mehrere Jugendliche über Augenreizungen und Atembeschwerden.
Lehrer stellten fest, dass auf dem Flur und in den Toilettenräumen offenbar mit Pfefferspray gesprüht worden war und alarmierten die
Polizei. Insgesamt elf Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren
wurden zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Ermittler
stellten eine Dose mit Pfefferspray zur Tierabwehr in einem Gebüsch
im Innenhof der Schule sicher. Die Beamten gehen nach derzeitigen
Erkenntnissen davon aus, dass die fünf 16 und 17 Jahre alten Schüler,
die zwischenzeitlich den Raum verlassen hatten, für die Tat
verantwortlich sind. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher
Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen die
Jugendlichen. Bislang haben sie noch keine Angaben zum Tatvorwurf
gemacht. Zwei der 17-jährigen Schüler sind bereits polizeilich in
Erscheinung getreten. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen
wurden die Tatverdächtigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Im Einsatz waren mehrere Rettungswagen, ein GRTW sowie mehrere NEF der Feuerwehr.







Text: Polizeidirektion Hannover


Verkehrsunfall mit zwei schwer Verletzten

Hildesheim, 04.10.2011
Am Morgen fuhr ein 68-jähriger Fahrer eines 40 t-Sattelzuges aus Stade die BAB 7 von Hildesheim kommend in Richtung Norden. Um ca. 04:00 h fuhr in Höhe der Ortschaft Hotteln ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus der Nähe von Halle/Saale mit sehr viel höherer Geschwindigkeit und ungebremst von hinten unter den Sattelzug.

Während der Sattelzugfahrer bei diesem Unfall unverletzt blieb, wurde der Fahrer des Pkw schwer und sein 42-jähriger Beifahrer, der ebenfalls aus der Nähe von Halle kommt, lebensgefährlich verletzt. Die Verletzten wurden nach Hildesheim und in die Medizinische Hochschule nach Hannover gebracht.

An dem Sattelzug entstand erheblicher Schaden, er konnte aber seine Fahrt bis zum nächsten Parkplatz fortsetzen. Der auffahrende Pkw wurde völlig zerstört.
Die BAB 7 wurde zu Rettungs- und Bergungsarbeiten von 04:00 - 06:45 h voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu 5 km.

Neben zwei Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Hildesheim waren
zwei Notarzt- und zwei Rettungswagen, sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr Hildesheim und der Autobahnmeisterei Hildesheim im Einsatz.







Text: Polizeidirektion Hannover


Zwei Matratzen brannten

Wachrevier: Stellingen, 03.10.2011
In einer Wohnung im 3. Obergeschoss brannten zwei Matratzen. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht.Zwei Personen wurden nach rettungsdienstlicher Erstversorgung mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus befördert.







Text: Polizeiinspektion Salzgitter


Strohballenunterstand brannte

Wunderbüttel, Lk. Gifhorn, 03.10.2011
Gegen 13:20 h brannte im Nordkreis Gifhorns, nördlich von
Wunderbüttel, am Rande eines Waldstücks, ein Strohballenunterstand.

Dieser Unterstand hatte ca. die Maße von 10 x 10 Meter und ist, samt
der darin befindlichen ca. 50 Strohballen, komplett abgebrannt.
Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.





Unklare Rauchentwicklung -Kai-Uwe Roßtock



Text: Kai-Uwe Roßtock
Foto: Kai-Uwe Roßtock



Brandeinsatz bei Firma Zajons

Melbeck, Lk. Lüneburg, 03.10.2011
Im Industriegebiet Lüneburg-Süd brannte es bei der Firma Zajons Logistik Entsorgungsgesellschaft mbH in einer Lagerhalle. Schwarzer Rauch stieg über dem Gelände auf. Die Bevölkerung wurde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die sechs bis acht Meter hohen Flammen drohten die Trennwand zur Produktionshalle zu zerstören. Die rund fünf Meter hohe Betonwand hielt stand. Zur Sicherheit war die Wasserversorgung für ein Übergreifen des Feuers aufgebaut.
In der Lagerungshalle wurden das Feuer und die Entsorgungsprodukte mit einem Wasserwerfer gelöscht. Als die offenen Flammen verloschen waren, wurde die Lagerhalle mit zwei Firmen eigenen Radladern geräumt. Die Radlader wurden von Feuerwehrleuten unter Atemschutz bedient. Das dampfende Räummaterial wurde mit Wasser abgelöscht, um ein Aufflammen durch eventuelle Glutnester zu verhindern.

Die Alarmierung der Feuerwehr Ilmenau war kurz nach 18:30 h. Rund zehn Minuten später war die Feuerwehr am Einsatzort. Fünf Ortsfeuerwehren*, der ABC-Zug/Messung der Kreisfeuerwehr und ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) waren vor Ort.

Der ABC-Zug nahm Messungen im Bereich Melbeck-Bahnhof und Häcklingen vor. Er gab Entwarnung: Die Messwerte zeigten, dass keine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestand.

Der ASB war vorsorglich alarmiert, zur eventuellen Versorgung der Einsatzkräfte.

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte alarmiert. Gegen 20:20 h war das Feuer aus, nachdem es gut eine Stunde vorher unter Kontrolle war.


* Ortfeuerwehren: Deutsch Evern, Embsen, Kolkhagen, Melbeck, Oerzen.









Text: Polizeiinspektion Gifhorn


Mikrowelle brannte

Sehnde, Region Hannover, 03.10.2011
Der Regionsleitstelle wurde am Abend gegen 20:30 h eine Rauchentwicklung aus einer Küche im Ferdinand Wahrendorff Haus gemeldet. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Ilten und Bilm alarmiert.

Nach einem weiteren Anruf, das die Verqualmung immer mehr zunehmen würde und in der Küche was brenne, wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Feuerwehren Höver, Sehnde und Wassel alarmiert.
Die Erkundung der ersten eintreffenden Kräfte ergab dann, dass sich der Rauch bereits im Flurbereich ausgebreitet hatte. Nach kurzer Suche konnte in der Küche eine schwelende Mikrowelle ausgemacht werden.
Durch das umsichtige Vorgehen mit einer Überdruckbelüftung konnte der Schaden durch den Brandrauch sehr gering gehalten werden. Alle Bewohner wurden vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand, der Schaden ist als gering ein zuschätzen.






Gebäudebrand-Olaf Rebmann



Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann



Feuerwehr am Wochenende mehrmals im Einsatz

Garbsen, Region Hannover, 03.10.2011
Am vergangenen Wochenende kam es aus bislang unbekannter Ursache in den Stadtteilen Garbsen-Mitte und Auf der Horst zu mehreren Kleinbränden. Größerer Schaden konnte durch Anwohner und den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Am Freitagabend wurde gegen 21:50 h ein brennender Baum vor einem Haus in der Diamantstraße gemeldet. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen alarmiert, die mit zwei Tanklöschfahrzeugen ausrückte. Zeitgleich ging auch eine Brandmeldung aus der in der Nähe liegenden Turmalinstraße ein. Daraufhin wurde zusätzlich die Ortsfeuerwehr Berenbostel alarmiert. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass sich beide Meldungen auf das gleiche Feuer in der Diamantstraße bezogen. Die Einsatzkräfte aus Berenbostel mussten nicht mehr ausrücken.
Der Brand in der Diamantstraße wurde von Anwohnern selbst unter Kontrolle gebracht, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Garbsen nur noch Nachlöscharbeiten durchführen mussten.
Ein Übergreifen des Brandes auf das direkt angrenzende Wohnhaus konnte verhindert werden.

Am Sonntagabend ebenfalls gegen 21:50 h wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen in die Märchenstraße gerufen, hier war eine Hecke in Brand geraten. Kurze Zeit später wurde ein weiteres Feuer und eine Rauchentwicklung im Bereich des Nord-West-Zentrums bei der Firma Real-Kauf gemeldet.
Da die brennende Hecke von Anwohnern der Märchenstraße schon selbst abgelöscht werden konnte, fuhr die Besatzung des ausgerückten Tanklöschfahrzeuges zur Einsatzstelle am Nordwestzentrum.
Auf der Rückseite des Gebäudekomplexes brannte ein Baum, den die Einsatzkräfte schnell ablöschen konnten. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten anschließend die Brandstelle in der Märchenstraße.

Da Anwohner verdächtige Personen haben weglaufen sehen, nahm die Polizei weitere Ermittlungen auf. Brandstiftung scheint als Ursache in allen Fällen wahrscheinlich.

In der Nacht zum Montag wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Garbsen gegen 02:30 h in den Bereich Auf der Horst / Talkamp gerufen.
Hier hatte vor einem derzeit leerstehenden Bungalow Baumschnitt und Laub aus unbekannter Ursache Feuer gefangen.
Auch dieser Brand konnte von den ehrenamtlichen Einsatzkräften schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Die Brandausbreitung auf das leerstehende Gebäude durch ein offenes Fenster in der Nähe konnte glücklicherweise verhindert werden.
Nach etwa 20 Minuten konnte auch dieser Einsatz beendet werden.





Drei Einsätze in zehn Stunden-Gerald Senft



Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft






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